J 'NVBRTEirATE yjX y» ' ZOOIOGY ^ CO nj 5=^ D X \j^ BL/W 5=^ i-=i D Hl n □ .'-i i> Nr. n. Dr. Pv. Leiickart, Wirbelthiere. Vertebrata. Pisces, Plaglostomi, FiTjW Fische. Entwicklung. Entwicklung von Torpedo oceliata Rud. Die in den einzelnen Figuren dargestellten Keimscheiben sind der kugligen Oberfläche des Dotters aufliegend zu denken, welche für alle Embryonen gemeinsam durch den schwarzen Grund der Tafel dar- gestellt wird. (Sämratlicbe Figuren nach H. E. u. P. Ziegler.) Fig. 1. {Batfour's Stadium B. ) Am hinteren Rand der Blastoderra- scheibe befindet sich eine Erhebung (S)'), welche den Em bryonal- schild, die erste Anlage des Embryo-Leibes darstellt ; seine Länge beträgt 0,8 mm. Nach den Seiten schliesst sich an denselben der Randwulst (Rw) an, welcher deutlich bis über die Mitte der Keimscheibenlänge verfolgt werden kann und dann allmählich sich verflacht. In dem Randwulst haben wir die Lippen des Blasto- porus zu erkennen, welche durch ihr Vordringen den Dotter mehr und mehr zur ümwachsung bringen. Der hintere Rand der Keiin- scheibe ist ein wenig eingebuchtet und zeigt so die erste Andeutung der medianen Einkerbung (Randkerbe Rabl's, Tncisur von His), ') Die Buchstaben beziehen sich auf die beigelegten Conturskizzen. i 1877. — 2 — welche den Eingang in den Urdarm darstellt. Auf dem Eui- bryonalscliilde bemerkt man die Rückeniinne, eine Vorläuferin der M e d u II a r r i n n c (Mr), welche sich wie auch noch auf den späteren Stadien nach hinten deltaartig verbreitert. Nahe dem Vorder- rande findet sich eine flache, blasenartige Erhebung, die durch den Rest der Furchungshöble hervorgerufen und als Blastoeoel- blase (b) bezeichnet wird. In dem Grundriss ist ferner die Ausdehnung des Urdarmlumens durch die punktirte Linie, diejenige des Mesoderms durch Schraffiiung angedeutet. Die dunkle Linie am Rande der Schraffirung stellt die M es oder m- bilduugalinie dar. Fig. 2. (Stadium C). Ein etwas älteres Stadium, auf dessen Blasto- dermscheibe die Anlage des Embryos, welche aus dem Embryonal- schilde des vorigen Stadiums hervorgegangen ist, schon deutlicher hervortritt. Die Oberseite des Embryonalleibes wird von der Med u Uarplatte eingenommen, die in ihrer Mittellinie die Wednllarrinne (Ulr) trägt. Der Hinterrand des Blastoderms zeigt median eine tiefe Einkerbung, welche von zwei Vorsprüngeu des Blastodermrandes, den S c h w an z 1 a p pen / (Tail-swelling von Balfour, Randbeuge von H i s) begrenzt wird. Der Randwulst (Rw) umsäumt das ganze Blastodcrm; gegen den Hinterrand nimmt er successive an Breite zu, biegt dann in den Schwanzlappen nach vorn hin um und setzt sich zu den Seiten der Randkerbe und des Deltas der Medullarrinne in die Anlage des Embryoleibes fort. In dem Grundriss dieses Embryos bedeutet b die Blastoeoel- blase, die punktirte Linie die vordere Grenze der Gastraj- böhle, die dunkle Linie am Hinterrande die Mesoderm- bildungs rinne. Die Ausdehnung des Mesoderms ist durch Schrafßrung angedeutet; man erkennt das gastrale Meso- derm (mgr), welches an seinem Vorderende (») und in der Nähe des Hinterrandes der Blastodermscheibe mit dem gastralen Entoderm in Verbindung steht, sowie das prostomiale M e- s d.e r m {mpr), welches sich am Räude der Blastodermscheibe inserirt. Fig. 3. (Stadium U.) Die Blastodermscheibe hat sich etwas weiter ausgedehnt. Die Anlage des Embryonalleibes hat an Grösse und Höhe zugenommen; sie misst jetzt nahezu 2 mm in der Länge. Der Kupftheil des Embryos hat sich in Folge eines Faltungs- proccsses bereits vollständig von dem Blastoderm abgeschnürt, steht also ventralwärts mit demselben nicht mehr in Verbindung. Die MeduUarplatte ist stark gewachsen, die äusseren Ränder der- selben, welche die Med u I la r wü Ist e bilden, haben sich stärker erhoben, sodass dadurch die Medullarrinne sich bedeutend vertieft hat. Besonders ist letzteres am Vorderende, wo die MeduUarplatte sich nach abwärts umkrümmt, sowie am Hiuterende der Fall, wo sie sich ausserdem verbreitert um allmählich in die Randkerbe .aratiiMiii fflütüB überzugehen. Da die letztere ventral zur Gastralhöblo führt und so eine Verbindung der Medullarrinne und der Gastralhöhle dar- stellt, so kann man in diesem Stadium von einem »rinnenförmigen Canalis neurenlericits (Inoisura ueurenterioa« nach H i s) sprechen. Die Schwanzlappen (/) haben sich in diesem Stadium gegen den Seitenrand der ßlastodermscheibe schärfer abgesetzt. An der Peripherie der letzteren hat sieh der Randwulst in eine Reihe inselförmiger Erhebungen aufgelöst, welche der äussere Ausdruck der Blutinseln sind. Die punktirte Linie bezeichnet wiederum die Ausdehnung der Gastralhöhle, deren peripherer Theil, wie sich aus dem Vergleich mit Fig. 2 ergiebt, fast ganz verschwunden ist. Die Schraffirung bezeichnet die Ausdehnung des Mesoderms. Das gastrale Mesoderm {mgr) hat seine Verbindung mit dem Ento- derm rechts und links neben der Chorda gelöst mit Ausnahme des Vorderendes der Gastralhöhle (i) und des Hinterrandes der Schwanzlappen, wo die a.Tiale Verbindung des Mesoderms fort- besteht, wie das im Schema durch die dicke Linie ausgedrückt ist. Das prostamiale (periphere) Mesoderm steht im ganzen Bereich des Blastodermrandes mit dem Entoderm in Zusammenhang. Fig. 4. (Stadium F.) Die Ausbreitung des Blastoderms auf der Dotter- oberfläche hat zugenommen, ebenso die Länge des Embryos, die jetzt 2,6 mm beträgt. Das Mednllarrohr ist schon in grösster Ausdehnung geschlossen, nur am Vorderende boi * sowie im letzten Körperdrittel steht der Schluss noch aus. Am Hirnabschnitt des Medullarrohrs lassen sich bereits drei leichte Anschwellungen er- kennen, die Anlage der drei primären Hirnabschnitte, des Vorder- hirns vh, aus dessen Seitentheilen sieh später die Augenblasen als Ausstülpungen entwickeln, des Mittelhirns [mh], sowie des Hinterhirns (hh). Ferner hat die ventralwärts gerichtete Krümmung des präoralen Kopfabschnittes gegenüber dem vorigen Stadium bedeutend zugenommen, sodass dadurch eine scharfe Knickung, die Kopf beuge, entstanden ist und das Mittelhirn- bläschen als sogen. Scheitel hö c ke r den vordersten Abschnitt der Längsachse einnimmt. Die Schwanzlappen haben eine schiefe beiderseits dachartig abfallende Lage, die, wie sich aus der Ver- gleichung mit dem nächsten Stadium (Fig. ü) ergiebt, allmählich in eine vertikale übergeht, wobei sich die beiden Lappen an- einanderlegen und ihre Ränder von vorne nach hinten und unten fortschreitend verwachsen. Wesentliche Fortschritte zeigt das Mesodorm, welches sieh jederseits von der Mittellinie in die Seitenplatte (sp) und die Urseg m en tpl atte (i/s) gegliedert hat, von denen die erstere eine einheitliche Anlage darstellt, wäh- rend die letztere sich jederseits in einzelne auf einander folgende Abschnitte, die sog. »UrwirbeU oder Ursegmente gliedert. Im vorliegenden Fall sind beieits 13 Ursegmente des Rumpfes an- gelegt; auch Kopfsomiten sind bereits vorhanden, aber äusserlich nicht sichtbar, mjir prostomiales Mesoderm, g innere EM 1877. Grenze desselben, Bl Blutin sein. Ans der Blastocoelblase der früheren Stadien ist an gleicher Stelle im Flächenbildc der »Blasto- coelknopf« (6) entstanden, indem der Hohlraum derselben, ein Rest der Furchungshöhlc, in das Eutoderm eingeschlossen und vollständig von demselben umgeben wird. Die Bedeutung dieses Knopfes ist noch unsicher. Fig. 5. (Stadium J-K.) Sowohl der Umfang des Blastoderms wie die Körperlänge des Embryos (6,5 mm) haben abermals zugenommen. Das Medullarrobr ist jetzt vollständig, auch im Gehirntheil geschlossen, die Kopf beuge hat sich schärfer ausgeprägt. In Folge der Gliederung des primären Vorderhirus in 2 Abschnitte können wir jetzt hinter einander 5 Hirnabschnitte unterscheiden, nämlich secundäres Vorderhirn (spA), Zwischenhirn (sä), Mittelhirn (mh), Hinterhirn (AA). Auch die Sinnesorgane sind angelegt. Jederseits vom primären Vorderhirn sind die Augen- blasen (ab) als Ausstülpungen desselben, etwas davor die Kiec h- gruben (r) und in der Region des Hinterkopfes die Ohr- blasen (aiid) als Ectodermeinsenkungeu entstanden. Jederseits am Kopf bemerkt man ferner 3 Wülste, welche durch die Anlagen von Ganglien hervorgerufen sind. Ueber dem Kieferbogen (kb) liegt das Tr ige min US -Ganglion (V), über dem Hyoid bogen (hy) das Facialis -acnsticus-Ganglion (VII, VIII), über dem nächsten Kiemenbogen die Anlage des Gl os90 p h o r y ngae u s-Ganglion (IX). Fünf Kiemenspalten sind aufgetreten, von denen jedoch die ersten drei allein durchgebrochen sind, während der Durehbruch der vierten Spalte unmittelbar bevorsteht, eine sechste dagegen erst im nächsten Stadium auftritt. Vor dem Kieferbogen (kb) liegt die Mundbucht, welche sich bei älteren Embryonen in eine quere Spalte umwandelt. Am Hinterrande von Hyoid- und erstem Kie- menbogen sind zäpfchenartige Fortsätze aufgetreten, die die Anlage von Kiemeufäden darstelleu. Unterhalb der Kiemenregion liegt die H e r z a n 1 a g e, die mit der umhüllenden Pericardialhöhle eine ansehnliche Hervorwölbung am Embryo (pc) verursacht. Hinter der Pericardialanlage liegt der Darm na bei oder Dotter- stiel (du), ürsegmente (us) sind 41 — 45 bei der Oburflächen- ansicht nachzuweisen. Unterhalb derselbeu zieht sieh jederseits am Rumpf die Ex t r em i täteu le is te hin (b. E. n. lt. E.), deren vorderer Abschnitt durch eine bedeutendere Anschwellung aus- gezeichnet ist. Der hintere Theil des Embryos zerfällt in zwei Abschnitte, den hinteren Rumpftheil, vom hinteren Nabelrand bis zur After gegend (o) und den Schwanztheil, von der Afterstelle bis zum hinteren Kürpereiide. Die Gegend, wo sich der After (an) bilden wird, liegt unmittelbar vor dem ventralen Schwanz- flossensaume (/?). Hier erkennt man eine schmale mediane Vortreibung des Darmrohres, welche der späteren Kloake ent- spricht. An der ßlastodermscheibe ist zu beachten, dass die Ränder derselben hinter dem Embryo sich eine Strecke weit median vereinigt luibcn und so fine Nalit biklrn. die sich als Fortset/ung jener Nahtbildnng auffassen lässt, durch welche der Darm an der Unterseite des Schwanzes zum Verschluss kam. Auf der Blastodermseheibe prägt sich bereits das Gefässnetz aus, welches sich unterhalb der S pla n c h n op 1 eu ra angele^jt hat. Die beiden Gefässstämme, welche hinter der Pericardialanschwellung hervortreten, sieh seitwärts wenden, um sich in ein capillares Netz aufzulösen, sind die Dotterarterien, während die Dotter- venen am Blastodcrmrande verlaufen und von hinten her in den Bau.'hnabel eintreten. Die Hegion der Vornieren liegt bei r». Will. EM Druck von L. Doli in Cassel. 1877. M. Nr. III. Dr. R. Leiickart, Wirbelthiere. Vertebrata. Flsces, Fische. Flaglostosaal, Entwicklung. ELN Entwicklung von Torpedo ocellata Rud. Durchgehende Bezeichnungen. Bl z= Blastoporiis. mpr = pro.stomiales Me&oderm. Ch ^ Alllage clor Chorda. n = Dotterkerue (Merocyten-, Do = Dotter. Peribiastkerne, Mega,- Ec = Eotoderm. nuclei). En = Eütoderm. Rw — Rückenwülste. F = Purchungshöhle. S = Embryonalsehild mgr gastrales Mesoderui. Vd — Drdarmeinstülpung. Fig. 1. (Nach H. E. u. F. Ziegler.) Medianer Längsschnitt durch oin ganz junges Blastodcrm von elliptischer Gestalt und 1.3 mm Läiigendurchiuesser. Während auf einem noch jüngeren Stadium (cf. Balfour, Elasniobranch Fisches Tat'. II Fig. 8j das Blastoderm aus einer durchaus gleichartigen, soliden Zellenmasse bestand, ist in unserer Fig. 1 zunächst innerhalb derselben eine Höhle, die 1877. — 2 — F urch uugshöbl e (F) entstanrlen, doieu Dach von der Haupt- masse der Bla»todeitnzelleii, deren untere Begrenzung jedoch zeit- weilig nur vom Dotter (Do) gebildet wird. Auf dem Boden finden sich aber schon jetzt vereinzelte Blastodermzellen, die durch ihren Zusammenschhiss später das Entoderm mit bilden helfen und da- durch gleichzeitig auch (cf. Fig. 3) den Abschluss der Furohung^- höhle vom Dotter bewirken. Ferner hat das Zellenniaterial des Blastoderms bereits angefangen sich iu die beiden primären Keimblätter zu differeuziren, wodurch gleichzeitig auch der Gastru lat ion sproze SS eingeleitet wird. An dem verdünnten Hinterrande des Blastoderms (rechts in der Fig.) haben sich die Blastodermzcilou bei (Er) epithelartig angeordnet, sn dass sie hier schon mit Si(;herheit als Ectod erm zellen in Anspruch genommen werden können. Nach vorne geht das Ectoderm ganz allmählich in das mehrschichtige Blastoderm über, welches zur Zeit, je weiter nach vorn, einen um so indifferenteren Charakter zeigt, was auch durch den Farbenton zum Ausdruck gekommen ist. Als Ento- derm lassen sich mit Sicherheit jene isolirte Zellen bezeichnen, welche den Boden der Fnrehungshöble bedecken, ferner eine Zell- wncberung (E?i) welche vom Hinterrande der Keimscheibe ausgeht und später mehr und mehr an Ausdehnung gewinnt unter gleich- zeitiger Ausbreitung auf die seitlichen und vorderen Blastoderm- wände. Am Hinterrande bemerken wir eine kleine Einsenkuuw (BO, welche die Stelle bezeichnet, au der im nächsten Stadium die U r d a r m e i n s t ü 1 p u n g erfolgt. Zum Entoderm gehört aber auch der Dotter (Do)^ dessen oberste feinkörnige Schicht zahlreiche Kerne, die Do t ter ke rn e (M ero c y t en- , Periblast- kerne, Meganuclei) enthält, deren Ursprung und ferneres Geschick noch durchaus nicht klargelegt und zur Zeit Gegenstand lebhafter Erörterung ist. Fig. 2. (Nach H. E. u. F. Ziegler.) Medianer Längsschnitt durch ein etwas älteres Stadium mit beginnender ürdarmeinstülpung. Das Ectoderm ist, wie auch in den folgenden Figuren in grauem, das gcsamrate Entoderm (den Dotter eingeschlossen) in gelbem Ton gehalten. Das Blastoderm bat au Ausdehnung gewonnen unter gleichzeitiger Anordnung seiner das Dach der Furehungshöhle bildenden Zellen zu einer epithelialen Lage, dem Ectoderm. Am gesammten Blastodermrande, der die Bedeutung eines Blasto- porus hat, geht die bereits erwähnte Zellwucherung vor sich, welche zur Bildung des Entoderms führt, das später zusammen mit den isolirten Zellen des P^urchungshöhlenbodens eine continuir- liche Entodermlage (cf. Fig. 3) bilden wird. Am hintern Blasto- dermrande senkt sich nun in diese Entodermwucherung die ü r- d a r m einstü Ip u ng hinein, so zwar, dass die obere Wandung dieses fJrdarms von Entodermzellen, die untere jedoch von dem ebenfalls entodermalen Dotter gebildet wird. Die Entodermzellen, welche die obere Urdarmwand bilden, ordnen sich alsbald epithel- — 3 — artig ■ an und werden viell'aoh als g astrales Entoderm von dem Do tt e rentode r m oder Dotter epithel uuterscbieden, welches nicht an der Invagination betheiligt ist. Diese Unter- scheidung kann jedoch nur einen rein äusseren Werth haben, da ihrem Wesen nach beide Entodermtheile eine durobans einheitliche Anlage darstellen. Die Urdarmeinsenkung tritt zuerst und am raschesten in der Mitte des hinteren Blastodennrandes auf, dehnt sich aber allmählich auf den gesamraten Hinterrand aus. 3. (Nach H. E. u. F. Ziegler) Medianer Längsschnitt durch eine Keimscheibe vom Stadium ß (cf. Fig. 1 Taf. 2). Die Ein- stülpung bat an Tiefe zugenommen, ihre Fläibenausdehnung kann aus Fig 6 entnommen werden. Der im Fläcbenbilde aufgetretene Em bry o n a 1 sc I) ' 1 d .S prägt sieb aucli im Längsschnitt durch die stärkere Erhebung dieses Keimscheibenabscbnitts aus, welche durch das Vordringen der Invagination verursacht wird. Sodann ist das Ectoderm des Schildes besonders durch die bedeutendere Dicke vor dem übrigen Ectoderm ausgezeichnet. Während letzteres eine dünne einschichtige Lamelle darstellt, besitzt der Schild ein mehrschichtiges Cyliiiderepitbel. Hinsicbtlich des En toder ms ist besonders zu beachten, dass dasselbe auch vor der ürdarm- einstülpung nunmehr eine zusammenhängende, den Dotter bedeckende, mehrfache Schicht darstellt. Dieselbe (sog. Do ttere n tode rm , Dot t er ep i t h p1) hat einen niesencbymartigen Habitus gegenüber dem die Gastralhöhle au.skleidendcn epithelial augeordneten G astr ula ent der m. 4 (etwas verändert nach H E. u. F. Zieg 1 er , unter Berück- sichtigung einer Figur Rabl's.) Querschnitt durch einen gleich- alterigen Embryo vom Stadium B ; der Schnitt ist durch die Region geführt, welche in dem Grundriss Fig- 6 mit 4 bezeichnet wurde. Nur die linke Hälfte des Schnittes ist vollständig gezeichnet Die Mitte geht durch die mit Ch bezeichnete Stelle. Rechts und links von der Mittellinie siebt man bei Rw die Rückenwülste welche die Rückenrinnc, eine Vorläuferin der Medullarrinne zwischen sich fassen. Der Urdarm besitzt an der betreffenden Stelle eine ansehnliche Breite, sein Boden wird vom Dotter, seine obere Wandung vom Gastrulaentoderm gebildet. Der axiale Theil dos letzteren (Ck) stellt die Anlage der Chorda dorsal is dar. Zwischen beiden primären Keimblättern ist das mittlere Keim- blatt oder Me suder m entstanden, welches auf dem Schnitt zwei ürsprungsstellen erkennen lässt. von denen die eine rechts und links neben der Chorda, die andere jederseits am Randwulst gelegen ist. .Je nach der verschiedenen Ursprungsstelle kann mau ein g as tral es Mcsoderni (mgr) ,ind ein p r o s t o m ia 1 es Mesoderm (mprl unterscheiden. Doch ist auch diese Unterscheidung eine reiu äussere, indem beide Mesodermabschnitte nach hinten tontinuir- lich m einander übergehen. Das zeigt schon die Fig. 5. 1877. EM 1» ^ 4 — Fig. 5 (etwas verändert nach H. E. u. F. Ziegler, uuter Berück- sichtigung einer Figur Rabl's.) Der Querschnitt, von dem wiederum nur die Hälfte — Mitte bei Ch — gezeichnet wurde, ist durch die im Grundriss Fig. 6 mit 5 bezeichnete Region des- selben Embryos geführt und stellt das gastrale (mgr) und prostomiale (mpr) Mesoderm als eine einheitliche Masse dar, die jedcrseits an der Chorda und dem Randwulst mit dem Bntoderra in Zusammenhang sti'ht. Wie in voriger Figur ist auch hier die Ursprungsstell.- des Mesoderms sowohl neben der Chorda wie am Randwnlst durch eine Einziehung bezeichnet, an der die ContinuitSt des Entoderms eine Unterbrechung erfahren hat. Da der axiale Theil des Gastralraums in der Höhe dieses Schnittes mit dem peripherei. zusammenhängt, so ist an dieser Stelle und ebenso weiter hinten die Erabryonalanlage völlig vom Dotter abgehoben. Fig. 6 (nach H. E. u. F. Ziegler.) Grundriss des Oberflächenbildes Fig. l Taf. 2 (Stadium ß) welche einen üeberblick über die Aus- dehnung des ürdarms und des Mesoderms gewähren soll. Der Urdarm ist gelb gehalten; man erkennt, dass derselbe sich auch seitlich ausgedehnt und auf diese Weise fast die ganze hintere Hälfte des Randwulstes unterhöhlt hat. So kann man einen axialen und einen peripheren Theil der Gastralhöhle unter- scheiden. Das gesammte Mesoderm, durch Schraffirung gekenn- zeichnet, stellt sich im Grundriss als eine einheitliche Masse dar, weiche einerseits rechts und links von der Chordaanlage aus dem Urdarmepithel (gastrales Mesoderm) andererseits aber längs eines grossen Abschnitts des Randwulstes (pro sto miales Mesoderm) entspringt. Die Ursprungslinie des Mesoderms, die Mesodermbildungslinie, ist in dem Grundriss durch eine dunkle Linie markirt. In den Querschnitten Fig. 4 u. 5 wird sie durch die Einziehung bei mgr und mpr bezeichnet. In dem Grund- riss ist die Region, durch welche diese Querschnitte gelegt sind, durch die Zahlen 4 u. 5 angedeutet. Fig. 7. (Nach H. E. u. F. Zieglor.) Grundriss des OberHächeubildes der Fig. I Taf. 2. (Stadium C. Balfour's.) Der Gastral- raum ist wieder gelb gehalten; der axiale Theil desselben hat sieb, entsprechend der Vergrösserung des Schildes, bedeutend nach vorne ausgedehnt, während die Verhältnisse des peripheren Abschnitts annähernd dieselben geblieben sind. Das schraffirt gehaltene Mesoderm erweist sich bedeutend weiter entwickelt. Sowohl das gastrale wie das prostomiale erstreckt sich viel weiter nach vorne; letzteres lässt nur noch den vordem Rand der Keimscheibe frei. Im Stadium D würden wir jedoch auch hier b( reits prostoniiales Mesoderm angelegt finden, so dass das letztere dann einen geschlossenen Ring am Keimscheibenrandc darstellen wördo. An dem gastralcn Mesoderm ist auf dem vorliegenden — 5 — Stailiuiii C bo>: / paare (A I und A 11) sowie die 7 Schreitfusspaare (P 1 — P VII) und das letzte Abdorainalfusspaar (p a VI), die zweiiistigen Sc-hwanzgiifiFel. T T' T" die 3 Hodeii&tbläuche mit ihren Ausführungsgängeu. Fig. 2. Weibchen von der Seite ge- sehen mitsäüimtlielicuGlicdniaassen, eingezeichnetem Herzen mit 3 Spait- paaren und durch punktirte Linien angedeutetem linlien Eierstock, des- sen Ausfühningsgiinge in der Basis des V. Schreitfusspaares münden, und mit Bruttasche. I — VI. die ersten 6 zu dem kleinen Cephalo- thorax verwachsenen Segmente. VII — Xlll. die 7 freien Biustringe. XIV— XX. die 7 zum Theil ver- wachsenen Segmente des Abdomens. A I u. A II innere und äussere An- tennen. M d Oberkiefer. M x I und MxII 1. und 2. Unterkieferpaar. p. mx Kieferfuss. PI — P VII Öchreitfüsse. pal erstes, bei Asellus sehr kleines Abdominalfusspaar. p a III — • p a V die breiten Abdo- minalfüsse, welche aus je 2 über- einander liegenden Platten bestehen, deren äussere, besonders bei p a 111 als Deckplatten fungiren, während die Innern die eigentlichen Kiemen darstellen. Der Lage der Respira- tionsorgane am Abdomen entspricht auch die weit nach hinten gerückte Stellung des eigentlichen Herzens, p a VI die Schwanzgiiffel. Die Gliedmaassen sind ausserdem durch in Klammern beigefügte ara- bische Zahlen nach dem Segmente, dem sie angehören, bezeichnet, und man erkennt, dass, während sie beim Männchen in der typischen Zahl 19 vollständig vorhanden sind, beim Weibchen das 15. Gliedmassen- paar, das 2. des Abdomens, fehlt. Fig. 3. Ziemlich weit entwickelter Embryo mit der für die Isopodon charakteristischen Einkrümmung nach dem Rücken zu, eingeschlossen in das Chorion (D H) und die Plas- toderm-Cuticula (B C). Die Glied- maassen sind entsprechend denen an Figur 2 bezeichnet und man ArthropoJa (Oliederfüs.skr). pattes thoraciques (PI — P VII) et les appendices caudals (paVI) for- mös par la derniere paire de mem- Jjres abdominaux. T T' T" les tes- ticules avec leur spermiducte. Fig. 2. Femelle vue de cöte laissant voir l'ensemble des membres, le coenr a 3 paires d'ouvertures fissi- formes, l'ovaire gauche marqiie par des lignes ponctuees avec son ovi- ducte debonebant ä la base de la cinquieme patle tboracique et la poche incubatrice. I — VI Les six pi-emiers Segments soudi5s pour for- mer le petit cephalothorax. VII — XIII les sept Segments thoraci- ques restes libres. XIV — XX les sept Segments de l'abdomen coales- cents en partie. AI et A II les deux paires d'autennes. Md Man- dibule. Mxlet MxII Mächoire de la premiere et de la seconde paire. p mx Pied-mächoire. PI — P VII Pattes. pa I Membres abdominaux de la premiere paire trös petits chez TAsellus. pa III — pa V Membres abdominaux des paires suivanti'S formiis, chaquune de deux lames superpos(5es, dont l'exterieur fouctionne comme lame protectriee tandis que la lame interieure sert de branchie. — La position du coeur assez recule vers l'abdomen correspond ii la Situation des or- ganes respiratoires ä la face ven- trale de l'abdomen. paVI Ap- pendicps caudals. Les membres sont marques en outre par des chiffres arabes d'apres le segment auquel ils appartiennent, de ma- niere k faire voir que, tandis que le niäle possöde le nombre complet de dix neuf paires d'appeudices, I appendice du quinziöme segment manque ä la femelle. Fig. 3. Embryon assez avancö dans son dcveloppement : montrant la courbure dorsale cbaracteristique pour les embryons des Isopodes. II est euveloppö de deux membranes dont rext(5rieur (DH) est le Cho- rion, tandis que l'interne (ß C) est une culicule blastodermique. Les racic limbes (PI — PVII) and the caudal appendages (p a VI) formed by the last pair of the abdominal limbs, T T' T" Testicula in con- nection with their efferent canal, Fig. 2. Female speoimen seen in profile with all the limbs, the heart with 3 SpaltöÖ'nungen, the ova- rium of the ieft side marked by interrupted lines and his oviduct opening at the basal articie of the fith pair of thoracic feel ; also the incubatory pouch. — I — VI the six anterior segments coalesced to the small cephalothorax. VII — XIII the 7 foUovving free thoracic Seg- ments. XIV — XX the seven ab- dominal Segments fused in part. Md Mandibuia, Mxl and MxII Ma- xillae I and II. pmx maxillipes. PI — PVII ambulatory feet. pal abdominal appendage of the tirst pair, very small in Asellus. pa III — paV the other abdominal ap- pendages each composed of two la- mina. The external lamina pro- tectes the corresponding internal lamina which has the function of a gill. The Position of the real heart at the end of the thoracic segments corresponds with the position of the respiratory apparatus at the underside of the abdomen. paVI Caudal appendages. The different limbs are be.^ides marked by arab ciphers corresponding with the num- ber of the segment to wbat they belong, so as to demonstrate that the females are destitnte of the fifteenth pair of appendages, while the males aro furnished with the normal number of 19 pairs of limbs. Fig. 3. Embryo in an advanced State of developement showing the characteristik dorsal incurvation of the Isopod-embryos. He is inclu- ded into two membranes, the ou- ter of whom (DH) is a chorion, the inner (BC) a blastodermic cuticula. The limbs are designated by the same 2 10 Arthropoda (Gliederfüssler). bemerkt das für die Jugendzustände sämmtlicher Asseln charaktüi-istiscbe Fehlen des letzten Schreitt'nsspaares (13.j. F. die blatt- oder Hügelför- migen Anhänge. Fig. 4. Querschnitt durch den Körper eines Weibchens auf der Höhe des 3. Brustringes. C. aus dem Herzen nach vorn entspringendes grosses Get'äss. Ovr. Ovarien. H. Leber- schläuche. J. Dann. N. Central- nervensystem. P. Schreitfiissc mit den die Brnttasche bildenden La- raellen L. Fig. 5 — 6. Porcelliu scaber, die rauhe Kellerassel, nach Brandt u. Ratzebiirg, medicinisehe Zoologie, Lereboullet, sur les crustaces de la t'amille Cloportides und Milne Ed- wards, Crustaces: in Cuvier, regne animal. Edition illustree. Fig. 5. Thier von oben gesehen mit Bezeichnung der Segmentzahl und eingezeichnetem Darmkanal nebst Leberschlänchen. Die Ein- mündung der letzteren geschieht an der Grenze von Kau- und Chylus- magen. Fig. 6. Weibchen mit ßruttasche von unten gesehen. Deutlieh zu erkennen sind die rudimentären in- neren Antennen AI und die 7glie- drigen äusseren Antennen (A 11) so- wie die Lage der Mundwerkzeuge, die Schreitfüsse und die als Respira- tionsorgaue fungirenden Afterfüsse. membres sont mai-qu6s conforrae- ment ä ceux de la figure 2 de ma- niere ä faire voir 1 absence de la treizieme paire des membres, c. a. d. des pattes de- la septieme paire, qui mancjuent a>ix jeunes de tous les Isopodes. F. proces trilobes par- ticuliers aux jeunes Assellcs. Fig. 4. Seclion transversale du corps d'une femelle ä Thauteur du troi- sieme segment tlioracique. C. Aorte sortant du liout auterieur du coeur. Ovr. Ovaires. H. Tubes hepatiques. J.Tube intestinal. N.Systeme ner- veu.v. P. Pattes thoraciques avee les lames L. formants la poche iu- cubatrice. Fig. ."> et 6. PorcelUo scaber d aprös Brandt et Ratzeburg, medicinisehe Zoologie, Lereboullet, sur les cru- stacüs de la famille de Olnportidi-s et Milne-Edwards, Crustaces, dans Cuvier, r^gne animal, edition il- lustree. Fig. 5. Animal vu du cöte dorsal. Lea groupes de segments sont mar- quöä par des chifFres romains, et le tube digestif de meme que les tubes hepatiques sont esqni.ssös. Ceux ci debouchent au point, ou se ren- contrent 1 estomac et 1 intestin. Fig. 6 Femelle ä poche incubatrice vue du cötö ventral. L on peut voir distinetement les antennes de la premiere paire trfes rudinieutaires (A 1), les antennes de la seconde paire (antennes exterieures A II), forraees de sept articles, les organes de la mastieation, les pattes thora- ciques et les pattes abdominales ser- vants d'organes de la respiration. letters as in Fig. 2. In consequence their is to be seen that the embryo is devoided of the 13th. pair of linibs i. e. the last thoracic feet, a want peeuliar to the youngs of every Isopod. F. the trilobed ap- peudages of uncertain homology peeuliar to the young Asellus. Fig. 4. Transverse section through the third thoracic segment of the body of female. C. the aorta is- suing from the anterior end of the heart. Ovr. Ovaria. H. Hepatic tubes. I. Intestinal canal. N. Ner- vous System. P. Thoracic limbs with the laminae forming the in- cubatory pouch. Fig. 5 and 6. PorcelUo scaber after Brandt and Ratzeburg, medicinisehe Zoologie ; Lereboullet, sur les cru- staces de la famille des Cloportides, and Milne-Edwards Crustaces, dans Cuvier, regne animal, Edition il- lustree. Fig. 5. Specimen seen from above. The difierent gioups of segments are marked by romaiu ciphres and the intestinal laual with the hepa- tic tubes is sketshed. The latter oi>cns at the limit of the stomac and the intestine. Fig. G. Feuiale specimen with the iucubatory pouch seen from the ventral side. Theire are to be di- stinctly seen tlie rndimentary an- tennae of the first pair (AI), the well devolopod 7 joiuted antennae of the second pair (A II), the raasti- catory organs, the thoracic segments and the abdominal limbs serving as respiratory apparatus. Tafel IV. Typns : Arthropoda * (Gliederfüssler). Durchgehende Farbeubezeichnung der schematischen Figuren : Darmijanal: gelb; Excretions- organe ohne Rücksicht auf die Ho- mologie : grün ; Leberschläuche : braun; Arterielles Gefässystem: zinnoberroth ; Venöses Gefäss- system : blau ; Centralnerven- system: blauviolett; Genital- ortrane : weiss. Classe: Criistacea (Krebsthiere). Ordnung: Arthrostraca (Ringelkrebse). Uutei'oi'diiuiig : Amphipoda (Flosskrebse). Fig. 1 — 4. Gammarus neglectus Lillje- borg aus den Norwegischen Land- seen. (Eine von den bekannteren Arten, z. B. dem G. pulex unserer Bäche oder dem G. locusta der Nord- see nur durch ganz feine Kennzeichen unterschiedene Art.) Nach G. 0. Sars, histoire naturelle des crustaces d'eau douce de Norvege. le livraison: les malacostraces. Christiania 1867. PI. IV. V. u. VI. Planche IV. Type: Plate IV. Type: Arthropoda Arthropoda. (Arthropodes). Siguitieatiou des couleurs dans chaque figure sch^matique repre- sentant des Arthropodes: Tube digestif: jaune; Tuhes h^pa- tiques : brim ; Organes excreteurs de toute espece: vert; Systeme circu- latoire arteriel: Rouge vermillion; Sytfeme circulatoire veiueux: bleu; Systeme nerveux : violette ; Or- ganes de la gen^ration: blanc. Classe: Crustacea (Crustaces). Ordre: Arthrostraca (Arthrostraques). Sous Ordre: Aniphipoda (Amphipodes). Fig. 1 — -i. Qammarus neglectus Lillje- borg des lacs de Norvege (ne se distigant des especes plus connues comme le G. pule.x des eaux douces et du G. locusta de nos cötes que par de minutieux details.) Les iigures sont tirees de G. 0. Sars. histoire naturelle des crustaces d'eau douce de Norvege, le livraison: les mala- costraces. Christiania 1867. PI. IV. V. et VI. In evory diagramm concerning the Arthropods the following parts are uniformly coloured: V. 1. Intestine : yellow ; Hepatic tuhes: brown; Excretory organs of every Uiud without respect ot their homology: green ; Circulator}- Sy- stem : arteries red vermilliou, veins blue; Nervous System violet; Orgaus ot" generation: white. Classe: Crustacea. Ordre : Arthrostraca. Sub-Ordre: Aniphipoda. Fig. 1 — 4. Qammarus neglectus Lillje- borg from the Norwegian Lakes. (A species showing only very small differences from the more diffused, f. ex. the Gamm. pulex of the rivers and ponds and the G. locusta of our coasts.) The iigures are drawn after the plates IV. V. and VI. from G. 0. Sars. histoire naturelle des crustaces d'eau douce de Norvege, le livraison. les malacostraces. Christiania 1867 Leuckart, Zoolog. Waudtafeln. Serie I. Tafel 4. (Verlag von Th. G. Fisher A Co., Cassel-Hessen.) Fig. 1. Erwachsenes Weibchen mit Eiern von der Seite gesehen. I — VI Die sechs ersten Körpersegmente, welche zum Cephalothorax ver- schmolzen sind. VII-XIII Die sieben freien Thoracalsegmente. XIV — XX Die sieben Abdominalsegmente. A' und A" Die beiden Antennenpaare. Md. Oberkiefer. Mxl u. Mx" Das erste und zweite Unterkieferpaar, pmx. Kieferfuss. P' — PVIl Füsse. pa' — pa^'' Abdominalgliedmassen, von denen die 3 vorderen Paare Schwimmfüsse. die :■? hinleren Spring- griffel darstellen. Jedes Paar Glied- massen ist ausserdem mit einer arabischen, eingeklammerten Zahl versehen, welche die Nummer des Körpersegmentes, dem es angehört, bezeichnet. Die inneren Organe sind farbig eingetragen. Ausserdem ist zu sehen das sitzende, zusammen- gesetzte Auge mit glatter Hornhaut (Oc). die Epimeren, der Eileiter, dessen Mündung an der Basis des fünften Beinpaares liegt, und die Eier, welche an der Bauchseite des Tieres durch, eine Brusttasche bil- dende, von den Epimeren verdeckte Lamellen festgehalten werden. Auch die Kiemenschläuche werden durch die Epimeren verdeckt. Fig. 2. Querschnitt durch den Körper eines Weibchens auf der Höhe des neunten Körpergliedes (3. Brust - Segment). C. Herz. Ovr. Eierstöcke. J. Darm. H. Leberschläuche. N. Nervensystem. P. Brustfüsse mit den Lamellen der Brusttasche (L.) und mit den Kiemenschläuchen (Br.). Ep. Epimeren. Fig. 3. Kauwerkzeuge. Md. linker Ober- kiefer mit seinem Taster. Mx' und Mx'I Unterkiefer I u. IL pmx. Kiefer- füsse, welche eine Art Unterhppe bilden. Fig. 4. Ei mit sehr weit in der Ent- wicklung vorgeschrittenem Embryo. Zu bemerken ist die für die Amphi- podenembryonen charakteristische ventrale Krümmung. BC. Innere Embryonalhülle, eine Blastoderm- cuticula. M. Fälschlich sogenannter »Micropylapparat« oder »Kugelförmi- ges Organ«. Fig. 5. Phronima sedentaria Forsk. Erwachsenes Männchen aus dem Mittelmeer. (Nach Claus, zur Natur- geschichte der Phronima sedentaria, Zeitschr. für wiss. Zoologie, XXII. 1872.) Die Segmente des Leibes so- wie die Gliedmassenpaare sind mit denselben Buchstaben und Zahlen bezeichnet wie in Fig. 1. Ausser- Fig. L Femelle adulte ovifpre vue de cöte; I— VI Les six premiers Seg- ments du Corps soudes pour former le petit cephalothorax. VII — XIII Les sept segments thoraciques restes hbres. XIV — XX Les sept segments de Fabdomen. A' et A" Les deux paires d'antennes. Md. Mandibule. Mx' et Mx" Mächoire de la pre- miere et de la seconde paire. pmx. Pied- mächoire. PI — PVII Pattes. pa' — pa^'I Membres abdominaux dont les trois premieres paires sont des pattes natatoires, les trois der- nieres des pattes sauteuses Chaque paire d'appendices du corps est en outre marquee par un chifTre arabe (1 — 19), indicant le numero du Seg- ment auquel eile appartient. Les organes Interieurs sont marques en Couleurs. L"on voit en outre l'oed sessil, composö, ä cornee lisse (Oc), les epimeres, l'oviducte qui s"ouvre ä la base des pattes de la cinquieme paire, et les oeufs, qui sont retenus ä la face ventrale du corps entre les epimeres par les lames incuba- trices (non visibles dans cette figure). De meme les branchies sont cachees par les epimeres. Fig. 2. Coupe transversale du corps de la femelle ä la hauteur du neu- vieme segment. C. Coeur. Ovr. Ovaires. I. Intestin. H. Tubes he- patiques. N. Systeme nerveux. P. Pattes thoraciques avec les lames, L., formant la poche incubatrice, et Br.. les appendices branchiaux. Ep Epimeres. Fig. 3. Organes de la mastication. Md. Mandibule gauche avec son palpe. Mx> et Mx" Mächoires de la premifere et la seconde paire du cöte gauche. pmx. Pieds - mächoire des deux cötes, forraant uns espeee de levre inferieure. Fig. 4. Oeuf contenant un embryon tres avance, montrant la courbure ventrale characteristique pour les embryons des Amphipodes. BC. Enveloppe Interieure »-cuticule bla- stodermique«. M. »Appareil raicro- pylique« ou »Organe spherique«. Fig. 5. Phronima sedentaria Forsk. Male adulte de la Mediterranee. (Tire de Claus, zur Naturgeschichte der Phronima sedentaria, Zeitschr. f. wiss. Zoologie. XXII. 1872.) Les segments du corps et ses membres sont marques de la meme maniöre que dans Fig. 1. En outre Ton distingue les grands yeux doubles Fig. 1. Female adult specimen seen in profile bearing eggs. 1 — VI The six anterior segments. coalesced to form a small cephalothorax. Vll-XlII The seven following free thoracick segments. XIV— XX The seven ab- dominal segments. A' and A" The two pairs of antennae. Md. Man- dibula. Mxl and Mx" First and second Maxiila. pmx. Maxillipes. pi _ pvil Feet. pal - paVI Six pairs of abdominal appendages, the three anterior enabling the animal to swimm, the posterior to jump. Every pair of appendages is also marked by an arab cipher indicating the number of the segment tn wliich it belongs. The functions of the inferior organs are indicated by their colouring. There is also to be distinguished the composed sessil eye with smooth corriea (Oc), the epimerae and the oviduct opening at the base of the üfth pair of the thoracick feet. The eggs are enclosed in an incubatory pouch formed by several pairs of lamellae originating from the coxae of the three anterior pairs of thoracick feet, but concealed in this dravving as well as the bran- chial appendages by the epimerae. Fig. 2. Transverse section through the third thoracick segment of the body of a female specimen. C. The heart. Ovr. Ovaria. H. Hepatic tubes. I. Intestine. N. Nervous System. P. Thoracick limbs bearing the laminae (L. i. forming the incuba- tory pouch and the branchial appen- dages (Br.). Ep. Epimerae. Fig. 3. Manducatory organs. Md. Left mandibula with palpus. Mx' and Mx" The lirst and second maxilla of the left side. pmx. Maxillipedes for- ming together a small under-lip. Fig 4. Egg enclosing a fuUy developed embryo. The characteristick ventral incurvation of the embryo is to be Seen. BC. The inner membrane is a blastodermic cuticula. M. is -the so called »micropyle« or »spheric Organ« peculiar to the embryos of some Amphipods. Fig. 5. Phronima sedentaria Forsk from the mediterranean adult male speci- men. (Copied from: Claus zur Natur- geschichte der Phronima sedentaria, Zeitschr. f. wissenschaftl. Zoologie. XXII. 1872.) The segments of the body and the limbs are marked in the same way as in Fig. 1. There are to be seen also: the double large dem unterscheidet man die grossen Doppelaugen (üc' u. Oc"). und den Hoden, dessen Ausführungsgang an der Basis des letzten Brustfusspaares (PVII) mündet. Die beim Männchen sehr stark entwickelte I. Antenne ist mit Geruchshaaren an ihrer Basis besetzt. Fig. 6. Caprella sp. Erwachsenes Männchen. Aus der Nordsee. Typus der Laemodipoden. Die Kürperseg- mente und die Gliedmassenpaare sind mit denselben Buchstaben be- zeichnet wie auf Fig. 1 u. ö. Hier- durch wird ersichtlich, dass bei diesem Tiere der Cephalothorax aus 7 (bei den übrigen Amphipoden nur 6) verschmolzenen Segmenten zusammengesetzt ist. Das erste Fuss- paar. PI ist daher den Mundwerk- zeugen sehr genähert und es linden sich nur 6 freie Thoracalsegmente. Dem IX. und X. Körpersegmente fehlen die Beine, dagegen sind dies die einzigen kiementragenden. Die Abdommalsegmente XllI — XX sind zu einem kleinen rudimentären An- Jiang verschmolzen. Oc' et Oc", le testicule dont le spermiducte debouche ä la base de la derniere patte thoracique (P^"). L'antenne de la premi^re paire est munie de longs poils olfactifs ä sa base. Fig. 6. Caprella sp. Male adulte de la mer du Nord. Dessin original. Type de la tribu des Laemodipodes. Les Segments et les membres sont marques des mrmes lettres que dans les Fig. 1 et n pour faire ressortir que la region cephalothoracique se compose chez cet animal de sept Segments au lieu de six comme chez les autres Amphipodes. Les pattes de la premiere paire (P'j sont con- sequamment tres raprochees des organes de la mastication. et il n'y a que 6 Segments thoraciques libres. Les Segments IX et X sont depourvus de pattes et sont les seuls qui por- tent des branchies. Les segments XIII — XX de l'abdomen sont rudi- mentaires. eye, Oc' and Oc", the testis with the deferent canal opening at the base of the last pair of thoracic feet. The anterior antenna is furnished with long olfactary hairs at its base. Fig. 6. Caprella sp. adult male speci- meh. Original drawing. Type of the Laemodipoda. The segments of the body and the limbs are desig- nated by the same numbers and letters as in Fig. 1 and b. The cephalothorax is composed of seven coalesced segments, and bears also the lirst pair of thoracick feet, P'; the number of the free thoi'acick segments is therefore six, not seven, as in the typical amphipoda. The ninth and tenth segment of the body are destitute of feet, being withal the only ones which bear branchial appendages. The segments XlII-XIV are transformed in a very small ab- dominal appendage. Verlag: von TU. Cr. Fisber &. Co. Cassel-Hessen. Zoologische Wandtafeln über wirbellosse Thiere in Farbendruck mit begleitendem Text herausgegeben von Professor Dr. Rud. Leuckart, fortgesetzt von Professor Dr. Carl Cliun. Serie I Tafel 1-101 ä 104:140 cm. Jede Tafel unanfgezogeu ä Mk. 4, aufjrezogeii mit Stäben ä Mk. 7. Serie I Tafel 102 103 ä 130:200 cm. Jede Tafel uiiaiifgezogen h Mk. 12, aufgezogen mit Stäben ä Mk. 16. Zoologische Wandtafeln über Wirbelthiere in Farbendruck mit begleitendem Text herausgegeben von Professor Dr. Carl Clmn. Serie II Tafel 1—9 ä 104:140 cm. Jede Tafel unaufgezogeu ä Mk. 4, .lufgezogen mit Stäben ä Mk. 7. Serie II Tafel 10/11 ä. 104:140 cm. Jede Tafel unanfgezogen ä Mk. 5, aufgezogen mit Stäben ä Mk. 8. Serie II Tafel 12 ii 130:200 cm, nnauf- gezogen iv Mk. 12, aufgezogen mit Stäben ä Mk. 16. In dem nachstellenden gemeinsamen Verzeichnis sind die Tafel Leuckart-Chun, Wirbellose Thiere mit Serie I, die Tafel Chnn^ TL I. 11. II. II. II. II. II. II. II. II. II. 69. 6, 8. 10. 11. 10. 72. 4.1 12. Inhalt der bisher erschienenen Tafeln: I. Tj'i)us: Vertebrata. Klasse Mcimmaiia : I. Ser. 37. Gorilla . Schimpanse , Orang- Utang, Nasenaffe. Klasse Amphibia : II. Ser. 5. Grasfrosch und Triton, embryonale Entwickelung. Grasfrosch Kröte, Wasserfrosch u. Triton, embryonale Entwickelung. Metamorphose d. gemein. Frosches. Froschskelett. Urogenitalsyst. V. Ranatemporaria, esculenta und Triton taeniatus. Nervensyst. v. Rana temporaria, esculenta, Bombinator igneus und Triton taeniatus. Gefässystem der Amphibien. Darmsystem der Amphibien. Klasse Pisces: II. Ser. 1. Die elektrischen Organe vom Zitter- rochen, Zitteraal. Zitterwels, Mor- myrus, Raja clavata. Verschiedene Ceratodus-Arten. Entwick. v. Amphioxus lanceolatus. Entwickelung Plagiostomi (Tor- pedo, Pristiurus, Haifisch etc.). Skelett des Selachier. II. Typus: Mollusca. Klasse Cephalopoda : I. Ser. l.ö. Anatomie v.Octopus vulgaris, Sepia officinalis, Nautilus Pompilius. I. „ 36. Anatomie v. Nautilus Pompilius, Spirula Peronii, Argonauta Argo, Octopus Carenae, Sepia officinalis. Klasse Seapkopoda: I. Ser. 92. Anatomie und Entwickelung von Dentalum entalis. Klasse Qasterojmda: •"l. Ser. 30. Weinbergschnecke, Helix nemora- lis. Limnaeus stagnalis. Arion empiricorum. Pont olimaxcapitatus,Aeolis, Doris, Polycera quadrilineata, Pleuro- branchus, Aplysia punctata. Versch. Pteropoda u. Heteropoda. Klasse Laniellibranchiata : I. Ser. 12. Unio margaritifer u. Malermuschel. Anatomie von Ostrea edulis. Pecten Jacobaeus, ArcaNoae, Myti- lus edulis, Spondylus gaederopus. I. „ 89. Verschiedene Trigonoiidae. III. Typus: Arthropoda. Klasse Insecla: 1. Ser. 41. Eichengallwespe. Apis mellifica. Verschiedene Hymenopteren. Doryphora decemlineata. Verschiedene Käfer. Melolontha vulgär, u. hyppocastani. Verschiedene Neuropteren. 8. ■43. 60. 77. 89. *-• Ti 11. ^' )J 22. ■^' i) 83. ^' )) 21. 17. 70. Klasse 1. Ser 45. 42. I- n 48. A' ,j .08. 63. Klasse I. Ser 32. 38. Klasse I. Ser 3. *■ n 88. l. ,, 4. ■'■ J? 26. -'■• 7) 95. '■' )' 25. ^' Ti 87. ^* )) 85. ^' JJ 82. '■ Jl 90. '• )i 91 I. 27. 97. 6. 78. 84. 9. Wirl)elthiere mit Serie II bezeichnet. Heuschrecke und Maulwurfsgrille. , Verschiedene Orthopteren. , Verschiedene Termiten. Verschiedene Schmetterlinge. Reblaus und ihre Verwandlung. , Verschiedene Fliegen. Arachiwidea : Verschiedene Skorpione. , Verschiedene Spinnen. . Metamorpliose von Trompidium fuliginosum. . Verschiedene Acarina. . Verschiedene Linguatulida. Myriopoda : ■( Verschiedene Tausendfüsse. Crusiacea : . Wasserassel und Kellerassel. . Entwickelung verschied. Isopoden. . Verschiedene Amphipoden. . Verschiedene Phyllopoden. . Squilla Mantis (Stomatopoda). . Verschiedene Copepoden. . Anatomie und Entwickelungsge- schichte d. Lepadiden u. Balaniden. . Carcinusmaenas(Ciriped.)(Krabbe). . Anatomie von Thoracostraca. . Limulus polyphemus (Xiphosura). . Verschied. Dekapoden (Macrura, Penaeus, Galathea, Pagurus, Hum- mer, Flusskrebs). IV. Typns: Veriues. Klasse Annelides Chaetopodes: I. Ser. 56. Verschiedene Nereiden. I. „ 57. Andere Polychaeten. I. ., 93. Balanoglossus Kowalenskyi. I. „ 19. Verschiedene Lumbricus-Arten. I. ., 24. Verschiedene Hirudineen. Klasse Oephyrei : I. Ser. 55. Verschiedene Sypunculus- und Echiurus-Arten. Klasse Nemathebnintlies : I. Ser. 31. Ascaris- und Dochminus-Arten. I. „ 66. Verschiedene Trichinen. I. „ 49. Heterodera Schachtii Schmidt.^ I. „ 100. Echinorhynchus-Arten. Klasse Piatodes: I. Ser. 62. Verschiedene Trematoden. }■ " yo'J Distomum-Arten. {• " gg! Bändwurm-Arten. I. „ 44. Verschiedene Cestoden. I. „ 28. Verschiedene Turbellarien. I. „ 39. Verschiedene Nemertes-Arten. Klasse Rotiferi und Gastroticlia: I. Ser. 51. Verschiedene Rotiferen. Klasse Bryoxoa: I. Ser. 34. Versch. Endoproctenu.Ectoprocten. Klasse Brachiopoda: I. Ser. 98. Verschiedene Terebratula. I. „ 101. Verschiedene Ecardines. V. Typus: Tunicata. Klasse Aseidiae: I. Ser. 71. Verschiedene Copelaten. I. ,. 53. Verschiedene einfache Ascidien. Klasse Tlialeacea: I. Ser. 40. Verschiedene Salpen-Arten. VI. Typus: Echiuodermata. Klasse Blastoulea : I. Ser. 46. Verschiedene Pentremiten u. s. w. Klasse Crenoidea : I. Ser. 5. Rhizocnnus lofotensis. I. ., 7. Antedon rosaceus. Subtypus Actinozoa. Klasse Echinoidea : I. Ser. 81. Verschiedene Seeigel. Klasse Ophiuroidea : I. Ser. 59. Verschiedene Ophiuroiden. Klasse Aster oidea: I. Ser. 86. Verschiedene Seesterne. Subtypus Scytodermata. Klasse Bolotimrinidea : I. Ser. 61. Anatomie der Holothurien. I. „ 79. Entwickel. versch. Larvenformen. I. „ 80. Entwickelung der Holothurien, Asteriden und Echiniden. VII. Typus: Coelenterafa. Klasse Siphonophorea : I. Ser. 96. Verschiedene Siphonophoren. Klasse Ctenopkorae : I. Ser. 74. Cestus- und Beroe-Arten. Klasse Bydroniediisae : I. Ser. 18. Carmarina-Arten. I 20 ( Hydra-Arten. I. „ 64. Aurelia aurita und flavidula. Klasse Antlioxoa: I. Ser. 1. Corallium rubrum. I. ,. 94. Pennatula-Arten. Klasse Porifet-a: I. Ser. 13. Olynthus und Sycurus u. s. w. I. „ 35. Verschiedene Schwämme. I. „ 47. Verschiedene Tetractinelliden. I " R! ( Verschiedene Hexactineliiden. I. ,, 52. Verschiedene Lithistiden. VIII. Typus: Protozoa. Klasse Infiisoria. Unterklasse Citiata. [■ ■ n'"'! Verschiedene Cihaten. Unterklasse Suctoria : I. Ser. 68. Verschiedene Suctorien. Klasse RInxopoda: I. Ser. 2. Verschiedene Thalamophoren. I. ., 29. Diverse Radiolarien. ! Klasse Sporoxoa: 1. Ser. 23. Verschiedene Gregariniden. I. „ 102. Malaria-Entwicklung. I. ., 103. Coccidia. Klasse Mastigophora : ,' ^ ' r-'n) Verschiedene Flasellaten. I. „ /6.j ^ 1 ^ Mollusca (Weichthiere). 19 Tafel VII. '') U ^Pianche VII. Typus: , Mollusca (Weichthiere). Classe: Gastropoda (ßauchfiisser). Ordnung : Opisthobranchiata (Hinterkieiner). Fig. 1 und 2. Pontolimax capitulus (Limapontia nigra) naoh Meyer und Moebius), die Hintcrkiemer der Kieler Bucht. Leipzig 1865. 4 Fig. 1. Seitenansicht des Thieres, aiif*?Tfci) Zweige von Delesseria hinkriecnend. Fig. 2. A. Liingssclmitt der Mund- mafse. ggt. Mund. Oi'. Oesophagus, bedeckt von der Reib- aus einer einzigen Längs- Zähnen besteht, ß. Ein ^^^ Zahn, in Profil gesehen. Flg^^^P Ae.ulis. Fig. 3. Aeolis rufibiancläalis Johnst. von der englischen Küste, Seiten- ansicht, a. Auge. b. Mundteutakel. c. Rückententakel, d. After, e. Oeff- nungen der Geschlechtsorgaue. f. Kiemenbüschel; nach Alder und Han- cock, a Mouograph of the British nadibranchiate Mollusca. Type: Mollusca. CJasse: Gastro])ocla. Ordre : Opisthobranchiata. Fig. 1 et 2. PonluUniuT capitaliis (Limaponlia nigra). Les tigures sont tirees de Meyer und Moebins, die Hinterkiemer der Kieler Bucht. Leipzig 1865. Fig. 1. L'animal vu de cöte attachö sur une feuille de Delesseria. Fig. 2. A. Section longitudinale de la masse buccale. ni. Bouehe. Oe. Oesophage. z. Langue, revetue de la radule, c'est k dire d'un ruban forme par une seule rangee longi- tudinale de dents chitineuses. B. üne seule de ces dcnts. Fig. 3—6. Aeulis. Fig. 3. Aeolis rußhrancinalis Johust. de cötes d'Anglcterro. Vue de 1 ani- mal entier en profil. a. L oeil. b. Tentaciiles orales, e. Tentacules dorsales, d. L'auus. e. Place oü debouchent les organes gonitaux. f. Branchies. Tire de Alder and Hancock, a Monograph of the Bri- tish nudibranchiatc Mollusca. Plate A'II. Type : Mollusca. Classe: Gastropoda. Ordre : Opisthobranchiata. Fig. 1 and 2. Pontolimax capitalus (Limapontia nigra). The drawings are taken frotn Meyt^i- und Moebius, die Hinterkiemer der Kieler Bucht. Leipzig 1865. Fig. 1. Side-vievv of the animal creeping on a branch of Delesseria. Fi". 2. A. Longitudiual section of its buccal mass. m. Mouth. Oe. Oesophagus, z. Tongue coverd wilh the lingual ribbon (radula) com- posed of a Single longitudinal row of chitinous teeth. B. One tooth seen in profile, highly magnitied. 3—6. Aeolis. Fig. 3. Aeolis rußbranckialis Johust. from the english coast. Side-vievv of the aniraal. a. Eye. b. Oral tou- tacles. c. Dorsal tentacles. d. Auus. e. Aperlure of the generative Or- gans, f. Gills ar branchial appeu- dages. Copied from Alder and Han- cock, a Monograph of the British nadibranchiate Mollusca. Fig *) Durch Versehen des Setzers ist die Erklärung /,u Tafel VIII vor Tafel VII gesetzt, es ist daher zu lesen : Taf. VII. Kcbinoderniata. Taf. VIII. Molluaca. 20 Mollusca (Weichthiere). Fig. 4. Zwei Zähne der Reibplatte von Aeolis papillusa L. nach Meyer und Moebius. Fig. 5. Verdauiingsorgane von ./4eorts papillnsa L. nach Akler u. Hancock, a. Muiidmasse. b. Die hornigen seit- lichen Ki'.'f'er c. Schlund, d. Magen. e. Darm. f. After, g. Grosser mitt- lerer Caiial, der von dem Magen ausgeht und Seitenästc (h,h) abgibt, in welche wiederum die von den Leberdrüsen der l'apillpn kommen- den Gallfngänge(i, i) münden. Nach Alder und Hancock. Fig. 6. Nesselkapseln von der Spitze einer Papille resp. Kieme von Ae- olis Drummundi. A. Ein Häufchen. B. Eine einzelne Kapsel. C. Eine einzelne Kapsel mit ausgestülptem Nesselfaden. Nach Meyer und Moe- bius. Fig. 7 und 8. Dons. Fig. 7. Schematische Skizze einer Doris zur Erläuterung des Blut- kreislaufs, a. Tentakeln, b. Hin- terer tvand des Mantels, c. Hinterer 'J'heil des Passes, d. d. d. Kienien- federn. d' d' Stümpfe von 2 ab- geschnittenen Kienienfedern. e. After. f. Vorkammer des Herzens (g), welche hinter demsi.'lbeu gelegen ist. Die Vorkammer erhält arterielles Blut durch eine grosse vena bran- ehialis, die von einem den After umgebenden Getässringe (i) ent- springt. Der Gefäsb.iing selbst er- hält sein Blut dircct aus den Kiemen und diese letzteren werden wieder selbst mit venösem Körperl'lut aus einem anderen circumanalen Gefäss- ringe k. versehen, h. Aorta, die sich bald in verschiedene Aeste spaltet. X. Zwei Gefässstämme, welche ve- nöses Körperblut direct zum Herzen führen. Die Figur ist nach den -Angaben von Hancock entworfen. Fig. 8. Kalkkörper ans dem Mantel von Duris pnixiiim ans der Ostsee. Nach i\lcyer und Moebins. Fig. 9. Larve von Polijreva qiiadri- lineiila. Das Thierchen trägt noch die spiralige durch den Deckel a. verschlicssbare Schale und hat ein zwcilappiges Velum b. c. Gehör- Fig. i. Dcux dents de la radule de 1 Aeolis papulosa. Copie de »Meyer und Moebius«. Fig. 5. Appareil digestif de 1'.^«- olis papulosa. a. Masse buccale. b. Mandibulns coruees laterales. c. Oesophage. d. E'itomac. e. In- testin. f. Anus. g. Grand canal central coiiJuisant de l'estomac aux canaux lateraux h, h, dans lesquels debouchent les conduits (i, i) venant des glandes hepatiques situees dans chaque papille dorsale. Tire d'Alder aud Hancock. Fig. 6. Capsules urticantes de V Ae- olis ürumnwnüi situees ä 1 extremite de chaque papilie dorsale. A. ün groupe de capsules. 15. Une eap- sule detach^e. C. Copsule de la- quelle le filament a ete expulsii. Tire de »Meyer und Moebius«. Fig. 7 et 8. Doris. Fig. 7. Esqnisse schematiqne d'une Doris, montrant la disposition de l'appareii circulatoire. a. Tenta- cules. b. Bord posterieur du man- teau. c. Extremite du pied. d. d. d. Plumes branchiales. d' d' Racines de deux autres plumes branchiales coupees. e. L'auus. f. L'oreillette du coeur (g), situee ii 1 arriere de celuici. Lorcilletto rci;oit le sang arteriel par une large vcine bran- chiale, qui prend naissance du vais- seaii circulaire cntourant 1 anus et rocevant le sang revenant des bran- chies. ün antre vaisseau circnlaire (k) rcQoit le sang veineux revenant du Corps et 1 envoie aux branchies. h. Aorte se divisant cn ditfei-entes branches. x. Deux vaisseaux con- duisant une partie du sang veineux revenant du corps directement an coeur. La tigure est ( omposö d'apres le resultat des rccherches de Han- cock. Fig. 8. Spicules caUaires du man- tean de Dori.'i projinm de la Bal- tique. Cupie de »Meyrr und Moe- bius«. Fig. 9. Larve de l'vlijnra quadri- lineala. Liinimal est. encore muni d'une coquille ;i opercule (a) et du velum bilobe b. e. C'apsule audi- tive. Tire de Ray Lankester, Con- Fig. 4. Two teeth from the radula or lingual ribbon of Aeolis papillosa L. Copied from Meyer and Moebius. Fig. 5. Digestive apparatus of Ae- olis papillosa. a. Buccal mass. b. The corneous jaws. c. Oesophagus, d. Stomach. e. Intestine. f. Anus, g. Great central canal leauing from the stomach to its lateral branches h, h. i. Ducts from the hepatic glauds situated in each papilla. Copied from Alder and Hancock. Fig. 6. Nmtle-Capsules from the top of a papilla of Aeolis^ Drum- mondi. A. A group of them. B. k Single capsule. C. A single cap- sule vvith the nettle-threud pro- truded. Copied from Meyer and Moebius. Fig. 7 and 8. üoris. Fig. 7. Diagram of a Doris sho- wing the disposition of the cir- culatory apparatus. a. Tentacles. b. Hinder raargin of the cloak or mantle. o. Posterior part of the foot. d. d. d. Branchial plumes. d'd' The trunks of two further branchial plumes cut of. e. Anus. f. Atrium situated behind the heart g. The atrium is provided with arterial blood by a stroiig vena branchiali.-. arising from the vas- cular ring i. surrounding the auus and recieving its blood from the gills. The brauchiae ai'e supplied with venous blood from nnother vascular ring k. likewise surroun- ding the anus. h. Aorta tlividing itself in diiferent branches. x. Two vascular truncs leading venous blood directly from tbe body iuta the vcntricle. The figure is drawu after the rcsults of Hancock s lesearehes. Fig. 8. Calcareous spicula Irom the mantle of Doris pruxima from the Baltic. Copied from Meyer and Moebius. Fig. 9. Larva of Polijcera quadri- lineala. The larva is provided with a shell, an operculnm a. and a bi- lobed velum b. c. Auditory cap- sule. The drawing is takcn from Mollusca (Weichthiere). 21 kapsei. Nach Ray Lankester, Con- tributions to the developemcntal history of the Mollusca, Royal Traus- actions 1875. Fig. 10 und 11. Pleurobranchiis. Fig. 10. Pleurobranchus auranliacus aus demOceau uud dem Miltelmeer. A. Seitenansicht des Thieres. a. Ten- takel, b. »Lippensugel«. c. Genital- öffunngcn. d. Oeffnung des Ex- cretionsorganes. c. Kiemeufeder. f. After. B. Laichband. Fig. 11. Innere Schaalc aus dem Mantel von Pleurobranchus Peronü Cav. Nach Gray, Figures of Mol- luscous animals. Fig. 12. Eine Qiierreihe von Zähnen von der Rcibplatte der Aplysia punctata. tributions to the developemental history of the Mollusca. Royal Transactions 1875. Fig. 10 et 11. Vleuriibrnnchtts. Fig. 10. Pleurobranchus auranliacus de l'Ocean et de la Mediterranee. A. L'animal vn de profil. a. Ten- tacules. b. Voile labial, c. Ouver- tures des organes de la generation. d. Ouvertüre du canal de l'orgaue excreteur. e. Flume branchiale. f. Anus. B. Frai dcposii eu forme dun rnban spiral. Fig. 11. Coquillo interionre cachee dans le mautcau de Pleurobranchus Peronü Cuvier, des Indes. Figure tir^e de Gray, figures of Mollnscous animals. Fig. 12. Une rangee transversale de dents de la radule de rAphjsia punctata. Ray Lankester, Contributions to the developemental history of the Mol- lusca, Royal Transactions 1875. Fig. 10 and 11. Pleurobranchus. Fig. 10. Pleurobranchus auranliacus frora the Ocean and Mediterranean. A. Side-vievv of the animal. a. Ten- tacles. b. Labial velum. c. Genital openings. d. Opening of the ex- cretory orgau. e. Brauchial plume. f. Anus. B. Spawu forming a spiral ribbon. Fig. 11. Internal shcll of Pleuro- branchus Peronü Cav. taken from Gray, figures of MoUuscous animals. Fig. 12. A transverse row of teeth from the lingual ribbon of Aphjsia punctata. 4* Echinoderninta iStacl.elhäutcr). TaPel VI». Typus : Ecliinodermata (Stachelhäuter). Durchgeheiule Farbeiibezeichnung der schemauschen P'iguren : Aeiis- sere Epidermoidalbekleidung : hellblau, Darmkanal: gelb, Binde- gewebe : fleischfarben. Classe : Crinoidea (Seelilien). Ordnung: Brachiata (Arnililien). Fig. 1 — 8. Anteilun rosnceiis Link. (= Coniatula mediterranea Laai.) aus dem Mittehiirer und Atlanti- schen Oceau. Fig. 1. 2, 4, 6, 7, 8, uach W. B. Carpentfr, Reseatches on the Structure, Physiolügy and Developenieut of Anti.'don rosaccus und W. Thomson, On the Emhryo- geny of Äntedon rosaceus. Philos. Transactions of the Roy. Soc. Lon- don Vol. 156 u. 15,'i; Fig. 3 nach H. Ludwig, Beiträge zur Anatomie der Crino'ideen. Leipzig 1877. (Se- paratabdr. aus der Zeitsrhr. f. wisä. Zoolog. Bd. XXVIII. Taf. XV.: Fig. 5 nach A.Goette, Vergleichende Entwickelungsgeschichte der Coma- tula medileri'anea. Archiv f. mikr. Anatomie Bd. XII. Taf. XXV. GM. Gastralamund der Larve, welcher sehr zeitig obliterirt. Gr. Planche VIII. Type: Ecliinoderiiiata (Echinodermes). Signification des couleurs daus chaque timae scheniatiqiie repre- sentant des Echinodermes. E]nderme exterieiir : bleu clair. Tube digestif: jaune. Tissu con- jouctif: rose. Classe: Criiioülea. (Lis de mer\ Ordre: Brachiata (Lis de mer ;i bras). Fig. 1 — 8. Antedon rosaceus Link. (= Comatula mediterranea Lam.) de la Meditcrranee et de l'Atlan- tique. Les figures 1, 2, 4, ö, 7, 8 sont tirees de W. B. Carpenter, Researches on the Structure, Phy- siology and Developement of An- tedon rosaceons et VV. Thomson, On the Emhryogeny of Antedon rosaceus. Philosophical Transactions of the Royal Soc. London Vol. 156 aud 155. La ngure 3 est copiäe d'aprfes H. Ludwig, Beiträge zur Anatomie der Criiiofdeen, Leipzig 1877. Zeitschrift f. wiss. Zoologie T. XXVIII. PI. XV. et la Hgure 5 d'apres A. Goette. Vergleichende Entwickelungsgeschichte der Coma- tula mediterranea. Archiv f. mikr. Anatomie. T. XII. PI. XXV. GM. Bouche primitive de la larve (orifice de linvagination entoder- Plafe VIIL Type: Ecliinodermata (Echinoderms). In every diagraium conccruiug the Echinoderniata the followingparts are uniformly coloured. V. 1. External epidermis: blue clear. Intestine : yellow. Connectif tis- sue: i)iuk. Classe : Crinoidea. Ordre: Brachiata. Fig. 1 — 8. Anledun rusaceus Link. ("= Comatula mediterranea Lam.) from the Mediferranenn and the Atlantic. The figures 1, 2, 4. 6. 7, 8 are drawn from W. B. Carpenter, Re- searches on the Structure, Physio- logy and Developement of Antedon rosaccus. Philosophical Transactions of the Roy. Soc. of London. Vol. 156 and 155; Fig. 3 is taken from H. Ludwig, Beitrüge zur Anatomie der Crino'ideen. Leipzig 1877. Zeit- schrift f. wiss. Zoolog. Vol. XXVIII. PI. XV; and Fig. 5 from A. Götte, Vergleichende Entwickelungsgesch. der Comatula mediterranea. Archiv für mikr. Anatomie Vol. .\II. PI. XXV. GM. The primitive month of the larva, formed by the invagination of the Kchinoticnnata (Stachelhäuter). 23 (iiii liehen am Hinterende der Larve. WG. Wurzelglied des Larvenstieles. St. Glieder des Larvenstieles. CD. Oberstes Glied des Larvenstieles, mit welchem späterbin die Basalia B. des Kelches zum »Centrodorsal- stück« verwachsen. 0. Die Oral- platten der Larve. A. Die Anal- platte der Larve. R' R" R'" Die ersten, /weiten und dritten Radialia des Kelches. Br' und Er" Bi j,chi- alia L und II. Fig. 1. Erwachsenes Thier, welches sich mit Hülfe der von dem Central- dorsalstück entspringenden Cirren au einen Stein anklammert. Fig. 2. Kelch von der Dorsalseite; an dem Centrodorsalstücke sind die Ansatzstellen der weggenommenen Cirren sichtbar. Fig. .3. Schema des Verlaufs der (farbig gezeichneten) Fasorstränge in den Kalkgliedern des Kelches. Fig. 4. Junge freischwimmende Larve mit gelben, in die Epidermiszellen eingebetteten Oeltropfen, 4AVimper- reifen, einem hintern Wimperschopf, dem bereits obliterirten Gastrula- munde, sowie dem früher fälschlich für den After gehaltenen Grübchen. Fig. 5. Schematischor Längsschnitt durch eine noch viel jüngere Larve mit Larvondarm und hier noch offen gezeichnetem Gastrulamunde, zur Erläuterung der Anlage der Keimblätter. Fig. (5. Aeltei'e freischwimmende Larve mit Anlage des Kalkskelettes. Flg. 7. Festgeheftete Larv Fig. 8. Fentacrino'ide Larve mit Anlage der Arme. mique) se refermant trfes tot. Gr. Fossetre situee ii la partie poste- rieure de la larve. WG. Dernier article de la tige larvaire. St. Articles de la tige larvaire. CD. Article superieur de la tige larvaire, qui, dans 1 animal adulte se soude aux basales et forme de cette ma- niere la piece centrodorsale. 0. Plaques orales. A. Plaque anale. R' R" R'" Radiales. Br' Br" Bra- chiales. Fig. 1. Animal adulte, accroche ä une pierre ii l'aide des cirres nais- santes du bouton centrodorsal. Fig. 2. Calyce vu du cöt6 dorsale ; k la surfaee de la pifecc centrodorsale sont visibles les endroits dans les- quels etaient fixees les cirres enlevees. Fig. 3 Diagramme montrant la dis- position des cordons übrillaires dans les pieces calcaires composant Ic I al\'i-e. Fig. 4. Forme larvaire assez jeune, H taches jannaü'es provenant de guuttes graisseuses renfermees dans les cellnles ectodermiques, munie de quatre bandes transversales et dune tonffe posterieure de cils vibratils. GM. Derniere trace de hi bouche primitive qui s'est dejä renferm^e. Gr. Fossette du bout postörieure que les Premiers observateurs avaient pris pour 1 anus. Fig. 5. Diagramme de la conpe lon- gitudinale dune larve plus jeune enrore, ii bouche primitive encore onverte montrant la disposition des feuillets embryonnaires. Fig. 6. Larve plus adulte laissant voir la disposition primitive du squelette calcaire. Fig. 7. Larve fixee. Fig. 8. Larve a l'etat pentacrinoide deiä munie de bras. entoderme. Gr. Shallow groove at the posterior end of the larva. WG. Last Joint of the larval stem. St. Joints of the stem. CD. Dppermost Joint of the larval stem coalescent in the adnlt animal with the ba- salia and forming in this way the »centrodorsal piece«. 0. The orals of the larva. A. The anal plate. R' R" R'" The Radiais. Br' and Br" Brachials. Fig. 1. Adult specinien, fised to a stone by raeans of the cirri, origi- nating from the centrodorsal piece. Fig. 2. Dorsal aspect of the ealyi. The cirri are removed, but their pits aro still visible on the centrodorsal piece. Fig. 3. Diagram of the disposition of the tibrous striugs in the calyx. Fig. 4. Young larva before settling, furnished with 4 transversal bands and one tuft of cilia, at its distal end. The position of primitive larval mouth, though obliterated, is still visible, as v^fell as the posterior groove (pseudoproct.). In the cells of the cpidermis are imbedded drops of a yellow oil. Fig. 5. Diagram of the longitudinal section of a still younger larva in ordre to show the arrangement of the primitive layers. The intestine corresponds still with the ambient medium by means of the larval mouth. Fig. 6. Larva in a more advanced State showing the disposition of the calcareous skeleton. Fig. 7. Larva after settling. Flg. 8. Pentacrinofd larva. The arms are budding. 24 Arthropocla (Gliederfüssler). Tafel IX. Typus : Arthropoda. (Gliederfüssler). Classe: liisecta (Kerfe). Ordnung: Neuroptera. (Netzflügler). Fig. 1 — 4. Megaluplera. Fig. 1. Myrmeleon formiralynx Fabr. Imago. Ameisenlöwe (Original). Fig. 2. Ulyrmeleon. Puppe im Coccon. Sehemati.sch nach Reaumur. Fig. 3. Myrmeleon. Larve. A. Vom Rücken gesehen. B. Linke Seite des Kopfes, von unten gesehen. a. Fühler, b. Oberkiefer, c. Unter- kiefer in einer Rinne des Ober- kiefers liegend, d. Unterlippe mit Taster. (Original.) Fig. 4. Dieselbe in ihrer natür- lichen Stellung im Grunde des Fangtrichters. (Original. ) Fig. 5. Chnjsopa ßavifrons Brauer. Muudvverkzeuge. a. Oberlippe, b. Oberkiefer, c. Rechter Unterkiefer mit Taster. d. Unterlippe mit Tastern. (Original.) Fig. 6 und 7. Trichnptera. l'ig. 6. Pliilopolamus pariegalus. Pict. Liiago. Die linken Flügel sind in den natürlichen Farben und mit dem für die Phryganefden charakteristischen Haaibesatz dar- Planche IX. Type: Arthropoda. (Arlhropodes). Classe: Insecta (Iiisecles). Ordre: Neuroptera (Nevropteres). Fig. 1 — 4. Meqaloptera. Fig. 1. Myrineleon l'uriiHcalijn.r. Luago du fuurrailion. (Dessin original). Fig. 2. Mtjrmeleon. Nymphe ren- fermee dans son cocon. (Diagramme d apres Reaumur). Fig. 3. Mijrmeleon LarvQ- A. Vuedor- salo. B. Cöte gauche de la töte vue d en dessous. a. Antennes. b. Mandi- bule. c. Ma.\ille emboitee dans une rainure de la urandibnie. d. Levre inferieure, munie de son palpc. (Dessins originaux.) Fig. 4. Fourmiliun (Larve de Myr- meleon) aux aguets au fond de 1 entouuoir qu il erense dans le sable. Fig. 5. Ckrysopa ßuvifrons Brauer. Organos de la bouche. a. Levre su- perieure. b. Mandibnle. c. Maxille droite munie de son palpe. d. Levre inferieure et palpe labiale (Des- sin original.) Fig. 6 et 7. Tiichoplera. Fig. 6. Pltilopulainus niiriegatusAmiigo. Les alles du cöte gauche sont cou- vertes de la toison de poils chiti- ueux caracteristique pour la tribu des Tricbnpteres. tandis qiie sur Plate IX. Type : Arthropode. Classe: Insecta (Insects). Ordre: Neuroptera. Fig. 1 — 5. Mffiiiloplerd. Fig. 1. Mijniieleon l'oniiiralijnx. Fabr. Imagoüfant-lion. (Original drawiug.) Fig. 2. Myrmeleon. Pupa in its cocoon. Diagram after Reaumur. Fig. 3. Myrmeleon. Larva. A. Dorsal aspect. B. Left side of the head soen frora bencath. a. An- lenna. b. Mandible. c. Maxilla playing in a groove uf the ma- xilla. d. Lower li|) with palpus. (Original drawiug.) Fig. 4. MyrineleoH. Larva — ant- lion — at the bottom of its pit- fall. (Original drawiug). Fig. .5. Chrysupa flamj'rnns Brauer. Parts of the month. a. Upper lip. b. Mandible. c. Maxilla with pal- pus. d. Under lip with labial palp. (Original dravving.) Fig. 6 and 7. Trichuplera. Fig. 6. Philnpulamiis Pariegatits Pict. Perfect insect. The wings of the left side exhibit their natural coloui-s and are thickly clothcd with hair (characteristio A i'thropoila ( Gliederfüssler). 25 gestellt, wlilu-utic.l auf den rechten Flügeln lerliglich der Verlauf der Adern angegeben ist. (Original.) Fig. 7. Phnjganca sp.? Larve. A. In dem aus Pflanzentheilen- be- stellenden Gehäuse. B. Aus dem- belben herausgezogen, um die Ab- domina Ikiemen zu zeigen. (Original.) Flg. S — 12. Ülrepsipleni. Xenos Rusii Kirby Fig. 8. Imago. cJ. a. Die drei- gliedrigen Fühler . deren drittes Glied einen langen au der Basis noch eine kleine Anschwellung zei- genden Nebenast abgiebt. b. Die gro.s.sen kurzgestielten verhältniss- niässig wenige Facetten zeigenden Augen. c. Der kurze Prothorax, d. Der Mesüthorax mit den Rudi- menten (e) der Vorderfiügei. f. Der lange nnd starke iletathnrax mit den grossen Hintertlügeln (g). h. Der Hinterleib. Nach West- woud, Introduction to the mo- dern classifiration of Insects. Vol. 11. f. ii-l. 12. Fig. 9. Imago 9- A. Von der Bauchseite. 15. Im Profil. Nach V. Siebold , Ueber Strepsiptera. Archiv für Naturgesehichte. IX. 1843. Taf. VII. "f. 1 n. 2. a. Mundöffnung, b. Kiefer, c. JVIün- dung des ventralen Brutkanales (d.) mit den in die Leibeshöhle hinein- ragenden Röhren, durch welche die in der Leibeshöhle ausgeschlüpften Larven in den Brutkanal hinein- gelangen können. Fig. 10. Sechsbeinige erste Lar- ven form. Nach V. Siebold loco citato. Fig. 11. Fnsslose zweite Larven- form nnd zwar ? mit abgerun- detem letztem Segmente. Fig. 12. Stylopisirtes Exemplar von l'dlisles (jnllica. Bei a. ragt der Vordertlieil der miiiinliehen Xenospuppe zwischen den .\bdonn- nalringeu hervor. les alles du cöte droit n'est mar- que qire l'arrangement de la nerva- ture. (Dessin original.) Fig. 7. Larve de Phnjqanen sp.? A. Dans sa boite construite de brins d'herbe. B. Retiree de sa boite pour faire voir la disposition des bran- chies abdominales. (Dessin original.) Fig. 8 — 12. Slmpsiplera. Xenos liosii Kirbij. Fig. 8. Individu male. Imago. a. An- tenne triartioulee. Lo troisit^me ar- ticle portc une brauche laterale naissante d'un petit renHement ba- sal, b. Les yeiix composös de tres peu de fap.ettes et disposös sur une espöee de p^tit pedoncnle. c. Pro- thorax, d. Mesothorax portant les rndimcnts (e) des ailes anterieurcs. f. lletathorax avec les grandcs ailes posterieures (g). h. Abdomen. (Tire de Westwood, Introihrction to the modern clas-iitication of Insects. Vol. II fig. 94. 12.) Fii,'. y. Individu femelle, adulte A.Vu du cöte ventral. B. Vu on profil. a. Bouche. b. Mandibules. c. Orifice du canal incubatoire ventral muni de tube» chitineux par lesquels les larves ticloses dans la cavitö intes- tinale penetrent dans le canal. Copie des figures de v. Slebold, [Jeber Strepsiptera Archiv f. Natur- geschichte IX. 1843. Tf. VII, f. 1 U.2. Fig. 10. Premiere forme larvaire hexapode. Fig. 11. Secondo forme larvaire apode; larve femelle caracterisee par la forme arrondie du dernier article abdominal. Fig. 12. Femelle de PoHsles (jallica portant dans son abdomen une nyinphe (a) niälo de Xciios. (Des- sin original.) feature of the caddice-tlies). On the wings of the right side only the branching veins are niarked. Flg. 7. I'hrijfjanea sp.? .\. Larva in its cylindncal case formed of weeds. B. Destitutc of its ca.se in order to show the gills. Fig. 8 — 12. Sliepsiplern. Xenos Rosii Kirbij. Fig. 8. cf in the imago state. a. Three-jüinted antennao, the third Joint is [iroilueed intn ai\ appendage arising from a slightly dilatated base. b. Eyes inserted upon short foot-stalks and furnished with few hexagonal facets. c. The very short prothorax. d. Mesothorax furnished with the ludiments (e) of fore- wings. f. The very large sized metathorax bearing the strong liind- wings (g). Figurc taken from Westwoüd, modern Classification of Insects. Vol. II. f. 94. 12. Fig. 9. 9 in tral aspeet from V. Sie Archiv f. N Taf. VII. b. Jaws. tory canal tral side of with tubes to penetr; cavifcy of tl the imago state. A. Veu- B. Side vievv; Copied büld, Ueber Strepsisptera iturgesohichte IX. 1843. f. 1 u. 2. a. Mouth. c. Orifice of the incuba- (d) situated at the ven- theaninuil and furnished (e) enabling the larvae te from the intestinal le mother into tiie canal. Fig. 10. First hexapod larval state (after v. Siebolil). Fig. 11. Second state of a female larva destitnte of leg.5. The last Segment is rounded (after v. Siebold). Fig. 12. t'olistes ijullica infested by a male pupa protrnding its head (a) lietween two segmenta of the abdomen. (OrigiiKil drawing.) / Mollusca (Weichthiere). 31 Tafel Xir. Typus : Mollusca (Weichthiere). Classe: Lamelli- branchiata (Muschelthiere). Ordnung: Asiphonia (Muschelthiere ohne Siphonen.) In den schematischen Figuren 2 und 3 sind angelegt: Darmkanal: gelb; Leber: braun; Arterien : Zinnober; Kiemen: blau und roth gestrichelt; Bojanus'sches Organ: grün ; Geschlechtsorgane : \Yeiss ; Schale: hellgrau. Fig. 1 — 6. Unio (Mnrgarilana) mar- garitifer Hetz, die Flusspei-lraiischel. Fig. 1 — 3. Geraeinsame Bezeich- nungen, a. vorderer, a' hinterer Schliessmuskel. b. Fuss. c. Man- tel, c' und c" mit fransenartigen Anhängen versehenes hinteres Ende des Mantels, welches von dem im normalen Ruhezustände befindlichen Thiere derartig über den Schalen- rand vorgestreckt wird, dass zwei Spalte entstehen, die Siphonalöfl'- nungen , von denen die ventrale dem Kiemensipho, die dorsale dem Analsipho derSiphoniaten entspricht, d. Aeusseres Kiemenblatt, dessen Planche XII. Type: Mollusca (Mollusques). Classe : Lamelli- branchiata (Moules). Ordre: Asiphonia. (Moules Sans siphon.) Dans les diagranniies, fig. 2 et 3, le tube digestif est peint en jaune, le foie en brun, les arteres en verniillon, Torgane de Bojanus (le rein) en vert, les organes de la g^u^ration en blanc, les mus- cles en brun et la coquille en gris. Lq8 branchies sont raytjes en rouge et en bleu. Fig. 1 — 6. Unio (Margaritana) mar- yarilifer Retz. le nioule ä perles des eaux douces de l'Europe. Fig. 1-3. Signification des lettres. a. Muscle adducteur auterieur, a' muscle adducteur posterienr. b. Le pied. c. Le manteau, c' c" Bord posterienr du manteau garni de tontaeules. L'animal se trouvant en secnrite cette partie du man- teau est avancee hors de la co- quille , et s'applique tellement contre la partie correspondante de la moitiö oppos^e du manteau, qua deux ouvertures siphonales sont for- möes, dont la ventrale sert ä am- mener l'eau entre les branchies, Plate XII. Type: Mollusca. Classe : Lamelli- braucliiata. Ordre: Asiphonia. In the diagrams, fig.2 and 3, there is coloured the digestive tube yellow, the liver brown, the ar- teriös vermilion, the kidney (organ of Bojanus) green, the generative Organs white, the muscles red- brown and the shell gray. The gills are striped reil and blue. Fig. 1 — 6. Unio (Margaritana^ mar- garilifera Ret/., thefreshwatcr Fcarl- raussel of the European rivers. Fig. 1 — 3. Explanation of the let- ters, a. Anterior, a' posterior shell-rauscle. b. The foot. c. The mantle, c' c" posterior fringed part of the mantlo margin, protruded by the aninial when undisturbed and forming, together with the corre- .sponding part of tho opposite mantle margin, the siphonal orifices, the ventral or branchial ono giving access, the dorsal oranalletting escape the water. d. External gill, d' its cavity fiUed with spawn in the winter and early spring, d" in- 32 Mollusca (Weichthiere). Höhle d' als Brustliöhle dient, d" inneres Kiemenblalt. e. Aeus- serer, o' innerer Mundlappen. f. Das arterielle Herz, f Vordere, t" hintere Aortü. f" Mantel- arterie, f"" Vorhöfe des Herzens, deren Einmündung in das Herz auf Fig. 2 durch eine mit einem Stern bezeichnete Spalte angedeutet sind. Der Enddarm geht durch das Herz durch. r""Perieardialraum. g.Mund. g' Oesophagus, g" Magen, g'" Darm, g"" Enddarm. h. Leber, h' Mün- dungen der Lebergäugc indenMagen. i. Oberes Schlundganglion, i' Fuss- ganglion. i" Eingeweide- oder Kiemenganglion, i'" u. i"" Com- missiiren zwischen diesen Ganglien, k. Höhle des Bojanus'schen Organs, k' Vorhöhle desselben, k" deren Mündung nach aussen. 1. Ge- schlechtsorgane, r Ausführungs- gang derselben, m. Schale, n. Liga- ment, p. Perle. Fig. 1. Fliisäperlmusthel in natür- licher Stellung im Boden des Baches, dessen Strömuugsrichtung durch Pfeile angegeben , steckend. Die linke Schale ist entfernt gedacht, sowie der linke Mantel bei c'" c'" t'" abgeschnitten. Original nach der Natur in natürlichen Farben. Fig. 2. Schematische Darstellung der wichtigsten Organe in der Seiten- ansicht mit Benützung von E. Kühne, Repetitionstafcln. Heft IL Taf. L fig. XHL Fig. 3. Schematischer Querschnitt, mit Benützung vonGriesbach : Ucber den Bau des Bojanus'schen Organcs, Archiv für Naturgeschichte. Vol. 1877 1. Taf. VII. fig. 7 u. 14, nach der Natur gezeichnet. Fig. 4. Schema eines Querschliffes durch den Schalenrand. a. Cuti- cula. b. Prismeusubstanz. c. Perl- rauttersubstanz. tandis que la dorsale lui permet de s'echapper en enmenaut les excrements. d. Feuillet branchial externe dont la cavitö. d' sert de place d'incubation pour les oeufs. d" Feuillet branchial in- terne, e. Tentacule buccal externe, e' Tentacule buccal interne, f. Le coeur. f Aorte anterieure. f" Aorte posterieure. f" Tronc arteiiel menant au manteau f"" Les oreil- letes dn coeur cjui deboucheut dans le coeur par la fente marquec d'un asterisciue. Le eoeur est perce par le rectum, f Le perioarde. g. La bouche. g' 1 oesophago, g" 1 esto- mac. g'" l'intestin. g"" Le rectum, h. Le foie. h' Ouvcrtures desconduits biliaires. i'Ganglion oesophageal su- perieur. i' gauglion pedal. i" ganglion intestinal. i'" et i"" filets ner- veux reuniss.mt les noeuds gangli- onnaires. k. Caverne propre de l'organe d«. Bojauus. k' condnit dilate menant dans l'interieur de la caverne. k" Ouvertüre de ce condnit. 1. Organes de la genera- tion. r Conduit genital. m. Co- quille. n. Ligament, p. Perle. Fig. 1. Moule dans sa position na- turelle enfonce dans le sable du fond de la riviere; la direction du courreut de l'eau est indiciaee par de.s flaches. La coquille gauche est enlevee et le manteau gauche coup6 aux endroits marques d^ c'" c'" Dessin original en couleurs natu- relles. Fig. 2. Diagramme de l'anatomie; vue du cöte, en partie d'aprös E. Köhne , Repetitionstafeln Heft II. Taf. I. fig. XIII. Fig. 3. Diagramme d'une coupe transversale de l'animal entier com- pose d'apres les dessius donnes par Griesbach dans son memoire: üeber den Bau des Bojanus'schen Organcs, Archiv für Naturgeschichte, Vol. I. Taf. VII, f. 7 et 14. et d'apres nature. Fig. 4. Diagramme d'une section transversale du bord de la coquille. a. Cuticule. b. Conche prismati- que. c. La nacre. ternal gill. e. Oral palpi. f. The heart. f Anterior aorta, f" Poste- rior aorta, f" Mantle artery, f"" The auricles, communicating with the heart by fissures marked Viy an asterisk. The rectum passes through the ventricle of the heart. f'"" Pericardial sinus. g. The moutb. g' Oesophagus. g" The stomach. g'" The intestine. g"" The rectum. h.Theliver. h' Openings pouringthe secretion uf the liver in the stomach. i. Upper oesophageal ganglion. i' Pe- dal ganglion. i" Intestinal gang- lion. i'" and i"" Nerve cords conneoting the different ganglia. k. Cavity of the renal organ. k' Atrium of the renal organ. k" Opening of the renal organ. 1. Generative organs. 1' C'anal of the generative organs. m. Shell, n. Ligament, p. Pearl. Fig. 1. River Pearl-mussel in its natural position set up in the sand of the river-bed. The direction of the water-current is indicatcd by arrows. The left valve of the shell is removed, and the mantle cut of at c'" c'" Original drawing in na- tural colours. Fig. 2. Diagram of tbe anatomy ; side view. cf. E. Köhne, Repetitionstafeln. Heft II. Tfi. I. fig. XIII. Fig. 3. Diagram of a transversal section of the eutire animal. Partly after Griesbach über den Bau des Bojanus'schen Organes, Archiv für Naturgeschichte, Vol. 1877. I. PI. VII. fig. 7 and 14, andfrom nature. Fig. 4. Diagram of a transversal section of the shell. a. Cuticula. b. Prismalic layer. o. Naereous layer. Mollusca (Weichthiere). Fig. 5. Flächensehliff der Prismen- substanz. Fig. 6. Flächenschliff der Perlmut- tersubstanz. Fig. 7 — 9. Entwickelung der ge- meinen Malermuschel tUnio pic- torum L.), nach C. Rabl, die Eut- wickelnngsgeschichte der Maler- muschel. Jenaer Zeitschrift. Bd. X. Taf. X. lig. 4 u. 12 u. Taf. XII. fig. 44. circa 1000 fache Vcrgrös- Fig. 7. Befrucht etes Ei aus der Kiemenbruttasehe. a. EihüUe. b. Mi- cropyle. c. Eiweiss. d. Dotter, e. »Richtungsbläschen.« Fig. 8. Inäqnal gefurchtes Ei. Sie- bentheilung. Fig. 9. Reifer Embryo bei geöff- neter Schale von der Bauchseite gesehen, a. Rudimentärer Darm, b. Schalen, c. Schalenhakeu. d. Bor- stenzellen, e. Schliessmuskel. f. Byssus. Fig. 5. Section de la couche pris- matique sur un plan parallele ä la surface de la coquille. Fig. 6. Section de la nacre faite eu mßme sens que la präcödente. Fig. 7 — 9. DtSveloppement du moiile commun d eau douce, ünio pictorum L. Les figures sont tirees de C. Rabl, die Entwickelungsgeschichte der Malermuschel, Jenaer Zeitschrift, Vol. X. PI. X. (fig. 4 et 12) et PI. XII. (fig. 44) grossissement 1000. Fig. 7. Oenf fecondö tire de la cavite branchiale. a. La coque. b. Le micropyle. c. L'albumen. d. Le vitellus. e.Les »Richtungsbläschen.« Fig. 8. Oeuf Segmente. Division en 7 globes. Flg. 9. Embryon mure ä coquille ouverte vu de la face ventrale, a. L'intestin rudimentaire. b. La coquille. c. Crochets de la <'oquille. d.Cellules munies de soies. e.Muscle adducteur. f. Byssus. Fig. 5. Section of the prismatic layer parallel to the surface of the Shell. Fig. 6. Section of the nacreous layer, parallel to the surface of the shcll. Fig. 7 — 9. Developement of Vnio piclorum L., the common river- ranssel. Tho figures are taken from G. Rabl, die Entwickelungs- geschichte der Malermuschel, Je- naer Zeitschrift, Vol. X. PI. X. fig. 4 and 12 and PI. XII. fig. 44. magnified 1000 diam. Fig. 7. An impregnated egg taken from the gills of tho mother. a. Egg-shell. b. Micropyle. c. Al- bumen. d. The yolk. c. »Rich- tungsbläschen.« Fig. 8. Egg undergoing the pro- cess of segmentation ; the cleavago is inequal and the yolk at this period divided in sevcn segments. Fig. 9. Mature embryo Seen from the ventral side. The shell is op- ned. a. The rudimentary digestive tube. b. The shell. c. The hooks of the shell. d. Cellulae furnished with setae. e. Shell muscle. f. By.ssus. Coelentorata (Hohl- oder Pflaiizonthiere). 35 Tafel XIII. Typus: Coelenterata (Hohl- oder Pflanzenthiere). Durchgehende Farbenbezeichnung: Ectoderin blau. Mesoderm roth, Endoderm gelb, Genitalproducte grün. Classe: Porifera (Schwämme). Ordnung: Caicispongiae (Kalkschwämme). Fig. 1—5 mit Zugrundek'gnng von Figuren aus Haeckel, die Kalk- schwämme; Fig. 6 — 10 mit Zu- grundelegung von Figuren aus: F. E. Schulze, Bau und Entwick- lung der Spongien, V. (ZeitPf-hrift lür wissensch. Zoologie. Bd. XXXI. Tab. XVIII. u. XIX). Fig. 1. Otytilluis primordialis Hack., ein solitäreä, geschlechl.srcifcs Indi- viduum mit nackter Mundöffnung. Rechts ist ein Stück aus der Magen- waud ausgeschnitten, um die Ein- sicht in die Magonhöhle zu ermög- lichen. Auf den SchnittrRndern sieht man das (rothe) Mesoderm, das im Leben niemals mit der Aussenwelt in Berübrnng tritt, aussen vom (blauen) Ectoderm, in- nen vom (gelben) Endoderm über- zogen. 0. die Muudöfl'nung. p. die Poren. Die Oberfläche zeigt ein Skelett dreistrahliger Kalknadeln (sp.), die ein Product des Meso- Planche XIII. Type: Coelenterata (Zoophytes coelenteres). Signification uniforme des coiileurs dans chaque figure: Ectoderme bleu,Mi'Sodernie rouge. Endoderme janne, producta genitan.K verts. Classe : Porifera (Spongiaires). Ordre: Caicispongiae (Eponges calcaires). Fig. 1 — 5 d'apres les dessins de Haeckel: Die Kalkschwämme; tig. 6 — 10 d'aprfesceux de F. E. Schulze: Bau u. Entwicklung der Spongicu. V. (Zeitschritt für wissenschaft- liche Zoologie Bd. XXXI. Tab. XVIII. et XIX). Fig. 1, Olijullius primurdialis Haeckel. TJn iudividu solitaire et mär h osculo nuo. A droite un morceau de la paroi du corps est coupe pour faire ' voir la cavite centrale. Sur les bords de la coupe ou voit le mesoderme (rouge), qui pendant lavie n'ajamais de communication avec Ic moude ambiant. II est recouvert exterieure- ment de I' ectoderme (bleu) et ta- pissd intörieurement de l'endoderme (jaune). o. la boche. p. les pores. La surface fait voir un sciuelette de spiculos calcaires 3-radiös, qui sont prodnits par le mesoderme. Los ovules (g) nes aussi du mdso- Plate XIII. Type : Coelenterata (Zoophytes). Uniform signification of the co- lars: Ectoderm blue, Mesoderm red, Endoderm vellow , Sexual products green. Class: Porifera (Sponges). Order: Caicispongiae (Calcareons Sponges). Leuckart und Kitsche, Zoologische "Wandtafeln Fig. 1 — 5 are based on figures from Haeckors Die Kalkschwämme ; fig. 6 — 10 on figures from F. E. Schul- • tze s Bau und Entwicklung der Spongien. V. (Zeitschrift für wissen- schaftliche Zoologie Bd. XXXI. Tat. XVIII and XIX). Fig. 1. Ulynlkus primordialis Hack., a solitary, sexually mature.fhd^-i- dual, with ilaked mouth. A piece is cut out of the wall of the stc'- mach, to the right, in order to, atford a view iuta the- cavity of the cup. Upon the margius of the cut appears the (red) mesoderm, which in iife never comes in con- tact with the outör world, coated outwardly with the (blue) ectoderm and lined iuwardly with the (yel- lovv) endoderm. o. the _moutb. p. the pores. The surface shows a skeleton of tri-radiate calcareous spicules (sp.), which are a product 6 36 Coelentevata (Hohl- oder Pflanzonthiere). derma sind. Die Eier (g.) entstehen gleichfalls im Mesoderm, wandern jedoch in das Endoderm ein. Fig. 2. Ascaltis Gegenbauri Hack., Querschnitt durch die Basis eines einzelnen Individuums des polyzoi- schen Kalkschwammes. Das Ecto- derm schlägt sich in die Poren (p.) ein. Im Mesoderm zeigen sich grosso Kerne (n.) und Kalknadeln (sp.). Das Endoderm ist zusammengesetzt aus geisseltragenden Krageiizellen und enthält die Genitalprodiicte, nämlich grosse Eier (g.) und Sperma- ballen (z.). Fig. 3. Sycurus primilivus Hack., an dem die linke Hälfte der vorderen Körperwand ausgeschnitten ist. Die Magenhühle ist vom Ectoderm aus- gekleidet, Endoderm findet sich nur in den Radialtuben (r. r.), die nach aussen mit Dermalostien (s. s.'^i, iu den Magenraum mit Gastralostien (m. m.) sich öffnen, o. Mund. Fig. 4. Sycurus primilivus Hack., ein einzelner Radialtubus, von dessen Belegmantel rechts ein Viertel weg- geschnitten ist. s. Derraalobtium. p. Hautporus. sp. sp. dreistrahlige Spiculac. g. Eier. Fig. 5. Nadeln von verschiedener Gestalt, a — c) Moditicationen der Dreistrahler, a) von Aphroceras pri- migenius (var. mierorhaphis) mit deutlichem Axenkanal in den Strah- len ; wo dieselben zusammenstossen, tiudet sich eine kugelige Erweite- rung, b) vom äusseren Ende eiues Eadialtubus von Sycandra elegans. e) irreguläre Form, wie sie bei Asrurtis fragilis, Leucella pandora und andern voAomrat. dj Vier- strahler, sehr allgemeine Form. e) aukerförmigo Nadel (zur Befesti- gung ) aus dem Wurzelschopf von Syculmis synapla. f — i) Einaxer: f) Nähnadel-Fovm von Leiicyssa cretacea, g) dermale Stabnadel von Sycaridra rhopalodes, h) von Sy- candra clarigera, i) Lanzennadel wie sie bei Ascyssa acufera, ähnlich bei Ascorlis Fabricii, Ascandra ser- luliiria ('tc. vorkommt. derme entrent dans l'endoderme. Fig. 2. Ascaltis Gegenbauri Haeckel. Coupe transversale faite par la base d'uu seul individu de la colonie. L'endoderme entre dans les pores (p.). On voit, dissemiues dans le niesoderme de grands grains (n.) et de spicules calcaires (sp.). .L'endo- derme compos6 de cellules ciliaires ä collerette contient les produits genitaux, des oeufs (g.) et des glo- bules spermatiques (z.). Fig. 3. Sycurus primilivus Haeckel, dont la moitie gauche de la paroi antei'ieur du corps est coupöe. On voit la cavite centrale tapissee d'ec- toderme. L'endoderme se trouve seu- lement dans lestubes radiales (r.r.); CCS tubes s'ouvrent au dehors par des ouvertures dermales (s. s.) et dans la cavite centrale par des ou- vertures gastrales. o. beuche. Fig. 4. Sycurus primilivus, repre- sente par un seul tube radial, dont la paroi est coupee en partie ä dvoite. (s.) Ouvertüre dermale, (p.) Ouvertüre gastrale, (sp.) spicules o-i-adies. g. ovules. Fig. 5. Spicules de difförentes forraes. a — c) Modification de la forme 3-ra- diee : a) d Aphroceras primigenius (vr. microrhaphis) dont les rayons sont pourvus d'nn canal axillaire distinct et d'un enlargissement globuleux k leur point de croisenient ; b) de l'ex- tremite exterioure dun tube radial de Sycandra elegans ; c) forme irrögu- laire, commeon la trouve chez Ascor- lis fragilis, Leucella pandora et au- tres. — d, e) spicules 4-radies de la touffe terminale de Syculmis synapla. Cette forme trös repandue est modi- titJe en euere pour but de fixation. — f — i) spicules simples: f) forme aci- culaire de Leucyssa cretacea, g) forme batonnaire du derme de Sycandra rhopalodes, h) de Sy- candra clarigera, i) forme lanceo- laire, qu'on trouve chez Ascyssa acufera, Ascorlis Fabricii, Ascandra sertularia etc. of the mesoderm. The eggs (g.) likewise originate iu the mesoderm, but wander into the endoderm. Fig. 2. Ascaltis Gegenbauri Haeckel. Gross section through the base of a Single individual of this polyzooid caleareous spouge. The ectoderm folds itself into the pores (p.). In the mesoderm lavge nuclei (n.) and caleareous spicules (sp.) are shown. The endoderm is coraposed of fla- gellate collar-cells, and contains the genital producta, uamely lai-ge eggs (g.) and seminal balls (z.). Fig. 3. Sycurus primilivus Haeckel, the left half of the forward wall of the body is cut away. The cavity of the stomach is lined with ectoderm ; endoderm is found only in the radial tubes (r. r.), which open outwardly by dermal ostia (s. s.) and into tho stomach by gasti-ic Ostia (m. m.). o. mouth. Fig. 4. Sycurus primilivus Haeckel. A Single radial tube. To the right a quarter of the conical wall is cut away. s. dermal ostium. p. pore. sp. sp. tri-radiate spicules. er. ecrcr«, Fig. 5. Spicules of different forms. a — c) Modifieations of the tri-ra- diate form : a) from Aphroceras primigenius (var. microrhaphis) with distinct axial canals in the rays, and a spherical cavity where the raj's unite, b) from the outer end of a radial tube of Sycandra ele- gans, c) irregulär form such as offen occurs in Ascorlis fragilis, Leucella pandora and others. d. e) quadri- radiate spicules : d) very con^mon form, e) special modification as anchor from the tuft of the root of Syculmis synapta. f — i) Uniaxal spicules : f) acicular form from Leucyssa cretacea. g) larger form of acicular spicnle of Sycandra rhopalodes, h) from Sycandra cla- rigera, i) lanceolate form as it occurs in Ascyssa acufera, similarly in Ascorlis Fabricii, Ascandra ser- tularia etc. Coelenterata (Hohl- oder Pflanzenthiere). 37 Fig. 6 — 10. Entwicklung von Sy- candra raphanus Häckel. 6. Flimmerlai-ve mit birnfönnig aufgetriebener Furchungsböble f. 7. Larve, deren Geisselzellenlager sich soweit in die Furcbungshöhle eingezogen hat, dass die Aussen- fläcbe eben erscheint. 8. Eine Larve, die sich so eben festgesetzt hat, von der Basalseite. 9. Querschnitt durch eine solche Larve; im Mesoderm legen sieh die ersten Nadeln an. 10. Olynthusform. o. Mund. p. p. Dermalporen. Fig. 6 — 10. Developpement de Sy- candra raphanus Haeckel. 6. Larve ciliee munie d'une ca- vite de segmentation jjyriforme. 7. Larve, dont la couche de cel- lules ciliees est rentree dans la cavite de segmentation de sorte que la corps semble aplati. 8. Une larve fixee vue du cötö basal. 9. Conpe transversale d'une sem- blable larve. Dans le mesoderme les Premiers spicules commeneent ä pai'aitre. 10. Forme d'Olynthus. o. la bouche. p. p. ouvertures dermales. Fig. 6 — 10. Development of Sy- candra raphanus Haeckel. G. Ciliate Jarva with pyriform scgraentation-cavity (f.). 7. A larva whose ciliate cells have been drawn over so far inlo the segmentation - cavity, tbat the outer surface appears smooth. 8. Larva just attached seen froni the basal side. 9. Cross-section through such a iarva; in the mesoderm the tirst spiculos are devcloping. 10. Olynthus-Form. o. mouth. p. p. dermal pores. Marskall. Mollusca (W'eichthiere), 39 Tafel XIV. Typus : Mollusca (Weichlhiere). Classe : Ceplialopoda CKopffüssler). Ordnung : Tetrabranchiata et Dibranchiata (Zwei- und Vierkiemer). Fig. 1 Anatomie von Oclopus vul- garis, 9. Mit theilweiser Benutzung der Figur von Milne Edwards in Cuvier, Le Regne Aniuial, Mol- lusqucs Taf. 1 c gezeichnet. Das Thier ist von der Ventralseite auf- geschnitten, die beiden Mantellap- pen sind zur Seite geklappt, und die umfangreiche Leber ist wegge- nommen. Auf den Schlundkopf (m. b.) mit seineu beiden Kiefern folgt die Speiseröhre (oes.) , welche einen blindsackähnlichen Kropf (bl. s.) aufweist, s obere und s' untere Speicheldrüsen mit ihren Ausfüh- vungsgäDgen(d.s )• Zwei (weissliehe) Muskeln heften sich an letztere an. um die Einmündung des Speichel- drüsengauges in die Basis des Schlundkopfes zu zeigen ist letzterer ein wenig in die Höhe gezogen worden, v. Magen mit seinem spi- ralförmigen Anhange, dem Spiral- magen (v. sp.). An der Deber- gangsstelle des Magens in den Dünn- darm münden die beiden Gallen- gänge (d. ch.j ein. Der Darm (gelb) beschreibt mehrere Windungen und Planche XIV. Type: Mollusca (Mollusques). Classe : Ceplialopoda CCephalopodes). Ordre: Tetrabranchiata et Dibranchiata (Tetrabranchiaux et Dibranchiaux). Fig. 1. Anatomie d Octopvs vulgaris $ (la fignre est dessinee eu graiide partie dapres Milne Edwards: Le regne animal par Cuvier. (Mollus- ques, Planche Ic.) L'animal est ouvert du eöte ventral; les deux lobes du manteau sont retrouss<5s et le foie volumineux est enleve. Le pharynx (m. b.) avec ses deux machoires est suivi de l'ocsophage (oes.) qi:i est pourvu d un gesier en forme de jabot (bl. s.). Glandes salivaires superieures (s) et infe- rieures (s') avec leurs canaux (d. s.), auxquels s'attachent deux muscles (blanchätres). Pour moutrer l'em- bouchure de la glande salivaire a la base du pharynx ce dernier est tire un peu en haut. v. l'estomac avec son diverticnkim spiral (1 esto- mac Spiral, v. sp.). Au poiut oü lestomac se coutiuue dans Tintestin gröle, s'embouchent les deux canaux exci'eteurs du foie coupe (d. eh.). L intestin (jaune) piesente phisieurs circonvolutions et s'ouvre par l'anus (an.) situe ä la base de l'entonnoir. Le commeucement de l'oesophage est entoure du cerveau (cer.) qui Plafe XIV. Type: Mollusca (Mollusks). Class : Ceplialopoda (Cephalopods). Order: Tetrabranchiata et Dibranchiata. Leuckart und Kitsche, Zoologische Wandtafeln. Fig. \. Anatom}- of Oclopus vul- garis, 9 , drawn with partial use of the figure of Milne-Edwards, in Cuvier, Le Regne Animal (Mol- lusques Taf. 1 c). The animal is cut opeu on the ventral side, the two lobes of the mantle are laid to the sides, and the volumiuous liver is removed. Upou the pha- rynx (m. b.) with its two jaws follows the Oesophagus (oes.) which bears a caecum-like crop (bl. s.). s. the Upper, and s' the lower sali-, vary glands, with their ducts (d. s.). Two (whitish) muscles are at- tached to the latter. In order to show the entrance of the salivary ducts in the basis of the pharj'ux, the latter has been drawn upward. V. stomach with its spiral appen- dage, the spiral stomach (v. sp.). At the point where the stomach passes into the small intestiue, opeu the two gall-ducts (d. eh.) of the removed liver. The intestine (ye!- low) describes several convolutions, and opens out through the anus (an.), which is situated at the base of the funnel. The brain (cer.) ,sur- 7 40 Mollusca (Weichthiere). mündet dmcL den am Grunde des Trichters gelegenen After (au.) aus. Das Gehirn (cer.) umgibt den An- fangstheil des Oesophagus. Com- missureu verbinden es mit dem Schhindganglion (g. b.) und mit den ganglia stellata {g. st.). Es entsendet den zu einem ansehnlichen ganglion opticum (g.opt.) anschwel- lenden Sehnerv und die acht Armen- nerven (n. br.), welche unter den Saugnäijfen eiue Anzahl kleiner ganglionärer Anschwellungen bilden. Auf dem Oesophagus sieht njan den sympathischen Nerv, der ans dem Schlundganglion hervorkommt und auf dem Magen zu einem sympa- thischen Ganglion anschwillt (g. sy.). In das Herz (roth) münden die je zu einem Vorhofe anschwellenden (arterielles Blut führenden) Kiemen- veueu. Die davon abgehenden Ge- fässe treten zu den Geschlechts- organen, dem Darm und Mantel, sowie zum Kopf, der die aufstei- gende grosse Aorta (ao.) bekommt. Letztere theilt sich dichotomisch in acht die Arme durchziehende Ge- füsse (a. brach.). Von der oberen Köi'perregion sammelt sieb das Blut in einer (in der Figur nicht dar- gestellten) Hohlvene, welche sich in dpr Höhe des Magens gabelt und und auch mit Nierenanhängen be- setzt erscheint. Letztere werden von einem Harnsacke (h. s) um- geben, der durch die Harnsack- ötFuung (p.) nach Aussen mündet. Vor den Kiemen liegen die (eben- falls vom Harnsack umhüllten und wie die Nierenanhänge durchschim- mernden) Kiemenherzen, von denen aus die Kiemenarterien (a. br.) das venöse Blut in die Kiemen führen. Das Ovarium (ov.) besitzt zwei Eileiter (od.). Es ist von einem zarten Sacke (Wassersack) umhüllt, der mit zwei Kanälen (w. k.) an der Harusacköffnung(p.) ausmündet. Fig. 2. Kopfkuorpel von Sepia ofß- cinalis von der Kückeuseite aus ge- sehen. (Original), ac. Kleine Auf- treibungen, in denen die Gohöi- bläschen liegen. est Joint ä l'aide de commissures speciales aux ganglions buccaux et palleaux ou etoilös (g. st.). II emet lateralement le nevf optic, C[ui forme un gros ganglion opticum (g. opt.) et en avant les huits nerfs brachiaux (u. br.) , pourvus sous les ventouses dune chaine gan- glionaire. Le nerf sympathicjue partant du ganglion buccal s'etend le long de 1 oesophage et se gonfle sur restomac pour former le gan- glion gastricjue (g. sy.). Les veines brancbiales t5largies en tubes fiisi- formes, et remplies de sang arte- riel, s'cmboucheut au coeur (rouge). Le coeur envoie des vaisseaux aux organes sexuels, au tube digestif, au manteau et ä, la töte, vers la- cp-ielle s'tilevc la grande aorte. Cette derniere se divise dichotomicjue- mont en huit vaisseaux (a. brach.), qui so rendent dans les bras. Des regions supörieures du corps, le sang recüule par uno grande veine cave (uon dessinee dans la figure), cpii se bifurque en branches recouvertes par des appendices renaux. Ces der- niers fönt saillie dans les largcs sacs urinaux (h.s.) qui debouchent dans la cavite palleale par uu orifice place au sommet d'un mamelon (p). Avant leur cutröe dans les branchies les parois de ces veines presentent chacuiio un renttement pulsatile, nomme coeur branchial (entoure comme les appendices uenaux du sac urinal pellucide), d'oü Tariere branchiale (a. br.) porte Ic sang veineux dans la branchie. L'ovaire (ov.) est pourvu d un oviducte double (od). II est enveloppe dans un sac delicat (poche aquifere), cpii s'ouvre par deux canaux (w. k.) ä C(3te des orifices du sac urinal (p). Fig. 2. Cartilage cephalique de Sepia ofßcinalis vu du cöte dorsal (original), ac, les petites cavites, dans lesquelles sont situes les or- ganes audilifs. rounds the first part of the Oeso- phagus. Commissures conneet the brain with the pharyngeal ganglion and with the ganglia stellata (g.st.). It sends of the optio nerve whicb expands to a good-sized ganglion opticum (g. opt.), and the eight brachial nerves (n. br.). which form a number of small ganglionary expansions under the suckers. The sympathetic nerve extends from the pharyngeal ganglion along the Oeso- phagus, and expands upon the sto- mach to a sympathetic ganglion (g. sy.). The branchial veins, swol- len to foi-m auric.les and carrying arterial blood, open into the hcart (red), which latter sends out ves- sels to the sexuals Organs, to the intestine and to the mantle, and gives off a large ascending aorta (ao.) tovvard the head. This aorta divides itself dichotoraously into eight vessels (a. brach.), which enter and extend into the arms. The blood is collected from the upper region of the body in a vena cava (not shown in the figure), which forks itself, at the hoight of the stomach, and is covered with renal appendages. The latter are sur- rounded by an urinary sac (h. s.) which opens outward through the urinary opening (p.). The bran- chial hearts lie in front of the gills (like the iatter surrounded by the nrinai'j' sac, and like the renal appendages visible through it) ; from the branchial hearts the branchial arteriös (a. br.) carry the venous blood into the gills. The ovary (ov.) has two ovidncts (od.). II is surrounded by a delicate sac (the watersac), which opens outward by two ducts (w. k.) at the outlet (p) of the urinary sac. Fig. 2. Cartilage of the head of Sepia officinalis seen from the dor- sal side. (Original.) ac. Small ca- vities, in which the auditory organs. are situated. Mollusca (Weichthiere). 41 Fig. 3. Gehirn von Sepia officinalis von der Seite. Nach Gavner in Transaet. Linn. Soc. cf London. Vol. 17. 1834. Taf. 27. m. h. Schhindkopf. oe. Oesophagus, g. b. i. unteres Schlnndganglion. g. b. s. oberes Schlundganglion, g. c. gan- glion cerebrale mit dem opticus (opt.). g. p. ganglion pedale (Fnss- ganglion). g. v. ganglion viscerale (Eingeweidegangliou). n. br. Arm- nei'ven. Fig. 4. Schematischer Schnitt durch das Auge von Sepia officinalis. Nach V. Heusen in : Zeitsehr. f. wissensch. Zoologie. Bd. XV. Taf. XII. Das Auge liegt in einem Sacke, welcher von der äussern Körperhaut überzogen wird und vermittelst einer feinen Oeft'nuug (f) unterhalb einer augenlidförmigen Duplikatur mit dem nmgebenJen Medium communicirt. Die Kürper- haut wird, soweit sie das Augo überzieht und durchsichtig ist, als Cornea bezeichnet. Die Linse ist theilweise von der Iris mit ihrer glänzenden Argentea externa (a. e.) überdeckt und durch das corpus ciliare (c. ci.) in zwei ungleiche Hälften getheilt. Der Sehnerv (gelb) bildet das Ganglion opticum, von dem aus die Fasern in die Retina einstrahlen. Letztere wird durch die Pigmentlage (pig.) in eine Re- tina externa (r. e.) und interna (r. i.) geschieden. (Roth sind die Muskelfasern und blau die Augen- knorpel angelegt.) k. Kopfknor- pel, k' Lidknorpel. w. k. Weisser Körper. Fig. 5. Schnitt durch das Auge von Nautilus Pompilius nach V. Hensen in: Bronn's Klassen u. Ordn. d. Thierreiches, Malacozoa Taf. CXV. Fig. 1. opt. Opticusfasern. Fig. 3. Collier oesophagien de Sepia officinalis vn de cöte. (D'apres Garner, Transaet. Linn. Soc. of London Vol. 17. 1834. Plate 27.) m. b. Masse buccale ou du pharynx ; oe. oesophage; g. b. i. ganglion buccal inf<5rieur; g. b. s. ganglion buccal superieur ; g. c. ganglion ce- rebral avec le nerf optique (opt.) ; g. p. günglion pödial; g. v. gan- glion visceral; n. br. nerfs des bras. Fig. 4. Coupe schematique de l'oeil de Sepia officinalis. (D'apres V. Hensen, Zeitschrift für wissenschaftl. Zoologie Bd. XV. Taf. XII.) Le bulbe ocnlaire est situe dans une orbite, qui se eouvre par la peau externe. Cette peau est percee pour Tentree de l'eaii d'unc pctite ouverture situee au des- sous d'une sorte de repli palpebral. La peau olle-mOme est mince et trans- parente et porte le nora de cornee. Lecristallinest partiellement couvert de l'iris avee sa brillante Argentea externa et partage en deus moities par le corps ciliare (c. ci.). Lo nerf optique (jaune) forme le ganglion opticum, duquel rayonnent les fibrcs dans la retine. Celle-ci est diviseo par la couehe pigmentaire en ro- tina externa (r. e.) et interna (r. i.). (Les fibres muscnlaires sont coloriecs en ronge et les cartilages orbitaires en bleu.) k. Cartilage eepbaliqiie. k'. Cartilage teguraen- taire du bulbe. w. k. Corps blanc. Pig. 5. Coupe de l'oeil de Nautilus Pompilius d'apres V. Hensen dans : Bronn's Klassen und Ordnungen des Thierreichs. Malacozoa, Taf. CXV. Fig. I. opt. fibres du nerf optique. Fig. 3. Brain of Sepia officinalis, seen froni the side. From Garner, in Transaet. Linn. Soc. of London, Vol. 17, 1834, PL 27. m. b. pha- rynx. oe. oesophagiis. g. b. i. infra- oesophageal ganglion. g. b. s. supra- oesophagoal ganglion. gc. ganglion cerebrale, with the opticus (opt.). g. p. ganglion pedale (foot-ganglion). g. V. ganglion viscerale (intestinal ganglion). n. br. bi'achial norves. Fig. 4. Diagrammatic section through the eye of Sepia officinalis. From V. Hensen, in Zoitschr. f. wissenseh. Zoologie, Bd. XV. Taf. XII. The eye lies in a sac, which is covered by the outer skiu of the body, and which communicates with the surrounding medium by means of a fine opening (c) beneath a fold having the form of an eye-lid. The skin, where it Covers the eye, is transparent, and is termed coruea. The lens is partly covered over by the iris with its shining argentea externa (a. e.) , and is divided into two differout halves by the corpus ciliare (c. ci.). The optic nerve (yellow) forms the gan- glion opticum , from which the fibres radiate out into the retina. The lattcr is divided by the pig- ment-layer (p. g.) into a retina externa (r. e.) and aretina interna (r. i.). The muscle-fibres are co- lored red, and the cartilage of the eye blue. k. cartilage of the head. k' cartilage of the eye-lid. w. k. the white body. Fig. .5. Section through the eye of Nautilus Pompilius. From Hensen in Bronn's Klassen und Ordnungen des Thierreichs. Malacozoa. Taf.CXV. Fig. 1. opt. fibres of the optic nervo. Chxn. Vermes (Würmer). 43 Tafel XV. Typus : Vermes (Würmer). Olasse: Piatodes (PlaUwürmer). Ordnung: Cestodes (Bandwürmer). Familie: Taeniadae. Sämmtliche Figureu sind original. Fig. 1. Taenia snginala, der be- kannte Bandwurm der Alten, bis auf Küchenmeister, der denselben als Taenia medioeanellata bezeich- net, meist mit der hakentragenden Form, der Taenia solinm lUid., nicht Linne, dessen Diagnose auf T. sa- ginata passt , zusammengeworfen. Der grösste Theil des gegli(^derten Wurmes ist auf einen Haufen ge- ballt, aus dem nach oben sich der Vorderkörper erhebt, der seiner- seits von dem Endstück gekreuzt wird. Das äusserste Ende des Vorder- körpers wird von dem hakenlosen rundlichen Kopfe gebildet, der An- fangs für sich allein existirt und erst allmählig durch Gliederung in den späteren Bandwurm auswHchst. Die dem Kopfe zunächst ansitzenden Glieder sind somit, wie die klein- sten, so auch die jüngsten und or- ganologisch erst wenig entwickelt. Charakteristisch für unsere Art ist die Dicke nnd feiste Beschaffenheit der Glieder, besonders der grösseren, sowie der umstand, dass die Grössen- zunahme derselben zunächst mehr der Breite, als der Länge nach er- Plate XV. Type: Vermes (Vers). (lasse: Piatodes (Vers plats). Ordre: Cestodes (Vers rubanes). Familie: Taeniadae. Toutcs les figures sont originales. Fig. 1. Taenia saginala, le Taenia bien connu des anciens , genera- lement confondu avec le Taenia arme v. Taenia soliura de Rudolphi et non de Linnaeus, dont la diagnose corrosponde avec notre Taenia sagi- nata (T. medioeanellata Küchen- meister). La plus grande partie du Corps anneld forme une masse glo- bnleuse dont la partie anterieure ä'cleve ; eile est croisöe par le filet cöphalique La tfete renflee et sans crochots forme l'extremite du corps aminci. D'abord la t6te existe seule, mais peu ä peu eile s'accroit et so transforme par segmentatiou en un ver rubanö. Les Segments les plus rapprochds de la tete sont les plus petits et les plus jeunes ; ils sont peu döveloppes au poiut de vue des organes. A premifere vue on reconnait notre espece par la forme grosse et large des segments, principalement des plus avanees. Juscju'au milieu du corps les seg- ments sont beaucoup plus larges que longs, puls ils commeucent ä se Ijrolonger; de plus la matrice se remplit d'oeufs et les embryons se Plate XV. Type: Vermes (Worms). Classe: Piatodes (^Flat-worms). Order: Cestodes (Tapc-worms). Family: Taeniadae. All the figures are original. Fig. 1. Taenia saginala, the wcll- known tape-worm of the ancients, usually coiifounded with the hook- bearing form, Taenia solium of Rudolphi, not of Linnaeus, whose diagnosis corresponds with cur T. saginata, the same form, which is designated from Küchenmeister as T. medioeanellata. The greater pavt of the segmented worm it massed into a heap, from which the ante- rior body cxtends npwards and is crossed by the cephalic portion. The extreme point of the body is forraed of the roundish hookless hcad, which at first alone existed and gradually grew out, by joiu- ting, into the later tape-worm. The Segments nearest the head are con- sequently both the smallest and also the youngest, and are organo- iogically shlightly developed. Cha- ractcristic for this species is the thikuess of the segments, especially of the largest ones, likewise the circumstance that their growth is dirccted more in the breadth than in the lenght. These segments begin first to lenghten themselves, Leuckart uud Nitsche, Zoologische Wandtafeln. 44 Vermes (Würmer). folgt. Die letztere beginnt erst dann sich zu strecken, wenn nach voll- endeter Geschlechtsreife und statt- gefundener Begattung der Uterus sich mit Eiern füllt und die Em- bryonen zur Entwicklung bringt. Die Zahl dieser »reifen« kürbiskern- artigen Glieder (Proglottiden), die schliesslich eins nach dem andern sich ablösen und für sich allein oder mit dem Kothe nach Aussen abgehen, darf auf etwa 150 — 200 veranschlagt werden, während die gesammte Kette deren vielleicht 1300 aufweist. Die volle Entwicke- lung der keimbereiteuden Organe tritt etwa um das 600. Glied herum ein, während die Embryonen erst 360 — 400 Glieder später ihre Aus- bildung erreichen. An der einen Seitenkante, bald der rechten bald der linken, tragen die Glieder deu Geschlechtshöker (Porus genitalis). der um so stärker vorspringt, je mehr die Proglottiden auswachsen, und um so merklicher dem Hinter- ende angenähert ist. Der gewulstete Rand des Hinterendes umfasst den Anfangstheil des folgenden Gliedes. Fig. 2. Kopf von Taenia saginata mit den zunächst daran sich an- schliessenden Gliedern bei stärkerer Vergrösserung. Bei der Flächen- lage, die derselbe einnimmt, sieht man nur zwei Saugnäpfe oder viel- mehr deren nach vorn gerichtete runde OefFnangen. Die dazu geliöri- ^ genMuskelnbildcu dengrösstenTheil der gesammten Kopfmasse. Das Scheitelende ist abgeflacht und trägt in der Mitte eine kleine, ringwall- artig umgürtete Grube. Fig. 3. Geschlechtsreifes Glied von Taenia saginata mit den Seitennerven (Nerv, lat.) und den im hinteren Gliedrando mittels eines Querstam- mes (Can. transv.) unter sich ver- einigten Längsgefässen (Can. excret.). Der Gescblechtshöker (Por. gen.) enthält einen Hohlraum, die sog. Geschlechtskloake, in welche Vas deferens und Vagina dicht unter- einander einmünden. Beide ver- laufen zunächst der Quere nach bis nahe zur Mitte des Gliedes. Hier döveloppent. Les segments mürs (proglottides , vermes cucurbitini) sc detachent finalement les uus aprtis les autres, et passent au de- hors de l'intestin babitö par le Taenia. ou seuls ou avec les ex- crements. Leur nombro se monte environ a 150 — 200 , tandis que la chaine entiöre en a presque 1300. Le developpeinent coraplet des orgaiies genitaux a lieu vers le 600. segraent, tandis quo les erabryons n'arrivent h, maturitä que 360 — 400 Segments plus loin. A Tun des cötös, droit ou gauche, les Segments portent une protub(5ranco sexuelle (porus genitalis) qui chez les proglottides mürs est plus sail- lauto et placöe plus en arriöre. Le bord postörieur gonfle entoure le fond du Segment suivant. Fig. 2. La tete de Taenia saginata avec les premiers segments, fort grossie. Eri regardant la t6te en face ou voit seulement doux veu- touses ou plutöt leurs ouvertures tournees en avant. La boursc mus- culaire forme la plus grande partie de la tete. Le Vertex est aplati et pourvu au centre d'une petita cavite, autour de laquellc on aper- coit une elevation circulaire (ro- stellum rudimentaire). Fig. 3. Segment sexue de Taenia saginata avec les nerfs lateraux (Nerv, lat.) et les vaisseaux longi- tudinaux (Can. excret.), qui sont uuis entre eux par leurs branches trausverses anastomosöes (can.trav.). La protuberauce genitale (por. gen.) entoure une cavite nommöe le cloaque, au fond de laquelle s'ouvre le vas deferens et le vagin. Tun pres de l'autre. Tous les deux peuetrent horizontalement jusqu'au milieu du segment, oü le premier when, after completed sexual ma- turity and copulation, the uterus fills with cggs and develops embryos. The number of these mature seg- ments (proglottides, vermes cucur- bitini), — which finally separate themselves onc after the other, and pass out, either alone or with the excrements, — may -be estimated at about 150 — 200, while the en- tire series of segments numbers perhaps 1300. The complete de- velopment of the generative organs occurs at abouth the öOOth seg- ment, and the embryos arrive at maturity 360 to 400 segments later. On one of the margins, the right or the left, the segments bear the sexual protuberauce (porus geni- talis), which protrudes stronger, the more the proglottis grows, and is the more marked, tho more approa- ched to the posterior end of the proglottides. The distal swollea margin of each segment surrounds ihe basis of the following segment. Fig. 2. Head of Taenia saginata with fhe first segments attached to it; much enlarged In the face- view, whrch shows the above parts, one sees only two suckers, or ra- ther the anteriorly directed round openings of them. The musculous walls of the suckers form the greater part of the whole head. The Vertex is fiattened, and has ceutrally a dimple surrounded by an anuular wall. Fig. 3. Sexually mature segment of Taenia saginata, with the lateral uerves (Nerv, lat.) and the longi- tudinal vessels (Can. excret), which latter are united in the distal end of the segment by means of a cross- canal (Can. transv.). The sexual protuberauce (por. gen.) containa a cavity, the so-called sexual cloaca, in which open close to each other the vas deferens and the vagina. Both these extend crosswiso nearly to the middlo of the segment, where Vermes (Würmer). 45 löst sich das erstere iu eine Anzahl dünner Samengänge auf, die strah- lenförmig durch das Pareuchym hinziehen und aus den fast überall verbreiteten kugeligen Hodenbläs- chen ihr Sperma aufnehmen. Vor der Ansmlindnng entwickelt sich das stark mit Samen gefüllte ge- knäuelte Vas deferens zu dem Be- gattnngsapparate, dem in einen mus- kulösen Beutel eingeschlossenen Cir- rns. Die Vagina biegt mit ihrem distalen Ende nach abwärts und trittdann, nachdem sie in ein Samen- reservoir (*) sich erweitert hat, mit den übrigen Theilen des weiblichen Geschlechtsapparats in Verbindung. Zunächst mit den beiden flügeiför- migen Eierstöcken (Ovar.), die aus verästelten Schläuchen bestehen und ein Paar ansehnliche Organe darstellen, deren symmetrische Ent- wickelung dnrch den bogenförmigen Vorlaiif der Vagina einige Stö- rung erlitten hat. Nach hinten zu, dem Gliedende angenähert, liegt ein ähnlich gebautes unpaares Ox-gan, der Dotterstock oder die Eiweiss- drüse (Gland. vitell.), deren Secret die Eier umhüllt und mit diesen in dem Innenraum der zwischen beiden Gebilden gelegenen Schalen - drüse (Schld.) zu den primitiven üteruseiern vereinigt wird. Das Parenchym der Schalendrüso be- steht aus dicht verpackten Driisen- zellen. je mit einem sticlartigen Ausführungsgange. Aus der Scha- lendrüse gelangen die Eier sodann in den durch einen engen Gang damit zusammenhängenden Frucht- halter, den Uterus (Uter.), der einst- weilen die Form eines einfachen Schlauches besitzt und geraden Weges in Mitte des Gliedes bis zum Vorder- ende emporsteigt. Fig. 4. Reife Proglottide von Taenia saginata mit Porus genitalis und Uterus, der mit seinen zahlreichen Seitenzweigen das Parenchym des Gliedesdurchwachsen und die übrigen Geschlechtsorgane bis auf unbedeu- tende Ueberreste (Vas deferens, Va- gina und Schalendrüse) zum Schwund gebracht hat. se divise en mince.= conduits sper- matiques rayonnants dans le paren- chyme et qui sont en communication avpc les vesicules testiculaires distri- buees ä peu pres partout. Le canal deferent rempli de sperme forme un tube vide et entortille, qui de- bouche dans le cloaquo paf une espfece de penis renfermö dans une poche musculeuse (poche de cirre). Le vagin se courbe en arrifere en formant presque un angle droit et s Unit avec les autres parties de l'appareil femelle aprfes s'otre en- largi pour constituer une vösicule seminale (*). Alors il se rend au germigene double (ovar.), qui a une siructure tubulaire et forme deux alles assez consid*5rables, dont la symiitrie est troublee quelque peu par le cour courbö du vagin. Ea arri^re de l'ovaire so trouve un Organe tubuleux commc lo germi- gfene, etroit et simple, le viteUogene (gland. vit.), dont la söcretion en- veloppe les oeufs et les forme k l'aide d'une glande coquilliöre (schld.) situöo entre les deux glan- des ovigenes. Le parenchyme do la glande coquilliere est formee des cellules pyriformes dont les tiges sont dirigees vers le centre creux. Do la glande coquilliöre les oeufs passent par un conduit dans la matrico (Uter.), qui a d'abord la forme d'un canal simple et ötroit passant par le milieu du segment jusqu'au bord anterieur. Fig. 4. Froglottis isole et complet do Taenia saginata avec le pore ge- nital et l'utc^rus qui a envahi tout le Corps par ses ramifications late- rales et a cause la disparition de la plupart des orgaues sexuels (ex- cepte le conduit deferent, le vagin, la glande cocjuillifere). the first divides itself into a num- ber of thin seminal ducts, which radiate through the pareuch3'ma and which carry the sperma out of the small sperical festes which are di- stributed almost everywhere. The convolved outer end of the vas de- ferens, swollen with seminal fluid, develops itself into a copulatory cirrus enclosed in a muscular sack. The vagina bends its distal end downward, and after it has ex- panded into a seminal reservoir (*), unites with the inner parts of the female sexual apparatus. Li the first place it unites with the two wing-formed ovarics (ovar.) which consist of branched tubes, and which are a pah- of good-sized organs, whose "syrametrical form is diturbcd somewhat by the curved course of the vagina. Posteriorly, uear the end of tho segment, is a similarly builded organ, simple, mediate, the vltellarium or vitelligenous gland (gland. vitell.), the secretiou of which surrounds the eggs and whith them is united in tho cavity of the shell-gland (schld.), between the two vitellinaria, to form the pri- mitive utcrine egg. The parenchyma of the shell-gland consistes of thick- ly packed gland-cells, each of which has a stalked outlet. From the shell-gland the eggs pass through a narrow duct into the uterus (Uter.), which has at first the form of a simple Channel, and ascends directly in the middle of tho seg- ment to its proximal end. Fig. 4. Maturc proglotts of Taenia saginata with porus genitalis aud Uterus, which latter with its nu- merous lateral branches has pene- trated the parenchyma of the seg- ment, and has destroyed the other sexual Organs, with the exception of some remaius (vas deferens, va- gina and shell-gland). 46 Verraes (Würmer) Fig. 5. Finne dur Taenia saginata aus dem Fleische des Rindes, im Längsschnitt dargestellt. Man er- kennt an derselben den Blasenkörper A, der den Kopfzapfen B in sich einschliesst. Letzterer ist hohl und steht am Vorderrande mit der Blasenwaud in continuirlichem Zu- sammenhang, sodass derlnnenraum desselben durch einen Poriis nach aussen mündet. Die Auskleidung dieses Innenraumes ist die spätere Aussonfläche des Bandwiirmkopfcs, der somit im eingeslülpten Zustande entsteht und in diesem Zustande auch bis zur üebertragnng in den menschlichen Darm verharrt. Die Aussenwand wird von einem Muskel- sacke gebildet (dem Eeceptaenlum, rec), in dessen Innern sich der rohr- oder bliudsackartig gebildete Kopf zusammenkrümmt und runzelt. In der Tiefe desselben sieht man die Muskeldurehschnitte zweier Saug- näpfe (acetabula) und des rudimen- tären Rostellums (rost.), das am Seitenrande lippenartig von einem Ringsaume umfasst wird und die in Fig. 2 gezeichnete Scheitelgrube trägt. Fig. 6. Kopfende der hakontragendon Taenia solium Kud., in schräger Seitenlage, so dass ausser den zwei randstäudigen Saugnäpfen der einen Seitenfläche noch ein dritter, der gegenüberliegenden Seitenfläche an- gehörig, sichtbar wird. Die Mus- kulatur der Saugnäpfe ist weit schwächer als bei T. saginata. Fig. 7. Geschlechtsreifes Glied von Taenia solium kleiner und dünner als das von Taenia saginata, sonst aber so ähnlich gebaut, dass fast bloss die Anwesenheit eines lang- gestielten, von nur wenigen Follikeln gebildeten Mittellappens am Ova- rium beide Formen von einander unterscheidet. Die beiden Seiten- lappeu sind von einer mehr schmäch- tigen Bildung. Bezeichnung wie in Fig. 3. Fig. 8. Reife Proglottiden von Taenia Solium. Die Unterschiede von T. saginata beruhen vornehmlich in Fig. 5. C'ysticerque du Taenia sa- ginata provenantda boeuf et coupe longitudinalement. Ou reconnait la väsicule (A), qui renferme le bour- geon cephalique (B) creux jusqu au bout. II s Unit directement avec la paroi de la vesieule, et la cavitö Interieure s'ouvre en dehors par un pore. Si on retrousse le bour- geon comme un doigt d". gant, il offre la forme de la tete de notre Taenia, ce qui demontre, que la töte eile m6me est renversee ä 1 ori- gine, 6tat dans lequel eile reste jusqu'ä son eutree dans le canal digestif. La paroi exterieure du bourgeon est formee d un sac mus- culaire (receptaeulum, rec), dans l'interieur duquel le corps tubuli- forme se replie et &e vide. Au fond on voit les cupules musculeuses de deux ventouses (acetabula) et du rostellum rudimentaire (rost.) en- toure d'un pli circulaire et percö au milieu par Torifice dessine en fig. 2. Fig. 6. Tfete arm^e de Taenia so- lium vue en demi-face. Aupres des deux ventouses on voit encore une troisieme appartenante au cötö la- tt5ral. Les parois musculeuses des suijoirs sont bcaucoup plus faibles que Celles de Taenia saginata. Fig. 7. Segment sexue de Taenia solium, plus petit quo celui de T. saginata, mais qui pour le reste est si conforme, qu'on ne les distin- gue Tun de l'autre que par la pre- senee chez le T. solium d'uu lobe Ovarien intermediaire forma de peu de follicles. Les deux lobes late- raux presentent un aspect beau- coup plus mince. Lettres comme dans la flg. 3. Fig. 8. Proglottis mür et isole de Taenia solium. La difference avec eelui de T. saginata consiste prin- Pig. 5. Cysticercus of Taenia sagi- nata, from the flesh of a calf, figu- red in longitudinal section. One sees on the section the vesiele A, which encloses in itself the necked head (scolei) B. The latter is hollow and connected at its for- ward end to the walls of the ve- siele, so that the cavity opens out- ward by a pore. The lining of this cavity is the same eutioula, which forms in the tape-norm the outer surface of the head, the mass of which originates in an invaginated condition, and remains in this cou- dition until its transfer to the hu- man intestine. The outer wall of the scolex is formed by a muscular sac (the receptaeulum, rec), in the iuside of which the tubuliform neck is wrinkled and crumpled. At the tip of the scolex one sees the hol- low head with the muscle-sections of two suckers (acetabula) and the rudimentary rostellum (rost.), which is surrounded by a lip-like rim, and bears the terminal depressiou showu iu Fi». 2. Fig. 6. Head of the hook-beariug Taenia solium, seeu in oblique side- view, so that, besides the two mar- ginal suekers of one side, there is also visible a third sucker which belongs to the opposite side. The muscles of the suckers are much more delicate than iu Taenia sagi- nata. Fig. 7. Sexually mature segmeut of Taenia solium, sraaller and more pellucid than that of T. saginata, but otherwise so similar in struc- ture, that only the presence of a long-stemmed middle lobe, formed from a few tubes, on the ovary serves to distiiiguish the two forms from each other. The two lateral lobes are of a slenderer form. Let- tering as iu fig. 3. Fig. 8. Matiire proglottis of Taenia solium. The difference from those of T. saginata consists chieüj' in Vermes (Würmer). 47 der geringen Anzahl der mehr sper- rig verästelten Uteruszweige. Fig. 9. Finne von Taenia Solium (Cysticercus cellulosae aus . dem Schwein) im Längsschnitt dargestellt wie Fig. 5. Der Blasenkörper ist grösser nud mit vielen kleineu Her- vorragungen besetzt, der Kopfzapfen im Innern des Eeceptaculum weit stärker zusammengefaltet und ge- runzelt. Besonders auffallend ist eine nach vom vorspringende Ring- faltCjdie den Anfangstheil des Innen- raumes abgrenzt und daraus eine Art Vorhöble macht, die nach hinten weit um die übrige Kopfzapfen- masse hernmgreifl- Im Grunde der Kopfhöhle erkennt man zwischen den Saugnäpfen das emporgewölbte Eostellum mit den aufsitzenden Ha- ken. Die Bezeichnungen wie in Fig. 5. cipalement dans le petit nombre et la divergenee plus graude des ra- mificatious uterines. Flg. 9. Cysticercjue de Taenia so- lium (Cysticercus cellulosae du porc) coupe longitudinalement comme fig. 5. La vesicule est plus grande et munie de petites grauulations ; le bourgeon en dedans "du receptacu- lum est beaucoup plus plie et ride. üu pli particulierement remar- »luable est celui, qui, saillant en forme de trompe, separe la partie .Interieure de la cavite et la trans- forme en uue espeee de Vestibüle, qui se iirolonge beaucoup en arviere autour 'de la masse du bourgeon. Au foud de la cavite se montre l'armature de la töte, c'est k dire la double couronue de croehets por- tee par le rostellum et entouröe par les ventouses. Designation des lett- res comrae dans la Fig. 5. thc less nnmber and greater diver- genee of the uteriue branches. Fig. 9. Cysticercus of Taenia solium (Cysticercus cellulosae from the hog) shown in lougitudinal section, as in Fig. 5. The vesicle is largo and covered witb little tubercles, the scolex inside the receptaculum is nuich more wrinkled and folded, than in T. saginata. Particular to this species is an anteriorly projecting aunnlar fold , which indicates the first portion of the cavity, extending posteriorly to the distal end of the scolex. At tbe tip of the cavity the head is seeu, which bears, between the suckers, the projecting rostellum with bis hooks. Lettering as in Fig. 5. Leiichart. Vermes (Würmer.) 59 Tafel XIX. Typus : Vermes (Würmer). Classe: Annelides (Eingelwürmer). Ordnung: Oligochaeta. Fig. 1. Lumbricus riparius Hoff- meister, ein Regenwurm, der sich am Ufer der Flüsse und an sehr feuchten Orten ungemein häufig findet und die Gewohnheit hat, sich bei Berührung ringartig zu- sammenzurollen. K. Kopfsegmente. G. Gürtelsegmento. NB. Der Gürtel ist ein Zeichen der Geschlechtsreife und bildet sich als accessorisches Geschlechtsorgan erst bei der Entwicklung der Ge- schlechtsproducte. In der Jugend sind alle Regenwürmer gürtellos. Fig. 2. Die Haut von L. agricola Hoffm. auf der Cardialseite auf- geschnitten und glatt ausgebreitet, um die verschiedenen Oeffnungen der Geschlechtsdrüsen zu zeigen. W. S. Mündung der weiblichen Samentaschen zwischen dem IX. und X. und X. und XI. Ringe gelegen. 0. Mündung der Oviducte (also weibliche Geschlechtsöffnung). V. männliche Geschlechtsöffnung := Mündung der Samenleiter ; von den älteren Autoren fälschlich als Vulva bezeichnet, r. obei-flächliche Rinnen, in denen bei der Begattung das Sperma nach dem Gürtel zu fiiesst, um dort von den Spermatophoren aufgenommen zu werden, m. Mund- öffnung, b. Mündung der Borsten- taschen. Fig. 3 und 4. Vordere und hintere Seitenansicht des Kopfes von L. Planche XIX. Type : Vermes (Vers). Classe : Annelides. Ordre: Oligochetes. Fig. 1. Lumbricus riparius Hoff- meister. Lombrio ou ver de terrc, tres comniun au bord des eaux douces et dans la terre humide. II a l'habitude de se i'ouler en annean quand on le touche. K. an- neaux cöphaliques. G. anneaux de ceinture. NB. La ceinture ne se forme cjue pendant la maturation des produits sexuels; dans la jeunesse tous les lombrics manquent de ceinture. Fig. 2. La peau de L. ayricola Hoffm. ouverte du cöte cardiaque et ötal^e, pour montrer les differen- tes ouvertures des glaudes geni- tales. W. S. Ouvertüre des rt5ser- voirs spermatiques femellcs ontre les anneaux IX et X, et X et XI. 0. orifice des oviductes (c'est ä dire orifice genital femelle). V. Ori- fice genital male (ouverture externe des canaux deförents), nomraö ä tort la vulve par les auteurs anciens. r. des sillons superficiels qui pen- dant lacopulation conduisent le sper- me vers la ceinture po\ir y etre reiju par les spermatophores. m. ouverture de la bouche. b. ouverture des poches sötifferes. Plate XIX. Type : Vermes (Worms). Class: Annelides. Order: Oligochaeta. Fig. 3 et 4. Vue de face et late- rale de la tC'te de L. agricola Leuckart und Nitsche, Zoologische Wandtafeln. Fig. 1. Lumbricus riparius Hoff- meister. An earthworm which is fouud in the banks of rivers and in very meist ground. Wheu disturbed thej' roll themselves up in the form of a ring. K. Head-segment. G. Girdle-segment. NB. The girdle is a sign of the sexual maturity and develops itself as an aecessory sexual organ at the formation of sexual products. Immature earthworms have no girdle. Fig. 2. Skia of L. agricola Hoffm. opened ou the cardial side and spread out so as to show the different ope- nings of the sexual glands. W. S. Opening of female seniinal recep- tacle, lying between the IX and X, and the X and XI rings. 0. Opening of the oviduet i. e. of the female sexual Organs. V. Opening of the male sexual organs i. e. of the vas deferens (by the older authors fals- ly termed vulva). r. Superficial grooves, in which during copula- tion the sperma flows toward the girdle, so that it may come ia contact with the spermatophores. m. Month-opeuing. b. Opening of the hristle sacke. Fig. 3 and 4. Anterior end and sido of the head of L. agricola (after 12 60 Vermes (Würmer.) agricola nach Hoffraeister (Die bis jetzt bekannten Arten aus der Fa- milie der Regenwurm er. Braun- schweig 1845). L. Lippe. KV erstes Kopfsegment. Fig. 5. Querschnitt durch L. agri- cola Hoffm. nach Clapart^de (Zeit- schrift für wisscnschaftl. Zoologie Bd. XIX. p. 563). Ep. Epidermis bestehend aus Hypodermis und Cuti- cula. S. Samentaschen (of. Fig. 1 4. S. B.). W. S. weibliche Sameublasen (cf. Fig. 14. W. S.). K. M. Ring- musculatur. F. M. Fächerniuskeln. St. D. Steindrüseu des Darmes (cf. Fig. 10. Sl. D.). Diese Steindriisen werden aus Divertikeln des Darmes gebildet. Die in ihnen abgeson- derten gröberen und kleineren Stücke kohlensauren Kalkes dienen wahrscheinlich zum Zermalmen der Nahrung. H. Herzscblingo (cf. Fig. 10. H.). B. Borsten. S. Samenleiter qner angeschnitten. N. Bauchmark (cf. Fig. 14. E.). Fig. 6. Querschnitt durch L. agri- cola Hoffm. in der Gegend des Schlundkopfes nach Claparede 1. c. Ep., R. M., P. M., B.,1SI. wie in Fig. 5. D. Kopfdarni. Schi. Schlundkopf (cf. Fig. 10 Schi.), ein musknlöses Organ, welches dazu dient, durch pumpenartige Saugbewegungen die Nahrung in den Darmkanal zu überführen. B. B. Ersatzborsten. Da die alten Borsten abgenutzt werden und dann ausfallen, werden stets neue Borsten in kleinen Säckcheu gebildet, welche wahr- scheinlich ursprünglich durch Ein- stülpungen des Ektoderms ent- stehen. Fig. 7. Die Eier der Regenwürmer werden zu 5 — 6 in einem Cocon abgelegt; hier ist derselbe von L. agricola dargestellt. Fig. 8. Wie die Coeons, so sind auch die Spermatophoren (welche sich nach der Begattung auf bestimmten Segmenten vor dem Gürtel befinden) von ganz typischer Gestalt für die einzelnen Arten. — Spermatophor von L. riparius (cf. Fig. 1), nach Fraisse : üeber Spermatophoi-en bei d'apres Hoßmeister (Die bis jetzt bekannten Arten aus der Familie der Regenwürmer. Braunschweig 1845). L. Lfevre. K'. Premier an- neau c^phalique. Fig. 5. Coupe ti'ansversale de L. agricola Hoffm., d'apres Clapart^de (Zeitschrift f. wissenschaftl. Zoologie tome XIX. p. 563). Ep. Epidemie formee par l'hypoderme et la cu- tieula. S. Vesicules spermatiques (cf. Fig. 14 S. B.). W. S. Reser- voirs spermatiques femelles (cf. Fig. 14. W. S.). R. M. Muscles annu- laires. F. M. Muscles en evantail. St. D. Glaudules calcaires du canal intestinal (cf. Fig. 10 St. D.). Ces glandes sout formees par des diver- ticles intestinaux. Leurs secretions sont des raasses de carbonate de chanx, probablement destinees ä broyor les aliraents. H, Anse vascu- laire cordiforme (cf. Fig. 10. H.). B. Soies. S. Canal deförent (coupe trans- versalomeut).N.Chaine ganglionnaire sous-intestinalo. (cf. Fig. XIV. E.). Fig. 6. Coupe transversale de L. agricola H. au niveau du pharynx. (D'apres Claparede 1. c.) Ep., R. M., F. M., B. N. comme dans la Fig. 5. D. Partie cephalique du canal di- gestif. Schi. Pharynx (cf. Fig. 10 Schi.), Organe musculeux Cjui sert ä la succion. E. B. Soies complemen- taires. Les soies s'usent toujours et tombent : pour les remplacer des nouvelles soies se forment dans des petites poches qui sont probable- ment formees par une invagination de l'ectoderme. Fig. 7. Cocon de Lumbricus agri- cola H. Les oeufs des lombrics sont pondus en groupes de 5 — 6 dans un cocon. Fig. 8. Spermatophore de L. ripa- rius (cf. Fig. 1.) d'aprfes Fraisse: üeber Spermatophoren bei Regen- würmern (Arbeiten aus dem zoo- logischen Institut zu Würzburg, tome V). Aprös la copulatian les spermatophores se trouvent sur des anneaux fixes. Ils ont comme Hofl'meister (Die bis jetzt bekannten Arten aus der Familie der Regen- würmer. Braunschweig 1845). L. Lip. K'. First head segment. Fig. 5. Gross section through L. agri- cola Hoffm. after Claparfede (Zeit- schrift für wissenschaftl. Zoologie. Bd. XIX. p. 563). Ep. Epidermis, consisting of hypoderm and cuti- cula. S. Seminal vesiele (oompare Fig. 14. S. B.). W. S. Seminal receptacle of the female part (comp. Fig. 14. W. S.). R. M. Ringmuscle. F. M. Fan-shaped muscle. St. D. Calciferous glands (Fig. 10. St. D.). These glands are formed from diver- ticula of the intestine and contain particles of carbonate of lime of various sizes, which probably serve to grind the food. H. Haemal arch (comp. Fig. 10. H.). B. Bristles. S. Gross section of vas deferens. N. Ventral chord (comp. Fig. 14. E). Fig. 6. Gross section through L. agricola Hoffm , in the region of the Pharynx. Ep., R.M., F. M., B. N. tho same as in Fig. 5. D. Oeso- phagus. Schi. Pharynx which is well supplyed with muscles andsucks the food into the alimentary canal. (Comp. Fig. 10. Schi.). E. B. Second bristles. When the old bristles are worn out, they are cast of, and new bristles are formed in small Sacks which probably originate through the folding in of the ec- toderm. Fig. 7. The earthworm lays 5 or 6 eggs in one cocon ; the cocon of L. agricola is here shown. Fig. 8. After copulation the sper- matophores and coeons are to be found on certain special segments anterior to the girdle. These sper- matophores have a distinctive form in difforent species. Spermatophores of L. riparius (comp. Fig. 1), after Fraisse: üeber Spermatophoren bei Vermes (Würmer.) 61 Regen wiirmeru (Arbeiten aus dem zool. Institut zu Würzburg Bd. V.). Fig. 9. Querschnitt durch den Körper von L. agricola hinter dem Gürtel (nach Claparfede). Ep., R.M., F. M., B. N. wie in Fig. 5. L. Leber, welche einen drUsenartigen Belag des ganzen hinteren Theiles vom Darm bildet. Fig. 10. Junger Regenwurm (nach d'üdekem, Developpement du Lom- bric terrestre, T. XXVII des m6- moires eouronnös et memoires des savants ötrangers de l'Academie royale de ßelgique). Schi. Schlund- kopf. H. Herzsohlingen, welche sich im späteren Alter beträchtlich ver- mehren (cf. Fig. 5. H.). St. D. Stein- drüsen (cf. Fig. 5. St. D). S. K. Seg- mentalschlingen (cf. Fig. 13). M. Magen. Fig. 11. Nervensystem von L. agri- cola nach Leydig (vom Bau des thierischen Körpers). 0. S. oberes Schlundganglion = Gehirn, ü. S- unteres Sehlundganglion. NB. In den Querschnitten ist das Nervensystem blau gezeichnet und mit N. bezeichnet. Fig. 12. Cooon von Criodrilus la- cuum (cf. Fig. 7). Fig. 13. Segmentalorgan von Lum- bricus nach Gegenbaur. Vgl. Anat. Fig. 59. Fig. 14. Geschlechtsorgane von L. communis (nach Hering Zeitschr. f. wissenschaftl. Zoologie Bd. VIII. p. 400). S. B. Sameublasen (cf. Fig. 5. S.). W. S. sogenannte weib- liche Samentaschen (cf. Fig.5. W.S.). E. Samenleiter (cf. Fig. 5 E.). Tr. Samentrichter als Anfänge des Samenleiters. 0. Ovarium. Od. Ovi- duct. N. Nervensystem. Zu be- merken ist, dass in der Abbildung die eigentlichen kleinen Hoden durch die Samentrichter verdeckt werden. Es findet sich nämlich bei den Regenwürmern das sehr eigenthümliche Verhältniss, dass die männliche Geschlechtsdrüse nach den Gesetzen der Arbeitstheiliing gewissermassen in zwei verschiedene Organe zerspalten ist, eine Samen- ies eocouä une forme typique pour chaque espfeee. Fig. 9. Coupe transversale de L. agricola derriöre la ceinture (d'aprfes Claparede). Ep., R. M., F. M., B.,N. comme dans la Fig. 5. L. Foie qui est forme par une conche glandulaire dans tonte la partie posterieure du canal intestinal. Fig. 10. Jeune lombric (d'aprfes D'Udekem, Developpement du Lom- bric terrestre, T. XXVII des me- moires couronnes et memoires des savants etrangers de TAcademie royale de Belgique). Schi. Pharynx. H. Anses cordiformes qui se multi- plient considerablement ä 1 etat plus ag6 (cf. Fig. 5. H.). St. D. Glandes calcaires (cf. Fig. 5. St. D.). S. K. Replis du canal segmentaire (cf. Fig. 13). M. Estomac. Fig 11. Systeme nerveux de L. agricola (d'apres Leydig, vom Bau des thierischen Körpers). O.S.. Gan- glion cerebral ou sur-oesophagien. U. S. Ganglion sous-oesophagien. NB. Dans les coupes transver- sales le systöme nerveux (N) est colore bleu. Fig. 12. Cocon de Criodrilus la- citum (cf. Fig. 7). Fig. 13. Orgaue segmentaire d'aprös Gegenbaur, vergl. Anat. Fig. 59. Fig. 14. Appareil sexuel de L. com- munis (d'aprfes Hering, Zeitschr. für wissenschaftl. Zoologie Tome XVIII. p. 400). S. B. Vesicules spermati- ciucs (cf. Fig. 5. S.). W. S. Reser- voirs spermatiqucs femelles (cf. Fig. 5. W. S.). E. Canaux di^förents. Tr. Entonnoirs spermatiques k l'ex- tremittä des condnits d^ferents. 0. Ovaire. Od. Oviducte. N. Sy- steme nerveux. Dans la Fig. 14 les petits testicules propres sont Caches par les entonnoirs sperma- tiques. Chez les lombrics la glande genitale male est pour ainsi dire divisö en deux organes diffiirents : en une glandule pour la produc- tion des eellules spermatiques et en une autre pour la formation des fils spermatozoiques. Les cel- Regeu Würmern (Arbeiten aus dem Zoologischen Institute zu Würz- burg. Bd. V.) Fig. 9. Gross section through the body of A,. agricola, posterior to the girdle (after Claparede), Eps., R. M., T. M., B., N., the sajue as iu Fig. 5. L. Liver, which forms a glandlike coating over the whole posterior part of the intestine. Fig. 10. Young earthworm (after d'üdekem, Developpement du Lom- bric terrestre, T. XXVII des me- moires couronnes et memoires des savants ötrangers de rAcadiimie royale de Belgique). Schi. Pharynx. H. Haemal arches, which in later life become much more numerous. (Comp. Fig. 5. H.) St. D. Calci- fcrous glands (comp. Fig. 5. St. D.). S. K. Segmental organ. M. Sto- mach. Fig. 11. Nervous system of L. agri- cola after Leydig (vom Bau des thierischen Körpers). 0. S. Upper pharyngeal or cerebral ganglion. U. S. Lower pharyngeal ganglion. NB. In the cross section the nervous System is colored blue and marked by the letter N. Fig. 12. Cocon of Criodrilus la- cuum. (Comp. Fig. 7.) Fig. 13. Segmental organ after Gegenbaur, vergl. Anat. Fig. 59. Fig. 14. Sexual orgaus of L. com- munis (after Hering, Zeitschrift f. wissenschaftl. Zoologie Bd. VIII. p. 400). S. B. Seminal vesicles. (Comp. Fig. 6. S.) W. S. Seminal receptacle of the female part (Comp. Fig. 5, W. S.). E. Seminal ducts (Comp. Fig. 5. E.). Tr. Funnel- shaped ends of the vasa deferentia. 0. Ovarium. Od. Oviduct. N. Ner- vous System. It is to be noticed that the true testes, which are small in size, are enveloped by the infuudibular end of the se- minal duct. Accordiug to the law of the division of labor the male sexual organ is divided into two differents organs, the one for the production of spermatic cells and the other iu which the deve- 62 Vermes (Würmer.) zellendrüse und eine Samenfaden- drüse. In den Hoden werden nur die Samenzellen gebildet, ihre Umwand- lung in Spermatozoen aber findet in den Samenblasen statt. Fig. 15. Zwei Regenwürmer L. olidus ; Hofl'm. in Begattung. S. Schleimring, mit welchem sich die Würmer bei diesem Actus um- geben. % lules se forment seulement dans les testicules et ne sont trans- formöes en zoospermes que dans les vesieules spermatiques. Fig. 15. Deux lombrics (i. olidus Hoffm.) au moment de copulation. S. Anneau rauqueux dont ces vers s'entourent pendant cet acte. lopment of these cells into sper- matozoans takes place. The sper- matic cells are formed only in the testes and their development is completed in the infundibula. Fig. 15. Two earthworms (i. olidus Hoflfm.) copulating. S. Slime mass which they excrete and in which they are enveloped. Fraisse. Vermes (Wärmer), 79 Tafel XXIV. Typus: Vermes (Würmer). Classe: Annelides (Ringelwürmer). Ordnung : Hirudinei = Discophori (Blutegel). Fig. 1. Hiriido medicinaüs von der Bauchseite geöffnet, iini den Situs viscernm ?.n zeigen. Vor allem tritt der Darrakanal (gelb) mit seinen Divertikeln hervor und läuft nach oben in den muskulösen Oesophagus aus, welcher vom Schlundriug des Nervensystems umfasst wird. Ueber dem Darmkaual liegt der Geschlechtsapparat (grün) und zwar bezeichnet p. den Penis, welcher am oberen Theii einen drüsigen Belag besitzt. Hier münden die Samenleiter S., nachdem sie das Secret der Hoden H. aufgenommen und sich kurz vorher zu einem Nebenhoden Nh. a\it'geknäuelt haben. Unterhalb des Penis liegen die weib- lichen Geschlechtsorgane. Ov. be- zeichnet die Ovarien. U. den Uterus. Die Segmentalorgane (braun) mit ihren Schleifen liegen seitlich vom Darmkaual; das Nervensystem ist mit blauer, das Bkitgefässsystem mit rother Farbe hervorgehoben. Zwischen den einzelnen Diverti- keln des Darnikariais treten Muskeln (hellrothl hindurch, die sich an die Körperwand ansetzen, bei der Präparation jedoch durchsehnitten wurden. Planche XXIV. Type : Vermes (Vers). Classe: Annelides (Ann^ides). Ordre: Hirudinei = Discophori (Sangsues). Fig. 1. Anatomie de la Sangsue Vache, Hivudo medicinalis. L'animal est onvert du cöte ventral, pour montrer la Situation des intcstins. On voit le canal digestif (mar- que de couleur jaune) avee ses di- verticles ; en uvant il se rend dans 1 oesophago cjui est ombrass6 par le Systeme nerveux. Au-dessous de l'intestin on voit les organes sexuels (colures en vertl ; p penis, dans la partie anterieur entoure de nombreuses glandules. Les testicules H. repandent leur secret dans les vaisseaux defürents qui avant se jetant dans le penis se roulent en deux vesicuies seminales Nh. Ov. üvaires, U. uterus ou poche copu- latrice. Les organes secretenrs (en couleur brune) avec leurs diverticles sont situes ä cöte de l'intestin ; le systfeme nerveux est colore en bleu, les vaisseaux de ciroulation en rouge. Bntre les diverticles de l'intestin s interposent des faisceaux muscu- laires qui s'inserent ä lapeau; en consequence de la preparation ils ont ete conpes. (De.ssine en part d'aprfes Cuvier [Regne anim. illustr. PI. 24 Fig. 1] en part d'apres nou- velles coupes.) Plate XXIV. Type: Vermes (Worms). Class: Anuelides (Annelids). Order : Hirudinei = Discophori (Leeches). Leuckart und Nitsche, Zoologische Wandtafeln. Fig. L Hiriido medicinalis, opeued on the ventral side in order to show the visceral organs in situ. The intestiue (yellow) with its coecal- diverticles is very distinct among other Organs. Anteriorly it is con- tinuous with Oesophagus, around which the oesophageal-ring of the nervous-S3'stem is situated. Above the intestiue lie the sexual-organs. p. represents the penis, the upper portion of which is supplied with glandulär masses. At this place open the vasa deferentia S., after they have received the producta of festes (H.) and have tuade convolu- tions toform theserainal vesicle (Nh). Below the penis aro situated the fe- male Organs. Ov. Ovaries. U. Uterus. The segmental organs (brown) lie laterally to the intestiue. Blue = nervous system. Red = blood- vessels. Between the coecal-diver- ticles of the intestiue are seen the niHscle-fibres (light-red). They in- sert themselves on the body-wall and have been cut across during the preparation. (Drawn partly after Cuvier [Regne anim. illustr. PI. 24. Fig. 1] and partly after new dissections.) 17 80 Vermes (Würmer). (Zum Theil nach Cnvier[Rögne anim. illustr. PL 24 Fig. 1], zum Tbeil nach eigenen Präparaten gezeichnet.) Fig. 2, Querschnitt durch Hiriido med. iu der Höhe der männlichen Geschlechtsorgane. Die Epidermis mit den Hautdrüsen Dr. ist mit blaner Farbe bezeichnet, ebenso das Nervensystem N. Die tJegmeutal- organe So. sind braun, der Darm- kanal gelb. P. doppelter Durch- schnitt des an dieser Stelle gebo- genen Penis. Nh. Nebenhoden. Die Hauptblutgefässstärarae sind mit Carminroth hervorgehoben, die Mus- kulatur durch Zinnober) oth. (Ori- ginal.) Fig. 3. Schematischer Längsschnitt durch Hirudo med. Der Darmkanal (gelb) zerfällt in den Oesophagus Oe., den Mitteklarm Md. mit seinen Divertikeln, den Enddarm Ed. und die beiden Blindsäcku Bl , von denen in der Zeichnung nur einer sicht- bar ist. Das Nervensystem (blau) zerfällt in den Schlundring Sr., der den Oesophagus nnifasst, und in die Ganglienkette N. So. Segmen- talorgane. VS. vorderer, HS. hin- terer Saugnapf. (Nach Leuckart, Parasiten, Bd. I, Fig. 221.) Fig. 4. Vorderer Körpertheil von Hirudo med. In «ien Umriss des Körpers sind hineingezi'ichnet der obere Theil des Darinkanals und das Nervensystem mit Sinnesorga- nen. Der Nervenschlundring SR., bestehend aus oberem und unterem Schlundganglion (SG.), setzt sich nach hinten fort in die Ganglien- kette Gglk. mit den Ganglien Ggl., nach vorn in die sympathischen Kopfuerven SK. SD. bezeichnet die Verzweigungen der grossen sym- pathischen Magendarmnerven, a. Becherförmige Organe, .\. Augen. (Uebergangssinnesorgane.) (Nach Leydig, Tafeln zurvergl. Anatomie, Taf. 11, Fig. 5.) Fig. .5 a. Becherförmige Organe von Hirudo med. Diese theilen sich in zwei scharf unterschiedene Gruppen, Fig. 2. Coupe transversale de la sangsue mödicinale Hirudo medici- nalis au haut des organcs mascu- lins. La peau avec les glandes cu- tanees Dr. est marquee de couleur bleue de mfme que le Systeme ner- venx N. Les organes secreteurs So. sont bruns, 1 intestin est jaune. F. Coupe double du penis qui est courbä sur ce point. Nh. Vesicule semi- nale. Les vaisseanx circulatoires sont marques de couleur rouge car- min, les faisceanx musculaires de coulenr de cinobre. (Original.) Fig. 3. Coupe longitndinale schöma- tique de la sangsue medicinalo Hirudo medicinalis. Le tnbe digestif se di- vise dans Toesophage Oe., Tintestin Md. avec ses coeeam, 1 iutestin ab- dominale Ed. et les denx grands coecum posterieui's Bl., dans notre dessiu cependant on n'en voit que Tun. Le systöme nerveux est com- pose de lanneau oesophagien Sr., qni erabrasso 1 oesophago , et la cbaUie ganglionnaire abdominale N. So. Organe» excretenres segmen- taires, VS. Ventouse anterienre, HS. ventouse posterienre. (D'aprös Leuckart, Parasiten, Bd.I,Fig.22L) Fig. 4. Portion anterienre du Corps de la sangsue, Hirudo medicinalis. Dans le-: eontours da Corps on a dessine la partie antörieure de I'in- testin et le systfeme nerveux avec les organes sensitifs. L'anneau oeso- phagien SR. , compose des deux ganglions cürebroide et sous -oeso- phagien, se continne en arriere dans la chaino nervcuse Gglk. avec les ganglions Ggl., en avant dans le Systeme nerveux sympathique de la töte SK. SD. signifie les rami- ficatioHs du grand nerf stomato- gastrique. a. Organes en forme de gobelet. A. Yeux. (Organes sensitifs passagöres.) (D'aprös Ley- dig, Tafeln zur vergl. Anatomie. Taf. n, Fig. 5.) Fig. 5a. Organes en forme de go- belet de Hirudo medicinalis. Ils sont divises en deux groupes di- Fig. 2. Cross-sectiou of Hirudo me- dicinalis, trough the male sexual- opening. The epidermis together with skin-glands (Dr.) and also the nervous System N. are colored blue, the segmental organs brown, and the intestine yellow. P. Penis, cut twice through, it being bent at thi.s place. Nh. Seminal-vesicle. The principal blood-vessels are co- lored red. (Original.) Fig. 3. Diagram of a longitudinal section of Hirudo medicinalis. The intestine (yellow) consists of Oeso- phagus Oe., of stomach (Md.) with itscoecal-diverticles, of rectum (Ed.) and of the two coeca of which only one is to be seen in the figure. The nervous-system (blne) consists of the oesophagea! nerve-ring (Sr.) and the chain of ganglions (N.). So. Segmental -organs. VS. The anterior, HS. the posterior sucker. (After Leuckart, Parasiten, Bd. I, Fig. 22L) Fig. 4. Anterior portion of Hirudo medicinalis. 'J"he upper portion of intestine and the organs of sense are represented. From the oeso- phageal nerve-ring SR., consisting of an Upper and a lower oesopha- geal ganglion, arises posteriorly the chain (Gglk.) of ganglions (Ggl.) and anteriorly a System of sympa- thetic nerves (Sk.) of the head. SD. shows the branching of a large sympathetic nerve belonging to the stomach. a. = bowl-shaped or- gans. A. = eyes. (After Leydig, Tafeln zur vergl. Anatomie. Taf. IL Fig. 5.) Fig. 5 a. Bowl-shaped organs of Hirudo medicinalis. Two groups of the.se organs are to be distin- Vermes (Würmer). 81 deren eine aus kleinen, den Ge- schmaoksknospen der höheren Thiere ähnlichen Bechern uhne Pigment besteht, während die in geringerer Anzahl vorhandenen anderen Be- cher mit Pigment umgeben sind und eine eigenthümliche histiolo- gische Structur besitzen. Letztere werden als Uebergangssinnesorgane bezeichnet, da sie buchst wahr- scheinlich die Wahrnehmung com- binirter Sinneseindrücke ((ilesicht, Tastsinn und Geschmack) dem Thiere übermitteln. A. Auge von aus.sen, a. Choroi- dea, b. verzweigte Pigmentzellen der Umgebung, c. Epidermiszellen, d. Endiguugsstelle der Fasern des Nervus opticus. B. Auge auf dem Längsschnitt, e. Chorioidea, f. Skle- rotica, g. eigenartige helle Zellen- kürper, h. Fasern des Nervus op- ticus. C. Becherförmiges Sinnes- cirgan (der Focus ist auf die in- neren Theile eingestellt), k. mudifi- cirte Zellen der Epidermis, 1. eigen- artige, stark lichtbrecheude Zellen- körper, radiär gestellt, m. Büschel geknöpfter Fasern, als die Enden der Nervenfasern zu betrachten. D. Bechertörmiges Organ, bei dem der Focus namentlich auf den Zu- sammenhang des Büschels geknöpfter Fasern m. mit der Nervensubstanz eingestellt ist. E. Becherförmiges Sinnesorgan von hinten, g. eigen- artige, .stark lichtbrecheude Zellen- körper, n. bindegewebige Hülle. F. Nerven zu den Augen und becher- förmigen Sinnesorganen, v. Primitiv- fasern, p. Neurilem, cj. Masse, zu welcher die Nerven verschmel- zen, r. glonierulusartiger Abschnitt der Nervensubstanz voi der Endi- guug in den Büscheln geknöpfter Fasern. Fig. 5 b. Zellenähnliche Körper aus einem becherförmigen Sinnesorgan des Egeis, welche mit den eigen- artigen, stark lichtbrecheudenZellen- körpern Fig. 5a. g. sehr nahe über- einstimmen, a. dicke Kapsel, b. homogener Inhalt, c. einige kleine Ganglienzellen mit Endzapten und Fasern aus dem Ganglion, d. Kern- stinctement canicterisees. L une est formee de petits gobelets sans pigment, ressemblant aux boutons gustatifs des vert6bres, taudis que lautre, moins nombreuse, a des gobelets qui sont enfermes de pig- ment et ont une structure histo- logique singuliero. Ils ont reQU le nom de Uebergangssinnesorgane, parce que probablement ils amenent au cerveau de l'animal la reception des impressions sensitives composees. A. Oeil par dehors. a. Choroi- dea, b. los oellnles pigmentees ra- mifiees de l'enceinte, c. cellules de l'epiderme, d. tins des fibres du nerf optique. B.Coupe longitudinale de l'oeil, e. choroidea, f. skle- rotika, g. clairs corpuscnles cellu- laires singuliers, h. libres du nerf optique. C. Organe sensitif en forme de gobelet. Pendant l'obser- vation le focus est peu ä peu fixe aux parties intörieures, k. cellules modiliees de 1 epiderme, 1. corpu- scnles cellulaires singuliers refrin- gents, m. faisceanx de libres ter- minant en bouton, que Ton doit regarder comme les fins des fibre.s nerveuses. D. Organe sensitif en forme de gobelet, oü le focus est principalement fixe sur la com- munication du faisceau des fibres terminant en bouton m. avec la substance uerveuse. E. Organe sen- sitif en forme de gobelet de der- ri^re, g. corpuscules cellulaires re- fringents, n. enveloppe de tissu con- jonctif. F. Nerfs qui se rendent aux yeux et aux organes sensitifs, 0. fibres primitives, p. neuvilemma, \e der Länge nach geolfncte «ind zur Seite umgeschlagene Athemhöhle enthält das zweikamuierige HerzC mit den in den Vorhof mündenden respiratoiischen Gefässen, sowie die Niere N. F Puss, An die halbeinge- zogeuen grossen Fühler. (Original- zeichnung.) Fig. 2. Schematische Darstellung des Gefässverlaufes von Limax. Das Thier ist der Länge nacli von rechts geöfi'net, die Lunge aber beim Zurücklegen iler Hant oben in situ geblieben. Arterien rotb, Veneu blau. Man siebt den cir- culus venosus rund um die Lunge und die in denselben einmündenden Venen des Fusses, deren Stämme und Zweige zur Aufnahme des Blutes ans der Leibeshöhle mit Löchoru versehen sein sollen. X Die Arterie der Geschlechtsorgane, die nicht mitgezeichnet sind M Magen. J Darm, H Leber, ZS Zwitterdrüse, que cettc communication existo les deux canaux (snrtout 1 oviduete) sont puurvus d'une paroi glanduknre epaisse et frisöe. Plus tard les canaux se separent pour se continuer isoles. Le canal deferent dC^a cette diviäion esc etroit et assez long et finit par diiboucher dans le penis utriculaire P. Celni-ci porte ;i cet endroil un appendix long, grele, le tiagellum Fl, et un mu.scle re- traeleur MR. L'oviduote de s.m cöle est court et largc et porte nombre d appendices divers. O'est en haut cpi ii re(,'oit le canal ex- creteur long de la pocbo seminalo (receptaculum semiuis RS ). Ce canal est muni d un diverticnlum court en furnie do cul-de-sac X. Plus en bas suivent deux appendices glandulaires multilobes dune grau- deur remarquabie AD et enfin le sac du dard PS, qui renfermc un stylet calcaire, le dard. Les canaux mäles et femclies s'ouvrent dans un cloaque sexuel commun court, qui dcbouche du cöte droit du cou, pr^s de 1 orifice respiratoire AL. La oavife respiratoire re- troussee contient le coeur ä deux chambres C, les vaisseaux respira- toires cini deboucbent dans l'oreil- lette, et le rein N. P Pied, An tentaoules grands demi-i'etires. (Dcs- sein original.) Fig. 2. Dessein scliömatique de la distribution des vaisseaux de lAmaT. L'aniraal est ouvcrt longitudinale- ment du cöte droit, la peau retiröo en haut, le pouniou reste in situ. .\rteres rouges, Veines bleuis. Les poumons sont entoures du cercle veineux dans iequel debouchont les veines du pied dont les ramifi- cations sont pourvues de trous pour la reception du sang de la cavitö generale, X 1 artöre des organes giinitaux (qui ne sont pas dessines). M estomac, J intestin, H foie, ZD glaude sexuelle hermaphrodite, AL orifice respiratoire (bolostome). then as a slender canal of conside- rable length finally opening into the pouch-like penis P, which at the point of junction bears a whip- like appendage, (he flagellum Fi, and a retractor niuscle MR. In contrast with the vas deferens the oviduft is Short and wide and bears a number of different appen- dages. At the highest point opens the receptaculum seminis RS, whoso long duot is furnislied witli a coec.al divertieulnin. Further down corae two rauch-branched glandulär ap- pendiiges [fingcr-sliaped glands] of considerabie sizo AD and then the dard-sack PS, in whirh the spicu- lura amoris is formed. The male and fomale ducts open into a com- mon shoit sexual cloaca which ends Oll the right side near the respiratory aperture AL. The la- teraliy situated respiratory sac con- tains the two chambered heart C, with the pulmonary vessols opening into the auricle, also the kidney H. F foot, An half extended larger tentacle. (Original drawing.) Fig. 2. Üiagram of the circulatory System of Limux. The animal is openod longitudinally from the right and tlie integument retlected, the lungs remaining in situ. Arteries red ; veias blue. The circuhis ve- nosus is visible around the lang and the vein of the foot opening into it. the stem and branches of the vein which receivo the blood from the body cavity are said to contain openings. X tho artery of the genital organs (not represeu- ted). M stomach, J intestine, H liver, ZD hermaphrodite gland, AL respiratory aperture. At the Jlollusca (Wcichtliiere). 11.' AL Athomloch. Nach Delle Ohiaje, Meraoiiu snl'ia storia e notomia degli aniuiali sonza v^rtebre del Kegno di Napoli. T. IV. Tav. 109. (Die Lage des Herzens und die Anordnung dsr Lungengefässe ist nach Simroth'.s Zeiehmiri^' in der Zeitschrift für wissenseh;>ft!. Zoologie Bd. XLII. Taf. VllI Fig. 7 verbessert.) Fig. 3. Schluiidriiig von Helix puiiialia, zusatnmengesteilt nach Bijhuiig, Beiträge znr Kenntniss des Centralnervejisystems einiger pulmonaten Gasteroiioden. Dissert. Leipzig 1883. Das obere Sehlniul- gaiiglion ( Cerebralganglion CG) ist mittels seiner Coramissuren der vordem nnd hintern Unterschhind- ganglieniiiasse (dem Pedalgauglion l'G und Visceralganglion VG) ver- bunden. Die dem Cerebralganglion anhängenden kleinen Bmcalganglieu liC dienen zur Innervation des Pharynx, dem sie anfliegen. Aus dem oberen Schlundgauglion ent- springen mit kolbiger Anschwellung die A\igennerven NO, sowie die Nerven für die Lippen; aus dem Pedalganglion die Nerven desFusses, und aus dem Visceralganglion, dessen Hirucommissur bei ihrem Austritt noch eine besondere Anschwellung, das Ganglion coniniissuraie (G.com.), zeigt, Nerven, die sich an den Ein- geweiden und Geschlechtsorganen verbreiten. Fig. 4. Modianschnitt durch das Auge von Helij-, mit Linse, Stäbchen- sehil;. Diß RaJiila selbst, wirkt gegen eleu lioniigon Kiefer K. M Mund, Oe Üeäopliagus. (Original.) Fig. 6. Schonialischor Langsaebnitt durch die nach aus.^ien vorbtiUpbare Geschleciitscloake von llelLr poinnlia mit den Binmiinduiigeu der Anhange, des Penis I' und der weibiicheu Organe. Letztere bestehen aus dem Eileiter Od, dem Rcfoplaculuni seininis RS: dem Pfeil.sack PS (mit dem Liebespfeil LP) und den schlauchförmig vcriistelten Anhangs- drüsen AD. Nach Keferslein und Ehlers. Zeitschr. f. wi.ssenseh. Zool. Bd. X. Taf XfX. Fig. 2. Fig. 7. Zwitter-FoUikel von Helix pomalia. Im blinden Ende sieht man verschiedene Bildiingsstadicn von Zoüsperraien, unten mehrere Eikeirae. Nach Keferstein in Brenn, Klassen und Ordnungen der Thierc. in. 2. Taf. CV. Fig. 8. Geschlochtsorgane von Helix ne.moralis. Die Bezeichnung der einzelnen Theile ist wie in Fig. 1. (Original.) Fig. 9. Geschlechtsorgane von Lim- naeus slac/nalis, dessen Leitungs- wege von der Basis der Eiweiss- drüse au gespalten sind. (Original.) Fig. 10. Geschlechtsorgane von .^rion empiricurum. Die Bezeichnung ist wie in Figg. 1 und 8. Der letzte blindsackartig aufgetriebene Theil des weiblichen Apparates V wird bei der Begattung als bandförmiger Lappen weit nach aussen vorge- stülpt, sodass dann auf dessen Fläche die Mündung des Oviductes und Vas deferens getrennt zu erkennen sind. (Original.) Pig. 11 und 12. Zwei Liebespfeile. Fig. 1 1 von Helix horleiisis: Fig. 1 2. von Helix nemornlis. Nach A. Schmidt, Zeitschr. für Malacozool. Vn. Taf. I. (Dessein original Fig. 6. Seetion longitudinalo du cluaquc sexuel eversible de Helix pumalia avee les orifiees des ap- pendicos dn penis P et des organes femelles. IjCs derniers se coraposent de roviductc Od, de la poche semi- nale (receptaculum .seniinis RS), ! du sac du dard PS (avec le dard SP) L-t des glandes ntriculaires ra- niifiees AD. D'apres Keferslein und Ehlers, Zeitschrift f. wissensch. Zool. vol. X Taf. XiX Fig. 2. Fig. 7. Follicule hermaphrodite de Helix pomalia. On remarquo dans l'e.xtreinite fermee divers phases de diiveloppenient des zoospermes, cn bas plusieurs germos d' oeufs. D'apres Keferstein, dans Bronn, Klassen und Ordnungen der Thiere III. 2. Taf. CV. Fig. 8. Organes gönitaiix de Helix neinoralis. Les memes lettres, qua daus Fig. 1. (Dessein original.) Fig. 9. Oi'ganes genitaux de Limnaeus flagnalis, dont l'apparcil vecteur est fendu depuis la base de la glande albuminipare. (Dessein original.) Fig. 10. Organes genitaux cVArion empiricomm. Les mOmes lettres que dans tig. 1 et 8. La derniere partie gonfleo de Tappareil femelle V est eversec a l'accouplement, formant un Processus linguiformis, ä la surface dnqnel on voit les orifiees separes de loviducte et du canal deferent. (Dessein original.) Fig. 11 et 12. Deux dards, hg. 11 de Helix horlensis, tig. 12 de Helix neinoralis. D'apres A. Schmidt, Zeitschr, f. Mnlacozool. YII Taf. I. Oe Oesophagus. (Original ) Fig. 6. Diagrammatic longitudinal seetion througb tbe externally ever- sible genital cloaca of Helix pumalia with the openings' of tbe appen- dages and the femaie Organs. The latter consist of the oviduct Od, the receptaculum seminis RS, the dard-sac PS the spiculum amoris LP and tbe tubulär branchod glauds AD. — Affer Keferstein and Eh- lers, Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd. X. Taf. XIX. Fig. 2. Fig. 7. Hermaphrodite follicle of Helix pomalia. In the blind eud are seen difi'erent stages of the formation of zoosperms , below several egg-germs. After Kefer- stein in Bronns Klassen und Ord- nungen der Thiore. III. 2. Taf. CV. Fig. 8. Genital organs of Helix nenioralis. The letteriug of the individual parts is as in Fig, 1. (Original.) Fig, 9» (ienital organs of Limnaeus sliignalis of which tbe duets are separated from the base of the albuminons gland. (Original.) Fig. 10, Genital organs of Arion empiricorum. The lettering tbe same as in Fig. 1. The terminal coecal part of the femaie duct V is evaginated during copulation and tben forms a processus lingui- formis tbe surfaces of whicb show tbe orifiees of tbe oviduct and vas deferens. (Original.) Fig. 11 and 12. Two isolated spi- cula amoris. Fig. 11 from Helix Itnriensis, Fig. 12 from Helix nemornlis. After A. Schmidt, Zeit- schrift für Malacozoologie VIl. Taf. I. Leuchart. Vermes (Würmer). Tafel XXXf. Typus: Vermes (Würmer). Ciasse: Nemathel- minthes (Rundwürmer ). Ordnung: Nematodes (Fadenwörmer). In säinmtlichen Figuren i^inil das Nervensystem blau , der Darm gelb und die Geschlechtsorgane grün gehalten. Planche XXXI. Type: Vermes (Vers). Classe: Nematliel- DÜntlies (Vers roiids). Ordre: Nematodes (Nöraatodes). Dans toutes les figures le Systeme nerveux est marque de couleur bleue, l'intestin colorö en jaune, les appareils g6nitaux en vert. Fig. 1. Manuellen des gemeinen Spulwurmes, Ascuiis luiiibricoides, geöffnet, um die inneren Orgaue, be- sonders die Eingeweide (Dann und Geschleuhts^rgane), zu zeigen. Der einfache, einen langen und dünnen, vielfach aufgewundenen Sehlauch darstellende Hoden geht fast un- merklich in den Ausführungsgang über. Dieser bildet kurz vor seinem Ende eine zunächst nur durch ihren beträchtlicheren Durchmesser aus- gezeichnete Samenblase und mündet mit dem Darm zusammen durch den After nach aussen. Ebenfalls dem Geschlechtsapparate augehörig sind die beiden Spicula Sp., die in einer besonderen Scheide Seh. ent- halten siml, an die sich ein eigner Rückziehmuskel M. ansetzt. Auf der Innenfläche des Muskelschlau- ches erkennt man die demselben aufliegenden Seiteulinien SIj. Ori- ..ginal. Tjeuckait uud Nitticlie, Zuologisclie Wandtafeln. Fig. 1. Male de 1 Ascaris liimhri- coides, ouvert du cöt(5 dorsal pour montrer l'organisation intei'ienre, principalemrnt 1 intcstin et l'appa- reil genital. Le testiculc simple, qui est un tube long et mince, tres- sinueux, se eontinue tont peu a peu au caual verteur. Quelque peu devant son enbouchement dans la portion derniere de 1 intestin ce canal se dilate en une vesicule se- minale distiuguee par sa eavitö plus grande. Dans une poche de sa paroj. qui par un mnscle special M. peut etre retiree le cloaque ren- ferme deux pieces de chitine. les spicules Sp. Sur la face Interieure de l'envejoppe musculo-cutanee on voit les lignes latt5rales SIj. Ori- ginal. Plate XXXI. Type: Vermes (Worms). Class: Nemathel- miutlies (Round-worms). Order: Nematodes (Thread-worms). In all tlie figures the nervous- system is colored blue, intestine yellow and sexual organs green. P'ig. 1 . A male of the common thread-worm, Ascaris lumbricoides, opened so as to show its visceral Organs (intestine and sexual System). The long tube-like testis, making man}- convolutions in its oourse, gradually passes into the vas defe- rens. The latter, before opening ex- teriorly togethor with anus, forms a seminal vesicle to bc distinguishcd by its considorable diameter. The two spiculae (Sp. ) are to be regarded as belonging to sexual apparatus. They are situated in a special sheath (Seh.), supplied with a retractor- muscle (M.). Inside to the peri- pheral layer of muscles and lying in contact with it, are seen the lateral strings (SL.). Original dra- wing. Vermes (Würmer). Fig. 2. Weibchen von Ascaris lum- bricoides, geöffnet. Man siebt auch hier Darm und Geschlechtsorgane. Die Ovarien sind in der Zwei- zahl vorhanden und stellen, wie die Hoden, lange, in vielfache Win- dungen gelegte Blindsclilauche dar, die ohne scharfe Grenze in die Lei- tungswege übergehen und schliess- lich in einen ansehnlichen Frucht- hälter sich erweitern. An der ümbiegungsstelle findet sich ein deutliches Receptaculuni seminis ** Vor der am Ende dfs vorderen Körperdrittels an der Bauchseite befindlichen Geschlechtsöffnung ver- einigen sich beide Uteri zu einer Vagina (V). Original. Fig. 3. Kopf von Ascaris lumbri- coides vom Bauche gesehen mit den zwei unteren Lippen und der Ex- cretionsöffnung E. In P die M\'ud- papillen. Original. Fig. 4. Hinterende des Männchens von Ascaris Inmhricoides im idealen LängsschnittjUmdieBeziehungen zwi- schen Darm und Geschlechtsorganen zu zeigen. Beide münden zusammen mit der Scheide der Spicula durch den After nach aussen. Original. Fig. 5. Querschnitt durch den vor- deren Körpertheil der Ascaris liim- bricoides auf der Höhe des Nerven- rings, so dass man die Verbin- dungen des letzteren mit den Seitenlinien SL. , sowie mit der Rücken- und Bauchlinie RL. und BL. erkennen kann. Im Innern des Nervenringes ist der stark mus- kulöse Pharynx mit seinem drei- kantigen Hohlräume gelegen. Die Körperdecke ist gebildet von der ziemlich dicken Cuticula, unter der eine Lage feinkörniger Substanz zu erkennen ist. Die Muskulatur zeigt die für die Coelomyarier so charakteristische Bildung. Die Längs- linien enthalten je eine Anzahl von Ganglienkugeln, während der Ner- venring aus Fasersubätanz besteht. Original. Fig. 6. Querschnitt durch Ascaris lumbricoides, etwas weiter nach der Körpermitte zu. Ausser Körper- decken und Muskulatur sieht man Fig. 2. Femelle de VAscaris lum- bricoides ouverte. On voit de mßme que dans la fig. 1 l'intestin et l'ap- pareil sexuel. Les ovaires sont pairs et representent comme les testicules des tubes fortement allongds et tr^s- sinueux, qui Sans liraites distinctes se continuent aux canaux vecteurs et aboutissent enfin aux utörus träs döveloppes. Ou les uterus se re- courbent, se trouvent deux vesicules seminales nettement ä distiuguer** Devant l'orifiee genital situe dans le tiers ant^rieur du corps sur la face ventral de l'animal, les uterus s unissent ä former un vagin simple (V.). Original. Fig. 3. Tete de l'Ascaride lombri- coide, vue du cöte ventrale raontrant les deux levres införieures avec les papilles P. et l'orifiee excreteur E. Fig. 4. Portion posterieure du corps de t Ascaris lumbricoides, male. Coupe longitudinale, qui montre les rapports de l'appareil digestif aux organes sexuels. Ils döbouchent tous deux ensemble avec la poche des spicules par l'anus. Original. Fig. 5. Coupe transversale ä tra- veis de la portion ant^rieure du corps de 1 Ascaris lumbricoides au haut de l'anneau nerveux, ainsi que 1 on cn peut voire les Communi- cations aux lignes laterales SL. et aux ligncä mediales BL. et RL. Dans 1 Interieur de l'anneau oeso- phagiun le pharynx musculeux nous montre sa cavitä triangulaire. Le tegument du corps est forme par la euticule assez epaisse et resistante an dessous de laquelle repose une eouche subcuticulaire finement gra- nuleuse. L'appareil musculaire a la formation si caractöristique pour les Coelomyaires. Ses lignes lon- gitudinales ont tous un nombre des cellules ganglionnaires, tandis que 1 anneau nerveux est compose de fibres. Original. Fig. 6. Coupe transversale ä tra- vers de / Ascaris lumbricoides, plus approchee au milieu du corps. On voit le tegnment du corps et la Fig. 2. A female of Ascaris lum- bricoides, dissected. The intestine and sexual organs are shown. The ovaries, of which there are two, are long, much convoluted blind- tubes, just like testis. They pass into oviducts without any sharp boundary and each of the latter widen into an Dterus of conside- rable size. At the point of ben- ding is to be found a di.-tinct re- ceptaculuni seminis. Before the sexual-opening, which lies on the ventral side at the cnd of the an- terior third of body length, both uteri unite to form a vagina. (V.) Original drawing. Fig. 3. Head oi Ascaris lumbricoides, Seen from the ventral side, showing the two lower ups with their pa- pillae(P)and excretory-oponing (E.). Fig. 4. Posterior part of the male of Ascaris lumbricoides, in ideal median-section, showing the rela- tions between intestine and sexual- organs. Bothopenexternally through the anus, togcther with the sheath of spieulae. Original drawing. Fig. 5. Cross-section of the anterior part of Ascaris lumbricoides. It passes through the nerve-riug, so that the counection of the latter with the lateral strings (SL.) as well as with the dorsal and ventral strings (RL. and BL.) can be seen. Enclosed within the nerve - ring, lies the muscular pharynx with its triangulär lumen. The body is covered by a pretty thick cuticula, below which is a layer of granulär substauce. The muscular System shows an arraugement, so characte- ristic to the group of Coelomyaria. The longitudinal strings contain a numbre of ganglion-cells, where as the nerve-ring consists of fibrous substance. Original drawing. Fig. 6. Gross section of Ascaris lumbricoides near the middle por- tion of body. Beside the body- eovering and muscular System, one Vermes (Würmer) die quergeschnittenen Seiten- und Medianlinien SL , RL. undBL., so- wie ihre Beziehungen zu den Muskel- zellen. In den Seitenlinien erkennt man den Uurchsthuitt der excre- torischen Längsgefässe, in den Me- dianlinien die von Nervenfasern. Im Innern sind ausser dem Darm D. (gelb) auch die Geschlechtsorgane (grün) getroffen, die weiten Frucht- hälter U. und die Eiröhren ER. mit der charakteristisch strahligen Anordnung der Eizellen im Um- kreise der sogenannten Rhachis. Original. Pig. 7. Ei von Ascaris lumbricoides mit seinen Hüllen. Original. Fig. 8. Männchen des Madenwurmes, üxyuris vermicularis. Der ziemlich lange Pharynx, der von dem Ner- venringe umfasst wird, besitzt an seinem hinteren Ende einen beson- deren, mit 3 zalinartigen Klappen versehenen Bulbus. Der einfache kurze Hoden erweitert sich an sei- nem hinteren Ende zu einer Samen- bjase und mündet mit dem Darme zusammen nach aussen. Das Spi- culum ist einfach. Nach Leuckart, Parasiten. Bd. II. Fig. 185. Fig. 9. Weibchen des Madenwurmes, Oxyuris vermicularis. Die Ge- schlechtsöffnung liegt vor dem Ende des ersten Körpeidrittels. Im In- nern zwei mächtige Uteri, die von dem Ende der Vagina gleicbmässig nach vorn und hinten laufen und in die dünnen Eiröhren sich fort- setzen. Nach Lenckart, Parasiten II. Fig. 183. Fig. 10. Kopf von Oxyuris vermi- cularis. Man sieht die starke Cuti- cularauftreibung an den Seiten und das den Vordertheil des Pharynx umgebende Nervensystem. Mit Zu- grundelegung der Abbildung von Plögel, Zeitschr. f. wiss. Zool. XIX. Taf. 20 Fig. 7. Fig. 11. Eben gelegtes Ei von Oxy- uris vermicularis mit geschwänztem Embryo. Original. Fig. 12. Männchen des menschlichen Pallisadenwurmes, Dochmius duo- couche musculaire , ainsi que les lignes laterales et mediales coupös SL. et RL. et BL., piiucipalement leur rapport aus cellulcs musculaires. Dans les lignes laterales on distingue la coupe des vaisseaux excröteurs longitudinaux, dans les lignes me- diales les coupes de fibres nerveuses. Dans l'interieur sont visible l'in- tcstin D. (jaune) et les organes se- xuels (raarques de couleur verte); les utörus Dt. assez volumineux et les tubes ovariens ER. qui nous niontrent l'arrangement radiaire caracieristique des germes de 1 oeuf autour de la Rhachis. Original. Fig. 7. Oeuf de T/lscan's lumbri- coides avec ses enveloppes. Original. Fig. 8. Male de l'Oxyure vermicu- laire [Oxyuris vermicularis). L'oeso- phage assez long qui est entourtJ de l'anneau nervenx se dilate dans .«a portion posterieurc en un bulbe musculeiix pharyngien, qui forme des saillies longitudinaux en forme de dents. Le testicule simple et court se continue en derrifere k une v^sicule s^minale et debouche au dehors ensemble avec l'intestin. Le spicule est simple. D'aprfes Leuckart, Parasiten H. Fig. 185. Fig. 9. Femelle de 1 oxyure vermi- culaire. L'orifice genital est situä au devant du premier tiers ducorps; k l'interieur deux grands utärus qui abouti.ssent au vagin et se conti- nucnt en arriere et en derri^re aux tubes ovariens. D'aprfes Leuckart, Parasiten II, Fig. 188. Fig. 10. Tete de l'oxyure vermi- culaire. On voit le tegument cu- tan6 elargi en un bulbe spherique et le Systeme nerveux entourant l'oesophage. Tirä en part d'aprös la figure de Flögel, Ztschr. f. wiss. Zool. XIX. Taf. 20. Fig. 7. Fig. 11. Oeuf de l'oxyure vermi- culaire dont l'embryon est pourvu d'une queue en forme de poin^on. Original. Fig. 12. Male du Dochmius duo- denalis (Ancliyloslomum duodenale sees the lateral (SL.) and median strings (RL. and BL.) as weil as their relation to musele-cells. In lateral-strings are seen sections of the excretory-vessel and in median- strings those of nerve-fibers. In the section is to be found, moreover, the intestine D. (yellow) and sexual- organs (green). ü. and ER. are respectively uterns and egg-strings in section. lu the latter, the eggs are arranged radially around the so-called Rhachis. Original drawing. Fig. 7. Egg of Ascaris lumbricoides with its envelopes. Original drawing. Fig. 8. Male of Oxyuris vermicularis. The long Oesophagus, around which the nerve-ring is to be seen, ex- pands at its bind end into a bul- bous pharynx, supplied with 3 tooth- like valves. The short testis wi- dens posteriorly into a seminal ve- siele and opens exteriorly together with the intestine. The spiculum is simple. After Leuckart, Parasiten II, Fig. 185. Fig. 9. Female of Oxyuris vermicu- laris. The sexual-opening lies be- fore the end of the first third of body-lenght. The two large uteri arise symmetrically from the end of vagina and finally pass into thin egg-strings or ovaries. After Leu- ckart, Parasiten, II. Fig. 183. Fig. 10. Head of Oxyuris vermicu- laris. It shows a cuticular pro- jection on the sides and the ner- vous System, surrounding the an- terior portion of Oesophagus. Mo- dified after Flögel, Ztschr. f. wiss. Zool. XIX. PI. 20. fig. 7. Fig. 11. Egg of Oxyuris vermicu- laris, with a tailed embryo. Ori- ginal drawing. Fig. 12. Male of the human Doch- mius duodenalis. The teslicular tube Vermes (Würmer). denalis { Anchyloslomum duodenale Dubini). Der gewundene Hoden- schlauch bildet, ehe er iu den stark erweiterten Eudabächnitt der Lei- tungswege (Ductus ej;iciilatoriusj übergeht, eine kleinere, gesonderte Anschwellung, die Samenblase SBl. Die in einer Scheide enthaltenen 2 Spicula Sp. sind ziemlieh lang und dünn. Charakteristisch ist die Bil- dung der ßur?a und die Existenz zweier Halsdrüsen HD. Original. Fig. 13. Weibchen des Fallisadon- wurmes, Dochmias diindenalis. Die Geschlechtsüffnuug liegt kurz hinter der Körpermitte ; von hier aus gehen die Fruchthältei- nach vorne und hinten; die Eiröhren sind ausser- ordentlich lang, namentlich die hin- tere, die in zahlreichen Windungen 2^/2 mal die ganze Länge de.s Kör- pers durchmi,-!st. HD. die beiden Halsdrüsen. Original. Fig. 14. Kopf von Dochmins duo- denalis. In der Höhlung der Mund- kapsel gewahrt mau oben die 4 starken Cuticularzähne; zwei andere sitzen im Grunde. Nach Schultheis«, Ztschr. f. wi.-is. Zool. XXXVH. Taf. XIL Fig. I. Fig. 15. Quer.'^chnitt durch den Körper von Dochmius ditodenalis. Unser Dochmins ist — im Gegensatze zu Ascaris — ein sog. Platymyarier. Bemerkenswerth ist die tlächenhafte Bildung der Muskelzellen, deren auf jedem Schnitt nur 8 getroffen werden. Zwischen den Muskelzellen sind ein- geschoben die Seitenlinien mit Excre- tionscanal EG. und die Medianlinien BL. und KL. Die im Innern durch- schnittenen Organe reduciren sich auf den Darm D. (gelb), dessen Wand durch die in zwei Reihen gruppirtcn Zellen und die starke Cuticula ausge- zeichnet ist, auf die beiden Hals- drüsen D. und die Ovarien mit Rhachis und radiär stehenden Ei- zellen. Nach Leuckart, Parasiten Taf. IL Fig. 18. Fig. 16. Rliabditis formiger. Em- bryo von Dochmius lrigonocephalu$ mit bewaffnetem Pharynx und Gc- schlechtsanlage G. Nach Leuckai t, Parasiten Taf. II. Fig. 25. Dubini). Le testicule sinueux forme avant s elargissaut fortement en un conduit ejaculatoire une petite en- fiure separee, la vesicule seminale SBl. Les deux spicules Sp. relires dans lenr poche sont assez longs et minces. La formation de la bour.se et 1 existence des deux glan- des HD. rendent au ver un carac- tere special. Original. Fig. 13 Femelle de üockmius duode- na/is Dub.). L'orifice genital est situe un peu apres le milieu du corps; d ici les deux uterus proviennent en arriere et en dcrriere; les tubes ovariiMis sont trfes longs, speciale- ment le tube situe en derriere, qui so repliant souvemmcnt mesure deux fois et domi la lougueur du corp.s. HD. les deux glands du cou. Ori-* ginul. Fig. 14. Tete du Dochmius duode- nalis. Dans la cavitc de la capsule buecalc on distingue au dessns los quatre dents chitineux, deux autres s insercnt au fond. D'apres Schul- theiss, Ztschr. f. wiss. Zool. XXXVII. Tab. 12, Fig. 1. Fig. 15. Coupe transversale du corps dun Platymyaire (Dochmius duodenalis). Ici la formation plate des cellules musculaires est rcmar- quable, dout huit sont touches sur chaque coupe. Eutre ces cellules musculaires sinserent les lignes la- terales avec le canal excretear E.G. et les lignes mediales RL. et BL. Les orgaues coupes dans linterieur sont 1 intestiii (jaune) D., dont la paroi se forme de cellules arran- gees en deux rangees longitudinales et couvertes d une cuticule assez forte, les deux glandes du cou HD., et les ovaires avec la rhachis et les germes de 1 oeuf arrangees ra- diairemcnt. D'apres Leuckart, l'a- rasiten Taf. II, Fig. 18. Fig. 16. Embryou rhabditien du Dochmius Iriyonocephalus dans le- quel se voient deja le pbaryux muni de dents et le rudnnent des organes senitaux. forms 3 small semiual-veside (SBl.), before it passes into the widened terminal portion (Ductus ejacula- torius). The two spicula, contained in a sheath, are thin and pretty long. Cbaracteristic is the existence of a bursa and of two glands (HD.) at the neck. Original dra- wiug. Fig. 13. Female of a Dochmius duodenalis. The sexual-opening lies shortly bchind the middle of body. The uteri run anteriorly and po- steriorly. The egg-string,s are cx- tremely long ; especially so is the hinder one, whieh raeasures, when extended, 2'(2 times as much as the ienght of body. HD. are the two glands at the neck. Original drawing. Fig. 14. Head of Dochmins duo- denalis. In tlie cavity of mouth- capsnle are Seen 4 strong cuticular- teeth above and 2 others below. After Schultheiss, Ztschr. f. wiss. Zool. XXXVII. Taf. 12. Fig. 1. Fig. 15. Cross-section of the body of Dochmius duodenalis, as type of a Platymyarian. The muscle-cells with areal surface are cbaracteristic to this group. C)nly cight of thcm are to be fonnd iu each soction. Between tbem are imbedded lateral- strings with their excretory-vessels (EC.) and also median-strings (RL. and BL.). In the central part of the figure are the intestinc (D. yellow). both neck-glands and ovaries with radially arranged egg-cells. The intestinal wall is remarkable for the cclls arranged in two rows and forits well-developed cuticula. After Leuckart, Parasiten Taf. II. Fig. 18. Fig. 16. Rhabditis-like. Embryo ot Dochmius tritjonocephalus, with ar- med mouth and sexual - organ G. After Leuckart, Parasiten, Taf. II. Fig. 24. Fig. 17. Larvenstadium von Doch- mius Irignnocephalus mit bereits vor- handener, einstweilen aber nocb zahnloser Mundkapsel. Die frühere Bildung des Pharynx hat einer anderen Platz gemacht. Original. Fig. 18. Männchen der freilebenden Rhabditisgeneratiou von Angiiillula intestinalis (Rh. stercoralis). Man erkennt im Innern den Darm mit den für die Rhabditen so charakte- ristischen Pharyngealgebilden und den Gcnitalschlauch. Original. Fig. 19. Das Weibchen derselben Form mit gefülltem Uterus. Ori- ginal. Fig. 20. Embryo der freilebenden Generation von Anguillula intesti- nalis (Rhabdilis stercoralisj. Aus- gezeichnet durch den bewaffneten Phaxynx und die kurze plumpe Ge- stalt. Original. Fig. 21. Embryo der parasitischen und hermapbroditiscben Anguillula intestinalis, der sich im Freien zu der Rhabditis stercoralis entwickelt. Der- selbe be.sitzt im Gegensatz zum vo- rigen eine äusserst schlanke Gestalt lind keine Zähne im Pharynx. In beiden Figuren bezeichnet G. die Geschlechtsanlage, E den porus ex- cretorius. Original. Fig. 22. Ein Stück aus dem Körper der geschlechtsreifen bei dem Men- schen parasitirenden Anguillula in- testinalis. Das nach vorn gelegene Ovarium ist ziemlich kurz, sehr lang das hintere. Im Fruchthälter sind höchstens 3^4 reife Eier. GO. Ge- nitalöffnung. Mit Zugrundelegung von Grassi: Archivo per le scienze mediche. Vol. III. Nr. 10 Fig. 11. Vermcs (Würmer). Fig. 1 7. Etat larvaire de üochmius trigonocephalus posterieur. La Cap- sula buccale est formee mais pas encore pourvue de dents, la for- mation anterieure du pharynx est disparue, une autre a fait suite. Original. Fig. 18. Male de la generation rbabditienne l'Anguillula intesti- nalis (Ehabdilis stercoralis). On distingue dans l'interieur l'intestin pourvu de l'armature pharyngienne si caractöristicjue pour les Rhabditis et I'appareil genital. Original. Fig. 19. Femelle du mßme animal 11 Uterus rempli d'oeufs. Original. B'ig. 20. Embryon du Rhabditis stercoralis reniarcjuablo ä cause du pharynx arme et la forme courtc et c'paisse. Original. Fig. 2J. Embryon de la forme pa- rasiticjue et hermaphroditirjue de C Anguillula intestinalis. Elle a au contrairo une figure longue et gröle, le pharynx n'est point uiuni de dents. Dans les figures 20 et 21 l'öbauche des organes genitaux est signifiöe de G., le pore excröteur de E. Original. Fig. 22. Une portion du corps de r Anguillula intestinalis parfaitement developpöo, parasiticjne en homme. L'ovaire situe en arrifere est assez court, 1 autre situö en derrifere est tres-long. Dans I'utörus on ne voit qne trois ä quatre oeufs mürs. GO. Orifice g(5nital. Tire en part de Grassi : Archivo per le scienze me- diche. Vol. IIL Nr. 10. Fig. 11. Fig. 17. Later stage of the larva of Dochmius trigonocephalus. The mouth-capsule is already formed, but is still destitute of teeth. Ori- ginal drawing. Fig. 18. Male of the free-living form of Anguillula inleslinalis {Rhab- ditis stercoralis). In the interior are secn the sexual-tube and in- testine with a pharj'nx of such a structure as is characterLstic for Rhabditis. Original drawing. Fig. 19. Female of the same form, with its Uterus filled up with eggs. Original drawing. Fig. 20. Embryo of the Rhabditis stercoralis , charakterized by its arraed pharynx and a short but thick form of body. Original dra- wing. Fig. 21. Embryo of parasitic and herniaphroditic Anguillula intestina- lis. It differs frora that of last figure by its pharynx being uuar- raed and also by its extremely elongated shape of body. In the last two tigures E. Stands for ex- cretory porus and G. for sexual- organs which have not however attained thcir later development. Original drawing. Fig. 22. A portion of the body of sexually mature Anguillula intesti- nalis (parasit of man). The ovary lying in the anterior part is short ; however, the other lying more poste- riorly is very long. The uterus contain.s at most 3 — 4 mature eggs. Moditied after Grassi, Archivo per . le scienze mediche. Vol. III. Nr. 10 flg. 11. Leuckati. (Zeichnungen von Dr. Looss.) Taf. XXXL Vernies (Würmer.) 127 Tafel XXXIII. Typus: Vermes (Würmer). Classe: Platodes (Plattwürmer). Ordnung: Trematodes. (Saugwürmer). In allen Zeichnungen sind der Darm gelb, das Nervensystem blau, die excretorischen Apparate roth, die Geschlechtsorgane aber grün, und zwar die männlichen blangrttn, die weiblichen gelbgrün gehalten. Fig. 1. Dislomum heptilicum mit Verdauiiiigs- und Excretiunsappa- rat. Der er.stere (gelb) bt'ginnt im Grunde des Mundsaugnapfes MSN, und geht durch den musku- lösen Pharyn.x Ph in den zwei- schenkbgen Darm über, der nach den Seiten des Körpers ausser- ordentlich reichliche und vielfach verzweigte Seiteuiiste abgiebt. Die excretorisihen Gelasse (roth) sind in Gestalt eines Maschenwerkes durch den ganzen Thierleib ver- breitet ; sie münden im Vorder- theil in 2 Lilngsgofässe, die sich etwas hinter dem Bauchsaugiiapf zu einem einfachen weiten Sammel- ranm vereinigen. Dieser zieht in der Mitte des Körpers nach hinten und mündet durch den Porus ex- cretovius PE nach aussen. Fig. 2. Darstellung des Nerven- systems und der Geschlechtsorgaue des Lebercgels. DasNervensystem N besteht zunächst aus zwei Ganglien, LeucTcart und Nitsche, Zoologieche Wandtafel Planche XXXIII. Type: Vermes (Vers). Classe: Piatodes (Vers plats). Ordre: Trematodes (Suceurs). Dans tous Ics dessins l'intestiu est jaune, le Systeme nerveu.K bleu, l'appareil e.xcr^teur rouge et les organes genitaux verts. (L'appareil mfile vert-bleuätre, Pajjpareil femellc vert-jaunätre.) Fig. 1. Dislomum hepaliciim avec l'apparuil digostif et excrefeur. Le Premier (jaune) commcuce au fond de la ventouse buccale MSN, tra- verse le pharynx musculeux Ph, et se cuntinue dans l'iutestin bi- furqu^, qni fournit vers les bord.s du Corps des troncs jateraux ex- cessivement nombreux et ramifies. Les vaisseaux excriiteurs (rouges) sont distendus S'His forme d"un r(5seau dans tout le corps de l'ani- mal ; ils debouchent dans ia partio anterieiiro dans dL'ux vaisseaux longitudinaux qui Sf; reiinissent un peu derriere la ventouse ventrale en un seul large espace collecteur. Cehii-ci se dirige cn arriere au milien du corps et debouche eu dehors par le pore excieteur PK. Fig. 2. Systeme nerveux et organes gönitaux de la douve du foie. Le Systeme nerveux N se compose de trois ganglions dont les deux prin- Plate XXXIII. Typus : Vermes (Worms). Class: Piatodes (Flatworms). Order: Trematodes (Trematodes). In all the figures. tlie iutestine is colored yellow, the nervous- system blue, the excretory-organ red, the male sexual-organs dark- green and the female sexual-or- gans light green. Fig. 1. Dislomum hepaticum with digestive and cxcretory urgans. The former (yellow) begins at tho bottom of the oral-sucker MSN and passing through the muscular pha- rynx Ph, divides itself into two tubes, wbich send laterally a great number of branching divorticles. The excretory-vessels are spreai all over the body in the form of mesh-work. They gather thera- selves in the anterior portiou of the body into two longitudinal vessels. These unite behind the ventral sucker iiitoone median sinus, which, running posteriorl3^, opens exter- nally through the porus excrc- torius PE. Fig. 2. Representation of tho ner- vous-system and of sexual-organa of liver-fluke. The nervous-sy- stem N consiats of 3 ganglions, of 26 % ^ n 128 Vernies (Würmer) die zwischen Mundsaugiiapf und Oesophagus an der Rüekenüaehe des Thieres durch eine starke Commissur verbunden sind. Ein drittes klei- neres Ganglion liegt an der Bauch- seite am Ende des Pharynx und ist mit den beiden oberen ebenfalls durch Commissuren in ZLisammcn- hang. Von den seitlichen Ganglien nehmen jederseits 4 Nerven ihren Ursprung, deren mächtigster nach hinten zieht und kleine Seitenäste an die Organe des Körpers abgiebt. Die männlichen Geschlechtsorgaue be- stehen zunächst aus den beiden viel- fach schlauchförmig verzweigten Hoden Hl und H2, die je ein Vas de- ferens nach vorn entsenden. Die Vasa deferentia vereinigen sich nach ihrem Eintritt in den Cirrnsbentel OB zu einer starken Samenblaso VS, die durch einen dünnen Gang mit dem vorstülpbaren Penis P in Ver- bindung steht. MGO die männliche Geschlechtsöffnung. AD Anhangs- drüsen des männlichen Leitungs- apparates. Auch das Ovarium Ov stellt eine schlauchförmig verästelte Drüse dar. Es liegt vor den Hoden auf der rechten Seite des Thier- körpers, und entsendet einen Aus- führungsgang, den Keiragang KG, der in den Schalendrttsencomplex SD eintritt und hier mit dem Aus- führuugsgaug der in den Seiten- theilen des Körpers gelegenen an- sehnlichen Dotterstöeke Dst sich verbindet; gleichzeitig nimmt von hier der Laurer'sche Kanal seinen Ursprung, der sich nach der Rücken- Häche des Thieres wendet und da- 5.elbst nach aussen mündet. Die Fort- setzung des Keiniganges bildet den Eileiter oder Pruchthälter, der in zahlreiche Schlingen zusammenge- legt nach vorn zieht vind neben der männlichen Geschlechtsöffnnng MGO ausmündet. Fig. 3. Schematische Darstellung der Verbindung der weiblichen Organe von Dislomum hepaticum. Der aus dem Ovarium kommende Keimgang KG setzt sich durch den Eiergaug EG, der noch innerhalb des Schalen- driLsencomplexes gelegen ist, in den cipaux situös entre la vcntouse buccale et Toesophage ä la face dor- sale de l'aniraal, sont reunis par une forte eommissure. Le troisiöme gaugliou plus petit est place ä la face ventrale vers le bout du pha- rynx; il est reuni par des com- missures aux denx ganglions su- perieurs. De chacjue cöte quatre nerfs preunent origine des gan- glions latiSraux dont le plus puis- sant se dirige en arrifere eu four- nissant de petits troncs latöraux aux organos du corps. Les or- ganes genitaux mäles se composent des deux testicules Hi et H2 pre- sentant de nombreuses ramifications sous forme de culs de sac. 11& fonrnissent ea avant chacun uu conduit deferent. Ces conduits döfö- rent.s so reunissent a leur entröe dans la poche du cirrhe OB en une forte vesicule seminale VS, qui pur un canal mince est ea rc- lation avec lo penis iDrotractilo P. MGO l'orifiec genital male. AD glan- des appendirulaires de l'appareil male. L'ovaire Ov est represcntö pareillcment par une glande ramifiee cn cul de sac. II est situe en-avant des testicules dans la partie droite du corps de l'aniraal, et fournit uu canal excr(5teur, le canal germigöne KG qui entre dans le complexe des glandes coquilliferes SD et s'y röunit avec le canal cxcrüteur des glandes vitellogenes Dst, sitnees dans les parties laterales de l'ani- mal. C'est encore ici que le canal de Laurer prend son origiue. II se dirige vei's la face dorsale du corjjs et y döbouche en-dchors. La contiuuation du canal germigfene est Toviducte ou l'uterus, qui plissö en de nombreux lacets se dirige en avant et dtibonche ä cöte do Toritice male MGO. Fig. 3. Dessin schömatique de la relation des - organes femelles de Dislomum hepaticum entre eiix. KG lo canal germigene provenant de l'ovaire se continue par 1 ovi- ducte EG, situe en-dedans de l'amas des glandes coquilliferes dans 1 utö- which tho two anterior ones are- connected by a thick commissur, runniug on the dorsal side between thc pharynx and the oral-sueker. The 3rd gaugliou of smaller size is situated on the ventral side at the end of pharynx and Stands in connertion with the two other ganglions by means of commissures. From eaeh of the latter arise 4 nerves, the largest of whieh goes behind, giving out in its course small branches to various Organs of the body. Tho male sexual- organs cousist of two branching, tubelike festes Hi and Ha, from each of which a vas deferens takes origin. Both vasa deferentia unite intü a large semiual vesicle VS within the tirrus-pouch. Tho se- miual vesicle Stands iu connexion with penis P, which caii bo turned out. MGO is the opening of the male sexual - organs; AI-> acces- sory glands of rhe male sexual- dnet. The ovary Ov is also a branching, tube-tike oigan. It lies before the festes on the right- hand side. Antcriorly it gives rise to a germinal-duct KG, which entering into the group of shell- glands, receives the duct of exten- sive vitellarlum Dst, situated ou both sides of the body. At the same place arises the Laurer » canal, which opcns externally on tbe dorsal surface. The continna- tion of germinal-duct forms the oviduct or the uterus. The latter, after a winding course anteriorly opens WGO into the genital cloaea by the side of male-opening. Fig. 3. The female sexual-duct schematically represented. The ger- minal-dnct KG enters into the group of shell-glands. This part we call the oviduct EG and it continues anteriorly with the ute- rus Ut. Into the oviduct opena- Vermes (Würmer). 129 Uteruä Ut fort; er empfängt vor- her von unten den uu paaren Dotter- gang DG, der sich aus den beiden transversalen Doltergängen TDG zusammensetzt und an seinem An- fangstbeil eine kleine Erweiterung, das Dotterreservoir DR, trSigt. Eben- falls in den Keimgang mündet der von der Rückenflächc kommende Laurer'scba Kanal LK. Fig. 4. Eine Excretionswimperzelle aus dem Körperparenchym der Tre- matoden. Sie ist hohl und trägt in der Höhlung die Hackernde Wimper. Der Ausführungsgang re- präsentirt die letzten Verästelungen des excretoriscben Gefässsystems. Fig. 5 — 16. Die Entwickeliing des Leberegels, Dislomum hepaticum. Fig. 5. Ein Ei mit reifem Embryo. Mau erkennt an demselben den Kopfzapfen, die beiden Augenflecke, die Wimpertriehter und die flim- mernde Körperdeckü. Zur Seite des Embryo liegt der in einen Tropfen zusammengeflossene Ueber- rest der Dottevzollen. Fig. 6. Der flimmernde Embryo, frei schwimmend bei auffallendem Lichte gesehen, um die grossen Flimmerzellen des Körpers zu zeigen. Am Rande des Kopfkragens steht eine Anzahl spornaitigcr Cuticular- vorsprüngp. Aehnliche Hervor- ragungen geringerer Grösse finden sich weiter hinten, da, wo die Hautzellen zusammenstossen. Fig. 7. Derselbe bei durchfallendem Lichte. Man erkennt im Innern den doppelten Augenfleck mit dem nnterliegenden Ganglion und da- neben die einen rudimentären Darm repräsontirende Körnermasse. Eben- so die beiden Flimmertrichter und die zum Theil schon in Zellenballen verwandelten Keimzellen. Fig. 8. Ein zur Sporocyste aus- wachsender Embryo. Aus der Athemböhle von Limnaeus Irunca- liilus (L. minutus), der den Zwischen- wirth des Leberegels abgiebt. Das Fiimmcrkleid ist verloren gegangen, die Augen sind weit auseinander- gerückt nnd reducirt, Ganglion und ms Ut. D'abord il re(;oit de des- sous le canal vitellogene impair DG, qui se compose des deux con- duits vitellogönes transversaux TDG et qui montre ä son comraenccment uno petitc dihitation, le reservoir vitellin DR. Dans le conduit ger- mig^ne s'ouvre aussi le canal de Laurer LK, provenant de la face dorsale. Fig. 4. Cellule vibratile e.xcriitoire du parenchymo des trematodes. Elle est creusee et porte dans son Interieur le eil vibratil. Le canal cfftSrent represente les derniöres ramifications du systfeme vasculo- excreteur. Fig. 5—16, Developpement de la douve du foie, Dislomum hepaticum. Fig. 5. Oeuf avec embryon miir. On y reeonnait le bouchon de la tete, les deux taches oculaires, les enlonnoirs vibratils et le revßtement cilie du Corps. A cöt6 de l'embryon est sitne le reste des cellules vitel- lines coagule dans une goutte. Fig. 6. Embryon cilie nageant libre- nient, vu ä lumiöre directe pour montrer les grandes cellules vibra- tiles du Corps. Au bord de la colerette de la töte on voit un nombre d'appendices cuticulaires en forme d'eperon. Des forma- tions semblables, mais plus pe- tites, se tronveut plus en arrifere oii se reucontrent les cellules de couverture. Fig. 7. Le meme vu par transpa- rence. On reeonnait dans l'interieur la double fache oculaire avec le ganglion sous-jacent. Dans la masse du Corps on voit les detix enton- noirs vibratils et les cellules ger- minatives en partie deja transfor- möes en amas de cellules. Fig. 8. Embryon devenant sporocyste. De la cavitc respiratoire de Lim- naeus truncatulus (L. minutus) qui forme l'böte intermediair de la douve du foie. Le revßtenient cilitJ a ete perdu, les yeux sont däjä tres-^loiguös Tun de l'autre et trfes reduits; le ganglion et la tnasse from above the Laurer's canal LK and from below the median vitello- duct DG, which forms a small swelling, the yolk-reservoir DR. The median vitello-duct itself is formcd by the union of two trans- versal ducts TDG. Fig. 4. A terminal organ of the branches of excretory-vessels, from a trematode. It is a hoUow, funnel- shaped cell, contaiuing in its ca- vity an undulating cilia. Fig. 5 — 16. The development of liver-fluke, Dislomum hepaticum. Fig. 5. An egg and a ripe embryo within. There are to be seen the head-papilla, two eye-spots, the two undulating funnels of the ex- cretory-system and the ciliated body- cover. To the side of embryo lies the i'emaiuder of yolk-cells, uow fuscd together to a single ball. Fig. 6. The swimmiug embryo, seen by reflected light, in order to show tho large ciliated cells of the body-covcr. On the margin of epaulet-like cells of the first row stand a numbor of spur-like, cuti- cular processes. Similar proeesses of much smaller size are found where the covcr-cells come in con- tact with one another. Fig. 7. The same, seen by trans- mitted light. There are to be seen the two eye-spots, lying ou a ganglion-mass, the two undulating funnels and the gcrm-cells, parti- ally grouped together into halls. Fig. 8. An embryo tiirning into a sporoeyst, from the branchial cavity of Limnaevs truncatulus (L. minu- tus), the intcrniediate host of liver- fluke. The ciliated body-cover has beeu lost, the eye-spots redueed in size are gone asunder, the ganglion and granulär mass have 130 Vernies (WüniKr). Körnermasse ist versibwunden, die Bildung der Keimballen im Innern dagegen hat weitere Fortsehritte gemacht. Fig. 9. Die Keimballen der Sporo- cyste sind in Redieu verschiedener Entwickelungsstadien umgewandelt. Fig. 10. Eine ganz junge Kedie, frei kriechend, stark vergrösscrt. Mau sieht an ihr die saugnapfartig vorgestüljiten Lippen, im Innern den Darm mit dem muskulösen Pharynx, daneben Keimzellen und Koimballen, welche die Leibeshöhle füllen. Am Halse des Wurmes haben sich die äusseren Bedeck nngen zu einem Ringwnlst entwickelt, an den sich die Kückziehmuskeln des Kopf- zapfens inseriren. Hinten zwei fiiss- stummel-ähnliehe Anhänge an der Bauohfläche des Körpers. Flg. II. Eine ältere Kedie aus der Leber ihres Trägers mit Theilcn des excretorischen Gefässsystems und weiter ein wickelten Keimen neben dem Darm. Während des Winters verwandeln sich diese Keimballen wiederum in Redien, wie es in Fig. 12 dargestellt ist. Diese jungen Kedien gelangen durch die Geburts- öffnung G nach aussen und wachsen dann neben ihren Eltern auf, mit denen sie auch in ihrer äusseren und inneren Organisation überein- stimmen. In der wärmeren Jahres- zeit entstehen aus di-n Keimballen keine neuen Redien, sondern Cor- carien, wie das in Fig. 13 dargestellt ist. Die Geburts- öffnung G dient auch hier zum Austritt der jungen Würmer, die schliesslich ihren Wirtli verlassen und mit Hülfe des beweglichen Schwanzes eine Zeit lang im Wasser umberschwiminen. Fig. 14. Eine freie Cercarie von Distomum hepaticum, stark ver- grössort. Man erkennt an ihr den Mund- und Bauchsaugnapf, den mus- culösen Pharynx mit dem Nerven- .system und den einstweilen erst einfach zweischeukligen Darm; eine Mundbewaffnung fehlt. Charak- granuleuse ont disparu ; raais lafor- mation des amas germinatifs dans l'interienr a fait des progres. Fig. 9 Les amas germinalifs du sporocyste se sont transformös en redies en differents etals de deve- loppement. Fig. 10. Redie tres-jeune rainpant libremeut. Fort grossissement. On y voit les levres en forme de ventouse. dans Tintdrieur l'intestiu avec le pharynx musculeux, a cöte des celliiles et amas germinatifs qui remplissent la cavitö du corpa. Au f;ou du vcr les leguments ex- terieurs se sont devoloppes en uu bourrelet circulaire sur lequel s'in- sferent les nmscles retracteurs de la tete. En arrit;re deux appen- dices lateranx. Fig. 11. Kedie plus avancee (extraite du foie de son böte) avec parties du Systeme vasculo-excreteur et celiules germinatives plus dtSveloppöes ä cöte de riiitcstin. Pendant l'hiver ees amas germinatifs se transfor- raent de nouveau en redies comme c est dessine en Fig. 12. Ces jeunes redies aiiiveut en-dehors par l'orifice genital G et se developpont ä cötö de leurs parents auxquels elles resierablent egalement quant ä leur Organisation interne et externe. Pendant ia Saison plus chaude les amas ger- minatifs ne donnent pas naissance ä de uouvelles redies, mais ä des cercaire.s, comme c'est dessine en Fig. 13. L'orifii:e genital G sert oncore ici ä la sortie des jeunes vers. qiii quittent ensuite leur böte et nagent librement dans l'eau pendant un certain temps ä l'aide de leur queue mobile. Fig. 11. Cercairo libre de Disto- mum hepaticum, fortement grossie. On y recouuait ia ventouse buc- cale et ventrale, le phar^'ux muscu- leux avec le Systeme uerveux et l'intestiu presentant d'abord une simple bifurcation; l'armatute buc- cale fait defaut. Pour les corcaires disappcared, where as the formation of the balls of gerra-cells has very far advanced. Fig. 9. The germ-balls of the sporo- cyat have developed into rediae, which are seen in different stages. Fig. 10. A quite young redia in creeping position, greatly magnified. The lips are turned out like a sucker. In the interior, are seen the muscular pharynx and the in- testine. The body-cavity is filled with germ-cells and germ-balls. Near the anterior end is a rinc- like elevation round the body, for- ming a sort of collar, on which are insertod the retraotor-muscles of the head ; posteriorly are two fool-like processes of the body on the sides. Fig. 11. An older redia, from tho liver of its host. Portions of ex- cretory vcssels are drawn. The germ-cells contained within, deve- lope themselves during winter again in rediae, as is represented in Fig. 12. The young rediae como out through the birth-opeuing G and assume just the form of their parents. In warmer time of the year, the germ-balls do not deve- lope into new rediae, bnt into ccrcariae, as represented in Fig. 13. The birth-opening serve.s here also for the exit of cercariae, which afterwards leave the host and swimm about for some time in water with tho aid of their tail-appendage. Fig. 14. A free cercaria of Distomum hepaticum, greatly magnified. There are to be seen the oral and ven- tral suckcrs, the muscular pharynx, the nervous- System and the bi- furcatod intestine, which is yet without lateral diverticles. Tho mouth shows no arraature. Cha- Veniies (Würmer). 131 teristiscb für die Ceicarien des Leber- egels ist eine zu beiden Seiten ge- legene, bei auffallendem Lichte blen- dend weisse, uudiirclisichtige Masse von Drüsenzellen, die während der Entwi^gments an- t(?rieur et posterieur du corps, C la grande couronae ciliairc, Fi deux grands öagellums, Wb touifes cili- aires autour de la boucbe. (L'ex- plication de l'intestin n'est pas süre.) Fig. 11. La mOme larve en train de se fixer. La plupart des or- ganes internes a disparu et le coi ps segment(5 est devenu un sac simple. O bouche, M estomac, G endroit oü 6tait fixes la eouronne eiliaire, F endroit par oii l'animal se fixera plus tard. Fig. 12 Colonie jeune A' Alcyoni- dium. L'animal (1) proveuant de la larve fixöe a dejä produit complö- tement dans 1 Interieur do aa cel- hile la eouronne tentaculaire et l'intestin. Ces organes sont ^gale- mcnt developpes chez le fils (2) et les pelils-fils (3), tandi.s (ju'cn 4 la formation a ä peine commence. A la Peripherie de nouvellcs cellules prennent naissance dont le con- tenu pour le momeut n'est pas encore ditferenci^. Fig. 13. Colonie jeune de Bower- hatthin densa avec individus d';lgo different. signifie partout l'ou- verture buccale, Oe Toesophage, M lestomac avec l'eslomac ma- sticateur situe en-avant, R rec- tum, A anus, T eouronne tenta- culaire, RM nuiscles retracteurs. D'aprög Farre, Observ. on the nii- nute strueture of some higher forms of Polypi. Phil. Trans. 1837. pl. XX. Fig. 14. Acamarchis avicularia Lmk.j avec trois cellules dont l'nne a perdu son contenu ; la older bud. After Nitsche, Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd. XXV. Suppl. Taf. 25. Fig. 2. Fig. 10 — 12. The development of Alcyonidium mytili. After Barrois, Recberches sur l'embryulogie des Bryozoaire.s PI. VI. Fig. 20. 24. 27. • Fig. 10. .\ free-swimming larva, in prolile. mouth, Ph pharyus will) the surrounding pigment Pg. M stomach with its pigment Pm. F furrow between the anterior and posterior portion of the body. C the large ciliary crowu, PI two large whip-like processus (flagella). Wb ciliary bündle around the uiouth. (The signification of the viscera is uncertain.) Fig. 11. The same larva begiuning to locate itself. The internal Or- gans are mostly broken up and the entire body has assumed the form of a simple sac. mouth, M stomach, G place where the ciliary crown wassituated. F place, with whlch the body becomes later Hxed to an object. Fig. 12. A young colouy of yl/ci/o- nidium. The mother-animal which has originati-d from the larva, shows now the intestine and the crown of tentacles within. The same is to be seen in the daughter- auimal 2 and her descendants (3), while in the 4 the formation of the Organs has just commeneed. In the periphery, the budding of new cells is taking place; the buds are as yet without diffcrontiated Contents. Fig. 13. A young colony of Botcer- banliia densa ; the individuals are in different stages of development. month, Oe Oesophagus, M stomach (in front of this is the masticatory stomach), R rectum, A anus. T ten- tach^-crown, RM retraetor-muscles. After Favre, Observ. on the minute strueture of some higher forms of Polypi, Phil. Trans. 1837. pl. XX. Fig. 14. Acamarchis avicularia Lmcr Three cells are drawn ; of these ono has lost its oontents, the upper 136 Vermes (Würmer). obere zeigt die Tentakelitroiie aus- gestreckt. Alle drei tragen oben ein Avieularium Av, zwei unten eine Ovicelle Ovo. T Tentakelkroue, Mund, CCardiacaltlieil dos MagonsM, R Rectum, A After, poni vordere Parietovaginalmuskeln, RM Eück- zieherauskeln, F Fuiiiculus, dem das in die Ovicelle übergetretene Ei an- sitzt. Nach Bronn, Classon und Ordn. d. Tbierr. Bd. III. Abth. 1. Taf. 5, Fig. .3. Fig. 15 — 18. Bau und Regeneration von Ftusira membranacea Nach Nitseho, Ztsclir. für wissetisch. Zool. Bd. XXI, Tat. 25 u. 26. Fig. 15. Halb.schematiscbe Abbildung eines in der Symmetrieebene bal- birten Zooecium mit hervorgestülp- tem Polypid. Ec Ectocyste, Eu Entocyste, Sp Stachel, Op Deckol- falte, T Tentakel, Tsch Tentakel- scheide, N Ganglion, Oes Oesopha- gus, W bewimperte Zone desselben, C Cardiacaltheil des Magens, M Magen mit Blindsack. P Pylorialtheil des Magens, R Rectum, RM grosser Eetracfor, pvin Parietovaginalmus- keln, lig. pv Parietovaginalbäoder, pm Parietal muskeln, opin Deckel - muskeln, d vorderes Diaphragma der Tentakelscheide, Fl Seiten- strängp, X Funicularplatte, Rspl Rosettenplatteu . Fig. 16. Eine Gruppe von 4 Zooe- cien, von unten gesehen, mit ver- schiedenen Stadien der Degeneration und Neubildung des Inhaltes. In A ist Darm mit Tentakelkrone (Nitsche's Polypid) ungewöhnlich weit zurückgezogen und im Begriffe abzusterben. Im Zooecium B hat sich das Polypid in einen grossen »braunen Körper« verwandelt(a), der im Zooe- cium C zu einem kleinen Klumpen zu- sammengeschrumpft ist. Das Zooe- cium D hat sein Polypid völlig ver- loren '.uid beginnt durch Knospung ein neues zu erzeugen ; die Polypid- knospe Kn selbst ist sclion ziemlich weit vorgeschritten. Op Deckel der Thierzelle, der bei der Regeneration durch einen neuen Op' ersetzt wird. X Leisteuartige Verdickung der Zelle zum Ansatz der Parietalmuskcln. superieure a les tentacules etales. Toutes les trois portent en-haut des aviculaires av et deux en bas uue ovicelle Ovc. T couronne ten- taculaire, bouehc, C partie car- diaque de l'cstomac M ; R rectum, A anus, pom rauscles parieto-vagi- naux anterieurs, RM muscles rtitrac- teurs, P funicule sur lequel est fixe l'oeut entoure da l'ovicelle. D'apres Bronn : Classcn und Ordnungen des Thierr. Bd. HI. Abth. 1. PI. V.Fig.3. Fig. 15 — 18. Structure et geue- ration de Fluslra membranacea. D aprfes Nitsche, Ztschr. f. wisaensch Zool. Bd. XXI, Taf. 25 u. 26. Fig. 15. De.ssin demi-schematique d un zooecium coupe dans le plan de .symetric ä polypide distendu. Ec ectocyste. En entocyste, Sp pi- quant, Op pli de l'operculc, T ten- tacules, Tsch gaiue des tentacules, N ganglion. Oes oesophago, W zone ciliee de celni-ci, C partie cardiaque de 1 estoniac, M estomae avec coe- cum, P partie j^ylorique de l'osto- mac, R rectum, RM grand retrac- teur, pvm muscles pariöto-vagiuaux, lig. pv ligaments parieto-vaginaux, pm muscles parii5taux, opm muscles de 1 opercule, d diaphragme an- terieur tle la gaine tentaculaire, Fl fäisceaux iateraux, x plaque funiculaire, Rspl plaques en rosette. Fig. 16. Croupe de quatre zo^cies vu depuis en-bas. On a represente differents etats de la degeuerescence et neoformation du contenu. Eu A (polypide de Nitsche) l'intestin et la coui-onne tentaculaire sout retires plus qu'eu giineral. Ils sont en train de perir. Daus le zooecium B le polypide s'est traus- forme dans un gros corps brun a, en C il s'est ratatine dans une petite sphöre. Le zooecium D a complätement perdu sou polypide et commeuce ii former uu uou- veau par bourgeounement. Le bourgeon Kn est dejä assez deve- loppe. Op opercule qui est rem- placö par nu nouveau Op' lors de la regöu6ration. x Epaississement en forme de rebord servant ä la fixation des muscles parietaui. one has its tentacles stretched out. Each of the cells carries above an avieularium Av, the two lower ones show each an ovicell Ovc. T tentacle-crown, mouth, C car- dial portion of the stomach M, R rectum, A anus, pvm anterior parieto-vaginal muscles, RM retrac- tor muscles, F funiculus on whicb lies an egg, now contained in the ovicell. After Bronn, Classen u. Ordn. d. Tbierr. Bd. III Abth.l.Taf. 5.Fig.3. Fig. 15 — 18. Structure and regene- ration of Fluslra membranacea Lin. After Nitsche, Ztschr. f. wisseusoh. Zool. Bd. XXI, Taf. 25 u. 26. Fig. 15. Representation of a zooe- cium with outstretched polypid, eut into two through the plane of symmetry, half-diagrammatic. Ec ectocyst. En entocyst, Sp thorn, Op cover-fold, T tentacles, Tsch tentacle-sheath, N ganglion, Oes Oesophagus, W ciliated zone of the same, C cardial portion of stomach, M stomach with its coecum, P py- loric portion of stomach, R rec- tum, RM largo retractor muscles, Pvm parieto-vaginal muscles, lig. pv parieto-vaginal ligaments, pm parietal muscles, Opm muscles of the Cover, d anterior diaphragm of ten- tacle-sheath. Fl lateral striugs, x fu- nicnlar plate, Rspl rosette-like plates. Fig. 16. A group of 4 zooecia, Seen from below ; the coutents are in varions stagos of degeneration and regeneration. At A the in- testine with the crown of tenta- cles (the polypid of Nitsche) is unu- sually withdrawn and dying. At B the polypid has changed into a large brown body (a), at C it has shrnuk into a small lump. The zooecium. D has lost its polypid entirely and is beginning to produce a new one through budding. This new polypid-bud Kn is considerably advanced in its development. Op cell-cover, whicb becomes replaced by a new one Opi during the pro- cess of regeneration. x a ridge- like thickening, for the Insertion of parietal muscles. Vermes (Würmer). 137 Fig. 17. Zooeciunj mit weiter fort- geschrittener Regeueratioii des In- haltes Rd. Man erkennt sehr deut- lich den späteren Tentakelkranz mit der Anlage des Darmes. Da- neben (in a) der Ueberrest eines brauneu Körpers. Fig. 18. Thierzelle mit nahezu völ- lig entwickeltem Inhalt. Sp Stachel, m grosse Retractoren, st Blindsack des Magens, Ap Anlage des Randes der Deckelfalte, x Matrix der in das Zooecium vorspringenden Ecken der Deckelfalte, x" Grenze einer Verdickung der Eutocjste gegen die Höhlung der Tentakelscheide, in welcher sich die Zooecienmündung anlegt, opm Deckelmuskeln, lig. pv Parietovaginaibänder. Fig. 1 7. Zooecium avec regeneratiou du contenu plus avancee Rn. On reconnait dejä distincteraent la cou- ronne tentaculaire future avec l'ebauche de l'intestiu. A cötö (en a) le reste du corps brun. Fig. 18. Cellule avec contenu pres- que entiöremeut developpe. Sp epine, m grands retracteurs, st coecum de l'estomac, Ap ebaucho du rebord du pH operculaire, x ma- trice des coins du pli operculaire qul fönt saillie dans le zooecium, x" limite d'uu öpaississement de Tentocyste vers la cavite de la galne tentaculaire oii debouchc un zooecium. opm muscles opcrculaires. lig.pv ligaments parietaux-vaginaux. Fig. 17. Zooecium with its Con- tents Rn in an advanced stage of regeneration. The future crown of tentacles as well as the rudiment of intestine is distinctly recogni- zable. Beside them are seen the remuant of the brown body. Fig. 18. A cell with its Contents almost completeiy developed. Sp thoru, m large retractor-muscles, st coecum of stomach, Ap ru- diment of the edge of cover-fold. X matrix of those corners of cover- fold, juttiug into the zooecium. x" boundary betweeu the entocyst- thikening and the cavity of ten- tacle-sheath. Into the latter opens tho zooecium. opm muscles of the Cover, lig. pv parieto-vaginal ligaments. Leuckart. (Zeichnung ausgeführt von Dr. Looss). Tafel XXXIV. fXbni Coelenterata (Hohlthiere) 139 Tafel XXXV. Typus: Coelenterata (Hohlthiere). Classe: Porifera (Schwämme). Ordnung: Fibrospongiae (Faserschwamme). Guiumineae, Ceratospongiae, Silicispongiae (Monactinellidae). Gummi-, Hurn-, Kioselschwiimme (Einaxer). Fig. 1. Schnitt durch ein Stück einer geschlechtsreifen Halisarca üujardinii. Blau = Ectodeira, roth =^ Mesoderm, gelb = Eutoderm. An die vom Ectoderm ausgeklei- deten zuführenden Canäle (Z.C) des Gastrovascular - Systems schliessen sich die runden von Entoderm aus- gekleideten Geisseikammern (G.K), welche sich wieder in das gleich- falls mit Zellen des innersten Keim- blatts ausgelegte System der ab- führenden Canäle (A.C) öffnen. Im Mesoderm liegen in einer hyalinen Grundsubstanz zahlreiche, ovale Zellen und die Genitalproducte, wäh- rend besondere Skelettelemente feh- len. Die Eier sind im unbefruch- teten Zustande (ov') amoeboid mit deutlichem Kern; nach der Befruch- tung (ov^) wächst das Ei, sein Kern wird un.'iichtbar und, indem es weiter wächst, bildet das umgebende Ijeackart und Kitsche, Zoologische Wandtafel: Planche XXXV. Type: Coelenterata (Coelenleres). Classe: Porifera (Poriferes). Ordre: Fibrospongiae (Eponges fibreuses). Guinmineae, Ceratospongiae, Silicispongiae (Monactinellides). Ep. gölatineuses, Ep. cornees, Ep, siliceuses (Monactinellides). Fig. 1 . Coupe d uue paitie de Hali- sarca üujardinii adulte. Bleu ■=^ ectoderm, rouge = mesoderme, jauue = entoderme. Les canaux amenants du Systeme gastro-vasculaire, tapisses de l'ec- toderme (Z.C), sont suivis des poches eiliaires spheriques, tapis- sees d'un entoderme vibratile G.K et aboutissent tiualement daus les canaux emmenants R.C, cjul sont de meme revetus des cellules de la coiiche interne. Au milieu d'une masse hyaline mesodermati- que on voit de nombreuses cellules ovalaires et les corps gerrainaux. Formations sqnelettiques distinc- tes manquent. Avant la fecouda- tiou les oeufs ov^ sont amiboides, et pourvus d un noyeau distinct; apre» la fecondation l'oeiif ov" sagraudit, tandis que le noyeau disparait ; duraut l'accroissement le mesoderme commence ii former autour de l'oeuf Plate XXXV. Typns : Coelenterata (Coetenterates). Class: Porifera (Sponges). Order: Fibrospongiae (Fibrous sponges). Gumuiineae, Ceratospongiae, Silicispongiae, Monactinellidae. Gunimiueau, Horny sponges, Silicious sponges (monaxial). Fig. 1. Section through part of a sexually uiature Halisarca Dujar- ditiii. Blue = ectoderm. Red = mesoderm. Tellow = endoderm. The ciliated Chambers (G.K) are connected with tbe inhaleut oanals (Z.C) of the gastro-vascular System. The latter are liued with ectoderm. The former, which are lined with endoderm, open also into the System of exhaleut canals (A.C), which are also lined with cells from the iunermost germ-laj'er. The com- mon hyaline mass of the mesoderm contains numerous oval cells and the genital products, while special skeletal elements are wanting. The nnfertilized eggs are amoeboid (ov'j with a distinct nucleus; after being fertilized they grow, the nuc- leus becoming iuvisible. During further growth the surrounding mesoderm produces a special cap- 28 140 Coelenterata (Hohlthiere). Mesoderm einen besonderen Kapsel- Hohlraum um dasselbe, der mit be- sonders differenzirten abgeplatteten Mesodermzellen, einem Eutothel(ov^) ausgekleidet ist. Das Ei untergeht einer regelmässigen, totalen Fur- ehiing (ov* und ov^J, um zur Bla- stiila (ov'') sich zu gestalten, ov' stellt eine reife Larve kurz vor dem Verlassen des mütterlichen Körpers dar. Im Innern ist der Schwamm durchzogen von einem Balken work und Lücken, die, da sie durch ein Intercanalsystem (lutero.) hervor- gebracht werden und nicht direct vom ursprünglichen Magenraum herrühren, von Ectoderm ausge- kleidet sind. Frei nach F. E. Schulze, Zeitschr. f. wissensch. Zoologie Bd. XXVIII, Taf. IV, Fig. 20. Fig. 2 stellt einen frischen Bade- schwamm {Euspungia officinalis) dar, aus dem rechts vom Beschauer ein Viertel herausgeschnitten ist, sodass man grosse Gänge, die Magen- räume, in verschiedenen Durch- schnittsgraden sieht. In diese Gänge führen grosse Ocffnungen (links 2 intacte), die Mundöfi'uungen : ein System kleinerer verzweigter Gänge, die theils einfach von der Ober- fläche in das Innere dringen, theils vom Schnitte verschiedentlich ge- troffen, dieses durchziehen, gehören dem zu- und abführenden Canal- system an. Schliesslich wird mau auf der Schnittfläche noch einiger Gruppen von Eiern gewahr. Mit Zugrundelegung von F. E. Schulze, Zeitschr. f. wissensch. Zool. Bd. XXXIV, Taf. XXXIV, Fig. 1 u. 7. Fig. 3. Flimmerlarve einer Fibro- spongie mit dunkelem Polfleck (Sinnesorgan V). Fig. 4. Stück aus dem jungen Ge- webe eines feinen Badeschvvaninies {Euspongia officinalis) mit Spongio- blasten (Sp.Bl) bei der Arbeit. Diese .sind eine Modification der meist sternförmigen Zellen (St.Z), wie sie in grosser Masse in der hya- linen Grundsubstanz (Hy. Gr) des Schwammes sich finden; sie sind länglich oval und sitzen mit dem une capsuie separee qui est tapis- see d un endotheliura ov' composö de cellules aplaties du mesoderm. L'oeuf subit une segmentation to- tale reguliere oV* et ov* et se transforme en blastule ov^ ov' represonte nne larve adulte un peu avant de c^uitter le corps-mfere. L'iut^rieur de l'eponge est traverse des brides de lissu et des espaces lacunaires (Interc), tapissöes de 1 ectoderm e paree qu elles sout pro- duites par un systöme intermediaire de canaux et n'ont pas pris leur origine directemeut de l'espace In- terieur. Librement d'aprös F. E. Schulze, Zeitschr. für wissenschaftl. Zoologie. Bd. XXVIII, Taf. IV, Fig. 20. Fig. 2 represente une eponge fraiche {Euspongia officinalis) dont un quart ä droite du speetateur a ^t^ de- coupe, ainsi que l'on voit les gros canaux des espaces alimentaires en conpe diverse. Les grands ori- fices conduisants dans ces cananx Interieurs (ä gauche denx en ont ötö laisses intacts) f'orment les orifices buccaux. Un systöme de canaux plus petits ramifies, qui pour part con- duisent directement de la peripherie dans 1 Interieur, pour part sontconpes variablement par la section, passant ii travers de la masse spongiaire, appartient au systöme des canaux amenants et emmenants. A la sur- face de la coupe on voit aussi quelques groupes d'oeufs. Compose d'apres F. B. Schulze, Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd. XXXIV, Taf. V, Fig. 1 u. 7. Fig. 3. Larve ciliee d une espeoe d'eponge fibreuse pourvue d'une calotte bruuatre (organe sensitif). Fig. 4. Une partie du tissu jeune d une Euspongia officinalis avec des spongioblastes Sp. Bl en activite. Les spongioblastes reprfeentent une modification des cellules generale- ment stelliformes St.Z, qui en graud nombrc se trouvent dans la substance fondamentale hyaline Hy.Gr de l'äponge. Elles .sont ovales un peu longues et s'in- sule, the walls of which consist of specially differentiated flattened cells forming an endothelium (ov^j. The egg undergoes a regulär total segmentation (ov* and ov^) and becomes a blastula (ov**). ov' shuws a mature larva shortly before lea- ving the body of the mother. The inferior of the sponge contains nu- merous open Spaces separated by trabeculae ; these, being formed by an intercanal System and not di- rectly from the original digestive cavity, are covered with ectoderm. Modified from F. E. Schulze, Zeit- schrift für wissenschaftl. Zoologie,. Bd. XXVIII, Taf. IV, Fig. 20. Fig. 2 shows a fresh comraercial sponge {Euspongia officinalis] ; one quarter, to the right of the ob- server has been removed in order zo see various sections through the large tubes forming the di- gestive cavities. Largo openings, the mouth openings (to tho left two intact) lead into these tubes; a System of smaller branched ca- nals runs through the larger ones ; they are seen partly as simple ope- nings from the surface into the inferior, partly as sections in va- rious directions. They belong to the exhalent and inhalent canal System. Finally groups of eggs are seenon the cut surface. Compounded from F. E. Schulze, Zeitschr. f. wissensch. Zool. Bd. XXXIV, Taf. V, Fig. 1 and 3. Fig. 3. Ciliated larve of a fibrous sponge with a dark spot at one end (organ of sens?). Fig. 4. Part of the young tissue of a common comrnercial sponge Euspongia officinalis with active spougioblasts (Sp. Bl). They are a modification of the usually star- shaped cells (St.Z) which are found in great numbers in the hyaline body mass (Hy. Gr) of the sponge. Their form is clongated and oval, they are attached by the en- Coelenterata (Hohlthiere). 141 einen verbreiterten Ende der jungen Faser auf und sondern auf deren weicheren Centralfaden- oder Asen- strang (A) die hornige Substanz (H) schichtweise ab. Nach F. E. Schulze, Zeitschr. f. wissensch. Zeel. Bd. XXXII, Taf. XXXVI, Fig. 5. Fig. 5. Hircinia selosa, Schnitt senkrecht zur Oberfiiiche, sodass zwei Papillen (C) getroffen sind ; die verhornte Aussenhaut ist von Einströmungsöffnungen (E. Oe) durchbrochen und reich an Fremd- körpern (Sand, Bruchstücken von Spongiennadcln etc.), ebenso die grösseren Hornfasern (H.F). Da- neben finden sich in der ganzen inneren Grundsubstanz des Schwam- mes noch zahlreiche (hier blau ge- zeichnete), an beiden Enden ge- knöpfte, feine, dünne Hornfasern (fihie, F), wahr.scheinlich Frcmd- gebilde (parasitische Ptlanzen), auf die vielleicht (nach von Lendeii- feld's sehr plausibler Ansicht) der Schwamm mittelst Spongioblasten, ganz wie auf seinen eignen Fasern (vergl. Fig. 4 und 6) Hornsubstanz abgeschieden hat. Can. Haupt- cauäle, ü.K System von traubig angeordneten Geisseikammern. Ov^ Ei. Nach Fr. E. Schnlze, Zeitschr. f. wissensch. Zool. Bd. XXXIIT, Taf. III, Fig. 1. Fig. 6. Aplijsitla tenella, Querschnitt durch eine Faser : M deren Mark- substanz, H die geschichtete um- hüllende Hornsubstanz, abgeschieden von einer Mantelzone von Spongio- blasten (Sp. Bl). Diese ist wieder umgeben von einer ansehnlichen Lage hier auf dem Querschnitte getrof- fener Faserzellen (P.Z) ; eingebettet ist (las Ganze in bynliner, mit ver- ästelten Zellen angefüllter Grund- substanz. G.K Geisseikammern, Z C zu-, A.C abführende Canäle, hier (nach von Lendenfeld) ausgekleidet mit platten, wimpernden Zellen. Nach von Lendenfeld, Proceediugs of the Ne w-Sonth-Wales Society of Natural History, 1884, Tafel 6, Fig. 4. serent k la jeune fibre dont la masse centrale molle, ou filament axiale A est enveloppe par couches d une secretion eornöe H. D'apres F. E. Schulze, Zeitschr. f. wissensch. Zool. Bd. XXXII, Taf. XXXVI, Fig. 5. Fig. 5. Hircinia selosa. Coupe ver- ticale a, la surface, ainsi que deux papilles C sont coupecs. Dans le parenchyme exterieur corne sont creuses de nombreux orifices E Oe servant k donner entrce au courant de l'eau. Au milieu de cette couche externe ainsi que dans les filaments cornes plus grands HP on trouve beauooup de corps litrangers (sable, fragment d'aiguilles d'eponge etc.). Outre cela ia .substance fundamen- tale Interieure de 1 eponge contient encore de nombreux filaments cor- nes fins et minces, boutonnes et marques ici de couleur bleue (filae F); ils representent proba- blement des formations etrangöres (plantes parasitiques), sur lesquel- les (d'apres l'opinion tresplausi- ble de M. de Lendenfeld) les spongioblastes de l'eponge ont de- pose tout comme sur ses propres filaments organiques de la sub- stance cornöc. (ef. Fig. 4 et 6.) Can. canaux principaux, G.K'poches vibratiles arrangees en forme de raisin. Ov' neuf. D'aprfes Fr. E. Schulze, Zeitschr. f. wissensch. Zool. Bd. XXXIII, Taf, in, Fig. 1. Fig. 6. Aplysilla tenella. Coupe transversale d'une fibre. M la substance organi(pie, H la sub- stance cornee entourante et com- posee de couches, döposee par une Zone exterieure de spongioblaste.s Spbl. Celle-ci d ailleurs est entouree d'un assez grand nonibre de cel- lules fibrillaires F.Z. Tout est si- tue dans une substance fondamen- tale hyaline remplie de collules ramifiees. G.K poches vibratiles, Z.C et A.C canaux servant a donner entree et issue au courant de l'eau, ici (d'aprös M. de Lendenfeld) ta- pisses de cellules vibratiles aplatics. D'aprös von Lendenfeld, Procee- dings of the New-Sout- Wales of larged end to the yonng fibre and excrete the horny substance (H.) in layers upon the soft axial fila- ment (A). After F. E. Schulze, Zeitschr. f. wissensch. Zool. Bd. XXXII, Taf. XXXVI, Fig. 5. Fig. .5. Hircinia selosa. Section perpendicular to the surface so that two papillae (C) are cut throngh ; the horny external layer is pene- trated by inhalent pores (E. Oe) and contains many foreign bodies (sand, fragments of sponge .spiciiles, etc.) as also do the larger horny fibres (H.F). Close by, in the wholo internal ground-snbstance are numerous fine thin horny fibres (filae, F, here drawn blue) enlarged at caeh end ; they are probably foreign bodies (parasitic plants) upon wbich probably (according to von Lendenfeld's very plausible view) the sponge has excreted horny substance by means of spongioblasts just as upon its own fibres (cf. fig. 4 and 6). Can. Principal ca- nals. G.K Group of botryoidal cilia- ted Chambers. Ov' Egg. After Fr. E. Schulze, Zeitschr. f. wissensch. Zool.ßd. XXXIII, Taf. III, Fig. 1. Fig. 6. Aplysilla tenella, cross sec- tion through a fibre. M its mc- dullary substance, H the lamcllated enveloping horny substance excre- ted by a mantle-liko zone of spon- gioblasts (Sp.Bl). This is further surronnded by a thick layer of fibrous-cells (FZ) shown in cross section. The whole is imbodded in the hyaline body-mass, which is fiUed with branehed cells. G.K ciliated Chambers. Z.C to A.C exhalent canals lincd (according to von Lendenfeld) with flat ciliated cells. After von Lendenfeld, Pro- ceediugs of the Now-South-Wales Society of Natura] History, 1884, Tafel 6, Fig. 4. 142 Coelenterata (Hohlthiere). V Fig. 7. Darwinella nurea, Horu- gebilde in Faser- und Sternform, mit düfeienzirter Marksubstanz. Nach Fr. Müller, Archiv für mikro- skopische Anatomie. Bd. XXI, Tafel I, Fig. 3. Fig. 8. Eine junge Spongilla la- custris, kurz, nachdem sie sich fest- gesetzt hat ; der Mund (0) und die Einströmungsöfifnungen (E.Oe) sind schon durchgebrochen, sodass das Wasser durch den Körper circuliren kann. Die Nadeln (N) haben schon angefangen sich der Stromostichtung des Wassers entgegen anzuordnen. G.K. Durchschimmernde Geissei- kammern. Nach N. Lieberkühn, Archiv für Anatomie u. Physiologie 1857, Tafel XV, Fig. 1. Fig. 9. Schematischer Vertikalschnitt durch eine geschlechtsreife, weib- liche Spongilla im Frühsommer. (Farben wie in Fig. 1.) Der ein- fache runde Mund (0) führt in den gleichfalls einfachen Magenraum (G), in den weiter die abführenden Canäle (A.C) des Gastrovascular- systems mit s. g. Gastralostien (G 0) münden. Die Oberfläche zeigt kleine Löcher, die Einströmungsöffnungen erster Ordnung (EOe'), welche in kurze Canäle führen, die in grosse Hohlräume, die subdermalen Hohl- räume (S.D) oder ,, intermarginal caves" der Engländer, münden. Von diesen erst beginnen die eigentlichen zuführenden Canäle (Z C), die zu den Geisselkammern (G.K) leiten, mit den Einströmung.söffnungon zweiter Ordnung (EOe-j. In der Grtindmasse des Mesoderms, mit- telst dessen die Spongilla als Larve nach dem Umherschwärmen sich festsetzte , finden sich zahlreiche junge Eier (Ov). Die Nadeln liegen in dieser Grundmasse wirr durch einander, haben aber sonst die Tendenz sich entgegen der Richtung des, durch das C'analsysteni ein- strömenden Wassers zu arrangiren. Original. Natural History, 1884, Tafel 6 Fig. 4. Fig. 7. Darwinella aurea. Elements raorphologiques du seelet eorne en forme de filament et d'etoile avec la substance meduUairc. D'apräs Fr. Müller, Archiv für mikroskopis(;he Anatomie. Bd. XXI, Tafel I, Fig. 3. Fig. 8. Uue jeune Spongilla lacuslris peu apres s ötant fixee. La bouche et le.-i orifices conduisants dans l'interiour sont deja formcs, ainsi que le courant de l'eau peut tra- verser le Corps. Les aiguilles N de plus ont commence ä s'arranger contrairement ä la direction de l'eau courante. G.K. los poches vibratiles luisant ä travers. D'apres N. Lioberkühn, Physiologie 1857, Tafel XV, Fig. 1. Fig. 9. Coupe verticale schematique d'une Spongilla femolle adulte au printemps. (Les couleurs sont les memes que dans fig. 1.) La bouche simple spherique conduit dans la cavitü viscerale aussi simple G dans laquello aboutissent de plus los cauaux emmenants A.C du Sy- steme gastro-vascnlaire par les ou- vertures gastrales G.O. La sur- face montre de petits pores, les orifices servant ä 1 entree de 1 oau du promier ordre EOe"^ qni con- diiisent dans de canaux courts qui pour leur part aboutissent dans de grandes cavites (S.D), les cavites sousdcrmales ou ,,iutermarginal cave.^" des Anglais. Cc u'est des ccUes-ci que les canaux amenants proprement dit Z.C (pii se con- tinuent aux poches vibratiles, pren- neut leur origiue au moyen des ori- fices aspirants du seeond ordre EOe". Dans la masse fundamentale ou m(i,soderme ä l'aide duquel la Spon- gilla se fixait apres ayant naye du cötö et d'autre, on voit de nom- brcux oeufs jeunes Ov. Les ai- guilles sont situöes sans ordre dans cette substance fundamentale, mais alles ont d'ailleurs l'intention de s'arranger contrairement ä la di- rection quo prend 1 eau dans le Systeme vascuiaire. Original. Fig. 7. Darwinella aurea. Horny skelctou in the form of fibres and stars with differentiated medullary substance. After Fr. Müller, Archiv f. mikroskop. Anatomie Bd. XXI, Taf. 1, Fig. 3. Fig. 8. A young Spongilla lacuslris shortly after attachment. The mouth (0) and the inhalent pores (B.Oe) are already formed .so that the water can circulate through the body. The spicnles (H) have beguu tp arrange them selves in a direction contrary to the flow of the water. G.K ciliated Chambers showing through the tissues. After N. Lieberkühn, Archiv für Ana- tomie u. Physiologie, 1857, Tafel XV, Fig. 1. Fig. 9. Diagrammatic vertical sec- tion through a sexually mature fe- male Spongilla in early summer. (Colors as in fig. 1.) The simple round mouth (0) leads into the equally simple digestive cavity (G) into whieh the exhalent canals (A.C) of the gastro-vascular System with the so-called gastral-osiia (G.O.) open. The surface shows sraall pores, the pores of the first order (E.Oe^j, whieh lead into short canals opening into large cavities, the sub- dermal cavities (SD) or ,, intermarginal caves" of the English zoologists. From these arise the true inhalent canals (Z. C) whieh lead to the ciliated Cham- bers (G.K). In the common meso- dernial substance by means of whieh the larval Spongilla attaches itself, after swimming about for a while, are found numbers of young eggs (ov). The spicnles lie irregularly in this mass, but show already the tendency to arrange themselves in a direction contrary to the flow of the water. Original. Coelenterata (Hohlthiere). 143 Fig. 10. Spongilla ßumatilis, Wiuter- keim (Gemmula), im Durchschnitt M.D Oeffiuiiig (Microdiode) der Schale, aus der im Frühling die innere Keimmasse (K.M) austritt. Die Schale besitzt eine festere, aber schmale Innenschicht (In) und eine zartere, breitere Aussenschicht in der manschettenknopf-förmige Kieselkör2ier , sog. Amphidisken (Amph.) sich beiinden. Original. Fig. 11. Spongilla Lieberhühnii, ab- gestorbenes Gewebe mit den beiden Nadelformen und zwei Winterkeim- schalen (Gemmulae) mit offenen Mic-rodioden (M.D.). Fig. 12. Rinalda arctica, Monakti- uellide ans dem weissen Meer in ungeschlechtlicher Fortpflanzung (Knospung) begriffen. die auf besonderen Kegeln (sog. Schorn- steinen) befindlichen Mundöfl'nungi'n, E.Oe. Einstrümungsüffniingen, Kn^ Bprossungskegel, an dessen Spitze sich die Knospe erst anlegt, bei Kn^ ist selbige weiter gediehen und bei Kn' legen sich ihrer mehrere hintereinander an. Nach Mere- jkowsky, Mömoires de l'Acad impör. des Sc. de St. Petersbourg, Tome XXVI Nr. 7. Table I, fig. 7. Fig. 13. Verschiedene Kieselnadeln von Monaktinelliden. a Stecknadel von Suberiles, b Dornkeule von Ectyon, c S-Nadel von Vioa, d Doppelhaken von Esperia, e Am- phidisken (s. Fig. 9) von Spongilla fluviatilis. Original. Fig. 10. Spongilla ßuvialitis. Germe hivernale (gemmule). MD orifice de la coque (microdiode) par la- quelle en priutemps la masse ger- minale interne K.M passe en de- hors. La coque se compose d une conche interne plus solide mais assez mince (In) et d'une couche externe mollc et plus grosse qui est pourvue d'un nonibre de petits corpe silireux en forme de bouton, les amphidiscjues Amph. Original. Fig. 11. Spongilla' Lieberkühnii. Tissu mort avec les deux formes d'ai- guilles et denx coques de germes hivernaux (genunules) dont les mi- trodiodes sont ouvertes. Fig. 12. Rinalda arcHra. Monacti- nellidc de la mer blanche en ^tat de reproduction asexuelle (bour- geonncment). les oscules situös sur des saillies coniques, chcminöes, Kn' cöiio de bourgeonnement ati bout duquel le bourgeon &e deve- loppe, prös de Kn^ il s'est agrandi et prös de Kn^ plusieurs se forment Tun aprfes l'autre. D'apres Mere- jkowsky, Mämoires de l'Acad. imper. des Sc. de St. Petersbourg, Tome XXVI Nr. 7, Table I, fig. 7. Fig. 13. Diverses aiguilles silicenses de Monactellides. a epingle de Suberiles, b massue epicieuse d'Ec- lyoti, c epingle en forme de S de Vioa, d crochet double ü'Esperia, e amphidisquo (v. fig- 9) de Spon- gilla ßiiviatilis. Original. Fig. 10. Spongilla fluviatilis, winter germ (gemmula) in eross section. M.D Opening (microdiode) of the shell from which in the spring the embryo (K.M) emerges. The shell has a firm but thin inner layer (In) and a more delicate but thicker outer layer in which ,,cuff-button- like" silicious bodies are formed, the so-called amphidiscs (Amph). Original. Fig. 11. Macerated tissue of a Spongilla Lieberkühnii with two forms of spicules and two winter germs (gemmulae) with open mi- crodiode (M.D). Fig. 12. Rinalda arctica, Monaeti- ncllidan frora the White Sea, shown in the process of asexual repro- duction (budding). the mouth- opening situated on a special cones (so-called chimney). E.Oe inhalent pore. Kn' budding cone at the top of which the buds are formed. Kn^ the bud further developed. Kn^ several buds situated one be- hind the other. After Mere- jkowsky, Mömoires de l Acad. imper. dcb Sc. de St. Petersbourg, Tome XXVI Nr. 7, Table I, fig. 7. Fig. 13. Differeut forms of silicious spicules of the Monactinellidae. a Pin-shaped spicules of Suberiles. b Club-.shaped spicule of Ectyon. c S-shaped spicule of Vioa. d. Double-hooks of Esperia. e Ara- phidisc (cf. fig. 9) of Spongilla fltiriatilis. Original. W. Marshall. Tafel XXXV. I 9 Mollusca (Weichthiere) 145 Tafel XXXVI. Typus : Mollusca (Weichthiere). Classe: Ceplialopocla (Kopflfüssler). Ordnung: Tetrabranchiata et Dibranchiata (Vier- und Zweikiemer). Planche XXXVI. Table XXXVI. Fig. 1. Naulilus Potnpilius L 9 nach Owen, Memoire on the Pearly Nau- tilus. London 1832, Taf. I. Fig. I. Die Schale ist der Lange nach aufgeschnitten und das Thier in natürlieher Lage in der Wohn- kanimer dargestellt. Die der Schale aulliegende Kopfkappe ist etwas in die Höhe gezogen. V. Ventral- seite, D. Dorsalseite, M. Mantel, C. Kopfkappe, D. M. Dorsaler Mantel- lappen, J. Trichter, T. Tentakeln, 0. Auge, Mu. Ansatzstelle des Scha- lenmuskels, Gl. Durchschimmernde Nidamentaldrüse, S. Sipho. Fig. 2. Nautilus Pompilius 9 von der Bauchseite. Original. Der Man- tel ist aufgeschnitten uud zur Seite geklappt. M. Die beiden Mautel- lappen, J. Trichter, T. Tentakel, 0. Auge, Fl. Flimmerrinne zur Pupille. Br. Kiemen, A. After, Mu. Schalen- muskeln, Gl. Nidamentaldrüsen, Ov. Oeffnung des Eileiters, 1. und 2. Oeffnungen der Harnsäckc, 3. Oeff- nung des Pericardialraumes. Type : 3IoIlusca (Mollusques). Classe: Ceplialopoda (Ceplialopodes). Ordre: Tetrabranchiata et Dibranchiata (Tetrabranchiaux et Dibranchiaux). Fig. 1. ISaulilus Pompilius L. 9 d'apres Owen, Memoir on the Pearly Nau- tilus. London 1832. Taf. 1. Fig. 1. La coquille a ete sciöe suivant le plan median ; l'animal se presente dans sa position naturelle dans la chambre d'habitation. Le capuchon cephalique reposant sur la coquille a öt(5 un peu souleve. V. Cöte ventral. D. Cöte dorsal. M. Man- teau. C. Capuchon cephalique. J. Entonnoir. T. Tentacules. 0. Oeil. Mu. Insertion du muscle de la co- quille. Gl. Glande nidaraentale, VTie par transparence. S. Siphon. Fig. 2. Nautilus Pompilius 2 vu du cöt(5 ventral. Figure originale. Le manteau est fendu et les lambeaux etal^s de cöt6. M. Les lambeaux du manteau. J. Entonnoir. T. Tentacules. 0. Oeil. Fl. Sillon vibratile vers la pupille. Br. Bran- chies. A. Anus. Mu. Muscles de la coquille. Gl. Glandes nidamen- tales. Ov. Orifice de l'oviducte. 1 et 2. Orifices dos sacs nrinaires. 3. Orifice de la cavite ptricardiale. Type: Mollusca. Class: Ceplialopoda (Cephalopods). Order: Tetrabranchiata et Dibranchiata. Leuckart und Nitsche, Zoologische Wandtafeln. Fig. 1. Nautilus Pompilius L. 9 Owen, Memoir on the Pearly Nau- tilus. London 1832. PlateL Fig. 1. The animal is represented in its natural position in the last Cham- ber; the Shell longitudinally cut. The cephalic cap on the shell is somewhat lifted. V. Ventral-side. D. Dorsal-side. M. Mantle. C. Cephalic cap. D. M. Dorsal pai-t of the mantle. J. Funncl. T. Ten- tacles. 0. Eye. Mu. Insertion of the shell-muscle. Gl. Nidamental glands. S. Siphon. Fig. 2. Nautilus Pompilius 9 from the ventral side. Original. The mantle is opened and put to the side. M. Mantle. J. Fuunel. T. Tentacles. 0. Eye. Fl. Vibralil groove towards the eye. Br. Bran- chia. A. Anus. Mu. Shell-muscles. Gl. Nidamental glands. Ov. Ope- ning of the oviduct. 1. and 2. Opening of urinary sacks. 3. Ori- fice of the pericordial cavity. 29 146 Mollusca (Weichthiere). Fig. 3. Nervensystem und Tentakeln von Nautilus PompUius nach Owen ]. c. Taf. 7, Fig. 1. C. Durch- scbnittene Kopfkappe, 0. Auge, Mu. Schalenmuskeln, G. c. Cerebral- ganglion, G. v. Visceralganglion, G. p. Pedalganglion, o. p. ganglion opticum, u. V. Visceralnorv, n.'mu. Muskelnerven, T. Grosse äussere Ten- takeln, T' Aeussere Liijpententakel, T" Innere Lippententakel, G Ge- ruchsorgan. Fig. 4. Spirula Prulolijpos Peron et Lesneur. Nach Peron, voyage de decouverte aux terres Australes. Taf. 30, Fig. 4. Die im Original nicht augedeuteten Windungen der Sehale sind nach den Angaben von Owen eingezeichnet. Fig. 5. Schale von Spirula Peronii im Längsschnitt. Nach Munier- Chalmas. S. Sipho, a. Anfangs- kammer mit dem Pro.sipho p. und dem Blindsack des Sipho e. D. Dorsalseite der Schale. Fig. 6 und 7. Männchen von Argo- naula Argo nach H. Müller, Ueber das Männchen von Argonaula Argo in Zeitschr. f. wissenschaftl. Zool. Bd. 4, Taf. L Fig. 1 und 2. Fig. 6. Männchen von der linken Seite aus gesehen. Die Zahlen be- zeichnen die Paare der Arme. Der 3. Arm der linken Seite (3') ist zum Hektokotylus umgebildet und in ein mit Chromotaphorcn ausge- stattetes Säckchen eingeschlossen. Fig. 7. Der Hektokotylus ist aus dem Säckchen hervorgetreten, welches eingerissen und bis zur Stelle*) um- gestülpt ist. p. fadenförmiger An- hang (Penis). Fig. 8. Weibchen von Argonauta Argo, schwimmend. Die Schale wird fast völlig von den beiden grossen Armen mit ihrer Membran bedeckt. Nach Vürany, Cephalo- podes de la Mediterranee. Taf. 18. Fig. 9. Hektokotylus von Oclopus Carenae. Nach Leuckart, Beiträge zur Naturgeschichte der Cephalo- phoren 1854, Taf. 2 Fig. 19. Bei Octopus Carenae ist der dritte Arm Fig. 3. Systeme uerveux et tenta- cules du Nautilus PompUius d aprös Owen, 1. c. PI. 7, Fig. 1. C. Ca- puchon cephalique fendn. 0. oeil. Mu. Muscles de la (.oqnille. G. c. Ganglion cerebral. G. v. Ganglion visceral. G. p. Ganglion pödieux. 0. p. Ganglion optique. n. v. Nerf visceral, n. mu. Nerfs allants aux muscles. T. Grand tentaculos ex- ternes. T' Tentacules labiaux ex- ternes. T" Tentacules labiaux in- ternes. G. Organe olfactif. Fig. 4. Spirula prololypos Peron et Lösueur. D'apr^s Piiron, Voyage de döcouverte aux terres Australes. PI. 30, fig. 4. Les tours de la coquille Caches par le manteau ne se trouvent pas sur la figure ori- ginale; ils ont etö dessines suivant les indications d'Owen. Fig. 5. CoquiUo de Spirula Peronii, coupöo suivant le plan median. D'aprös Munier-Chalmas. S. Siphon, a. Chambre initiale avec le pro- siphon p. et le eoecum c. du siphon. J). Cötö dorsal de la coquille. Fig. 6 et 7. Males de V Argonauta Argo d'apres H. Müller dans Ztschr. f. wissenschaftl. Zool. Vol. 4. PI. 1. fig. 1 et 2. Fig. 6. Male vn du cöte ganche. Les chiffres designent les paires des bras. Le troisieme bras du cöte gauche (3') est transforme en hecto- cotyle et renfermö dans un Sachet orne de chroniatophores. Fig. 7. L'Hectocotyle est sorti du Sachet dechire et renverse jusqu au point designö par *. p. Appendice filiforme (Penis). Fig. 8. Argonauta Argo femello na- geant. La coquille est presque eu- tiisrement recouverte par les grands bras elargis en membranes. D aprfes Vörany, Cephalopodes de la Medi- terranee. PI. 18. Fig. 9. Hectocotyle de l'Octopus Carenae suivant Leuckart, Beiträge zur Naturgeschichte der Cephalo- phoren. 1854. PI. 2. fig. 19. C'est le troisiöme bras du cöte droit qni Fig. 3. Nervous System and ten- tacles of Nautilus PompUius accor- ding to Owen, 1. c. Tab. 7. fig. 1. C. Cephalic cap cut open. 0. Eye. Mu. Shell-muscles. G. c. Cerebral ganglion. G.v. Visceral ganglion. G.p. Pedal ganglion. Op. Ganglion opticum. n. v. Visceral nerve, n.mu. Muscle-nerves. T. Large outer-ten- taoles. T' Outer lip-tentacles. T" Inner lip-tentacles. G- Olfactory Fig. 4. Spirula prololypos P^ron et Lesneur. According to Peron, Voyage de decouverte aux terres Australes. PI. 30, fig. 4. The spires of the Shell not indicated in the original are reproduced according to the dates of Owen. Fig. 5. Shell of Spirula Peronii, longitudinal section. According to Munier-Chalmas. S. Siphon, a. First chambre with the prosipho p. and the eoecum c. of the sipho. D. Dorsal side of tlie shell. Fig. 6 and 7. Males of Argonauta Argo according to H. Müller in Zeitschr. f. wissenschaftl. Zoologie. Vol. 4. Taf. I. Fig. 1 u. 2. Fig. 6. Male seen from the left side. The numbers indicate the pairs of the aims. The third arm on the left side (3') is transformed into the hectoeotylus and inclosed in a little sack clad with chroma- tophores. Fig. 7. The hectoeotylus has gone out of the sack which has been turned up to the spot indicated with *). p. Thread like appendix (penis). Fig. 8. Female of Argonaula Argo swimming. The sbell is nearly en- tirely covered by the two large arms. According to Vörany, Ce- phalopodes de la Mediterranee. PI, 18. Fig. 9. Hectoeotylus of Octopus Ca- renae. According to Leuckart, Bei- träge zur Naturgeschichte der Ce- phalophoren 1854, PI. 2, Fig. 19. In this species the third arm on Mollusca (Weichthiere). 147 der rechten Seite hektokotylisirt. Er ist ursprünglich wie bei Argo- nauta in ein Säckchen eingeschlossen, das nach der Ausstülpung des Armes zu einer pigmentirten Tasche a. sich umkrempelt. Diese nimmt das Spermatophor auf und lässt es durch eine Oeffnung in die Samentasche h. gelangen. Letztere zieht sich in einen langen auf die Spitze des Penis p. ausmündenden Kanal aus. Der Penis ist ebenfalls in ein Bläschen eingeschlossen, welches nach der Entfaltung als häutiger Anhang c wahrnehmbar ist. Pig. 10. Spermatophore von Sepia ofßcinalis nach Milne-Edwards im R5gne animal von Cuvier. se transforme en hectocotyle chez cette espfece. Au döbut. Ihecto- cotyle est cnferme commo chez l'Argonauto dans un Sachet, lequel aprfes la sortie se renverse pour former une poche pigmentöe. Cette- ci re^oit le spermatophore et le fait passer, par une orifice, dans la poche söminale b., laquelle se pi-o- longe par un couduit etroit debou- chant a l'extremitö du pänis. Ce dernier organe est aussi enferme primitivement dans un saccule, le- quel reste comme un appendico membraneux (c.) lorsquc le penis s'est deploye. Fig. 10. Spermatophores de Sepia ofßcinalis d'apv^s Milne-Edwards dans Cuvier, Efegne animal illuströ. the right sido is transformed into the hectocotylus. Originally it is, as with Argonauta inclosed in a little sack which after the arm has gone out forms a pigmented sak(a.) which is the receptaele of the sper- matophores and conveys them through an opening to the sper- matic sack (b.). The latter extends to a long Channel opening at the end of the penis (p.). The penis is also endosed in a vesicle which after the evolution is visible as membrauous appendix (c). Fig. 10. Spermatophore of Sepia ofßcinalis according to Milne-Ed- wards, Rfegne animal of Cuvier. Ckiin. Vermes (Würmer). 157 Tafel XXXIX. Typus : Vermes (Würmer). Classe Piatodes. (Plattwürmer). Ordnung: SiSemerttnea (Schnurwürmer). Fig. 1. Nemerles Neesii Oerst. vou den Küsten des Atlantischen Oceans (Island, England und Kanal). Nach Mac Jntosh: A Monograph of the British Anoelids, Tho Nemerteans, 1874, Taf. 3, Fig. 6. Fig. 2. Anatomie von Amphiporus laclißoreiis nach Mao lutosh 1. c. Taf. 15 Fig 3. Das Nervensystem ist blan, das Bliitgefässystcm roth und die Rüsselscheide grau ange- geben, a. Oeffnung des Rüssels am Vordereude, a' Vorderer, a"mittlerer, a'" hinterer Abschnitt des Rüssels, st. Medianes Stilet, welches dem kör- nigen Basaltheil in der Stiletkaramer aufsitzt, st' Seitliche SScke mit Reservestilelen. gl. Giftdrüsen, mu. Retraktor des Rüssels, seh. Rüssel- scheide, c. Gehirn, o. obere, u. untere Commissur, n. seitliche Nerven- stämrae. gr. Kopfgruben, v. Seitliche Gefässe, v.d. Dorsales Gefä3s,o' Kopf- gefässschlinge, oe. Oesophagus, i. Darm (nur das Vorderende ange- deutet). Fig. 3. Schematischer Querschnitt durch eine Nemertine. Nach Mac Intosh 1. c. p. 42. ek. Aeussere Haut. a. Rüssel, h. Mit flottireuden Planche XXXIX. Type: Vermes (Vers). Classe Piatodes. Ordre: Nemertiens. Fig. 1. Nemertes Neesii Oerst. se trouvant vers les cötös d'Islande, de l'Angleterre et de la Manche. D'aprös Mac Intosh : A Monograph of the British Annelids, The Nemer- teans 1874, PI. 3, Fig. 6, Fig. 2. Anatomie de \' Amphiporus lactißoreus d aprfes Mac Intosh 1. c. PI. 15, Fig. 3. Le systöme ner- voux est bleu, le Systeme circu- latoire rouge et la gaine de la trorape grise. a. Orifice de la trompe. a', a" et a'" Partie autörieure, mediale et posterieure de la trompe. st. Stylet median avec manche dans le sae clair qui l'entoure. st' Sacs ä stylets lateraus. gl. Glandes de la chambre ä stylets. mu. Muscle re- tracteur de la trompe. seh. Gaine de la trompe. c. Ganglions centraux röunis entre eux par la commissure superieure (o) et par la commissure inferieure (u). gr. Sillon vibiatile. V. Vaisseaux lateraux. v.d. Vaisseau dorsal, v' Ogive cephalique. oe. Oesophage. i. lutestin (on voit seu- lement la partie antörioure). Fig. 3. Coupe transversale sche- matique d un Nemertien. Daprös Mac lutosh 1. c. p. 42. ek. Tegu- ments. a. Trompe. h. Cavite in- Table XXXIX. Type: Vermes (Worms). Class: Piatodes. Order: Nemerteans. Leuckart und Nitsche, Zoologische WuDdtafela. Fig. 1. Nemerles Neesii Oerst. is found on the coasts of the Atlautio (Iceland, England and the Chanuel). According to Macintosh: A Mo- nograph of the Britisch Annelids, The Nemerteans 1874, PI. 3, Fig. 6. Fig. 2. Anatomy oi Amphiporus lacli- floreus. Macintosh PI. 15, Fig. 3. The nervous System is reprodu- ced in bhie, the circulatory System in red and the sheath of the pro- boscis in grey. a. ürib'co of the proboscis. a', a" and a'" fore, middle and posterior part of the proboscis. sc. Median stylets iu the granulär basal apparatus. st' Marginal sacks with reserve-sty- lets. gl. glands. Mu. Retractor of the proboscis. seh. Sheath of the proboscis. c. Brain with o. superior, u. inferior ganglionic commissure. n. Lateral nerves. gr. Cephalic sacks. v. Lateral blood vessel. V. d. Dorsal vessel. v' Ce- phalic blood vessel. oe. Oesophagus, i. Dige.stive canal (only the fore-end indicated). Fig. 3. Schematic transversal-section through a Nemertien according to Mac Intosh 1. c. p. 42. ek. Ekto- derm. a. Proboscis. h. Proboscidiaa 31 158 Vermes (Würmer). Zellen erfüllte Höhle der Rüssel- 8cheidc(scli.). ov.Ovarialsäcke. r.mu. und 1. mu. Ring- und Längsmuskol- lage. Fig. 4. Längsschnitt durch die mitt- leren Körperorganevon einem männ- lichen Telraslemina ßacidum. seh. Rüsselscheide. i. Darmdivertikel (gelb), sp. Spermalsäcke, gefüllt mit Spormatozoen in verschiedenen Entwicklungsstadien. Nach Vogt und Yung, Traite d'Anatomie com- paree, Fig. 135. Fig. 5 — 7. Entwicklung von Nemer- les aus dem Pilidinm. Fig. 5 — 6 nach Metschnikoff, Entwicklung der Echinodernien und Nemertiüen. M6m. Acad. St. Petersbourg, Tome 14, Taf. 9, Fig. 4 und 8. Fig. 7 nach Lenckart und Pagenstecher, untersuch, üb. niedere Seethicre. Arch. f. Anat. u. Physiol. 1858, Taf. 19, Fig. 8. Fig. 5. Pilidium im Gastrulasta- dium. Fig. 6. Anlage der 4 Ektoderm- scheiben, deren verdickte Theile die Haut des Nemertes bilden, während die dünnen Partien (am.) das Amnios liefern, Fig. 7. Pilidium mit völlig ausge- bildetem ISemertes im Innern, am. Amnios. Das Nervensystem ist blau, der Darm gelb angedeutet. Fig. 8 — 12. Entwicklung von Li- neus obscunis aus der Desor sehen Larve. Nach Barrois, Embryologie dos Nemertes 1877, Fig. 20, 25, 32, 37 und 48. Der Urdarra ist gelb angpgeben. Fig. 8. Gastrula von der Bauchseite gesehen mit den vier Ektoderm- einstülpungeu. Fig. 9. Desor' sehe Larve von der Seite. Die Körperscheiben beginnen sich auszudehnen, o. Mundöifnung, k. seh. Kopfscheiben, b. seh. Bauch- scheibeu. Fig. 10. Larve von der Bauch- seite. Die Kopfscheiben (k. seh.) haben sich in der Medianlinie ver- einigt, die Bauchscheiben (b seh.) sind noch getrennt, a. Ektoderm- zapfen, welcher die Anlage des terne de la gainc de la trompe remplie de cellules flottantes. ov. Sacs genösiques. r.mu. Fibres mu- sculaires circulaires. 1. mu. Fibres musculaires longitudinales. Fig. 4. Partie d'un Tetraslemma ßavidum male. seh. Gaine de trompe. i. Culs de sac de 1 intestin. sp. Sper- misacs remplis de masses proto- plasmicjues devenant zoospermes. D'apres Vogt et Yung : Traite d'Anatomie coraparöe Fig. 135. Fig. 5 — 7. Developpement du Nemerte aux dt5pens du Pilidium. Fig. 5 — 6. D'apres Metschnikoff, Entwicklung der Echinodermen und Nemertinen. Mem. Acad. St. Pöters- bourg T. 14, PI. 9, Fig. 4 und 8. Fig. 7 d'aprfes Leuckart und Pagen- stecher, Untersuch, über nied. See- thiere dans: Arch. f. Anat. u. Phys. 1858. PI. 19, Fig. 8. Fig. 5. Pilidium ä l'ötat Gastrula. Fig. 6. Enfoncement des quatre faces ektodermiques formantes les teguments du Nemerte. Les parties aplaties des faces donnent naissance k l'amnios (am). Fig. 7. Pilidium contenant un Ne- merte completement developpö. La systfeme nerveux est bleu, l'intestin est jaune. Fig. 8 — -12. Döveloppement du Lineus obscurus aux depens de la larve de Desor. D'aprfes Barrois, Embryo- logie des Nemertes 1877, Fig. 20, 25, 32, 37 et 48. L'intestin est janne. Fig. 8. Gastrula vue du cötö ventral. Stade de fermeture des quatre de- pressions. Fig. 9. Larve de Desor vue de profil. Fig. 10. Larve vue du cöte ventral. Soudure des disciues antörieures ; naissance de la trompe sous forme dun bourgeon solide ectodermique (a). mes. Cellules mesodermiques. Chamber containing corpusdes. ov. Ovaries. r. mu. and 1. mu. Muscu- lar coats of the body-wall. Fig. 4. Longitudinal sectiou trough the middle part of the body of a male Telraslemma flavidum. seh. Sheath of the proboscis. i. Digestive canal (yellow). sp. Spermal sacks filled vvith spermatozoa in various stages of development. According to Vogt and Yung : Traitö d'Ana- tomie comparöe. Fig. 185. Fig. 5 — 7. Development of Nemertes from the Pilidium. Fig. 5 and 6 according to Metschni- koff, Entwicklung der Echinodermen und Nemertinen. M6m. Acad. St. Pötersb. Tome 14, PI. 9, Fig. 4 and 8. Fig. 7 according to Leuckart und Pageustecher, Untersuch, über nied. Seetbiere in: Arch. of Anat. et Physiol. 1858, Taf. 19, Fig. 8. Fig. 5. Gastrula of Pilidium. Fig. 6. Formation of the four ec- toderm-disks, the thick parts of which form the skin of the Nemertes where as the thin parts (am.) give origin to the amnios. Fig. 7. Pilidium enclosing a fully developed Nemertes. am. amnios. The nervous system in blue, the digestive canal in yellow. Fig. 8 — 12. Development of Lineus obscurus (type of Desor). According to Barrois : Embryologie des Nemer- tes 1877 Fig. 20, 25, 32, 37 et 48. The. archenteron in yellow. Fig. 8. Gastrula from the ventral surface with the four ectoderm disks. Fig. 9. Larve of Desor from the side. The disks begin to extend, 0. Mouth. K.sch. Prostomial disks. b. seh. Metastomial disks. Fig. 10. Larve from the ventral surface. The prostomial disks (K. seh.) are united in the median line, the metastomial (b. seh.) ones are still separated. a. Ectodermic process which forms the inner epi- Vermes (Würmer). 159 inneren Rüsselepithels liefert, mes. Mesodermzellen. Fig. 11. Die 4 Platten haben sich vereinigt und bilden die Haut (ek.) des Embryo, während der Rest des früheren Ektodermes die flim- mernde Larvenhülle (am.) repräsen- tirt. gr. Anlage der Kopfgruben (nach Barrois 1. c. aus dem Ento- derm, nach Hubrecht, Zur Embryo- logie d. Nemortinen, im Zool. Anz. 1885 p. 470, aus dem Ektoderm). Fig. 12. Die flimmernde Larve bat die Larvenhaut abgeworfen. Das Nervensystem (blau) entsteht nach Hubrecht aus dem Mesoderm. Die übrigen Bezeichnungen wie in den voi'hergehenden Figuren. Fig. 11. Les quatre discjues sont soudes et forment l'ektoderme de la larve. Le reste de l'ancien ekto- derme se transforme en peau lar- vaire (am), gr. organes latöraux. (D'aprfes Barrois les organes lateraux prennent naissance aux depens de l'entoderme d'aprcs Hubrecht, Zur Embryologie der Nemertinen dans : Zool. Anzeiger p. 470 aux depens de l'ektoderme.) Fig. 12. La larve couverte de cils vibratiles est sortie de la peau larvaire. fee systöme nerveux (bleu) sc döveloppe aux depens du möso- derme. thelium of tho proboscis. mes. Me- soderm. Fig. 11. The four disks have uni- ted forming the skin (ek.) of the embryo ; the rest of tho former ek- toderm representing the amnios (am.) gr. Cephalic sacks (formed aeeording to Barrois 1. c. from the Entoderm, aeeording to Hubrecht: Zur Em- bryologie der Nemertinen in : Zool. Anzeiger 1885 p. 470 from the Entoderm). Fig. 12. The larve has thrown of the amnios. Tho nervous-system (blue) originates aeeording to Hu- brechl from the Mesoderm. Tho other indications as in the former figures. Chun. Tunicata (Mantelthiere). Tafel XL. Typus : Tunicata (Wantelfhiere). Classe: Tlialiacea (Salpen). Or'<"ung: Cyclomyaria und Desmomyaria. Fig. 1. Scliemiitisch« Darstellung eines Gcschlechtstliioies von üoliolum Mülieii (seitliche Ansicht). DoiioUini hat die Form eines an beiden Seiten ofi'euen Fässchens, sodass das Wasser durch die Mundöft'nung (M.) oiu- strünien und durch die Cloacal- öffnung (B.) austreten kann. Durch die schräg gestellte Kiemenlainello (Br.) wird der Innenraum in eiue vordere Pharyngealhöhle (Ph.) und in eine hintere Cloacalliöhle (GL) geschieden. Die Ortsbewegung wird durch Contraclionen der fassrcifen- ähnlichen acht Mn^kelbänder {U.\i.) bewerkstelligt. Dorsal liegt zwischen drittem und viertem Muskelreifen das Gehirn, von dem stärkere Ner- venstämme zu den Jiuskcln, Flim- merbögen (Fl.) und Eingeweiden ausstrahlen. Ventral liegt in der Pharyngealhöhle der Endostyl (End.) und dicht dahinter das Herz (H.). Flimnierbögen und der Schleim ab- sondernde Endostyl dienen zur Ein- tührung der Nahrung in den Oe- sophagus (oo.). Auf letzteren folgt der Magen (Mg.) und der in die Cloacalhöhle ausmündende Enddarm (A). Doliolum ist, wie alle Salpen, ein Zwitter und zwar reifen glcich- Planche XL. Type: Tunicata (Tuniciens). Classe: Tlialiacea (Salpes). Ordre: Cyclomyaria et Desmomyaria. Fig. 1. Figurc schematisee de l'ani- mal sexuel du Doliolum Mülleri. Le Doliolum ressemble ii un petit tonneau ouvert aux deux cötös, dont Tun est l'ouverture borale(M.) et 1 autre sert de cloaque (E.). La branchio (Br.) obliciua divise l'in- terieur du tonneau et donne nais- sauco ii uu vide anterieur phar3'n- geal (Ph.) et ä un vide de cloaque posterieur. Mu. Muscles ressem- blant ä des cerclca de tonneau. Le cervean (N.) est situe dorsalemcnt cutre le troisi^me et le quatrieme rauscle. Fl. Cercle k eils vibratiles L'Endostyl (End.) et le coeur (H.j, droit dorrifere, sont situ(5-'< ventra- lement. L'Oesophage (oe.) est en plein milieu de la brauche et entre dans l'estomac (Mg.). L'Anus (A.) aboutit daus le cloaque. Le Do- liolum est comme tous les Salpes un hermaphrodite. On trouve en möme temps dans le testioule (H) du sperma et dans Tovarium (Ov.) plusicurs ooufs qui seront rejet^s dans le cloaque. D apres Uljanin, Monographie von Doliolum (Fauna und Flora des Golfes von Neapel, herausgeg. v. d. Zool. Station 1884) S. 9 Fig. 1. Plate XL. Type: Tunicata (Tunicated animals). Class: Bipliora (Salpen). Ordres: Cyclomyaria and Desmomyaria. Fig. 1. Duliulum Mülleri, the sche- matical figure of whieh is deline- ated from the side, has the form of a barrel without bottom and lid, so Ihat the water can enter through the oral aporture (M.) and can stream out by the cloacal (E.) one. By the oblique branchial lamella (Br.) comes the inner cavity to be divided iu an anterior er pharyngeal (Ph.) and in a posterior or cloacal part (Gl.) The animal when swimming is propelled by the contractions of eight muscular hands (Mu.), whieh encircle the body like hoops. The nervous ganglion is situated in the third intermuscular space of the dorsal side and from tbis there run away strenger nervous threads to the muscles, ciliated archs {F].) and intestinal organs. On the ventral in- side of the pharyngeal cavity lies the heart and immediately before it the endostyle (End.), whieh secerns a sort of slime er mucus and serves in connexion with the ciliated archs to make the entrance of food into the Oesophagus. This Icada in the stomach (Mg.) and farthor in the strait-gut (A.), whieh opens in the Leuckart und Nitöche, Zoologwehe Wandtafeln. Tunicata (Maiitclthiere). zeitig in dem Hoden (H.) die Spcr- niatozoeu und in dem Ovarium (Ov.) mehrere Eier, welcbe in die Gloacalhöhle entleert werden. (Nach Uljanin: Monographie v. Doliolum, Fauna und Flora des Golfes von Neapel, herausgeg. v. d. Zoolog. Station 'ISSi S. 9. Fig. 1). Fig. 2. Geschlechtsthier von Dolio- lum Ehrenbevgü Krohn, vom Eünknn gesehen. Das dorsal gelegene Ge- hirn (N.J entsendet acht Nerveu- stUmme, die sich zum Theil nahe ihrer Ursprungsstelle gabeln. Die Kiemenlamelle mit ihren beiden Reihen von Kiemenspalten (Br.) durchsetzt nicht einfach schräg den Innenraum (wie es Fig. 1 von D. iJüUeri veranschaulicht), sondern zieht sich vom zweiten Muskelroifen an, einem geschwellten Segel ver- gleichbar, dessen Concavität nach vorne gewendet ist, zur Bauch- seite. Die bauchständigen Kiemen- spalten, welche bis zum dritten Muskelreifen reichen, sind nicht eingezeichnet. Linksseitig liegen die Geschlechtsorgane. Die Bezeich- nungen sind dieselben wie in Fig. 1. (Nach Keferstein u. Ehlers, Zoolog. Beiträge 1861. Taf. 9. Fig. 1.) Fig. 3. Amme von Doliolum Mülleri. (Nach Uljanin Taf. 9. Fig. 6.) Wie Krohn und Gegeubaur nach- wiesen, beruht die Entwicklung von Doliolum auf einem conipli- eirten Generationswechsel. Aus den befruchteten Eiern der Geschlechts- thiere gehen nämlich geschwänzte Larven hervor, die nach Verlust des Ruderschwanzes sich zu Ammen entwickeln, welche auf ungeschlecht- liche Weise an einem Keimstocke die Geschiechtathier'e durch Knospung hervorbringen. Die Ammen unter- scheiden sich von den Geschlechts- thieren durch den Besitz von nenn Muskelrcifen, welche mit zuneh- mendem Alter sich ansehnlich ver- breitern. An der linken Seite des Körpers findet sich ein Gehörbläschen mit Otolith (ot.), während auf dem Rücken ein mächtiger cylindrischer Fig. 2. Auimal sexuel dn Doliolum Eltrenbergii Krohn vu de dos. Du cerveau (N.) partent huit nerfs. La branehie pourvue de deux rau- gi5es de fentes s'ötend du deuxierae cercle musculaire, pareille k une volle gonfiee dont la concavitö est tonrnee en avant, du cötö du ventre. Du cöte gauche on voit les organes sexuels. Les lettros de signification ont les mömes quo ilans la Fig. 1. (D'aprös Keferstein und Ehlers, Zoologische Beiträge 1861, Taf. 9. Fig. 1.) Fig. 3. Animal gemmipare du Do- liolum Mülleri. (D'aprös Uljanin PI. 9 Fig. 6.) D'apres les de- couvertes de Krohn et Gegenbaur le developpemcnt du Doliolum se fait sur la voie de gönöration altcr- nante. Des ocufs pondus des ani- maux sexuös sortent des larves ä queue c[ui se developpent apres la perte de la queue natatoire en des individus asexues qui reproduisent par bourgeonuement une colonie d individus scxnes. Les individus asexues se diflerent des sexues par neuf cercles musculaires qui en avan^ant en äge s'elargissent. Du cöte gauche du corps se trouve un otolithc (ot.) et sur le dos une grande excroissanco (Ad.) cylin- drique pourvue d'un prolongement du septieme muscle. Grobben prouva qua droit derrifere le coeur se trouve doacal cavity. Doliolum is, a* cvery Salpa, hermaphroditeou.s and has on tho same time mature testes with spermatozoa and Ovaria with a number of ripe eggs, which pass ovor into the cloacal cavity. (After Uljanin: Monographie of Doliolum, Fanna und Flora d. Golfs v. Ne- apel, 1884, herausgeg. v. d. Zool. Station S. 9. Fig. 1.) Fig. 2. The sexual animal of Do- liolum Elirenbergi Krohn, seon from the dorsal side. The cight ner- vous trunks ariving from the gang- lion (N.), situated on the dor- sal side, are bifurcated partly near the origin. The branchial laraolla with the two rows of stigniata (Br.) runs not (unlike to Doliolum Mül- leri) in an oblique way thi'ough the inner cavity, bat leads from the second muscular hoop to the ven- tral side in form of a sail swelled up by a sternwind. On the left side there are the generative Or- gans. The latters have the same signification as in fig. 1. (After Keferstein und Ehlers, Zool. Bei- träge, 1861, Taf. 9. fig. 1.) Fig. 3. Doliolum Mülleri, stoloni- fei'ous animal. (After Uljanin, Taf. 9. Fig. 6). Krohn and Gegen- baur have shown, that the evo- lution of Doliolum results from a complicated alternation of gene- rations. Out of the fecundated egg creeps a tadpoole - like taiied larva which after the loss of the oar- shaped tail comes to be an ase- xual animal budding on a stolon. The muscular hoops the number of which is nine (not eight, like in the sexual animal), onlarge them- selves more and moro during the farther growth. On the left side of the body there is an auditory sac with an otolith (ot.), and on the lack shoots fovth a streng cylindrical excrescenee of the outer wall of the body, which takes up in Ins basal part a projectnre of Fig. 9. Stolo pi'olifer von Sa/pa ■ democralica-viucronata. n. Eiiige- weidekniiiiel (gelb). Mt. Zipfel des Mantels. Nach Leuckart, Zoolog. Untersuchungen Heft II. 185G. Taf. 2. Fig. 10. Fig. 10. Theil einer Ketto von S alpa democralica-miicronata. Die Bezeichnungen sind dieselben wie in Fig. 7 und 8. Ov. Ovarinm. Nach Claus: Lehrbuch d. Zoologie. 1883. Fig. 567. Tunicata (Mantelthiere). Fig. 9. Le Stolo prolifer de Salpa democralica-murronala. n. Nuclöus (jaune). Mt. Pointe du manteau. D'apres Leuckart, Zoologische Unter- suchungen, Heft II, 1856. T»f. n. Fig. 10. Fig. 10. Partie de la chaine de Snipa denwcratica-mucronala. Las significations sont les mönies que dans Fig. 7 et 8. üv. Ovaire. D'apres Claus, Lehrbuch der Zoo- logie 1883, Fig. 567. Fig 9. . Salpa democratica-ntucro- nata, gemmiparous stolon. n. The nucleud or ball of intestina (yellow). Mt. point of the mantle. After: Leuckart, Zoolog. Untersuchungen, Heft II, 1856, Taf. 2, fig. 10. Fig. 10. Salpa democraiica-mu- i-ronala, part of the chain. The signitication of the letters is the same as in iig. 7 u. 8. Ov. Ova- rinm. After: Claus, Lehrbuch d. Zoologie 1883. fig. 567. Chtin. Taf. XL Tunicata (ifantelthiere). Aniwuchs(Acl ) Jeräusseren Körper- wandung sich difFerenzirt, in dessen Basis eine Verlängerung des siebenten Muskelreifens eintritt. Grobben wies zuerst nach, dass dicht hinter dem Herzen ein Stolo prolifer (St. pr.) (= „rosettenföriniges Organ" der früheren Autoren) auftritt, welcher successive Koospen abschnürt. Wäh- rend Grobben diese ..Urknospen" für abortive Gebilde erklärte, zeigte Uljauin, dass sie vermittelst pseu- dopodienartiger Ausläufer ihres Ektoderms auf dem Körper der Amme sich fixiren und nach dem Rückenauswuchs kriechen (Kn.). Auf letzterem sammein sie sich nach und nach in grosser Zahl und fixiren sich in drei Längs- reihen, nie seitlichen Knospen be- zeichnete Gegeubaur als ,,liateral- sprossen", die mittleren als ,, Mittel- sprossen'". Gleichzeitig verliert die Amme durch Rückbildung ihre sanimtlicheu Eingeweide: Kiemen, Endostjl und Darm. Fig. 4. Alte Amme von Doliolum Elirenbergii, vom Rücken aus ge- sehen. Nach Gegenbaur: Uebcr den Enfwicklungscyclus von Doliolum, Zeitschr. f. wissenschaftl. Zoologie. Bd. 7. Taf. XIV. Fig. 2. Fig. 5. Rückeuauswuchs der Amme von Doliolum Ehrenbergü mit Seiten- und Mittelsprossen. Nach Gegen- baur 1. c. Fig. 5. Wie Gegenbaur (der mit Kefcrstein u. Ehlers und Grobben den' Rückenauswuchs für einen ächten Stolo prolifer hielt) zeigte, sind Seilen- und Mittel- sprosscn nicht nur von einander, sondern auch von dem Geschlechts- thier und der Amme verschieden. Die pantofl'elförmig gestalteten Sei- tensprossen (S. Spr.) entbehren näm- lich fast völlig der Muskelreifen und der Cloacalhöhle. Sie pflanzen sich nicht fort, da die Anlage der Geschlechtsorgane frühzeitig rück- gebildet wird und besorgen ver- mittelst ihres ansehnlich entwickel- ten vegetativen Apparates die Er- nährung der Amme. I'ie Mittel- sprossen (M. Spr.) gleichen, abge- "schen von dem Mangel der Ge- un »stolo-prolifer (St. pr.) (organ en forme de rosette) qui fournit des bourgeons. D'apres les obser- vations d'Uljanin ces bourgeons i rampeut sur le corps de Tanimal asexue au moyen de pseudopodes \ vers l'escroissanee du dos. La ils - se rassemblent en grand nombre et se rangent en trois series comme bourgeons lateraux et comme bour- geons mödians. Au mi?me temps l'animal asexue perd les branchies, l'endostyle et le tube digestif. Fig. 4. Grand animal asexue du Doliolum Ehrenbergü vu de dos. D'apres Gegenbaur, üeber den Ent- wicklungscyclus von Doliolum, Zeit- schrift für wis.9ensch. Zoologie Bd. 7. Taf. XIV. Fig. 2. Fig. .5. Excroissance dorsale de Tani- mal asexue du Doliolum Ehrenbergü, D'apres Gegenbaur 1. c. Fig. 5. Les bourgeons lateraux (S. Spr.) et les bourgeons medians (M. Spr.) se diöerent non seulcment entre eux mais aussi, comme Gegenbaur lo prouva, tant des animaux sexues que des animaux asexues. Les bourgeons lateraux ä forme pan- toufle sont dopourvus de mnscles et de cloaque et ncurissent l'animal a.sexuL'. Les bourgeons medians ressemblcnt aux animaux sexues mais n'ont pas d'organes de repro- duetion. Ils developpent unc ex- croissance ventrale sur laquelle se fixe un bourgeon derivant du stolo prolifer et se partageant en plusieurs bouigeons qui forment plus tard les animaux sexues tandis que les bourgeons medians se de- tachent et nagent librement. Ainsi the seveuth rauscular hoop. Grobben has shown the first, that thcre ap- pears immediately behind the heart a gemmiparous stoion dividiug itself in sogments, which drop ofl' succesäively. Hc has supposed that thiä primitive buds are abortive formations, but üljanin points out, that tlicy fix themselvcs by pro- longations of the ectoderm, formed like pseudopodia, ou the body of the asexLial animal and crcep to the dorsal excrescence (Kn.). On this place tbey come together in a large namber and arrange them- selves in three rows. The buds of the outer rows form the lateral germs of Gegenbaur and those of the middlo row the medial germs of the same author. During the budding process the asexual ani- mal undergoes a retrograde meta- morphosis of all the viscera (gills, endostyle and gut). After üljanin, 1. c. Taf. 9. fig. 6. Fig. 4. Doliolum Ekrenbergi, an fullgrown gemmiparous animal seen from the back. After Gegenbaur, IJeber d. Enfwicklungscyclus v. Do- liolum, Zeitschr. für wiss. Zoologie Bd. 7, Taf. XIV. Fig. 2. Fig. .5. Doliolum Ehrenbergi, the dorsal excrescence of a gemmipa- rous animal. Gegenbaur (who sup- posed, as Keferstein and Ehlers and Grobben, the dorsal excrescence to be a true gemmiparous stoion) has shown, that the germs of the middle row and of the two outer rows not only dififer one from annther, but also from the sexual and ascxual animals. The slipper- shaped lateral zooids are nearly wanting the muscular hoops and the cloacal cavity. They have no propagatiön, because the beginning generative organs are soon retro- graded, but they nourish the asexual animal by their very well deve- lopcd vegetative apparatus. The zooids of the middle row resemble the sexual animals, but are wanting generative organs, and form a ven- tral excrescence, on which attaches Tunicata (Mantelthiere). sehlecLtsorgane, vollkommen den Gcschlechtstbiert'n. Sie bilden einen ventralen Auswuchs (A. v.), auf welchem sich cinß vom Stolopro- lifer der Amme abstammoude Ur- knospe fixirt. Letztere tbeilt sich mehrmals und liefert dadurch eine grössere Zahl von Knospen, die sich späterhin zu den Geschlechts- thieren ausbilden, wahrend gleich- zeitig die Mittelsprossen sich von der Arame loslösen und frei umber- schwimracn. Nach Uljanin setzt sich also der Entwicklungscyclus von Doliolum aus einer Ammen- gcueration mit ventralem Stolo pro- lifer und aus einer polymorphen Geschlechtsgeneration mit drei ver- schieden gebauten Doliolum-Formen zusammen. Von letzteren bilden die Ernährungsthicre und die Mittel- sprossen oder Pflegethiere frühzeitig die Anlagen der Geschlechtsorgane zurück, während die Geschlechts- thiero aus Urkuospen entstehen, die sich auf den Pflegethieren fixirten. Fig. 6. Schematische Darstellung einer Seitensprosse. (Nach Uljanin 1. e. Seite 11.) M. Mundöffuung. N. Gehirn. Br. Kiemcuspalten. Eud. Endostyl. Fl. Fiimmerbogen. Oe. Oesophagus. Mg. Magen. A. End- darm. H. Herz. Fig. 7. Sa!pa pinnnia, Geschlechls- thicr, Original. Fig. 8. Salpa piniiala, Amme mit Stolo prolifer, Original. M. Mund- öffuung. Cl. Cloacalöffnung. Br. Kiemeuband. N. Nervensystem. Fg. Flimmergrube. Fl. Flimmerriune. Ed. Endostyl. D. Darm (gelb). BD. Blinddarm. Oe. Oesophagus. A. After. H. Herz (roth). Mu. Muskelbünder. Mt. Mantel. Dr. Drüsen. In Fig. 7 bedeutet weiter- hin E. Embryo in der Pharyngeal- höblc. T. Hoden mit «einer Aus- niündung T'. x. Zapfen, ver- mittelst dessen ursprünglich die Kettenthiere zusammenhingen. In Fig. 8 ragt der Stolo prolifer (St. pr.) ans der Scheide (Seh ). C Kette von jungen Gesehlechts- thiereu. la generation sesui^e du Doliolum d'aprfes Uljanin consiste d'aniraaux iateraux ä forme pintoufle et d'ani- maux mediana qui tons \en deus ne developpent pas des organes de reproduction. Les animaux sexues prennent naissance de bourgeous fixes sur 1 excroissance ventrale des animaux medlans. Fig. 6. Änimal lateral ä forme pan- toufie. D apres Uljanin 1. c. p. 11. M. Boucha. N. Cerveau. Br. Bran- chie. End. Eiidostyle. Fl. Cercle ä cils vibratiles. Mg_. Estomac. A. Anus. H. Coeur. Fig. 7. Salpa pinnala. Animal se- xuel. Original. Fig. S. Salpa pinnala. Animal asexue. Original. M. Bouche. Cl. Cloaque. Br. ßranchie. N. Cerveau. Fg. Fos- sette ä cils vibratiles. Ed. Endo- style. D. Intestin (jaune). B.D. C'ul de sac de l'intestin. Oe. Oeso- phage. A. Anus. H. Coeur (rouge). Mu. Muscies. Mt. Mauteau. Dr. Glandes. E. (Fig. 7) Embryon. T. Testicule avec sou ouverture T'. X. Excroissement servant pour la fisation des animaux de la chaiue. Fig. 8. St. pr. Stolo-prolifer. Seh. Gaine. C. Chalne composee de jeuues animaux sesues. itielf a primitive bud coming off from the gemmiparous stolon of the asexual animal. This single bud divides itsslf into a larger number of secundary buds, whicli becorae to be developed into the se- xual arainals, while at the same time the zooids of the middle row drop off from tho asexual animal and float about indepeiidetitly. After the investigations of Uljanin the cycle of evolution in Doliolum is coraposed by two generations, the one formiug ascxual animals with a ventral gemmiparous stolon, tho other polymorpliic sexual animals of three ditferent forms. Two of these loose soon their generative Organs by retrogradation while the third alone brings them to complcte development. The former ai'e the above mentioned zooids of nntrition and of fosterage, bearing the sexual animals. (After Gegenbaur 1. c. Fig. 5.) Fig. 6. Bud of one of the lateral rows, Schema. M. Oral orifice. N. Ganglion. Br. Stigmata. End. En- dostyle. Fl. Ciliated archs. Oe. Oe- sophagus. Mg. Storaach. A. Rectum, H. Heart. After Uljanin, 1. e. P- H- Fig. 7. Sa/p« ;unna/a, sexual animal. Original drawing. Fig. 8. The same, asexual araiual, with the gemmiparous stolon. M. Oral orifice. Cl. Cioacal aperture. B. Band of branchia. N. Nervous System. E\ g. Ciliated ditch. Fr. Furrow with ciliae. Ed. Endostyle. D. Gut(yel!ow). BD. Blindgut. Oe. Oesophagus. A. Anus. H. Heart (red). M. Museular bands, Mt. Mantle. Dr. Glands. In fig. 7 is far- ther the signification of the letters as füllows: B. Embryo in the pha- ryngeal cavity. T. Testis with bis orifice T'. x. Littlo piu or hook by which the single animals of the chain are originary closed togetber. In fig. 8 the gemmiparous stolon (St. pr.) stand out from the sheafh (Seh.). C. Chain of young sexual animals. Original drawing. Mollusca (Weiehthiere). Tafel XLfll. Typus : Mollusca (Weichlliiere). Classe: Gasteropoda (Bauclifüsser). Ordnung: Pteropoda (Flosaenfüsser). Ordnung: Heteropoda (Kielfüsser). A. Pteropoden. Fig. 1. Anatomie der Cieseis aci- ciila Rang, von der Rückenseite dargestellt, als Repräsentant der be- schälten Pteropoden (Farn. Hya- leidae). Der bintore Theil ist weg- gelassen. Fl. die beiden Flossen, die anf ihrer Unterseite je mit einer Wimpersclmur ausgestattet sind und dem Fnsse oder Mittel- lappen MIj. ansiuen. Der Ver- dai.iungsapiiarat (gelb) beginnt mit der Mundöffnnng 0., in deren Nähe sich die 2 kleinen Tentakel T. befinden. Sie führt in den Oeso- phagus Oe., der sieh späterhin zu dem von Leberschliiuchen umlagerten Magen M. erweitert. Von hier aus zieht der Dünndarm nach hinten, biegt aber nach kurzem Verlauf schlingenförniig nach vorn, um rechts an der Seite des Körpers durch den After A. in die Mantel- hijhle MH. zu münden. An der üebergangsstelle des Magens in den Darm inserirt sich ein langer ßlind- sack Bis., der noch eine Strecke ■über die Dünndarmschlinge nach Lenckart und Nitechc, Zoologidcbe Wandtafel Planche XLIII. Type: Mollusca (Mollusques). Classe: Gasteropoda (Ga.steropodes). Ordre: Pteropoda (Pteropodes). Ordre: Heteropoda (Hdteropodes). A. Pteropodes Fig. 1. Anatomie de Creseis aricuta Rang, representant l'ordre des Pte- ropodes ii coquilie externe (Fam. Hyaleidao), vu du cöte dorsnl. La partie posterienre du corps n'est pas dessinöe. Les deux nageoircs FL, qni ä leur face inferieure sont pourvues dune rangee de ciis s In- serent an pied ou lobe median (epi- podium). ML. L appareil digestif (colore en jaune) commeni;iint par la bouche 0-, aupres de laquelle se trouvent deux petits tentaculos T, entre dans l'oesophage Oe., c[iii en s'elargissaul forme plus tard Testomac M., entoure par le foie. D'ii-i l'intestin se dirige d'abord en arriere, puis se reeourliant en avant se termine ä la partie droite du corps par l'anus A. dans la cavite palleale. An bont de l'estomae prend origine uu long diverticle en cul de sac blS., qui depasse en arriere i anse de 1 intestin. Les organes de la tirculation (ronges) ne .sont repr^sentes que par des vaisseaux arteriels : le veiitricnle du Plate XLUI. Type: Mollusca (Mollusca). Class: Gasteropoda (Gastropodes). . Order: Pteropoda. Order: Heteropoda. A. Pteropoda. Fig. 1. Anatomy of Creseis aclculn Rang as a represeutative of tbe Pteropoda wilh shells (Fam. Hya- leidae). The animal is opened frdm the dorsal ^ide, and the anterior parts only are drawn. Fl. the two epipodia, eaeb of them furnished on its nnderside with a raie of cilia, and attached to the foot or raiddle- lobe ML. 'J'he alimentary canal (yellovv) beginswith an oral opeuing ()., at the sides of whidi tlicre are two üttle tentacles T. Tlio month leads into the guUet Oe , this further into a stomach M. surrounded by the liver. From the stomach tlic iutestine runs a siiort way backwards, then makes a flexure, curviug itseli /orwards and opens by an anus A. on the right side of the body in the mantle-cavity MPT. Where the stomach tnrns into the intestine a long coecum opens Bis , which runs further backwards than the fleiure of the duodenum itself. There pxists a System of arterial blood- 35 Mollusca (Weichthiere). hinten hinaus ragt. Die Kreis- laufäorgano (roth) sind nur durch arterielle Gefiisse vertreten. Die Hauptarterie entspringt aus dem Ventrikel des Herzens VC. Das venöse Blut sammelt sich in dem Pericardialsinus und tritt von da durch ein Ostivim in den Vorhof Ate, der es dem Ventrikel zu- führt. Das Excretionsorgan EO. (braun) stellt einen langen Sack dar, der durch 2 flimmernde Oeft'-j nungen einmal mit dem Pericardial- sinus (bei **) und sodann mit der Mantelhühle (bei *) in Ver- bindung steht. Der Ncrveuring N. zeigt Ganglien, die unter dem Schlünde zu einer grösseren Masse vereinigt sind. Letztere entsendet nach vorn 2 grosse Nerven zu den Flossen, nach liinten 2 ebensolche zur Versorgung des Mantels. Von Sinnesorganen sind nur 2 Gehör- blasen GB. (auf dem Hirnganglion gelegen) entwickelt. Die Geschlechts- organe endlich (grün) setzen sich zusammen aus der Zwitterdrüse ZD., welche nach vorn den Zwittergang ZG. entsendet. Dieser führt in fast geradem Verlaufe zur Ge- schlechtsöff'nung GO., nimmt aber vorher die Aust'ührungsgänge einer ansehnlichen Drüse (Uterusdrüse UtD.) und des langgestielten Re- eeptaculum seminis RS. auf. WS. Wimperschild (vermuthlich Geruchs- urgan). "Nach Gegenbaur, Unters, über Pterop. u. Heterop. Leipzig 1855. Taf. 2. Fig. 1 u. 3. Fig. 2. Cymbiitia Peranii (Fam. Cymbnliidae) Cuv., schwimmend dar- gestellt mit ausgebreiteten Flossen. Die pantoft'elförmige Schale ist von durchsichtiger Beschaifenheit. Mit Zugrundelegung von Cuvier, Rfegne animal, Mollusques PI. 16. Fig. la. Fig. 3. Eine noch wenig ent- wickelte Cymbulieen-Lawe (Tiede- mannio). Neben der Mundöft'nuiig sieht man den rechten Segellappen S., aus oberem und hinterem, un- terem und vorderem Wimpol be- stehend, dahinter die Flossenflügel Fl. mit den Cliromatophoren, und im Innern der primordialen Schale die cocnr VC. donne naissance ä l'artfere capitale ; Ic sang veincu.x affine dans le sinus pöricardique et pe- nötre d'ici par un ostium dans 1 atrium AtC. qui le conduit au ventricule. L'organe d'excrelion (brun) forme un sac allongd EO. qui par deux orifiees ciliös com- nuinique d'abord avec le sinus peri- cardique (chcz **), pnis avec la cavite palleale (chez *). L'anneau nerveux N. se compose de ganglions qni au dessons de l'oesophage sont reiinis en uno masse assez grande. Celle-ci euvoie deux grands nerfs nn avant ans nageoires, denx en en arriere ponr innerver le manteau. En fiiit d organes de sens ne sont developpiies que deux vösieules au- ditives GBl. situees snr le ganglion cepbalique. Les organes de repro- duction (colort's en vert) se eom- poseut de la glande herniaplirodi- tique ZD. de laquelle se porte en avant le canal hermaphroditique LG. Ce dernier traverse la cavitö viscerale en ligne presque droitc et debüuche par lorifice genital GO. apres avoir re(;u les condnits d une glande bien volumineusc UtD. et du receptacle seminal KS. allouge. WS. bouclier cilie (probablement Organe olfactiv). D'apres Gegen- baur, Untersuch, üb. Pterop. u. Heterop. Leipz. 1855. PI. IL Fig. 1 u. 3. Fig. 2. Cijmliulia Peionii Cuv. (Farn. Cymbnliidae). L'animal est repre- sente nageant les nageoires eten- dues. La eoqilille en forme de sabot est transparente. En partie d'api-fes Cuvier, Regne animal, Molbisquos PI. 16. Fig. la. Fig. 3. Etat encorc peu developpe dune larve Cymbutiide (Tiede- mannia). A cötii de l'ouverture buccale on voit la voile droite D. eomposee d'une ,pieee superieure posterieure et d'une piece inf(5riem-e anterieure; derriere eile les nageoires Fl. avec les chroniatophores. Dans Tinterieur de la coquille primor- vessels (red) only; the aorta arises- from the ventriclo of the heart VC ; the venous blood flows into the pericardial .sinus, from there by an ostium into the single au- riele AtC, and from this into the ventricle. The excretory organ (brown) EO. forms a long pouch, whith comnninicates by a ciliated opening with the pericardial sinus (in **) and with ihe mantle-cavity by a similar one (in *). The ner- vous ring N. is composed of ganglia, which are united below the gullet into a large mass. From the lattor ariso two strong nerves, which provide the epipodia, and two other ones, which provide tho mantlc. There are no other organs of sense besides two auditory vesicles GB. situated immediatly on the cerebral ganglion. The reproductive organs (green) consist of an ovotestis ZD. with a Single excretory dnct ZG. running forward directly to the genital aperture GG., but taking up before its opening the ducts of a large gland (the so-called uterine- gland, ütD) and ot the long stalked receptaculum seminis RS. A ciliated scutcheon WS. is probably an. oi'gan ot smelling. After Gegen- baur, Unters, üb. Pterop. u. Heterop. Leipz. 1855. Taf. II. Fig. 1 u. 3. Fig. 2. Cijmhutia Perronii Lcss. swimming with expauded epipodia ; the slipper-shaped sliell is trans- parent (famiiy of Cymbnliidae). Partly after Cuvier, Rfegne animal. Mollusques Taf. XVI. Fig. la. Fig. 3. A very young larva of a Cytnbulian (Tiedemunnin). To the side of the oral aperture the right velum is to be seen consisting of a snpero-posterior and of an in- fero - anterior pcndantlike lobe ; behind it the epipodia Fl. with the chromatophores and the pri- mordial shell containing the viscera Mollusca (Weichthiere). Elemente und Endoigane des Auges, währeiiil das Mittelstück den Glas- körper in sich einschliesst. NO. der an den einen Kand diir Canna tretende Nervus opticus. Nach Greiiacher, Abhandl. zur vergl. jAnat. d. Aug. II. Das Auge der Heterop. Halle 1886. Taf. 1. Fig. 1. Pig. 10 u. 11. Darstellung der Geschlechtsorgane von Firoloides Lesiteuiii. Nach Leuckart, 1. c. Taf. 1. Fig. 10 u. 11. Fig. 10 zeigt den männlichen Apparat mit Nueleus und Copnlatinnsorgan. Ho. Hoden, Vd. vas deferens, P. Penis mit dem Flagellum Fl. Fig. 11. Weibliche Organe und Eierschnur. Ov. Ova- rium, RS. receptaculum serainis, ED. Eiweissdrüse, Va. Vagina, EO. der nach Aussen sich öffnende Nierousack, der, wie bei den Ptero- podeu, mit dem Herzbeutel in Zu- sammenhang steht. Die übrigen Buchstaben wie in den früheren Figureu. Fig. 12. Anatomie der Atlanta Pe- runii Less. mit beschältem, spiralig aufgewundenem Eiugeweidesack. Die unpaaren Organe sind meist vollständig, die paarigen nur von der linken Seite gezeichnet. Der Fuss ist tief gespalten ; der Vorder- theil repräsentirt die mit einem Saugnapf Sn. versebene Flosse FL, während der hintere Theil mit einer als Deckel dienenden blattartigen Verbreiterung B. einen schwanz- artigen Anhang bildet. Verdauungs- apparat, Kreislauforgane, Nerven- system und Geschlechtsorgane schliessen sich in ihrer Bildung an die bereits früher geschilderten Verhältnisse an; die blattartigen Kietneu KL. hängen in eine be- sonders entwickelte, mit einer Wiraperleiste (Geruchsorgan) WL. ausgestattete Kiomenhühle hinein. MR. der grosse ßückziehmnskel, ver- möge dessen das Thier sich ganz in seine Schale zurückziehen kann. Nach Gegenbaur, 1. c. Taf. VI. Fig. 1. les elements nerveux et les or- gane-s teriuinaux de 1 oeil, tan- dis que la partie cylindriqae ren- ferme le corps vitre. NO. indique le nerf optique qui entre par le bord de la carina. D apres Gre- nacher, Abhandl. zur vergl. Anat. d. .\uges. II. Das Auge der Hetero- podcn. Halle 1886. PI. 1. fig. 1. Fig. 10 et 11. Organes sexnels de Firoloides Lesiieurii. D aprfes Leu- ckart 1. c. PI. 1. fig. 10 et 11. Fig. 10. Organes mäles, composes de nuclcus etd appendice copnlatenr. Le testiciilc est diisigne par Ho., le conduit deferent par Vd., le penis avec son flagellnm par P. et Fl. Fig. 11. Organes femelies por- tant le cordon d'oeufs. Ov. ovaire, RS. receptade seminal. Ed. glande albuminipare, Va. vagin. Le rein forme en sac EO. est comme ehez los Pteropodes en communi- cation avec le sinns pericardique. Les autres lettres designent les mßmes organes que dans les figures pröcedentes. Fig. 12. Anatomie d' Atlanta Peronii Less. dont le sac visceral enfermö dans nne coqnille est contourne en Spirale. Les organes impairs sont en göneral dessin^s entiörement, les organes pairs ne sont representes que du cöte gauche. Le pied est profondement fendu; la partie an- terieure representa uns grande na- geoire Fl., pourvue d'vme ventouse SN., tandis que la partie posterienro niunie dun ölargissement en forme de feuille B. servant de couvercle, forme un appendice caudale. Les organes digestifs, l'appareil circula- loire, le Systeme nerveux et les organes genitaux sont en general formes ainsi que dans les especes precödentes; les branchies foliacees KL. sont caehees dans une cavite branchiale, pourvue d'uno rangee de cils (organe olfactif) WL. MR. le grand niuscle retracteur. h l'aide duquel l'animal peut se rötirer en- tiferement dans sa ccquille. D'aprfes Gegenbaur. 1. c. PI. VI, Fig. 1. cindes the vitrous body. The nervas opticus NO. applies itself to oue of the borders of the carina. After Grenacher, Abhandl. zur vergl. Anatomie des Auges. IL 188G. Taf. I. Fig. 1. Fig. 10 and 11. Diagraras of the reproductive orgaus of Firoloides Lesueurü ; after Leuckart 1. c. Taf. L Fig. 10 and 11. Fig. 10. male Organs vvith the nueleus and the Organ of copulation. Ho. le,stes, Vd. vas deferens, P. penis with the flabellum Fl. Fig. 11. Pemale Organs with the string of eggs. Ov- ovarium, RS. receptaculum semlnis, ED. albumen-gland, Va. Vagina, EO. outer oritice of the renal sack connected with the peri- eardium in the same manner as in the Pteropoda. The signification of the other letters is the same as in tho former figures. Fig. 12. Anatomy of Atlanta Pe- ronii Le.ss. with the spiraly con- voluted visceral sack enclosed in the shell. Only the median organs are generaly drawn completely, of the paired organs only the left. The foot is deeply divided, its an- terior part forms a swimming lap or fin SN. endowed with a sucker Fl., whilst the posterior part re- sembles a taillike appeudage with a leaf-shaped eulargement B., which serves as lid or operculum. The structure of the nervous System and of the organs of digestion, circulation and propagation is prctty conform with the corresponding parts already deseribed. The la- niellar branchiae KL. or gills are suspended in a distinct gill-cavity furnished with a ciliated band. WL. Organ of sraelling. By the action of the large rausculus re- tractor MR. the animal can be re- tracted within its the shell. After Gegenbaur, 1. c. Taf. VI. Fig. 1. Leuckart. (Zeichnung von Dr. Looss ) Mollusca (Weichthiere). Eingovveide (wie in Fig. Gj. Nach Krohn, 1. c. Beitr. z. Entw. -Gesch. tl. Hpterop. u. Pterop. Leipz. 1860. Taf. 1. Fig. 10 Fig. 4. Cliune horealis Pall., von der Damhseite dargestellt, als Ke- prilseutant der nackten Pteropoden (Farn. Gymnosomata). I'ie Kopf- kegel KK, welche die Mundöfifnung iirastelien, sowie die Tentakel An. und der ansehnliche Penis P. sind au.sgeslreckt. Fl. Flossenflügel, HZ. Halszipfel Nach Eschricht, Anato- mische Untersuchungen über die Clione horealis, Kopenhagen 1838. Taf. 1. Fig. 2, Fig. 5. Anatomie der Cliopsis Kroh- nii (Clio mediterranca Gegenb.;. Gleichfalls eine schalenlose Ptero- pode. Die Organisation ist im Wesentlichen dieselbe, wie sie bei Cresüis geschildert wurde ; auch ist die Bezeichnung sowohl, wie die Wahl der Farben die gleiche, wie in Fig. 1. ES. Eingeweide- sack. Nach Gegenbaur 1. c. Taf. V. Fig. 13. Fig. 6. CToniden-Larve in der ersten Entwicklungsperiode Ton der Rü- ckenseite, mit einer Schale, die später abgeworfen wird. Man sieht die beiden grossen Segellappen Fl., den Fuss/ipfel F., die Eingeweide, hier aus Oesophagus üe., Magen M. mit Leber L. und Darm D. be- stehend, das vermuthliche Nerven- system N. und den grossen Rück- ziehmuskel MK. Nach Krohn, 1. c. Taf. 1. Fig. 2. Fig. Pneumodermun-ha,rve mit entfalteten Haft- und Saugorganen und zwei Winiperkränzen. Der Pharynx Ph. und die Hakensäcke HS. sind vorgestreckt. Nach Gegen- baur, 1. c. Taf. IV. Fig. 10. B. Heteropoden. Fig. 8. Firola (Plerolrachea) curo- iiata Forsk. Weibchen (ohne Saug- napf am Kielfusse). Die ver- schiedenen Organsystenie siud durch die eutsprec^henden Farben hervor- gehoben. Der Verdauungsapparat diale on di^tingue les intestins | (oonime dans fig. 6j. D'apres Krohn, { Beitr. z. Entw.-Gesth. d Heterop. 1 u. Pterop. Leipz. 1860. PI. 1. fig. 16. i Fig. 4. Cliune horealis reprösentee du CÜ16 ventral (comnie reprt'sen- i tant des Pteropodes nus), Farn. Gymnosomata). Les appendices co- niques de la tete KK , qui entourent la bouche, ainsi que les tentacules T. et le penis a«sez grand sout etcndus ; Fl. nageoires aliformes, HZ. appendice du com. Ii'apres Eschricht, Anatom. Cnters. üb. d. Clione horealis. C'openhague 1838. PI. 1. fig. 2. Fig. 5. Anatomie de Cliopsis Krolinii, Pteropode nu. L'organisation de l'animal est en genöral la mßme que nous l'avons deerite chez. Cre- sijis, de mGme la dösignation et les Couleurs des organes comme dans fig. 1. ES. Sac visceral. D'aprös Gegenbaur, 1. c. PI. V, fig. 13. Fig. 6. Larve dune Clionide dans le Premier 6tat de developpement vue du cöte dorsal, pourvue d'une coquille, qui disparait plus tard. On y voit les deux grandes nage- oires Fl., le pied F. ainsi que les intestins, qui se composent ici de l'ocsophage Oe., de l'estomac M. avec le foie L. et de l'intestin ü. Le Systeme nerveus snppose est de- sign6 par N. et le grand muscle rctracteur par MR. D'aprös Krohn, 1. c. PI. 1. fig. 2 Fig. 7. Larve de Pncnmodermon avec les appareils fixateurs et su- ceurs etendus et deux couronnes d.! cilä. Le pharynx Ph. et les re- ceptacles des crochets sont egale- ment etendus. D'apres Gegenbaur, 1. c. PI. IV. fig. 10. B. Heteropodes. Fig 8. Firola (Pte.rolrachea} coro- nala Forsk. Lulividu femelle dont le pied n'a pas de ventouse. Les organes sont marques par les Cou- leurs correspondantes. L'appareil digestif commence par la bouche 0. (like in Flg. 6) .U'ter Krohn, Beitr. z. Entwiekl. -(beschichte der Heterop. u. Pterop. Leip/.. 1860. Taf. I. Fig. 10. Fig. 4. Clione horenlis Pall. drawn from the abdominal (anteiior) side as a representative of the Ptero- poda without shelLs (Farn. Gymno- somata). The cephalic cones KK. whicli are arrangcd around the oral aperture, also the tentades An. and the hirge penis P. are ex- tended. Fl. Epipodia, HZ. the tip of the neck. After Eschricht, Ana- tom. Unters, über die Clione bor. Kopenhagen 1838 Taf. I. Fig. 2. Fig. &. Anatomy of Cliopsis liruhnii, likewise a Pteropod without she'l. The Organisation of this aninial is in gcneral the same as that of Crestiis abüve described, and the same co- lours are employed as in F'ig. 1. ES. the bag-shaped mass of viscera. After Gegenbaur 1. c. T. V, Fig. 13. Fig. 6. Larva of a Clionidian in the first stage of development, shown from the dorsal side, whith a shell, which is ca&t afterwards. The two largo epipodia Fl., the tip of tho foot F., and the viscera, consisting of a gullet Oe., a stomach M. with the liver L. and the intestino D. are to be seen. The supposed nervous System N., and the large museulus retractor MR. After Krohn 1. c. Taf. I. Fig. 2. Fig. 7. The larva of a Piieumo- dermon with the o'rgans of affixing and sucking expanded and with two bands of cilia. The Pharynx Ph. aud the crotchct-bag.5 HS. are also expanded. After Gegenbaur 1. c. PI. IV. Fig. 10. B, Heteiopoda. Fig. 8. Firola (Plerotrachea) coro- nala Forsk. Female without sueker on the carinated foot. The various Systems of organs are characterized by the corrcsponding colonrs. The alimeutary eanal begins at the '■hf>' Mollusca (Weiciithiere). bogiiuil mit Jem Munde 0., der zunächst in einen kräftigen, mit wohl entwickelter Radnla ver.-eheneu Pharynx Ph. hineinführt, dem zwei lange Blindsohläuche fSpeichel- drüsen) anhängen. Der daraus nach hinten hervorkommende Darm D. durchzieht in gerader Linie den Thierkörper nnd mündet srhliess- lich auf einem konischen Kücken- Zapfen (Nucleus) durch den After A. nach aussen. Beim Eintritt in den Zapfen besitzt der Dann line von der Leber L. und den eng damit ver- quickten Ueschlechtsorgaueu um- lagerte El- Weiterung. Die Kreislauf- organe sind im Wesentlichen gebaut wie bei den I'teropoden. Das Blut durchströmt, ehe es sich im Atrium dos Herzeus AtC. sammelt, die Kiemen K. Die oberen Schlund- knoten sind von ansehnlicher Ent- wicklung. Sie geben nach hinten Commissnrstiänge ab für die Pe- dalgangiien (untere Schlundgau- glien) PG., und entsenden Nerven sowohl an die Sinncsoigano (Augen Oe., und Ohren), sowie an den Pharynx. Die Pharyngealnerven haben, der rüsselförniigen Bildung des Kopfendes zufolge, eine unge- wöhnliclie Länge und bilden an der Basis, der Speicheid rüsenschläurhe ein kleines Bucoalganglion. Das nnpaare Viseeralganglion liegt in ansehuli( her Entfernung von dem Fussknoten an der Basi.-' des Rücken- zapfens. Aus ihm entspringt u. a. der Nerv für das muthmas^liche Ge- ruchsnrgii.n (WS.). Nach Leiukart, Beitr. zur Nalurgei^eh. d. Cephalnph. Zool. Unters, Heft III. Taf. l. Fig. 1. Fig. 9. Das linke Auge von Plero- Iracliea curunala, von der liürken- seite gesehen. Der Umfang der stark gewölbten Cornea ist durch die Linie Co. angegeben ; L. ist dit^ Linse. Das nach hinten daran sieh anschliessende Mittclstück hat eine fast cylindrijche Form und ist stark, wenngleich unregelmäs^ig, pigmen- tirt. Das letzte von der Seite zu- sammengedrückte kal)nartig>' Augen- segment (Carina, Ca.) ist scharf abgesetzt. Es enthält die nervösen qui conduit dans un pharjiix Ph. assez fort et arme d'une radula bien developp^e. Deui longues glandes salivaires en forme de enl de sac s'in.serent ä son extremite an- terieure. L'intestin D. qui fait suite au pharynx traverse en ligne droite le Corps de l'animal et vient de- boucher en dehors par l'anus A. situe sur une elövation conique dor- sale (nucleus). En entrant dans ce nucleus 1 intestin forme une dila- tation enfouree par le fuie L. et les organes sexuels. L appareil cir- culatoire est construit dans ses trails priucipaux romme chez les Pteropodes. Avant de se rendre dans l'atrium du coeur AtC. le sang parcourt les brauchies K. Les ganglions cerebroides ,sout bien de- veloppes et donuent en arriere les rommissures pour les ganglions pe- daux (ganglions oesophagiens infe- rieurs) PG., les ncrfs des organes sensilifs (yeux Oe.. oreillcs), aiusi que les nerfs du pharynx. L'ex- tremite anterieure du corps etant allongee en forme de trompe, les nerfs pharyngiens ont une longueur extraordinaire et fornient ä la base les glandes salivaires un petit ganglion buccal. La ganglioii vis- ceral impair se trouve bien eloigne des noeuds pedaux a la base d'ele- ration dorsale ; il donne naissance entre autres au nerf qui se rend ä Torgane olfactiv presunie WL. D'apre= Leuckart, Beitr. z. Natur- gesch. d Cephalophon-n. Zool. Un- tersuch. III. PI. 1. ii^'. 1. Fig. y. Oeil gauche de Plcrolruchea curunaln du cöte dorsul. La peri- pherie de la cornee fortement voütee est marquee par la ligne Co. L. dcsigne le cristallin. La partie mediane qui suit en arriere pre- sente une forme prestfue cylindrique et est pourvue assez iri'egulieroiuent de beaucoup de pigmeut. Le dernier Segment de l'orgaue (Carina Ca.) est comprimß des cötes en forme de ranot distinctivement separe de la partie cj-lindriquc. II contient mouth 0., which leads firstly in a strong pharynx Ph. furnished with a well developped radula and with two long adherent blind Pouches or bags (the salivary glands). The gut D. arises from this pha- rynx, runs iu a direct iiue through the body of the animal and opens on a dorsal cone (nucleus) by the anus A. Where the gut enters into the nucleus it fornis a dilatation, which is surrounded by the liver L. and the repro- ductive Organs dosely imbedded in the substance of this gland. The Organs of circulation have essontially the same structure as in the Pteropoda. The blood before entering the atrium of the heart AtC. runs through the branchiae K. The cerebral ganglia are well deve- lopped and give off commissures to the ganglia pedalia PG. and nerves not only to the organs of sense (eyes Oe, cars) but also to the Pharynx. The pharyngeal nerves on account of the head,being shaped like a proboscis, of an extraordi- nary length form a liltle ganglion buccale on the basis of the salivary glands. The singlo ganglion vis- cerale is siluatcd on tlie basis of the dorsal cone or nucleus tolerably far off from tlie ganglion pedale ; it gives off a nerve to the suppo- scd Organ of smelling WL. After Leuckart, Beitr. z. Naturgescb. d. Cephalophoren. Zool. Unters. IIL Taf. I. Fig. 1. Fig. 9. Left eye of Ftenitnirliea coronata from the dorsal side. Tue circumference of the liighl3' convex Cornea is marked by the line Co; L. is the lens. Bchind it a nearly cylindrical, strongly but irregulary pigiuented middlo-part is attarhed. The last segment of the eye very distinctly set off (the Carina, Ca.) is side ways compressed uot unlike the keel of a boat and contains the nerves and their terminal Cle- ments, whilst the middle-part in- Vermes (Bandwürmer). »NVERTEBRATE 200L0GY Tafel XLIV. Typus : Vermes (Würmer). Classe: Piatodes (Plattwürmer). Ordnung: Cestodes (Bandwürmer). Fig. 1 — 9. Organisation und Ent- wickelung des Bolhriocephn/us latus, di'S sog. Grubeukopfes (Fam. Bo- thrioceplialidae). Fig. 1. Der ausgebildete Bandwurm mit Kopf und Gliedern Die letz- teren sind in der Plächenlage ge- zeichnet und lassen in den auf ein- ander folgenden Abschnitten ihre allniählige Ausbildung erkennen. In den reifen Gliedern sieht man den mit hartschaligen Eiern ge- füllten Uterus in Form eines rosettenartig gestalteten Körpers durch das Mittelfeld hindurcb.sehim- luern. Die Gliedi-r selbst sind breit und kurz, der Kopf von un- bedeutender Grösse und einer fast lanzettförmigen Gestalt. Nach Leuckart, Parasiten des Menschen. 2. AuH. Bd. T. Abth. 1, Fig. 137. Fig. 2. Kopf mit anhängendem Halse in der Flächenlage. (ori- ginal. Fig. 3. Derselbe von der Seite ge- sehen, so dass eine der den Glieder- fliicheu zugekehrten zwei Sauggruben in Form einer langgezogenen Spalte sichtbar wird. Original. Fig. 4. Querschnitt durch den Kopf, um die liildung der Sauggruben Planche XLIV. Type: Vermes (Vers). Classe: Piatodes (Vers plat.s). Ordre: Cestodes (Vers rubaues). Fig. 1 — 9 representent l'organisa- tion et le developpement du liothrio- cephalus talus (Kam. Botlirioce- phalides). Fig. 1. Le ver montrant la töte, divise en sections. Les proglottis sont dessines de la face et mon- trent ä mesure cju'ils sont plus eloignes de la feto un ddveloppe- ment plus avance. Dans los seg- ments posterieurs 1 utärus situe sur le milieu de la face a la forme d une rosetto et contient des oeufs k coqae resistante. Los proglottis sont larges et courts, la töte, peu grande, est apiatie et allongöe. (D'apres liouckart, Parasiten des Menschen. 2""= (§dition, T. 1. p. 1, fig. 137.) Fig. 2. Töte vue de la face. Ori- ginal. Fig. o Tete vue du cöte lateral, pour montrer une des fossettes etroites et saus croehets. Fig. 4. Coupe transversale de la töte. Outre les tibre.s, cjui se con- Plate XLIV. Type: Vermes (Worms). Class: Piatodes (Fiat Worms). Order: Cestodes (Tape-worms). Fig. 1 — 9. Organisation and deve- lopmont of tlie Bolhriocepkalm latus, tbe broad tapo-worm (fam. Botliriocephalidae). Fig. 1. The mature tape-worui with head and segraeuts; the latter drawn from the Hate side show, how tbey came more and more developed from the anterior to the posterior end of tho body. In the mature segments thnre may be seen the uterus shining through the medial part in form of a ro- sette-siiaped body and replete with eggs having a hard shell. The Segments them.-jelves are broad and short, tbe head is little and of a nearly lanceolate form. (After Leui-kart, Parasiten des Menschen, 2. edit. Vol. I part. 1 fig. 137.) Fig. 2. Head with the neck from tho flat side. Original drawing. Fig. 3. The same, side-view; onc ot the two suekers in form of a long stretched deft, may bc seen turned to the flat side of the seg- ments. Original drawing. Fig. 4. Transverse section of the head to show the configuration of Leuckart und Nitsche, Zoologiäche Wandtafeln \ und den Mangel einer jeden scibst- stSndigcn Miiskulatni- an denselben zu zeigen. Ausser den direct in die Körpermuskulatur übergehenden Muskelfasern erkennt man den Querschnitt der beiden seitlichen Nervenstärame und der grösseren Excretiousgefässe. Original. Fig. 5 u. 6. Die Mittelfelder zweier reifen Glieder mit dem Gescblechts- apparate, das eine (Fig. 5) von der Bauchseite, das andere (Fig. 6) von der Rückenseite dargestellt. In dem ersteren treten vornehmlich die weiblichen, in dem anderen die raännlicbon Orgaue hervor. Die Ausführungsgänge der dem Hinter- raude angenäherten flügelförniigen Ovarien (Ov.) führen in einen engen unpaarigen Eiergang, der alsbald nach seinem Ursprünge von der fast kugligen Schalendrüsc (SD) um- fasst wird und bald darauf die Dottergänge aufnimmt, die aus den Dotterstöcken (DSt) hervorkommen, welche mit ihi'en rundlichen Fol- likeln in die Bindenschicht der Seitenfelder eingelagert sind und diesen gewöhnlich eine schmutzig graugelbe Färbung geben. Die nach vorn aufsteigende Portsetzung des Eierganges füllt sich allmählig mit hartsehaligen Eiern und wird zu einem weiten Canale, dem Fiucht- hälter, der den Verlauf nach vorn weiter fortsetzt, sich aber dabei alternireud nach rechts und links in Schliugen zusammenlegt und auf diese Weise die schon oben erwähnte Rosette bildet, die von jeher als das auffallendste Un- terscheidungsmerkmal unseres Bo- thriocephalus betrachtet wurde. Der Uterus ist nicht geschlossen, wie bei den Taenien, sondern nach aussen offen, sodass die Eier sue- cessive daraus hervortreten. Dieser Umstand erklärt auch die fort- währende Neubildung von Eiern, die das ganze Leben über dauert, und die Persistenz der keimberei- tenden Geschlechtsorgane, die bei den Taenien nach dem nur auf eine kurze Zeit beschränkten üeber- tritte der Eier in den Fruchthälter V'ermes (Bandwürmer). tinneut dans les muscies du Corps, on remarcjue les conpes transver- sales des deux troncs nervenx la- töraux et des vaisseaux exereteurs les plus gros. Les fossettes elles- rnfmes manquent des muscies. Fig. 5 et 6 representent les Or- gans sexnels de deux proglottis niürs, dont 1 un (fig. 5) est vu du cöte ventral, l'autre (fig. 6) du cöte dorsal. Dans la premiöre figure on remarque principalement les organes femelles tandisquo dans l'autre les organes niäles sont les plus visibles. Les conduits exere- teurs des deux ovaires ailiformes (Ov.), approches du bord posterieur se continuent dans un canal etroit impair qui est entoure immediate- nient apres son origine par la glande coquilliere presque sph^rique SD et rcgoit plus loin les canaiix qui pro- viennent des glandes vitellog&nes DSt. Celle.s-ci ayent la forme de foUicnles arrondis se trouvent dan.s la couche corticale des bords latö- i"ales, dont la teinture sale- jaunätre en est caus^e. Le eon- duit germigene se dirigeant en avaut commence a se remplir d'oeufs ä coque epaisse et resi- stante et se transforme en Tutörus, canal dilate et repliö lateralc- meut en forme de rosette, qu'on a pris depuis longtemps pour le earactere principale de Bothrio- cephalo. L'utörns n'cst pas forme, comrae ehez le Tänia, mais s'ouvre en dehors par un orifice special, par lequel les oeufs sortent. L'existenco de cette Ouvertüre explique que la production ovarienno dure tonte la vie et que les organes germigfenes persistent, qaoiqu'ila deviennent atrophiques ehez le Tenia d'aprfes que les oeufs sont entres dans l'utärus, ce que ne dure que tres court. L'orifice uterine est sitae snr la face ventrale cntre les replis les plus anterieurs. Un peu plus haut se trouve l'ouverture dn vagin et de l'appareil male, l'une ä l'autre tellement approchöe que toutes les tho suckers and the want of every special muscle. Beside the muscular fibres passing over directly in the muscies of the body appear the transverse sections of the two la- teral nerves and of the large ex- cretory apparatus. Original drawing. Fig. 5 and 6. The medial parts of two mature segmeuts with the genital organs ; one segment (Fig. 5) is secn froin before, the other (Fig 6) from behind. In the for- mer appear more clcarly the female Organs, in the latter the male ones. The ovary (Ov.) is wing- like formcd and situated nearly to the hinder borders of the seg- ment and bis e.Tcretory-ducts leads over in a single narrow oviduct, that is surrounded immediately after his origin by the nearly globular shell-gland (SD.) and takes up the yolk-ducts after a sbort coursc. Thise yolk-ducts arise from the yolk-gland (DSt), which has roundish foUicles and gives the dirty yellowish-gray colour to the lateral parts, in the cortical Stratum of which it is imbedded. The conti- nuation of the oviduct arises for- ward, Games to be filled up pro- gressivly with hard-.shelled eggs and takes the form of an ample canal, the womb or uterus, which also arises further forward, but winds in doing so alternatly to the right and to tho left side and forras in this manner the rosette- shaped body above mentioned, which since long has considered for the most characteristie sign of a Botriocephahis. The uterus is not closed as in the Taeuias but opens outwards, so that the eggs may came out successivly. This fact explains the continual for- mation of new eggs, which per- sists as long as the worni is living, and the permanence of the ger- minative parts of the genital orgaus which disappear in the Taenia, as is known, after tho short period of passage of eggs into the uterus. The uterus opens in the middle scheideu mit den ilai-in einge- | schlosseuen Rüsseln und die zuge- \ hörigen Bulbi Hegen noch im Innern des Blasenkörpers. Original. Fig. 13. Cysticercusform von Tetra- rhynclius scombri. Der Kopf ist voll- ständig ausgebildet und liegt als ein langgestreckter selbststäudiger Wurm mit seinem Rüsselapparate im Innern eines besonderen, durch Einstülpung der Finnenwand ge- bildeten Raumes. Der Zusammen- hang mit dem Fiuncnkürper ist äusserst beschränkt und lose, sodass der Kopf sich leicht abtrennt, wie OS schliesslich auch wirklich bei unserer Art geschieht, und frei, zum Zwecke weiterer Wanderung, hervortritt. Original. Fig. 14. Isolirt lebender Kopf eines Tetrarhynchns aus dem Mantel von Sepia offieinalis. Der später nach dem Uebertritte in den defi- nitiven Wirth zu der Gliederkette sich entwickelnde Leib ist bereits angelegt und in den Hinterkopf eingezogen. Original. Fig. 15. Canjophijllaeiis mutahilis aus dem Hechte, als Repräsentant der monozoischen Cestoden. K. Kopf- ende, T. Hodenbläschen, VD. Sa- menleiter mit der Vesicula semina- lis VS. Ov. Ovarien, Od. Eileiter, RS. Receptaculum seminis, WGO. Weibliche Geschlechtsöfifnung, E. Ausmündungsslelle des en-retori- schen Apparates. Nach Schnitze in Carus leones zootora. Taf. VIT. Fig. 11. Vermes (Bandwürmer). fermees dans leur fourreaux, dont les poches terminales se trouvent encore dans le oorps du cysticcrque. Original. Fig. 13. Cysticcrciue de Teira- rhynchus scombri. La tete parfaite- ment developpee forme un 6tre spe- cial (Scolex), dans l'intorieur du Cysticerqne, auquel eile est liee par une queue mince et cadnce. Original. i Fig. 14. Tete d'uu Tetrarhynchns vivant isolömcnt dans le manteau de Sepia offieinalis. Le norps cour t cjui apres limmigration dans l'höte defiuitif se transforme dans le ver rubane, est plonge en de- dans. Original- Fig. 15. Caryophijllneiis mulnbilis du brechet, representant des Cesto- des monozoiques. K. bout cephali- que, T. testicnles, VD. canal (UK- rent avec la vesicule söminale VS; Ov. ovaire, OD oviducte, RS re- ceptacle seminal, WGO. orifice vnl- vaire, Ex. orifice excrötoire. D apres Schnitze dans Carus Icones zootom. Tab. VII. fig. 11. proboscidiform tentacles, and their bulbi are still enclosed in tha body of the bjadder. Original drawing. Fig. 13. Cystic form of Tetra- rhynchus scombri. The perfectlj developed head is olosed in a distinct pouch formed by an exca- vation of the bladder-worm, and has. the appearence of an independend, long-extended worm, furnished wilh the prnboscides. It is united with the bladder-body very loosely and slackly and becomes to be separa- ted very easy, an event, which happens regularly, so that the iso- lated head caii mako further raigra- tions. Original drawing. Fig. 14. Isolated head of a Tetra- rhynchns from Sepia offieinalis. The trunk-like body is retracted in the hindpart of it and shall grow out to the chain of joints, the parasite after having entered in his final host. Original drawing. Flg. 15. Caryophyllaeus mitlabilis from the piko, as a representant of the monozoic cestodes. K. ce- pbalie end, T. testicles, VD. vasa defercntia with the vesicula semi- nalis (VS), Ov. ovarium. Od. ovi- duct, RS. receptaculum seminis, W.GO. the aperture of the feraale Organs, E. orifice of the excretorj apparatus. After Schnitze in V. .J. Carus, Icones zootom. Taf. VII. Fig. 11. Leiwha/i. (Figuren gezeichnet von Loos.) Taf. XLIV. Vermeä (Bandwürmer,) ■bekanutlich veröden. Uio Uterus- öfi'nung liegt iu der Mittellinie der Kauchfläche auf der Höhe des ersten Schiingenpaares. In einiger Ent- tVrnuiig davor, also gleichfalls flächeuständig, findet man die Oefif- niingen der Vagina und des männ- lichen Apparates, zwei Oefl'nungen, die so dicht hinter einander liegen, dass sie oftmals iu eine gemein- schaftliche Grube eingesenkt er- scheinen. Die Scheide (Vg.), deren Oeffnung die hintere ist und wenig in die Augen fällt, hat die Form eines nach hinten mitunter sackartig erweiterten Canales, der mit Samen gefüllt ist und etwas geschlangelt nach abwärts läuft, bis er sich in der Nähe des Eierstockes durch einen engen Gang, den Befruch- tungsgang, mit dem Anfangstheile des Oviductes in Verbindung setzt. Auf diese Weise nnn geschieht es, dass in dem hinteren Ende des Uterus, wo die hartschaligen Eier gebildet werden, Samen, Ovarial- Eier, Dotter und Schalensubstanz zusammenkommen. Die Hoden (H.) treten uns unter der F'orm zahl- reicher rnndlicher Säcke entgegen, wie die Dotterstöcke, mit denen sie auch die Lage in den Scitenfeldern geraein haben, nur dass sie nicht der Rindenschicht, sondern der Mittelschicht der Glieder angehören. Die daraus hervorkommenden zarten Vasa efferentia sammeln sich in eine Anzahl grösserer Gänge, die auf der Rückenseite der Glieder nach hinten und innen laufen und sich in das nicht selten cisternen- artig erweiterte hintere Ende des Samenleiters (VDj einsenken. Von da zieht der letztere auf der Rück- seite des Gliedes (Fig. 6) in ziem- lich starken Schlängelungen nach vorn, um schliesslich, dicht vor dem Eintritte in den ansehnliihen Cirrus- beutel (OB), der das gewundene Endstück in sich einscbliesst, noch mit einem kugelförmigen Bulbus (VS) sich zu umlagern. Das End- stück selbst kann durch die Druck- kraft des Cirrusbeutels aus der Ge- schlechtäöffnung sich hervorstülpen deux sont renfermöes souvent dans une poche commune. Le vagin Vg. dont l'orifice peu marquö est situ6 en arrifere a la forme dun canal presque etroit dont la partie termi- nale est parfois assez dilatäe. H est rempli de sperme et se dirige vers le bord postßrienr de pro- glottis. Tout prös de Tovaire il s'ouvre dans Toviducte par un con- duit qui fait entrer le sperme dans la ni6me partie, oü l'oeuf ovarial s Unit avec le produit des glandes vitellogönes et coquilliöres. Les testieules H forment des sacs nom- breux presque ronds comme les v^sicules vitellogfenes, auxqu'elles ils resemblent en egard de leur posi- tion laterale, avec la seule diffe- rence qu'ils occupent, au lieu de la couche corticale, la couche inter- m^diaire du corps. Les vaisseaux qui en sortent, se röunissent en un nom- bre de conduits plus grands se diri- gants en arriere sur la face dor- sale des proglottis vers le bout posterieur du canal deferent, sou- vent dilate VD. De lä celui-ci so replie fortemcnt sous la face dorsale du proglottis (fig. 6) et court en avant pour s'entourcr im- mediatement avant son entree dans la poche peniale assez volumineu.se CB, d'un bulbe spherique VS. Les parois museuleux de la poche fönt renverser la partie terminale du canal et la deroulent en forme d'un eirrus ou penis. WS signifie les troncs nerveux lateraux, qui sont beaueoup plus approches chez le Bothriocephalus que chez le Tenia. D'aprfes Leuckart, Parasiten a. a. 0. fig. 170 A et B, supplees en part d'aprfes Sommer, Zeitschr. für wisscnschaftl. Zoologie, Bd. XXII Taf. IV u. V. iine of the ventral side iramc- diately below tho first pair of slings of the rosette. Also on the ventral side a short space before, are tho openings of the vagina and of the male organs, two ori- fices lying closoly together some- times in a common hole; tho ori- fice of the vagina lays more be- hind and does not strike the eyes in a high degree. The vagina (Vg.) himself is formtd like a canal ■ sometimcs inüated behind whifh is filled up with spernui and runs, winding more or less, downwards, tili he enters in con- ncxion by a narrow conduct with the fore-part of the oviduct in tho neighbourhood. In such a manner tho sperma, the Ovaria 1-cggs, the yolk and the substance of tho cgg- shell come together in the hinder part of the utcrus, vvhere the hard- rinded eggs are formed. Tho nu- raerous testicles (H.) have the form of roundish sacs and look in this point very like the yolk-glands lying also in the sideparts imbeddcd, but in the niiddle layer of the Seg- ment not in the cortical one. The nairow vasa etfcrentia, which take tho origiii from these sacs earao to be united in a number of larger ducts, which run on the dorsal side of the joints backward.s and opeu in the hinder part of the vasdefercns (VD.) sometimes cist-like dilatcd. Fron) here the latter runs on the dorsal side of the Joint (Fig. 6) winding himself in a. pretty high degree and cames to be surrounded by a globular bulbus (VS) before it enters in the largo cirrhus-pouch (CB). This end-part himself can be thrusted out of the genital aperture by the forco of the nuiscn- lar cirrhus-pouch, and then it forms the so called rirrhus. The lateral nerve oordes (WS) are approached together in tho niiddie portion cf the Segments in the Bothriocephalus. (Aftei Leuckart Parasiten 1. c. Fig. 170, A and B, by use of sonie figurPS piven by Sommer, Zeitschr. für wissensch. Zoologie. Vol. XXII, Vermes (Bandwürmer) und bildet in diesem Zu'itande den sog. Cirrus. In WS. sieht man die bei Botbrioeepbabis weit nach Innen gerückten seitlichen Nervenstämme. (Nach Leuckart. Parasiten a. a. 0. Fig. 170, A u. B., mit tbeilweiser Benutzung von Sommer, Zeits.cbr. für wissenscb. Zoologie. Bd. XXII, Taf. IV u. V.) Fig. 7. Sechsbakiger Embryo von Botbriocepbakis, wie er nach län- gerer IncubationszL'it aus den Eiern hervortritt und mit Hilfe der von Vacuolen dnrcbsetzten dicken Flim- merhülle frei im Wasser umher- schwiramt. Original. Fig. 8. Finne des Bothriocephalus latus mit eingezogenem Kopfe, wie sie im Muskelfleische z.B. des Hechtes gefunden wird. Der Finnenkörper ist von solider BcschaiFenheit und nahezu rollrund. Original. Fig. 9. Dieselbe mit ausgestülptem Kopfe. Original. Fig. 10-14. Bau und Entwick- lungsgeschichte der Tetrarhynclien (Fam. Tetrarbynchidae). Fig. 10. Telrarhynchiis lonyicollis. Die in ganzer Länge mit Haken besetzten vier Rüssel sind nach aussen hervorgestrei.kt. Im Innern des halsartig verlängerten Hinter- kopfes sieht man die Küsselseheiden (RS.) mit ihren erweiterten End- scblänchen (RB. ), in welche die Rüssel durch Hilfe eines den ganzen Apparat durchsetzenden Retractor eingestülpt werden können. In N. das Nervensystem mit seinen Ganglien (blau). Nach Pintner, Untersuchungen über den Bau des Bandwurmkörpers. Wien 1880. Tab. IV. Fig. 3. Fig. 11. Querschnitt durch den Kopf eines Telrurhynchus macroboihrius, mit den paarweise einander ange- näherten Muskelnäpfen, den in ihre Scheiden eingeschlossenen Rüsseln R., den NervenstUmmen N., den Excretionsgefässen W. G. Original. Fig. 12. Cysticercusform des Tetra- rhynclius lophii, jung. Man erkennt im Vorderende des Finnenkörpers den eben sich erhebenden Kopf mit seinen Saugnäpfen. Die Rüssel- Fig. 7. Embryon he,euckart und Kit&cbe, Zoologische Wandtafeln. Kcliiuoderin.ita (Stachelliänter). Pinnulae Pi, bedeckt sind. Der Stiel St, von dem die Figur nur ein kurzes Stück zeigt, ist a'is kleinen, dünnen, scbeibenförmigen Gliedern zusammengesetzt. Fig. 2. Pcrilremiles pyrifoimis Say, aus dem Kohleukalk von Illinois, von unten gesehen, sechsmal ver- grössert. B' das nnpaare kleine Basalstück; B" B" die beiden grossen Basalstücke; R ein Radial- stück ; St' vertiefte Ansatzfläche für den Stiel. Fig. 3. Ein Stück eines Ambulacrums von Pentremites piriformis Say, sechzigmal vergrössert. Die Pinnulae fehlen, sodass das Lanzettstüok, die Seiten- und Hülfsseitenstücke, so- wie die Hydrospiren-P(n'en frei zu Tage liegen. Am die Ambulacral- rinne auf der Oberfläche des Lan- zettstückes L, welche alternirend nach beiden Seiten Aeste abgibt; die Rinne und ihre Aeste haben gekerbte Ränder; auf dem ausseien Ende der Aeste waren die mit den Hydrospiren-Poren abwechselnd stehenden Pinnulae eingelenkt. S die Seiteustücke (auch Porenstücke genannt), welche auf ihrer Ober- fiäcbc eine schiefe Kinne, y unbe- kannter Bedeutung trageu ; diese 'Rinnen beginnen mit einer Gruhe, welchesich an derGreuzliniezwischen den Seitcnstilcken und dem Lanzett- stücke befindet. S' eines der Hülfs- seitenstücke (»äussere Seiten- stücke«, »supplementäie Poren- stücke«), welche die Hydrospiien- Poren Hp von deren distalem Bande ans verengern. R Radial- stück. Fig. 4. Ein Ambulacralfeld von Fen- tremiles pijriformisSay, nach Entfer- nung des Lanzeltstückes, fast aller Seitenstücke und der Hülfsseiten- stücke, sodass man das unter dem Lanzettstück gelegene ünterlanzett- .stück und jederseits von demselben die Hydro»pircn erkennt, vieruud- zwanzigmal vergrössert. UL Das ünterlanzettstück ; H die Hydro- spiren; Sp eines der Spirakula, welche in Gestalt von 5 grossen Oeffnungen den Mund umgeben qu un court morceau est formee de petits articles minces et discoides. Fig. 2. Penlrerniles pijriformis Say, du terrain carboniföre de Tlllinois, vu an des-sous, six-fois grossi. B' la petito pifrce basale impfiire; B" B" ies deux grandes pieces basales; R une piece radiale; St' aire en- foncöe pour l'insertion de la tige. Fig. 3. Partie d un anibulacre du Penlrerniles pijriformis Say, soixante- fois grossi. Les pinuulos manquent, c'est pourquoi la piöoe lauceok'e, les pieces laterales et les pieces late- rales supplämentaires sout parfaite- ment visibles. Am le sillon am- bulacraire de la surfuce de la piece lanc<5olee L qui envoit des branches alternatives de deux cötes ; le sillon et ses branches ont des bords cröneles ; sur 1 extremite des branches etaient inserees les pinnules alternant avec les pores des hydrospires. S les piöces laterales (aussi nummees ., pieces porales'") qui portent snr leur surface uno rainure oblique dont la destination est inconuue; ces rainures commeu- cent par une fossette qui se troave a la demarcation entre les pieces laterales et la pit;ce lanceolee ; S' une des pieces biterales supplemen- taires (,, pieces laterales exterieures", pii>ces porales supplementaires"), qui retrecissent les pores des hydro- spires Hp ä partir du leur bord distal. R une piece radiale. Fig. 4. Une aire ambulacrairo du Pentremites pijriformis Say, privee de la piece lanceoMe, prescjue de toutes les piöces laterales et des pieces laterales et des piöces laterales supplementaires de manifere que sont visibles la pifece lanceolee inferieure, situee an-des.sous de la piece lanceolöe proprement dite, et de chaque cött5 de celle-ci des hydro- spires, vingt- quatre -fois grossi. U L la pieco lanceolee införioure; H les hydrospires; Sp un des Fig. 2. Pentremites pijriformis Say from the Snbcarbouiferous of Hlinois, inferior aspect, magnif. six-times. B' tlie small azygous basal ; B" B" the two larger basals ; R a radial ; St' depressed area of Inser- tion for the stem. Fig. 8. Portion of an ambulacrum of Pentremites piriformis Say, magnif. sixty-times. Äo pinnules, wherefore the lancet-plate, the side- and onter side-plates, and the hydrospire-pores are visible. Am the ambulaeral groove on the sur- face of the lancet-plate L, which gives off lateral branches alterna- tely on opposite sides; the groove and their branches have crenulated borders; on the distal extreraities üf the branches are inserted the pin- nules, which alternate with the hydro» spire pores. S the side-plates (also called pore-pieces) showing on the surface an oblique pit.y of unkuown destiuation ; these grooves begin with a pit, which is on the line of demarcation between the side-plates and the lancet plate. S' one of the supplemental side plates („outer side-plates", ,, supplemental pore- pieces"), which partly block the hydrospire-pores from their distal border. R a radial. Fig. 4. Au ambulaeral area of Penlrerniles pyriformis Say; the lan- cet-plate, nearly all the side-plates and the supplemental side-plates are removed so that under the re- moved lancet-plate can be scen the under lanced-plate and on both sides of it the hydrospires, magnif. twenty-four times. UL the under lancet-plate. H the hydrospires; Sp one üf the spiracles, which forming 5 large openings Surround the mouth and serve as aperturc« Echinodermata (Stachelhäuter). lind zur Ausmündung der Hydro- spiren dienen. Das Untevlanzett- stück ist bei a von einer Oeif- nung, der sog. Ambulacralöfl'nung durchsetzt, durch welche sich der in dem Lanzettstücke befindliche Längskanal zu dem den Mund um- kreisenden Ringkanal begibt. Die abschüsäige Seitenwand des Am- bulacralfeldes zeigt quere Leisten and damit abwechselnde Gruben b, welche den Aussenenden der Seitenstücke und den Hydrospiren- poren entsprechen; unten rechts sind einige Seitenstücke in ihrer Lage geblieben. K Radialstück, D Deltoidstück. Fig. 5. Querschnitt durch ein Am- hiijacrum von Pentremiles pirifor- mis Say, aehtundvierziginal vcr- grössert. L das Lanzfttstück mit dem dasselbe durchziehenden Kanal C; S Seitenstück; joderseits 7 Hydrc^piren - Röhren H in Zu- sammenhang mit den Hydi'ospircn- Poren Hp. Fig. 6. Schematische Darstellung der Zusammensetzung des Kelches von Penlremites Godnni Defrance (= florealis Say). Die 13 Stücke des Kelches sind in eine Ebene auseinandergelegt und kehren ihre Aussenseitedem Beschauer zu. B' das unpaare Basalstück ; B" B" die beiden paarigen Basalstücke; R die 5 Radialstücke ; I> die 5 Del- toidstücke. Fig. 7. Codaster Hindei Eth. u. Carp. aus dem oberen Devon der Hamil- ton-Gruppe von Oatario, von unten gesehen, sechsunddreissigraal ver- grössert. Am eines der 5 Ambulacra. R der obere Theil eines Radial- sfückes; von den 5 Deltoidstücken tragen 4 je eine interradiale Leiste z, während das fünfte Deltoidstück die grosse Afteröffnimg A umschliesst. Mit Ausnahme desjenigen Inter- ambulacrums, in welchem der After liegt, besitzt jedes Interambulacrum 2 Gruppen von je 6 Hydrospiren- Sihlitzen H, die sich bis auf die JJadialstücke erstrecken, a Grenz- spiracules qui en forme de 5 grandes ouvertures entonrent la bouche et ser- vent commo embouchures deshydro- spires. La piece lancöolee inferieure est ad a percee dun trou, la soi-disant Ouvertüre ambulacraire par laquelle le canal longitudinal qui se trouve dans la piece lancöolee va rcjoindre la canal eirculaire entourant Ja bouche. La paroi laterale pen- chante de l'aire ambulacraire pre- sento alternativement des elt^vations et des fossettes transversales b qui eorrespondent aux extiemitt5s des pieces latt5rales et au.x pores des hydrospircs; en bas ä droite quel- ques piöces laterales sont restees dans lenr position. R nno piöce radiale; D nne piece deltoide. Fig. 5. Coupe transversale d'un am- bulacrum du PentremUes piriformis Say ; quarante-huit-fois grossi. L la i>ii'ce lancöoiee avec son canal longitudinal C; S piöce lati^rale; de chaqne cöt6 7 tubes hydrospiri- ques H en connexion avec les pores hydrospiriques Hp. Fig. 6. Illustration schömatique du la coniposition du calic'o du Penlre- mites Godoni Defrance (= florealis Say). Les 13 pifeces du calice sont disposees en un senl plan pre- sentant au regard leur face ex- terieure. R' la pi^ce basale im- paire ; B" B" les denx plöces ba- sales paires; R les 5 pieces radiales; D les 5 pieces deltofdes. Fig. 7. Codasler llindei Eth. et Carp. du terrain devonien snperieur de la groupo de Hamilton, Ontario, vu en dessus, trcnte-six fois grossi Am un des 5 arabulaeres ; R la partio superieure d'une pifece ra- diale ; quatre des 5 pifeces deUofdes portent chacune une elevation inter- radiale z tandis que la cinquifemo entoure la grande ouveiture anale A. AI öxceptiou de l'interambu- lacre oü se trouve ianus chaqne interambulacre possödo deux groupes de six fentes hydrospiriques H qni s'etendent aux pifeces radiales, a la ligne de demarcation entre une for the hydrospircs. The uuder lancet-plate is pierred at a by an opening, the so called ambulacral opening, through wbich the longi- tudinal canal in the lancet-plate joints the circular canal surroun- ding the mouth. The sloping side of the ambulacral area pre- sents transverse ridges with inter- vening furrows b, which eorrespond to the outer portions of the side- plates and the hydrospire-pores ; below at the right some side-platos have remainded in their position. R radial-plate; D deltoid-plate. Fig. -5. Pentremiles pyriformis Say. Gross seetion of an ambulacrum, magnif. forty-oight limes. L the lancet-plate with the lancet-canal C; 3 a side-plate; on each side 7 hydrospire-tubes H connected with tbe hydrospire-pores Hp. Fig. 6. Diagram showing the com- position of the calyx of Penlremites Godoni Defrance (:^ florealis Say). The 13 pisces of the calyx are disposed in a horizontal plane show- ing their outsides. B' the azy- gous basal ; B" B" the two larger basals: R the b radials; D the 5 deltoids. Fig. 7. Codaster Hindei Eth. and Carp. from the Hamilton Group, Upper Devonian ; Ontario. Summit view, magnif. thirty-^ix times. Am one of the .5 ambulacra: R upper part of a radial ; of the 5 deltoids 4 bear each an interradial ridgo z, while the fifth deltoid surrounds the large anus-opening A. Excepted that interambulacrum in which is the anus, every interambulacrum bears two groups of 6 hydrospire- slits each extending to the radials. a line of demarcation between a deltoid and a radial (the radio-del- toid suture). Echinoderraata (Stachelhäuter). liaie zwischen einem Deltoidstück und einem Eadialstüek. Fig. 8. Oropliocrinus sielliformis Ow. u. Shnm. aus dem Kohlenkalii von Jowa (ßurlington-Gruppe), von oben gesehen, achtzehumal vergrö.ssert. Sp 2 von den 10 gekrümmten Spirakulen, weiche zu dsn verdeckt liegenden Hydrospireu- Schlitzen führen. Am ein Ambulacrura mit seinen Seitenstnekeu. A After. Der Mund ist von uuregeimässig angeordneten Scheitelplatteu Z überlagert, welche sich auch auf den proximalen Abschnitt der Am- bulacra erstrecken. Fig. 9. Granatocrinus Derbiensis G . B. Sowerby, aus dem Kohlenkalk von Lancashire, von unten gesehen, dreissigmal vergrössert; vergl. Fig. 10. Im Grund der mittleren F-in- senkung erblickt mau die Ansatzfläche des Stieles St' und die 3 Basalstücke; B' das unpaare kleine ßasalstüek ; B" eines der beiden grossen Basal- stücke. R eines der 5 Radialstücke. D eines der 5 üeltoidstücke. Am eines der 5 Ambulacra. Flg. 10. Granatocrinus Derbiensis G. B. Sowerby, von der Seite ge- sehen, vierundzwanzigmal ver- grössert. Das Exemplar ist so auf- gestellt, dass es dem Beschauer ein Interambulacrum zukehrt. D drei von den bei dieser Art auifallond grossen Deltoidstückeu. R zwei Radialstücke. Am ein Ambulacrum. II. Ordnang Irregalares. Uuge- stielte Knospenstrahler, bei welchen ein Ambnlacnim und das ent- sprechende Radialstück anders ent- wickelt sind als die übrigen Ambu- lacren und Radialstücke. Fig. 10. Aslrocrinus Benniei Eth., aus dem Kohlenkalk von Schottland, von oben gesehen, achtzigmal ver- grössert. Von den 4 Lappen des anscheinend vierstrahligen Körpers haben 3 eine interradiäre und der vierteeine radiäre Stellung; letzterer ist von dem unpaaren, abweichend gestalteten Ambulacrum, dem zu- gehörigen Radialslück und den beiden grossen Basalstücken ge- bildet. Der dem radiären Lappen pifece deltoide et une piäce radiale (ia siiture radio-deltofde). Fig. 8. Oropliocrinus sielliformis Ow. et Shum. du terrain carboniföre de l'Jowa (groupe de Burlington) vu en dessus, dix-huit-fois grossi. Sp deux des 10 spiracules courbös qui conduissent aux fentes hydro- spiriques cachöes. Am uu ambu- lacre avec ses pifices laterales. A i'anus. La bouche est couvei'te de plaqucs de sommet irreguliörement disposees Z qui s etendent aussi k ia partie proximale des ambulacres. Fig. 9. Granatocrinus Derbiensis G. B. Sowerby du terrain carboniföre de Lancashire, vu eu dessous; trente-fois grossi (comp. Fig. 10). Au fond de Ia depression moyenne on voit le point d'insertion de Ia tige St' et les 3 pifecos basales ; B' Ia petite pifece ba.sale impaire ; B" uue des deux grandes pieces basales. R une des 5 piäces ra- diales; Dune des 5 pieces delto'ides. Am un des 5 ambulacres. Fig. 10. Granatocrinus Derbiensis, G. B. Sowerby, vu de cöt(5, vingt- qualre-fois grossi. L'exemplaire est dispose de maniere ä presenter au regavd une aire interambulacraire. D 3 des pieces delto'ides enormes de cette espece ; R deux pieces radiales ; Am uu ambulacre. II. Ordres Irreguläres. Blastoides saus tige ; un ambulacre et Ia piecc radiale correspondante sont diÜ'örentes des autres. Fig. 11. Astrocrinus Benniei Eth., du terrain carbonifere dEcosse, vu en dessus. Des quatres lobes du •;orps qui a l'apparence tetraradiale trois out une positiou interradialo, mais Ia quatrieme uno position ra- diale; le dernier est forme de l'am- bulacre impair et different, de Ia piece radiale correspondante et des denx grandes pieces basales. Le lobe oppose au lobe radial (voy. Ia partie supörieure de Ia figure) Fig. 8. Oropliocrinus sielliformis Ow. and Shum. from the Burlington Group, Siibcarboniferous; Iowa. Summit view, magn. eighteen-times. Sp 2 of the 10 curved spiranles leading to the hidden hydrospire- siits. Au; an ambulacrum with its side-plates. A anus. The mouth is covered with irregularly disposed summit plates Z extending also over the proximal portion of the ambu- lacra. Fig. 9. Granatocrinus Derbiensis G. B. Sowerby, froni the Carboniferoas Limestone of Lancashire, inferior aspect, magnif. thirty-times (comp, fig. 10). In the bottom of the cen- tral depression is to be seen the Insertion of the stem St' and the 3 basals. B' the small azygous basal ; B" one of the two larger basals. R oiio of the 5 radials. D one of the 5 deltoids. Am one of the ambulacra. Fig. 10. Granatocrinus Derbiensis G. B. Sowerby, lateral view, magn. twenty-füur-timcs. The specimen is 80 disposed as to show an interam- bulacrum. D three of the deltoids which are enormously large in this species. R two radials. Am an ambulacrum. II. Order Irreguläres. Unstalked Blastoids in which one ambulacrum aud the corresponding radial are different frum thcir fellows. Fig. 1 1 . Astrocrinus Benniei Eth. from the Carboniferous Limestone of Scotland, summit view, magn. eighty-times. Of the 4 lobes of the apparently tetraradiate body three bave an iuterradial, but the fourth a radial position; the latter is formed of the azygous different ambulacrum, the corresponding ra- dial aud the two large basals. The lobe opposite to the radial lobe (soe tho Upper part of the figure) h Echinodermata (Stachelhäuter). gegenüberliegende (in der Figur obere) Lappen springt stärker vor als die übrigen. M der Mund. D 3 Deltoidstücke ; die beiden andern üeltoidstücke sind viel kleiner und in der Figur nicht sichtbar. R die Radialstücke; R' das unpaare abweichend gestaltete Radialstück. Am zwei von den vier regelmässig entwickelten Arabulacren ; Am' das fünfte, abweichende Ambulacrum. B" B" die beiden grossen Basal- stücke, a ein Ausschnitt am oberen Rande des unpaaren Radial- stückes. Die auf dem Körper vor- kommenden Tuberkel trugen wahr- scheinlich kleine Stäche). Die Figuren 1, 2 u. 6 sind Kopien nach F. Römer, Monographie der fossilen Crinoideenfamilie der Blas- toiden, Archiv für Naturgeschichte 1851, Taf. V, Fig. 7a, 9o u. Taf. IV, Fig. Id ; die übrigen nach R. Etheridge und P. H. Carpenter, C'atalogue of the Blastoidea, London 1886, Taf. I, Fig. 2, 7 ; Taf. XVITI, Fig. 3; Taf. XII, Fig 4 ; Taf XV. Fig. 11; Taf. IX, Fig, 3, 1; Taf. XIX, Fig. 1. avance plus fortement que Ics autres. M la bouche. D 3 pi^ces deltol'des; les deus autres sont beaucoup plus petits et ne se voient pas dans la figure. R les pifeces radiales; R' la piece radiale impaire et diffärente. Am deux des quatre ambulacres reguliers; Am' le cinquifeme am- bulacre diflerent. B" ' B" les deux grandes piöces basales, a un excavation au bord supörieur de la pifece radiale impaire. Les tuber- cules qui se trouvent sur le corps portaient probablement des petites öpines. Les figures 1, 2 et 6 sont copiees d'aprfes F. Eömer, Monographie der fossilen Crinoideenfamilie der Blastoideeu, Archiv für Natur- geschichte, 1861, pl. V, fig. 7a, 9c et pl. IV, ng. Id, les autres sont d'aprfes R. Etheridge et P. H. Carpenter, catalogue of the Blas- toidea, London 1886, pl. I, fig. 2, 7; pl. XVIII, fig. 3; pl. XII, fig. 4; pl. XV, fig. 11, pl. IX, fig. 3, 1; pl. XIX, fig. 1. strouger prominent than the others M the mouth. D three deltoids; the two other deltoids are much smaller and not visible in the figure. R the radials. R' the azygous, diiferently formed radial. Am two of the four regulär ambulacra; Am' the fifth dilFerent ambulacrum. B" B" the two large basals. a an emargination on the upper border of the azygous radial. The super- ficial tubercles of the body pro- bably bore minute spines articulated to them. The figures 1, 2 and 6 are copied from : F. Römer, Monographie der fossilen Crinoideenfamilie der Bla- stoideen, Archiv für Naturgeschichte 1851; pl. V, fig. 7a, 9e and pl. IV, fig. Id; the rest from R. Ethe- rige and P. H. Carpenter, Catalogue of the Blastoidea, London, 1886; pl.I, fig. 2, 7; pl. XVIII, fig. 3; pl.XII, fig. 4; pl.XV, fig. ir; pl. IX, fig. 3, 1; pl. XIX, fig. 1. H. Ludwig. Taf. XL VI. 1 1 Coelentcrata (Hohlthiere). Tafel XLVII. Typus : Coelenterata (Hohlthiere). Classe: Porifera (Schwämme). Ordnung : Tetractinellidae (Vierstrahler). Entoderra gelb, Ectoderin blau, Mesodenn roth. .Fig. 1. Tethya maza (uatürliche Grösse 32 mm) ia Knospung be- griffen, a. Junge Kiiobpen, von denen einige (bei f. f.) sich schon vom Nadelstiel abgelöst haben. 0. Osculum, y. eine am Mutterthier hängen gebliebene vergrösserte und abgeplattete Knospe, wie solche sehr häufig in nächster Nähe des Oscu- lums gefunden werden. Nach E. Selenka, Zeitschrift f. wissensch. Zoologie Bd. XXXIII. Taf. XXVIII. Fig. 10. Fig. 2. Derselbe Schwamm, Längs- schnitt durch eine Knospe (circa 1 mm gross). Sd. Subdermale oder subcorticale Räume, entstanden durch Auseinanderweichen öesMeso- derms. GK. Geisselkamraer. N. Nadeln des Mutterthiers. Ebendaher Fig. 12. Fig. 3. Tethya sp. von Corfu, im Längsschnitt (wahrscheinlich T. lyncurium jun.) ohne Mund und Magenraura, natürliche Grösse 10 mm. Rechts in ausgedehntem, links ^n zusammengezogenem Zustande; Leackart, Zoologische Wandtafela. Planche XLVII. Type: Coelenterata (Coelenteres). Classe: Porifera (Porifferes). Ordre : Tetractinellidae (Tetractinellides). Entodernie jaune, ectoderme bleu, m^soderme rouge. Plate XLVII. Type: Coelenterata. Class: Porifera. Order: Tetractinellidae. N. B. The endoderm is coioured yellow, the ectoderra blue, the mesoderm red. Fig 1. Telluja tnazn en etat bour- geonnant (grundeur naturelle 32 mm), a. Bourgeous jeunes, quel- ques uns detaches dejä d^s aiguilles 0. osculum, y. un des bourgeons encore fix6 sur le corps d'ep'jnge, agrandi et aplati, comme on les trouve souvent aupres de 1 oscule. D'apifes E. Selenka, Zeitschrift f. wissensch. Zool. Bd. XXXIII. Taf. XXVIII. Fig. 10. Fig. 2. Un bourgeon de la mfime ^ponge Cüupe longitudinalement (grandeur 1 mm). Sd. Cavitc^s subdermales ou subcorticales pro- duites par dölamination du m(5so- derme. Gk Sacs cilies, N. aiguilles de l'öponge bourgeon nante. D'aprös le m6me memoire. Fig. 12. Fig. 3. Tethya sp. de Corfou sans bouche et sans cavite digestive (vraisemblablemeut T. lyncurium jeune). Grandeur naturelle 10 mm. Le Corps coiipe verticaleraent se raontre expandu ä la droite et con- Fig. 1. Tethya maza, a buding spe- cimen (nat size 32 mm.). a. Young buds, somo of them (f, f) detached already from the stalk of spicules. 0. The uiüuth, y- one of the in- creased and tlatted bnds, as they are frequently clinging to the body of the mothnr-sponge nearly the mouth. After E. Selenka, Zeitschr. f. wissenscli Zoologie Bd. XXXIII. Tab. XXVIIL Fig. 10. Fig. 2. The same sponge; a bud cutted longitudinally (nat. size ne- arly 1 mm.). SD. Subdermal ca- vities produred by dislamination of the mesoderm. GK. Ciliated cham- heis, N. spicules of the mother- sponge. L. c. V\a. 12. Fig. 3. Tethya sp. from Corfu (pro- bablj' a young of T. lyncurioum, nat. size 10 mm.) perpendicular cut. The specimen is without a mouth and a digestive cavity, oa the right side it is expanded, oa Coelenterata (Hohlthiere). Eindenschicht aus elastiäcben Fasern, die in verschiedoner EicbUing verlaufeti und nach aussen zu runden Zellen werden (Fig. 5), Zu äusserst in der Rindensi;hii;ht liegen sehr kleine Kieselsternchon, zu inuerst grössere. Es wird die Schichte von den Eiuströmnngs- kanälen erster Ordnung (Eü'.) durchsetzt, welche in expaudirtera Zustande in Folge der Contraction senkrecht an sie herantretender Fasern (Muskelzellen ?) flascben- förmig erweitert sind und in die gleichfalls erweiterten snbcorticalen Räume (Spaltungsräume des Mesoderms) überleiten, von denen aus erst die Einströmungseanäle (E0-.) zweiter Ordnung in die innere Schwamrasubstanz eindringen, welche von dem mit kleinen Kiesel- sternchen austapezierten Kanal- system (C.) durchzogen ist. Die Rindenscliicht und Innenmassc ver- binden sich mittelst radiärer Bündel einaxiger Nadeln (B.), welchen die erster« nach innen folgt, so dass sie in letztere eindringt. Bei der Contraction schieben sich die Einaxer etwas zusammen, sodass die Bündel stärker werden als bei der Ausdehnung; die Kanäle der inneren Schwamnnnasse verengen sich, und ebenso die Einströmungs- kanäle erster Ordnung unter Con- tractionserscheinungen von Fasern, die theils der Länge nach, theils auch in Ringform iu ihre Wan- dungen eingelagert sind. Durch die kraftvolle Zusamnienziehung der Rinde fallen auch die snbcorticalen Hohlräume zusammen, und das iu dem ganzen Canalsystem der Tethya enthaltene Wasser wird mit nicht unbedeutender Gewalt herausge- trieben, sodass es in Gestalt kleiner Fontainen aus den Einströmungs- öffuungen hervorquillt. Die Mitte des basalen Theils enthält einen Haufen ungeordnet gelagerter Ein- axer (E.A.), aus dem die radiären Bündel hervortreten. Original. Fig. 4. Ein demselben Schwamm zugehörender Einstromungscanal erster Ordnung (EC.) in expan- tracte ä la gaucho. Couche cor- ticale traversee de filaments elasti- cjnes, croises entre eus et trans- formes en cellules rondes vers la surface (Fig. 5), pourvue d'etoiles siliceuses plus petites, C|ue Celles du dedans. L'ecorce est percöe par les canaux amenants da prä- mier ordre (EO'.) qui sont dilates par la contraction des fibres ra- diaircs (musculaires?) et conduisent dans les espaces subeorticales ega- lement dilates. C est de lä, que les canaux amenants du second ordre (EO^) naisseut et passent dans la masse spongiaire interne percee par uu sy^t6me de canaux (0.) tapisses par des etoiles siliceuses tres pe- tites. La couche corticale est unie au parenchyme interne par les aiguilles monaxiennes rennies en charpente. Par force d'une con- traction les aiguilles s approcbent, 1 une ä l'autre, de maniere qvie les fagots deviennent plus com- pactes. En meme temps les canaux de la masse spongiaire interne et ceux de recorce se retrecissent par la contraction de l'enveloppe musculaire, dont les tibres courent de long et de travers. Si la con- traction de la couche corticale s augmente, les espaces subdermales se diminuent et l'eau contenue dans le Systeme aquiföre de l'eponge est poussee en dehors des orifices ame- nants en forme de petites fon- taines. Dans le centre de la base se trouve nne groupe irreguliöre d aiguilles monaxiennes d'oü s'ele- vent les touifes rayonnantes. Ori- ginal. Fig. 4. Un canal amenant du pre- mier ordre de la möme eponge dilate (EC), pour montrer l'arran- the Icft contracted. There is a tliick cortical layer coraposed by eiastical fibres running in diverse directions and Coming to be round cells near the surface; immedia- tely on the outside there are very little silicious stars and on the in- side larger ones. This layer is traversed bj- the water-snpplying canals of the first oi-dre (EO^), which while expandedhave a bottle- shaped form in consequence of the contraction of fibres (muscles?) run- ning alraost perpendicularly to the coats of the canals. The water- snppl3'ing canals of the second ordre arise from the subderraal cavities inwardly and form the internal canal-sy.stem of the sponge, covered on the iuside by little siliceous star-shaped spieules. The cortical layer enters in the inner bulk of the sponge by foUowing radial bnndles (B.) of monaxial spieules. If the sponge contracts himself, the monaxial spieules shove together and on this manner the bundles gross thicker than during expansion. In the coats of the water-sup- plying canals of the first ordre there are elastic fibres arranged parallely to another and sphincter- like .arouud the hollows, which when contracting themselves nar- row the canals of the cortical layer. At the same time the subdermal cavities and the canal-system of the inner-bulk came to be smaller, and all the water eonteuted in the various hollows will be pressed out by a passable force, so that it wells forth from the inhalent pores of the canals like little fountains. In the middlest part of the inner bulk nearly to the basis there is a cou- fused heap of monaxial spieules (E.A.), from out of which arise the radial bnndles. Original drawing. Fig. i. A water supplying bottle- shaped canal of the first ordre from the same sponge expanded, to show Coelenterata (Hohlthiorej. (lirtcm Zustande, um das (etwas schetnatisirte) Arrangement der Eindeufasern zu veranschaulichen ; die Kieselkörper sind weggelassen. Original. Fig. 5. Rinde desselben Schwammes. Zellen in verschiedenen Entwicke- hingszustäuden, theils rnnd, theils faserartig gestreckt. Die erstem (a.j nehmen eine mehr obertiächliche Lage ein, während die andern theil- weise (c.) als mnseuläre Elemente funetioniren. Original. Fig. 6. Tetilla polytira, nat. Grösse 8 mm; nach 0. Schmidt, Grund- züge einer Spongien-Fauna des at- lant. Gebiets. Tafel VI. Fig. 8. In den Seiten- und WurzeLschöpfen finden sich Nadeln in Gestalt drei- hakiger Anker und dreizinkiger Gabeln. Fig. 7. Tisiphonia fenesirala, nat. (irösse 1-t mm, nach 0. Schmidt, •Spongien des Meerbusens von Mexiko, 2. Heft, Tafel X. Fig. 2, A. Der Mund ist von einer Sieb- platte überspannt und mit einem Nadelkranz umgeben; am aboralen Pole treten in drei Bündel eng vereinigte Wnrzelnadeln aus dem Schwamm körper heraus. Fig. 8. Agilardieila radiata, Quer- schnitt durch den fingerförmigen 50 mm langen Schwamm ; es findet sich ein centraler runder Kanalraum, der Magen (M.), und um diesen herum 8 Interradialcavitäten (IC), welche durch radiäre, hin und wieder von Qucrcauälen (QC. I durchbrochene Septen von einander getrennt sind. Die Septa selbst bestehen aus den Schenkein dreiaxiger Nadeln (N.), ungemein zahlreichen winzigen Xieselsternchen, die in eine nur wenig massenhafte organische Sub- stanz eingelagert sind. In diese Interradialcavitäten dringen von aussen her die Einströmungscanäle erster (EC^.). und von ihnen nach dem Magen die Einströmungscanäle zweiter Ordnung (EC^.). Es wäre möglich, dass sich hier die Inter- radialcavitäten als Spaltungen des Mesoderms (wie oben bei der gement (un peu sehematise) des filaments corticales. Los corps si- liceux ne sont pas dessines. Ori- ginal. Fig. .5. Cellules corticales de Ja möme epongo en difi'erent degre de developpement, quelqu'nnes (a.) arrondies (celles, qui sont situees immediatement au dessous de la surface), d'autres allongees comme des fibres musculaires (c). Ori- ginal. Fig. 6. Telilla polyura fgrandeur naturelle 8 mm.). ü'aprts 0. Schmidt, Grundzüge einer Spon- gien-Fauna des atlant. Gebiets. Taf. VI. Fig. 8. Dans les toufies late- rale.s et basales se trouvent des aiguilles en forme d'anere tricuspide. Fig. 7. Trisiphonia fenesirala d aprl-s 0. Schmidt, Spongien des Meer- busens von Mexiko, 2. Heft. Taf. X, Fig. 2A. Grandeur naturelle 14 mm. A l'extrömite libre se trouve l'oscule recouvert d'une lame cribleuse eutouree d'une couronne d aiguilles. L extremite opposee porte trois touifes de poils siliceiix. Fig. 8. Agilardiella radiala, eponge digitiforme d une grandeur de 50 mm. Coupe transversale. On y voit une cavite digestive ronde, en- touree de huit logcs interradiales, qui sont separees par un systöme de cloisons peixös par un nombre de eanaux transversales (Q. C), et formees do spioules 3-radies et d etoilea tres petites et tres nom- breuses, ploiigees dans peu de pa- renchyme organique. Dans cettes loges conduisent les ranaux ame- nants du parenchyme externe (EC), tandis que ceux du second ordre (EC-.) debouchent de lii dans la cavito digestive. Peut-etre que les loges interradiaires preunent nais- sance .par dtilamination du möso- derme comme les lacunes des bour- geons de Tethya (Fig. 2), il semble pourtant plus vraisemblable, qu'elles soient formees par jonction latärale the arrangement of the elastic fibres of the cortical-layer ; the siliceous Clements of the scoleton are omit- ted. E. C. ' Inhalent aperturc. Schema. Fig. 5. Cortical cells of the same sponge in various degrees of de- velopment, the one of spberical form (a.) situated immediatly under the surface, the other forms (c), having the fnnction of muscles. Fig. G. Tetilla pulijuia, nat. size 8 mm. In the whisker-like bundeis of long spicules Coming frora out of the sponge in form of a root thero are spicules shaped like three- hooked anchors and three-prongcd pitch-forks. After 0. Schmidt, Grundzüge einer Spongien - Fauna des atlant. Gebiets. Taf. VI, Fig. 8. Fig. 7. Trisipliutüa fenesirala, nat. size 14 mm. The mouth is cove- red by a sieve-like plate and sur- rounded by a crown of projecting spicules, from the inferior part arise three bundeis of root-spicules closely connected together. After 0. Schmidt, Spongien des Meer- busens von Mexiko, Heft 2, Taf. X, Fig. 2A. Fig. 8. Agilardiella radiala, trans- versal cut through this digitiform sponge. There is a round centraly situated canal, the gastric cavity, surrounded by eight interradial cavities, which are separated by radial septa formed by the un- paired raies of three-radiated spi- cules and very numerous little sili- ceous stars closod together by few organic substance. This septa are perforated here and there by short cross-canals. In the radial cavities enter frora the surface of the sponge the water supplying canals of the first, and from here into the gastric cavity those of the second ordre. It i-, possible that the radial cavities are the results of a dislaminatioii of the mesoderm (like in the bud of Tethya, Fig. 2), but I think it to be more probable, that they are formed bv the conerescence of the Coelenterata (Hohlthiere). Knospe vonTelhya Fig. 2) anlegten, indessen ist es doch wahrscheinlicher, dass sie durch Verwachsung der Septen von den Seiten her und unter Aussparung der Einströmungs- öffnungen erster Ordnung entstehen. Um den Magenraum liegen die in einer Ebene gestreckten zwei Schenkel dreistrahliger Nadeln, theils parallel, theils tangential verlaufend, während der dritte nnpaare am Aufbau des betr. Sep- tums sich betheiligt. Nach W. Mar- shall, Aligardiella radiata in: Ab- handl. d. Königl. preuss. Akad. d. Wissenschaften 1883. Fig. 7. Fic. 9. Corlicium candelabrum, .senk- rechter Schnitt von der oberfläch- lichen Partie. EO. Einströmungs- öffnung, ZC. zuführende von gross- zelligem Ectoderm, AC. abführende mit Entoderm ausgekleidete Canäle, GK. Geisseikammern; a;i der Ober- fläche und entlang dem Hanptcanal liegen zahlreiche kandelaberförmige Kieselkörper. Nach F. E. Schulze, Zeitschr. f. wisseusch. Zoologie Bd. XXXV. Tafel XXII. Fig. 6. Fig. 10. Plakina monolopha, ganz junge Kruste in der Flächenansicht. Durch Auseinanderweicbeu der Leibessubstauz hat sich eiu sack- förmiger Magenrauiü gebildet, der mittelst sehr kurzer Kanäle mit Geisseikammern (GK.) und weiter mit zuführenden Kanälen commu- nicirt. Eiiiströmungsöffnungen (EO.) sind zahlreich vorbanden ; die Ectodermzellen haben noch Geisselu entwickelt, zahlreiche Dreistrahler haben sich bereits angelegt. Nach P.E. Schulze, Zeitschrift f. wissensch. Zoologie Bd XXXIV. Tafel XXII. Fig. 28 u. 29 combinirt. Fig. 11. Geodia placenla, senk- rechter Schnitt durch die Rinde, welche in ihrer Hauptmasse von runden Kieselkugeln (Fig. 12) ge- bildet wird; nach aussseu sitzt auf dieser Schicht, die man als lemmatische (to Mfi/ncc = die Rinde) bezeichnen kann , ein zarter Flaum senkrechter Einaxer, des cloisons, qui laisse ouvertes les orifiees amenantes. La cavite stomacale est entouröe par des spi- cules 3-radi6s, dont deus rayons sont appliquös ä la paroi rnftrae, pendant que le troisieme entre dans la cloiäou voisine. D'apres W. Mar- shall, Aligardiella radiata, dans: Abhandl. d. Königl. preuss. Akad. d. Wissensch. 1883. Fig. 7. Fig. 9. Corlicium candelabrum. Coupe verticale de la masse exterieure. EO. Pores aspirants, ZC. canaux amenants tapissös de grandes cel- lules ectodermiques , AC. cauaux eramenants, dont les cellules sont d'origine entodermique, GH. poches vibratiles. La surface du Corps et la paroi du canal principal portent de nombreus Corps siliceux en forme de candelabre. D'apres F. E. Schulze, Zeitschr. f. wissensch. Zoo- logie. Bd. XXXV. Taf.XXII. Fig. 6. Fig. 10. Plakina monolopha tves jeune, vue de haut. An centre du Corps spongiaire une cavite sacci- forme digestive formee par crense- ment est en connexion avec des pochfis vibratiles, dans lesquelles aboutissent les canaux amenants. On voit un grand uombre de pores aspiratitc (EO.), des cellules ecto- dermiques ciiiees et des spicules 3- radiös. D'apres F. E. Schnitze, Zeitschr. f. wissensch. Zoologie Bd. XXXIV. Taf. XXII. Fig. 28 et 29 eombinis. Fig. 11. Geodia placenla. Coupe verticale de la couche corticale, for- mte presque exclusivement de sphö- rules siliceuses (Fig. 12). La sur- face extörieure de cette rouche (L), qu on pourrait bien nommer lem- matique, est Cüuvree par des spi- cules monaxiens qui forment un duvet d{ilicat epilemmatique (EE.). outer margins of the septa and that the water supplying canals of the first ordre tberewith are Jeaved free. Aronnd the gastric cavity er canal there are situated as well in a parallel as in a tangential direction the two rays of the three- radiated spicules forming the con- tinous axis, whilst the third foUow- less ray is projected into the sep- tum. After W. Marshall, Aligar- diella radiata in : Abhandl. d. Königl. preuss. Akad. d. Wissensch. 1883, Fig. 7. Fig. 9. Corlicium candelabrum. a cut maked perpendicularly to the surface ofthesponge. EO. Inhalcnt aperture. Z. C. Water supplying canal covered with large cells of the ectoderm, A. C. Drain-channels lined with the entoderm, G.K. Ci- liated Chambers. Along the surface and the innor-side of the largo supplying canal there are situated uumerous candelabre - shaped spi- cules. After F. E. Schulze, Zeitschr. f. wissensch. Zoolog. Vol. XXXV. Tab. XXII. Fig. 6. Fig. 10. Plakina monolopha, very young sponge seen frora above. By disjunction of the inferior substanco of the body is formed a bag-sha- ped gastric cavity, which commu- nicates by very short canals with the ciliated Chambers (G.K.) and farther with the water-snpplying canals. Inhalent apertures (E. 0.) are numerous. The cells of the ectoderm have still cilias, and there is already formed a large number of three-radiated spicules. After F. E. Schulze, Zeitschr. f. wissensch. Zool. Vol. XXXIV. Tab. XXII. Fig. 28 and 29. Fig. 11. Geodia placenla, a verti- ca! cut through a part of the crust, which is formed chiefly by sphe- rjc siliceous globes. On the outer surface of this layer, what ean be called the lemmatic (to Uftfict = the crust), there is a tender down of perpendicularly arranged monaxial spicules forming an »epi- Coelentcrata (Hohlthiere). sind nicht etwa den Axencaiuileu der übrigen Spongiennadeln zu vergleichen, sondern vielmehr nur der optische Ausdruck der Be- rührungsflächen der verdickten Strahlen, welche bei den Geodien je tiiich den Arten an der Ober- fläche verschieden geformt endigen. Der Kern der alten Zelle wird resorbirt, die Zellwand lässt sich durch Behandlung eines Stückes leminatischer Schicht mit Fhiss- säure leicht nachweisen. Original- Fig. 14 Plakina trilopfia, vier ver- schiedene Kieselgebilde. Nach F. E. Schulze, Zeitschrift f. wissensch. Zoologie. Bd. XXX IV. Tafel 21. Fig. 13, h, m, o, .>. Fig. 15. a) Stellella mammillarh, Vierstrahler mit drei gegabelten Strahlen, nach 0. Schmidt, Spon- gien des adriat. Meeres Taf. V, Fig. 1, 2. b) CurliciuiH versatile, Leuchternadel, nach 0. Schmidt, Spongien des Meerbusens von Mexiko Taf. IX. Fig. 5. Fig. 16. a) Anrurinii pcrrucosit, Ende einer Aukeniadel, nach 0. Schmidt, Spongien des atlant. Gebiets Taf. III, Fig. 29, d. b) Tisiphunia agariciformis, Vicr- strahler, Flächenansicht auf die drei in einer Ebene gelegenen Strahlen. Mit Zugrundelegung von der Figur von 0. Schmidt, ebenda Taf. V, Fig. 12. Fig. 17. Chomlrilla pliijllotles, Dorn- i nadel nach 0. Schmidt ebenda i Taf. VI, Fig. 1. ' Fig. 18. Ancorina sp. von Corfu. Im Umkreis der Einströranngs- öfi'nnng zeigt die Kilrperoberfläche eine sphinkterartige Anordnung. Ausserdem liegen in ihr pigraentirte Zellen, die sich theilweise zu Fasern entwickelt haben, und sehr kleine, rauhe tangentiale Einaxer. Die Umgebung der Einströmungs- öft"nnng zeigt einen regelmässigen Kranz von Vierstrahlern. Original. epines conglomerees, dont les bouts montrent chezles Geodiensbeaucoup do differences specifiques. Le nu- cleus de la cellule est resorbe, mais la membrane reste et devient vi- sible par 1 action d'acide hydro- fluorique. Original. Fig. 14. Quatre formes de corps siliceux de Plahinn trilopha. D apres F. K. Schnitze, Zeitschr. f. wissen- schaftl. Zoologie Bd. XXXIV, Taf. 21, Fig. 13, h, m, 0, S^. Fig. 15. a) Spicule 4-radie de SJe/- lelta mammillaris, dont trois rayons sont bicuspides. D'apr^s O.Schmidt, Spongien dos adriat. Meeres Taf. V, Fig. 1. 2. b) Spicule en forme de candelabre de Corlicium versatile. ü'apröb le memo , Spongien des Meerbusens von Mexiko. Taf. IX, Fig. 5. Fig. 16. a) Ancorina verrucosa, le bout d'un spicule en anci'e. D'apres 0. Schmidt, .Spongien des atlant. Gebiets Taf. VI, Fig. 29 d. b) Ti- siptionia agariciformis, spicule 4- radi6, montrant les trois rayons de la nißme plaine. D'apres 0. Schmidt, 1. c. Taf. V, Fig. 12. Fig. 17. Spicule epineux de Chon- drilla phyllodes d'apres 0. Schmidt, 1. c. Taf. VI, Fig. 1. Fig. 18. Ancorina sp. do Corfou. La surface de l'eponge, qui niontre autour de roritice araenant l'aspect d'un sphincter, contient des cellules pigmentaires, dont quekpi'unes sont transformees en fibres, et des spi- cnles monaxiens tres petits arran- ges tangentialement. La peripherie de l'orifice anienante est couronnee reguliörement par des spicules 4- radies. Original. tbe h'ne radial stripes in the full- grown globes cannot be compared with tbe central canal of other sponge-spicules ; they are only tho optical expression of tho flatted sides of tbe spmes pvessed together by ircrease. These spines are in the varions species of Geodiidae terminated on the surface of the globes in a dift'erent form. The nncleus of the former cell comes to be resorhed, when the globe is fullgrown, but the wall can eascly be showu, afler dissolving the sili- ceous content of tho globes by hydrofluorie acide. Original dra- wing. Fig. 14 a and b. Plakina trilopha, four differcnt spicules. After F. E. Schulze, Zeitschr. für wissensch. Zool. Vol. XXXIV, Tab. 21 Fig. 13, h. m, 0. 3^. Fig. 15. a) Stelletia mammillaris, four-radiated spicule with three forked raies. After 0. Schmidt, Spongien d. adriat. Meeres. Tab. V, Fig. 1. 2. b) Corticium versatile, caudelabre-shaped spicula. After 0. Schmidt, Spongien des Meerbusens von Mexiko. Tab. IX. Fig. 5. Fig. 16. a) Ancorina verrucosa. three-hooked end of an anchor-spi- cula. After 0. Schmidt, Spongien d. atlant. Gebiets, Taf. III, Fig. 29 d. b) Tisiphonia agariciformis, four-radiated spicule seen from the level in which the three bifurcated raies are placed. The followiess ray is not visible. After 0. Schmidt, 1. c. Taf. V, Fig. 12. Fig. 17. Ctiondritla phijllodes, spi- ned spicule. After 0. Schmidt, 1. c. Tab. VI, Fig. 1. Fig. 18. Ancorina sp. from Corfu. An inhalent aperture opened and surrounded by a sphincter-like folk of the surface, in which are scat- tered pigmented cells, partly de- velopped as fibres, and little spined mona.xonial spicules. The whole area of the inhalent aperture is euclosed by the four-radiated cen- trifugal ends of long spicules in a very regulär manner. Original drawing. W. Marshall. Coelenterata (Hohlthiere). r die eine epilemmatische Schichte (E.E.) bilden. Nach innen legen sich derselben die drei Ankerarnie der langen Nadeln der hypolem- matischen Schicht (HL.) an, daneben finden sieh noch im Innern lange einaxige Nadeln zu Bündeln ver- einigt und im ganzen Schwämme, besonders aber in den von Kiesel- kugelu freien Theileu der Kinde winzige Kieselsternchen. Die Ein- ström ungsötfnung (E.O.) führt in einen Canal, welcher schon in der Rinde einen contractilen , mit elastischen Fasern ausgestatteten .sphinkterartigen Vorsprung hat, der den Canal abschliessen kann; in der Figur ist er fast ganz zu- sammengezogen. Dieser Apparat wird von W. J. Sollas als »Chone« bezeichnet. Original. Fig. 12. Geodia placenta, einzelne Kieselkugel, mit dem centralen trichterartigeu Hilus. Original. Fig. 13. Caminus Vulcani, Kiesel- kugel im optischen Durchschnitt ; der Hilus ist getroffen, unter dem- selben liegt ein centraler runder Hohlraum. Die Kugeln sind nicht ohne weiteres mit den übrigen Spongiennadeln zu vergleichen, sie sind vielmehr in gewissem Sinne Quarzdrusen, in welche sich der Inhalt einer runden Zelle (denen von Tethya Fig. .5 a unserer Tafel vergleichbar) verwandelt hat. Die- ser Prozess geht in der Zelle vom wandständigen Kerne aus vor sich, und fängt bereits an, wenn sie noch ziemlich klein ist. Das Kieselgebilde ist dann eine kleine Stachelkugel (Fig. 11 *), deren Stacheln die Zellwand vor sich hertreiben. Da aber der Zellkern wandständig ist, so wird an der Verbindungsstelle demselben mit der Zellwand diese während des Wachsthums der Staehelkugel trich- terartig als Hilus eingezogen werden. Die Stacheln wachsen nicht blos in die Länge, sondern auch in die Dicke, wobei sie sich gegeneinander abplatten. Die feinen radiären Streifen in den ausgebildeten Kugeln Taf. XLVIl. La conche hypolemmatique (HL.) est traveisee par de longs spicules en forme dauere dont les trois hame(jons sont dressös en dehors. Le parenchyme contient de longues aiguilles mouaxieunes en touffes et de trfes petites etoiles siliceuses, re- pandues dans toute la masse spon- giaire et speeialement dans Celles parties de l'ecorce, qui sont libres de spherules. L'orifice amenant conduit dans un canal pourvu d'un sphincter contractu et elastique, que W. J. Sollas a norame »chone«. Notre figure le montre en etat d'uue contraetion presque complöte. Original. Fig. 12. Une des spherules siliceuses de Geodia placenta, marquees au centre par une fossette. Original. Fig. lo. Spherule de Caminus Vul- cani coupee vertiealement. On voit sous la fossette en forme d'enton- noir une petite cavite ronde pres- que centrale. Les sphörules ne sont pas homologues aux spir-ules com- muns spongiaires, mais representent plutOt une groupe de coriDUScules siliceuses, formee par transforma- tion d'une cellule ronde, comme Celles de Tethya (Fig. 5 a). C'est le nucleus, qui se transforme le premier, quand la cellule est encore tres petite, et fait naitre une pe- tite spherule herissee (Fig. 11*), dont les epines poussent la mem- brane. Fixe ä la membrane de la cellule le nucleus fait croitre la spherule escentriquement. Le point de la fixation reste libie d'i^pines et forme de cette maniere la fos- sette infundibuliforme. Les epines elles-mfemes agrandissent non seu- lement en iongueur, mais aussi en epaisseur, et perdent leur forme d'abord cylindric^ue par aplatisse- ment. Les raies des spht^rules mures ne sont pas identic^ues aux canaux centrales des spieules communs, mais representent les surfaces des lemmatic layer« (E. L.) and on the inner surface of the same aro applied the three-hooked ends of the anchor-spicules of the »liypo- lemmatic« layer (H.L.). There are fdrther bundles of long monasial spieules and in the whole sponge and raore especially in the crust, where it Contents no süiceous glo- bes, is scattered a large number of very little süiceous stars. Tho inhalent aperture leads into u canal, whicb may be closed by a con- tractu diaphragma provided with numerous elastic fibres. In the figure this sphincter like ring is contracted in a high degree. This apparatns is called by W. .J. Sollas a »ebene*. Original drawing. Fig. 12. Geodia placenta, a singlc siliceous globe from the ernst with the funnel-like hilus in the cen- truni. Original drawing. Fig. 13. Caminus Vulcani, vertical cut of a siliceous globe of the crust, by which the funnel-shapcd hilus is dimidiated. Beyond the hilus is a little round cavity nearjy in the centrum of the globe. The globes of the Geodiidae can not be com- pared directly with the spieules of the sponges, they are -rather druses of silcx resulted by the trausfor- mation of the contients of simple spberic cell.« (like thcm of Tethya, fig. -5 a). The nucleus of such a cell in the Geodiidae is connected with the wall, and the siliflcation begins from it dnring tho cell i» very little. In the beginning tho globe has the form of a little thistle- top (Fig. 11*), that expcnds the wall of the cell by the increase of its spines. But the cell-wail comes to be pulled in iike a i'unnel (tho hilus) on the same point, where the nucleus is connected with it, be- cause the silification begins from the nucleus. The spines of the young globe increase not only lon- gitudinally but al.so in the peri- phery and come to be flatted mu- tually in such a manner. Thcreforo durch Reduktion des centrifugalen und eines Scitenstvahls. Im Ganzen seltenere Form, am häufigsten bei Eupleclelliden. k. Drc'istrahler ; oentrifugaler Strahl und zwei einander gegenüber gelegene Seitenstrahlen sind ver- schwunden. Bei Eupleclellida etc. 1. Ankernadel mit zweiar- migem Anker. Verhält sich zur Nadelform Fig. k, wie die vier- Strahlige Ankernadel (Fig. g) zum Fiinfstrahler (Fig. f). Nach F. E. Schulze, I. c. Tafel XLII. Fig. 7. Ans dem Schopf von Pheronema Annae (ebenda auch bei Sempereita de). m. Scheinbarer Binaxer, sog. ,,Kömpassnadel". Die vier in einer Ebene gelegenen Strahlen sind re- duzirt. Sehr häufig in den Sirahlen- kränzen, welche sich um die grossen Wandlöcher der Eupleclelliden finden. n. Scheinbarer Einaxer mit Dornen, deren Spitzen anf beiden Nadelhälften nach der Nadelmitte zu gebogen sind. In den Peristora- kränzen von Semperella etc. o. Scheinbarer Einaxer, dessen beide Enden verbreitert und in Zacken aufgelöst sind. Das so zu Stande gekommene Zacken- rädchen ist vorn und hinten nach der Mitte der Nadel hin znruckgebogen. Man könnte diese Nadelform als ,, Doppelschirm" bezeichnen, wegen der Aehnlichkeit mit zwei aufge- spannten, an den Stöcken an ein- einander gebundenen Regenschirmen. Auf sie den Namen ,,Amphidisken", den die ähnlichen Kieselgebilde der Gemmulae mancher Süsswasser- schwämme führen, anzuwenden, ist nicht wohl zulässig. Sie finden sich sehr häufig durch das ganze Innere der Hyalonemaliden und die- nen wahrscheinlich zum Zusammen- halten der Nadeln. p. Aberraute Nadelform von Rossella antarctica. Der einzelne, platte lange Strahl steckt centri- petal in der Wandung, die vier dornigen, in einer Ebene gelegenen Taf. L. Coelenterata (Hohlthiere). ment du rayon ceutrifuge et d un rayon laterale. Forme gäneralement rare, le plus frequent spicule dans la groupe des Eupleclellides. k. Spicule 3-raditi (ä forme d un T), dout le rayon ceutrifuge et deux rayons laterales oppos6s sont evanouis. Chez Eiipleclella etc. 1. Spicnle ancoriforme ä deux bras, qui a la meme relation mor- pbologique au spicule de la fig. k comrae Taur-re 4-radie (fig. g ) au spicule 5-radie (fig. f). De la touffe du Pheronema Annae et du Sem- perella. D'apres Schulz, 1. c. Tab. XLII. Fig. 7h. m. Spicule pseudo - monaxien ä boussole. Les quatre rayons en •croix bout avort^s. Tifes frequent dans la couronne radiöe entourante les oscnles des Eupleclellides. n. Spicule psendo-raonaxien aux epines, dont les pointes sur chaque moiti^ sont courböes vers le centre. Dans les couronnes päristomienues du Sempereita et d'autres. 0. Spicule pseudo-monaxien, dont les deux bouts sont enlargis et di- vis6s on rameaux, qui se reeourhent vers le centre du .spicule. On pourrait uommer ces Corps »biro- tulae« ä cause de la ressemblance avec deux parapluis lies entre eux. U n'est pas juste d'appliquer ä ceux le nom Amphidiscs, propre aux Corps cbaracteristiques des gem- mules de Spongilla. On les trouve tres frequemment dans tont le pa- renchyme des Hyalonematides. p. Spicule extraordinaire du Ros- sella antarclico. Le rayon isolö long et lisse est plonge dans la paroi de l'öponge, tandis que les quatre rayons croises et 6galement duced by rednction of the centri- fngal ray and of one of the side- raies. Not fiequenüy, here and there in the Eupleclellida. k. A three-radiated or T-sba- ped spicule. The centripetal ray is reduced and also two of the side- raies; in Eupleclella. 1. An anchor-spicule with two booked anchor. Tbis form is cor- responding to the form in fig. k in the sarao manner as the four- hooked anchor (fig. g) to the fife- radiated spicule in fig. f, from the root of Pheronema Annae. After F. E. Schulze, 1. c. Tab. XLII, fig. 7. m. A seeming monaxonial spi- cule, the four raies of the same level are reduced, so-called »com- pass-needle<. Very frequent in the rims around the large apertures in the wall of the Euplectellidae. n. A seeming monaxonial spi- cule covered by spines curved on every half part of the needle back- ward to the middle of it ; in the palisados around the largor aper- tures of Semperella and olsewhere. 0. A seeming monaxonial spi- cule, the both ends of whioh are enlarged an divided in brancbes, curved to the center ; frequently in the inner parts of the Hyalo- nematidae. It not just to call them »Amphidiskis«, because they are very dlfferent, both in struc- ture and in function, from the amphidisks in the wall of the gem- mulae of Spongilla ; it is to prefer to call them »birotulae«. p. An anomalous spicule of Ros- setla antarctica. The long., smooth fellowless ray is fixed in a centri- petal direction in the wall of the sponge. The four spinous raies of Coelenterata (Hohlthiere). gleich langen Strahlen (in der Figur ist nur einer ausgezeichnet) ragen frei über die Schwammober- fläche hervor, Meist stecken ihrer jü zwei in kegelförmigen Erhöhungen der Art neben einander, dass die peripherischen Strahlen von ein- ander abgewendet sind. Vielleicht geht diese Nadelform aus einer Um- biegung des centrifugalen Strahles hervor. Nach F. E. Schulze, 1. c. Taf. 55. Fig. 9. q. Spangennadeln von Holascus ßbulatus, Dreistrahler nnd Zwei- strahler mit umgebogenen Spitzen. Nach F. B. Schulze Tafel 14. Aehnliche Nadeln finden sich bei EuplecleUa Jovis (vergl. F. E. Schulze, 1. c. Taf. 6. Fig. 5). longs s'elevent au dessous de la surface spongiaire. Notro figure ne montre qu'un seul de ces rayons. Les protuberances couiformes de l'epouge contienneut ordinaire- ment deux spicules de cette espece, fixös pres Tun de l'autre de ma- iiiere que les quatre raj'ons sont opposes. U'apres F. E. Schulze, 1. c. Tab. 55, ßg. 9. q. Spicules en forme d'agrafFe, pourvus de deux ou trois rayons, dont les pointes sont recourbees. Chez Holosarcus fibulatus. üne forme modifiäe chez EuplecleUa Jovis. D'aprfes Schulze, 1. c. Tab. 6, fig. 5. the same level (only one i* comple- tely drawn in the figure) are pro- jected above the surface. lu the conusshaped prorainences of the sponge-wall there are generally two of these spicules fixed in such a manner that the four spinous raics are turned off from another. After F. E. Schulze, l. c. Tab. LV. fig. 9. q. Clasp-sbaped spicules of Ho- lascus fibulatus with two or three raies, the euds of which are reour- ved. After F. E. Schulze, Tab. XIV. (Similar spicules are found in EuplecleUa Jovis.) W. Marshall. Coelenterata (Hohltliiere). Tafel Li. Typus : Coelenterata (Hohllhiere). Classe: Porifera (Schwämme). Ordnung : Hexactinellida (Seclisstralilei-). Fig. 1. liijdlonema mirnbile. Aufdom oberen End'3 des Wurzelte liopfes, da, wo dieser aus dorn Schwamnikörper beraustritt, tiiidet sich fast ausnahms- los bei gut erhaltenen Exemplaren eine grössere oder kleinere Kolonie eines Fleischpolypen aus der Gruppe der Zoanthinen (Paljthoa fatua). Original ; natürliche Grösse 40 cm. Fig. 2. Uolleniii Carpenleri, natürl. Grösse 20 cm. Nach C. Wyville Thomson »the depths of the sea«, pg. 71. Fig. 6.. Fig. 3. Phernnema hemisphaericum, natürl. Höhe 8 cm, nach F. E. Schulze »Report on the Hexacti- nellida« (the Voyage of H. M. S. Challenger Vol. XX, Taf. 44. Fig. 1). Fig. 4. Hossella velnta, natürl. Höbe 1 1 cm, nach C. Wyville Thomson, 1. c. Fig. 65 p. 419. Fig. 5. Pheronema Annae, durch einen Längsschnitt halbirt; mau sieht den centralen, cylindrischen Magenraum, dessen Wandung durch uuregelmässig gruppenweise bei einander stehende Oeffnungen, die Mündungen der zuführenden Kanäle, durchbrochen ist. Die ziemlich dicke Masse des Schwammes ist Leuckart, Zoologische Wandtafeln. Planche L. Type: Coelenterata (Coelenteres). Classe: Porifera (Ponf&re.s). Ordre: Hexactinellida (Hyalospongides p. p.). Fig. 1. Ilijalonema mirabile (graii- deiir naturelle 40 cm). A l'extre- mite superieure de la touffe axiale, oii eile est reunie au corps spon- giale, sur des eehantillons bien con- servös on trouve generalement nne colonie plus ou raoins grande d un polype zoanthdire (Palythoa fatua). Original. Fig. 2. Hollenia Carpenleri fgrau- deur naturelle 20 cm). D apres C. Wyville Thomson, the depths of the sea, p. 71 fig. 6. Fig. 3. Pheronema hemisphaericitm, grandeur naturelle 8 cm. I) apre« F. E Schulze, »Report on ths Hex- actinellida« (the voyage of H. M. S. Challenger Vol. XX, Tab. 44, fig. 1). Fig. 4. Rossella t^etala, grandeur naturelle 11 cm. D'apres C. Wvvillo Thomson 1. c. fig. 65, p. 419. Fig. 5. Pheronema Annae, coupe verticalement. Au centre on voit la cavite digestive d'une forme cy- lindrique, dont la paroi est percöe par Jes orifices des cauaux ame- nants groupes irreguliörement. Le parenchyrae assez epais est tra- verse par des canaux partiellement considdrables. La cavite se diminue Plate L. Type : Coelenterata. Class: Porifera. Order: Hexactinellida. Fig. 1. Hijalonema mirabile. Nat. size 40 cm. Oa the upper part of the axis, where it arises from the hcdd, thore is generally in good conserved specimens a larger or smaller colony of a Zoanthidc (Palythoa fatua). Original dravviug. Fig. 2. Hollenia Carpenleri, nat. size 20 cm. After C. Wyville Thomson »the depths of the sea«, pg. 71. Fig. 6. pig. 3. Pheronema hemisphaericum, nat. size 8 ctm. After F. E. Schulze »Report of the Hexactinellida« (the Voyage of H. M. S. Challenger Vol. XX, Tab. 44. fig. 1). Fig. 4. Rossella velala, nat. size 11 cm. After C. Wyville Thomson, 1, c. Flg. 65, pg. 419, Pig. 5. Pheronema Annae. Specimen bisected by a vertical out. One may see the digestive cavity si- tuated in the centre and the wall of it perforated by the orifice.s (arranged by groups together) of the drain-channels. The pretty voluminous bulk of the sponge is traversed by Channels partly of a. Coelenterata (Hohlthiere). ■von theilweise ansehnlichen Kanälen durchzogen. Rechts unten (vom Beschauer) setzt sich der ilagen- raum kleiner werdend unregelmässig fort. Natürl. Grösse ohne Wurzel- schopf circa 11 cm. Nach F. E. Schulze 1. c. Taf. ■12. Fig. 1. Fig. 6. Craleromorpha sp., junges Exemplar durch einen Längsschnitt halbirt. Das oberflächliche Skelet besteht aus Füufstrahlern, von denen die vier in einer Ebene stehenden Strahlen tangential ge- legen sind, während der ceutripetale in die Schwammmasse eindringt. In dieser liegen Sechsstrahler, deren Enden in zahlreiche sehf feine und lange Dornen aufgelöst sind. In der JVIagenvvand finden sich kürzere, im Stiel längere Einaxer; in der Wandung des Kelches sieht man die einfachen sackförmigen (gelb ge- malten) Gt'isselkammern. Natürl. Grösse 9 cm. Nach F. E. Schulze 1. c. Tafel 62. Fig. 5. Fig. 7. Evpleclella suberea, natürl. Grösse 19 cm. Nach F. E. Schulze 1. c. Taf. 5. Fig. 1. Fig. 8. Eupleclella aspergillum, sehr wohl erhaltenes Exemplar, an dem, im Gegensatz zu den meisten, in hohem Grade raacerirteu, noch der vollständige Ueberzug von feineren Skeletelementen , mit dem die Aussenwand überzogen ist, erhalten blieb. Natürliche Grösse 28 cm. Nach F. E. Schulze, Taf. 1. Fig. 2. Fig. 9. Eupleclella aspergillum. Aeusserer Theil eines dünnen Schnittes, senkrecht zur OberHächo durch die Scitenwand eines Falten- wulstcs (wie sie in Fig. 8 über den ganzen Schwamm verlaufen) geführt. Man bemerkt sieben (gelb gemalte) sackförmige Geissei- kammern, deren Wandungen von ovalen Oeffnnngen durchbrochen sind und in denen zwei Systeme stark lichtbrechender Fasern von rechts oben nach links unten, und von links oben nach rechts unten verlaufen. Von Skeletelementen sieht man im Innern, namentlich (ä la droito du spectateur) en per- dant sa forme vt^gulicre. Grandeur naturelle 1 1 cm (excepte la toufl'e). D'apres F. E. Schulze, 1. c. Tab. 42, flg. 1. Fig. 6. Craleromorpha sp. Echan- tillon jeune coupö verticalement. Le squellette dermique est forme par des spicules süiceux 5-radics. Quatre rayons, formants uno croix, tangent la surface, pendant que le cinquieme se dirige vers 1 axe de 1 tiponge. Le parenchyme est par- seme de corps siliceux 6-radies, qni possedent de nombreuseä bran- ches cpineuses. Dans la paroi di- gestive se trouvent au contour des poches vibratiles sacciformes (en Couleur jaune) des spicules mona- xiens plus courts, dans la tige des plus longs. Grandeur naturelle (9 cm). D'apres F. E. Schulze, 1. c. Tab. 62, tig. 5. Fig. 7. Eupleclella suberea, gran- deur naturelle 19 cm. D'aprös F. E. Schulze 1. c. Taf. .5, fig. 1. Fig. 8. Eupleclella aspergillum. Echantillon trfes bien conserve, dont l'euveloppe exti^rieure, supportee par dos spicules trös fins, est restee intacte. Grandeur naturelle 28 cm. D'apres F. E. Schulze, Tab. 1, Hg. 2. Fig. 9. La mörae. Partie exterieure dune cüupe assez mince dirigee perpeudiculairement vers la surface d uno des cretcs, qui s elevent, commo lo uiontre la figure 8, sur tonte la surface de l'eponge. On y voit sept poches ciliöes (colorees jaune), dont les parois sont pevcöes par des orifices ovales et contiennent deux systemes de fibres disposdes en reseaux dune epaisseur presque egale. La partie Interieure de la coupe montre surtout au dessous des orifices des poches vibratiles un nombre de spicules 4 — 6 radies, dont les ravons se ramifient et sont considerable size. On the right side (of the viewer) tho digestive cavity in its lower part comes to be smaller and irregulär. Nat. size, wilhout. the tiift of the root- spicules, circa 11 cm. After Fr. E. Schnitze, 1. c. Tab. 42 fig. 1. Fig. 6. Craleromorpha sp. A young specimen divided hy a vertical cut. Tho skeleton of the surface is for- med of five-radiated spicules ; four raies of which are situated in the same level tangcntially to the sur- face of the sponge, while the fellow- less ray is fixed in a centripetal direction in its wall. In the inner bulk of the sponge there are hexa- radiated spicules of whith the raies are unraveled into a tolerably great number of long and slender spines. In the wall of the digestive cavity onesees the(yellow coloured)siraple, pouch-shaped ciliated Chambers and on its inner surface a cover ofshorter, on its lower part an axis of longer monaxonial spicules. After F. E. Schulze, 1. c. Tab. 62 fig. .5. Fig. 7. Eupleclella suberea, nat. size 19 cm. After F. E. Schulze, 1. c. Tab. 5 fig. 1. Fig. 8. Eupleclella aspergillum, a specimen in a very good conditiou of conservatiou, because the deli- cate Cover of the outer surface, formed by very tender spicules, is .still present and not, as usnaly, distroycd by niaceration. Nat. size 28 cm. After F. E. Schulze, 1. c. Tab. 1 fig. 2. Fig. 9. Eupleclella aspergillum. Outer portion of a tbin section taken per- pendicularly to the outer surface through the side wall of a ridge (spiraly arranged in a more or Icss regulär direction on the out- side of the sponge cf. fig. 8). One may see seven (yellow colonred) pouch - shaped ciliated Chambers. The walls of them are perforated by oval ijores and contain two Sy- stems of tolerably strong refractiv straight cords running from the Upper part of the right side to the lower one of the loft and vice versa, forming in this manner rhomboidal Coelenterata (Hoblthiere). \interhalb der Eingangsöffnungen j in die Geisselsäcke, eine Anzahl | (im Ganzen 9) Nadeln mit, 4 — 6 Strahlen, deren Enden in spitze Dornen aufgelöst sind. Weiter liegen neben einander drei grössere schlankere Seehsstrahler, deren einer, centripetal gerichteter Strahl verlängert ist; sein centrifugaler Rand treibt die Oberhaut kegel- förmig vor sich her und ist an seiner Spitze von einem eigen- tbümlichen Sechsstrahler gekrönt, dessen Spitzen sich zu acht am freien Ende verbreiterten und ge- zähnten Häkchen auflösen (d. s. g. tloricomo-hexaradiaten Nadeln Bo- werbanks, vergl. Fig. 1 1 d der Tafel). Unterhalb der Spitze ist das Ende des Sechsstrahlers mit einem Bündel sehr zarter Einaxer umgeben. Das Mesoderm zeigt (wenigstens an den in Alkohol etc. conservirten Stücken des Schwammcs) eine eigenthümlieho Structnr, indem es ein Netzwerk mit sehr grossen Maschen und zarten Fasern bildet. Nach F. E. Schulze 1. c. Tafel A. Fig. 4. Fig, 10. Euplectetla aspergillum. Aeussere Fiächenansicht eines kleinen Stücks der Seitenwand eines Faltenwulstes von einem in Alkohol conservirten Exemplare. Man sieht etwas schräg von oben die nämliche Art von Sechsstrahlern, wie in der vorigen Figur von der Seite, und zwar deren vier. Die- selben sind unter sich und mit ihren nächsten Nachbarn mittelst der vier in einer Ebene gelegenen Schenkeln derart vereinigt, dass sie viereckige Felder umschliessen, welche von durchlöcherten Mem- branen ausgefüllt sind. Die Löcher dieser Membranen sind die Ein- stromungsöffnungen desSchwammes. An der Spitze eines jeden centri- fiigaleu Strahls liegt eine floriconio- hexaradiate Nadel, die beiden links (vom Beschauer) gelegenen sieht man mehr von der Seite, die beiden rechts liegenden von oben. Nach P. E. Schulze, 1. c. Taf. A. Fig. 5. termint'S en pointes. 11 y a de plus trois spicnles 6-radies plus grands et minces, dont le rameau eentripetale est allongö, pendant que celui, q^ai est dirige vers 1 en- veloppe extt'iieure la pousse en forme de cone arme par un corps siliceux, dont_^ les six rayons pos- sedent de nombrenx crochets en hame^on. Le corps forme le spi- CLile floricomo - hexaradial de Bo- werbauk. Au dessous de la poinle le Corps est entoure de spicules monaxiens trös minces, aggreges en touffes. Le me.soderme (du moins quant les eponges sout conserves on alcohol) est d'une structure particu- li^re, forraant un reseau de mailles trfes larges et de fibres liien tendres. D'aprös F. E. Schulze, 1. c. Tab. A. fig. 4. Fig. lö reprüsente la surface exte- rieure de la paroi laterale d'une erete d Eupleclella aspergillum, con- serve en alcohol. On voit les mß- nies Corps C-radies, qui sont des- sines en figure 9 dans une Situa- tion un peu differente, unis entre eux et aux corps voisins par les quatre rayons horizontales, pöur former un reseau, dont les mailles carreeä sont remplies de membranes percees. Les orifiees de cette mem- brane servent ä donner l'cntree au courant de l'eau. La pointe du rayon centrifnge est armce de corps a, crochets. D'aprös F. E. Schulze, 1. c. Tab. A, ßg. 8. meshcs usualy of nearly cqual size. In the inner part of the section specially below the cntrances into the ciliated Chambers tbere is a number (totally nine) of spicules with 4 — 6 raies unraveled into sharppointed spines. Thero are fartlier three longer slender hexa- radiated spicules with one ray elon- gated in a centripetal direction; its centrifugal shorter fellowray is propelling tho thin skin of the surface of the spongo in form of a Conus and crowned on his top by a peculiar spicule, the raies of which are unraveled into eight little hooks enlarged and denticu- lated on the ends (the floricomo- hesaradiate form of Bowerbank see flg. 11 d). Below the top is the slender hexaradiate spicule sur- roundcd by bundles of very tender monaxial spicules. The mesoderm is of a peculiar structure — at least in specimens conserved in al- cohol — bccause it formes a net- work wich very large moshes and tender ropes. After P. A. Schulze, 1. c. Tab. A. fig. 4. Pig. 10. Eupleclella asperiiHliim, ex- ternal view of a sraall picco of the Guter membrane from the side wall of a ridge. Ono sees the samo slender hexaradiated .spicules, as are reprcsented in fig. 9, from abovein asomenhat oblique direction connected together by the four raies situated in tho same lovel in such a manner, that thcy enclose qua- diate meshes overspreaded by a perfor.ited membrane. The holes of this membrane are the inhalont pores of the sponge. On the top of every centrifugal ray of this spi- cules there isa floricomo-hexaradiatc spicule. After F. E. Schulze, 1. c. Tab. A. fig. r,. I l Fig. 11 a — q, verdchiedene cliarak- teristische Nadelformeu. a. Der typische Sechsstrahler, der den meisten, wahrscheinlich sogar allen Skeletgebilden der Kexactinclliden zu Grunde liegt, sodass man nur von scheinbaren Fünf-, Vier-, Dreistrahlcrn und Einaxern reden kann. Kommt bei allen Formen vor. b. Scchsstrahler mit Dornen auf den Schenkeln ; zahlreich bei Semperetta. c. Sechsstrahler mit Spitzen, die zu den nach Zahl und Form vielfach wechselnden Stacheln auf- gelöst sind bei Asconema etc. d. Sechsstrahler, floricomo-hexa- radiate Nadel von Eitplecletla as- pergillum (vergl. Fig. 9 und 10). e. Fünfstrahler, hervorgegangen durch Eeduction eines (meist des centiifugalcn, seltener des ccntri- petalen) Strahles. Sehr häufig; er bildet z. B. das oberflächliche Skelet der jungen CTateromorpha in Fig. 6. f. Fünftftrahler mit reducirtem, centripetalen Strahl, während der centrifugale verlängert und reich mit nach vorn umgebogenen Dornen besetzt ist. Diese, als „Tannenbäumchen" bezeichneten Nadeln sind häufig im oberfläch- lichen (dermalen) Skelet der Hyalunemaliden. S- Lange Ankernadeln von Dicttjospkaera globus. Wahrschein- lich ist an ihr der centrifugale Strahl rcdueirt, der centripetale colossal verlängert und mit Dornen versehn, während die vier in einer Ebene ursprünglich gelegenen Strahlen hakenartig nach rückwärts gebogen sind. h. Vierstrahler mit reducirtem centrifugalen und centripetalen Strahl. Die \"ier in einer Ebene gele- genen Strahlen sind wohl entwickelt. Sehr häufig und in sehr verschiedener Grösse im oberflächlichen Skelet der Hyalonemaliden und sonst. i. Vierstrahler, hervorgegangen Coelenterata (Hohlthiere). Fig. 1 1 a — q, de difi^erentes formes de Corps siliceux des Hexactinellides. a. Forme typique du spi(ule 6- radie, celle qui represente l'element morphologique de la piupart, vrai- semblablement de toutes les for- mations squellctiques des Hexacti- nellides, ainsi qu'on peut parier seuleuient des spicules pseudo-5-, 4-, 3-, l-radies. On la trouve dans chaque espece des Hexactinellides. b. Spicule 6-radi6 ä rayons epi- neux. Nombreux chez Sempereita. c. Spicule a rayons ramifies, pour- vus des epines, dont le nombre et la forme e.^t variable. Chez Asconema etc. d. Spicule floricomo-hexaradie de V Eupleclella aspergillum. e. Spicule 5-radie, produit par l'avortement d'un rayon, quelque- fois centrifnge, quelquefois, mais plus rare, centripetale. Trös rö- pandu, formant par exemple le sqe- lette dermal du joune Cralero- morpha. f. Spicule 5-radie ä brauche cen- tripetale avort^e. Le rayon centri- fuge est allonge et arme richement de crochets. On trouve cette forme, nommee petit- sapin, en grand nombre dans le squelette dermal des Hyalonematideä. g. Long spicule ancoriforme du Dictijospliaera globus. On presume que le rayon centrifuge soit avorte, l'oppose au contrairo allonge et pourvu de peu d epines, tandis que les autres rayons sont courbes en erochet en hame(,on. h. Spicule dont le rayon centri- petale aussi bien, que le centrifuge est avorte, tandis que les autres quatres sont restes seuls et bleu developpes en forme de croix. Trfes frequent et en bien difi'erente gran- denr dans le squelette dermal des Hyalonematides et d autres. i. Spicule 4-radit? par avorte- Fig. IIa — q. Various characteristic furms of spicules of Hexactinellidae. a The typical hexaradiate, whicb iö the primitive form of the most part of the spicules of Hexactinellidae, probably of every one. so that there only can be spoken of pseudo-penta-radiated or seeming five-, four-, threo-radiated spicules. This form occurs in cvery Hexactinellide. b. Hexaradiate with spines in the raies, abundaut in Semperella. c. Hexaradiate with raytops un- raveled iato spines irregulär both in number and form ; in Asconema etc. d. Floricomo-hexaradiate of Eu- pleclella aspergülum (cf. Fig. 9 and 10). e. Five-radiated spicule produeed by reduction of the centrifugal, scarcely of tbe centripetal ray. Vory abundant, forming e. gr. the dermal skeleton of the young Cra- teromorpha in Fig. 6 etc. etc. f. Five-radiated spicule with re- duced centripetal ray ; tlie centri- fugal one is elongated and closely covered by spines curved forward. These spicules — the so called fir- treo needles — are frequent in the dermal skeleton of the Hijalo- nematidae. g. A long anchor-shaped spicule of Diclyosphaera globus. Perhaps the centrifugal ruy is reduced, the centripetal one elongated and spar- sedly covered with spines; the four raies of the same primitive level are also curved backward. h. A four-radiated spicule, pro- dueed by reduction of the centri- petal and centrifugal ray ; only the four raics of ihe same level are pre- served. Abundantly in the dermal skeleton of the Hyalonemalida and elsewhere. i. A four-radiated spicule pro- Veiines (Würmer). Tafel LI. Typus : Vermes (Würmer). Classe: Eotiferi (Rädertliiere). ('lasse: Gastrotricha (Iclithydinen). Fig. 1. Hydaliiia senla Ehrenbeig, Weibchen. Nafb Colin, Ucber die Foi-tpHaiiznng der Riiderthiere, in : Zeitschr. für wisssensch. Zoologie Bd. 7. 1855. Taf. 23 Fig. I. Hijdalina senta, bereits von Eliren- berg, welcher die Käderthiere für Infusionsthiere erklärte, genau er- forscht, ist eins der gröästen und gelegentlich in ansehnlichen Mengen in nnseren Tüin[)eln vorkommenden Käderthiere Der Kopfrand ist in seiner ganzen Cireumferenz mit Cilien, dem sogenannten ßäder- organ, bekleidet, zwischen denen auf Polstern feine Sinneshaare stehen. Der Körper zerfällt äusserlich iu einzelne Segmente und endet in zwei Fnssstacheln. Der Nerven- knoten (N.) liegt dorsal über dem Schlnndo und entsendet Nerven zu den Sinneszellen (Z.) unterhalb des Kopfrandes und zu einer mit Sinnes- haaren ausgestatteten Grube (G.j. Die Cilien des Rädororganes strudeln die Nahrung nach der Mundhöhle und dem, mit einem Kauapparate versehenen Schkmdkopf (Ph). Iu den aus grossen Zellen bestehenden Magen (M.) münden zwei Drüsen- Leuckarft, Zoologiache Wandtafeln. Planche LI. Type: " Vermes (Vers). Classe: Eotiferi (Rotifferes). Classe: Gastrotricha (Ichthyclines). Fig. 1. Hydniina senla Ehrenberg. Pemelle D'apres Cohn : Ueber die Fortpflanzung der Rädertliiere, Zeit- schrift für wissenschaftl. Zoologie Bd. 7. 1855. PL 23. Fig. 1. llydalina senla, rangee par Ehrenberg avec las autres Rotiferes parmi les Infusoires, vivo parfois eu grand nnmbre dans los eaux stagnautes. La bonche est entouvöe d'une couronne de cils vibratiles dout les mouveraents incessants qui donnent l'illusion dune roue en raouvement, ont ponr effet d attirer les particules alimentaires; de lä l'appellation de Rotiferes. Le corps est divise en anneanx qui iie corre- spondent ä aucuue segraentatiou in- terne. Le Premier aunean porte la bonche; le dernier est muni de deux appendices semblables anx n\ors d'une pince. Le cerveau (N.) est situe dorsalement et repand des nerfs anx cellules sensitives (Z.) et h. une fossette ponrvue de cils (G.). Le tube digestif »e compose du pharynx (Ph.), de Testomae, de deux glandes ä salive (H.) et du rectum en forme de cloaqne. Les Organs excretoires (E.) et l'Ovarium Plate LI. Type : Vermes (Worms). Classe: Eotiferi (Wheel-animalcules). Classe: Gastrotricha (Ichtydina). V\g. 1. Hijdalina senla Ehrenberg. Female. After: Cohn. Ueber die Fortpflanz d. Rädertbiere, Zeitschr. für wissenseh. Zoologie -Bd. 7. 1855. Tab 23, fig. 1. Hydiitina senla, one of the lar- gest rotifera and oocasionally very abundant in our pools, was already examined exaotly by Ehrenberg, who has derlared the rotifera to be jnfiisoria. An enlargement of the; oral end of the body, the trochal disk, has the whole circuraference borded with ciliae and forms the so-called »wheel-organ« ; this ciliae are intermixed with very delicato setae of feeling, situated on little quilllike elevations of the margin of the disk. The body is divided superficially in segmonts and ends with two caudal - appendages or styles. The node - shaped gangliou (N.) is placed on the back -side above the pharynx and gives origin to nerves going to cells of senso (Z.) belüw the margin of the tro- chal disk and to a sensitive pit (g.) also fnrnished with ciliae. The ciliae of the wheel orgau bring by whirliug the food into the pharynx sacke (als Speichel- oder Leber- drüsen gedeutet) ein (H.). Der Enddarm führt dorsalwärts nach Aussen und ist zu einer Cloake um- gebildet, insofern Excretionsorgane (E.) und Genitaldrüsen (Ov.) in ihn einmünden. Erstere bestehen aus zwei Schleifenkanälen, denpn ge- schlossene Wimpertrichter seitlich aufsitzen und aus einer eontraktilen, in die Cloake mündenden Blase (V.). Das Ovariüm (Ov.) erzeugt während des Sommers dünnschalige Soramer- eier, welche parlhenogenetisch oft Doch innerhalb des Eileiters sich entwickeln. Im Fusse liegen zwei Fussdrüsen (Dr.), deren Sekret zum Ankleben des Fusses Verwendung findet. Fig. 2. . Kauapparat des Weibchen?, nach Cohn, 1. c. Taf. 23. Fig. 4. Fig. .3. Siephanoceros Eichhornii Elironberg. Nach Leydig: üeber den Bau und die systematische Stellung der Räderthiere in : Zeit- schrift für wissenseh. Zoologie. Bd 6. 1855. Taf. 1. Fig. 1. Siephanoceros Eichhornii, von dem Danziger Naturforscher Eich- horn im vorigen Jahrhundert ent- deckt, von Ehrenberg und Leydig eingehend beschrieben, ist das giüsste der einheimi.schen Räder- thiere, welches ziemlich selten in unseren Tümpeln vorkommt. Es sitzt in einer Gallerthülse (g) ver- mittelst eines langen geringelten Fusses fest und ist leicht kenntlich durch das aus fünf langen und be- wimperten Armen bestehende Räder- organ. Durch die Coutraction kräftiger Längsmuskeln (mu.) kann es sich in das gallertige Futteral zurückziehen. Die fünf Arme be- grenzen eine umfangreiche Mund- höhle (o.), auf welche ein dehn- barer Vormagen (p. v.) und dann der Kaumagen oder Sehlundkopf (pb.) folgen. Die übrigen Verhält- nisse und Bezeichnungen stimmen Vennes (Würmer;. (ov.) aboutissent daus le cloaque ; les Premiers au moyen d'une vessie contractile(V.). Dr. Glandes de pied. Fig. 2. Mäehoires de la femelle d'apr^s Cohn 1. c. PI. 23. Fig. 4. Fig. 3. Siephanoceros Eichhornii Ehrenberg. D'apres Leydig : üeber den Bau und die systematische Stellung der Räderthiere in: Zeit- schrift für wissensehaftl. Zoologie Taf. 6. 1855. PL 1. Fig. 1. Siephanoceros Eichhornii, decou- vert par le naturalLste Eichhorn du si^cle passe et decrit soigneuse- ment par Ehrenberg et Leydig, rep)-esente le plus grand de nos Rotiferes. II est fix6 dans une enveloppe gölatineuse (g.) au moyen d une longue patte aunelee. Les cils vibratiles se repandent en cinq bras qui entourent une ouverture bocale (o.) aboutissant dans un ventricule anterieur (p. v.). Les autres lettres de signifi- cation sont les mömes cjue dans la figure pröcedente. (Ph.), or mastax, provided with a chewing